Avatar

BARF ist zum k....

  • ANZEIGE

    ...findet jedenfalls mein Hund. Wir barfen seit einer Woche und seit heute nachmittag hat der Tober Durchfall und zweimal gespuckt (ok, gerade noch einmal :dead: ). Und wollte heute abend überhaupt nichts fressen (als wir noch TroFu gefüttert haben, war er immer schwer überrascht und beleidigt, wenn er wegen Durchfall fasten musste) :ill:


    Er hat in dieser Woche schon ein paar Mal etwas dünneren Output gehabt, aber er musste nie (so wie heute) "notfallmäßig" raus und hat auch nie gespuckt. Und der nächste Haufen war dann auch wieder ok.


    Hat jemand Erfahrung mit der Umstellung von empfindlichen Hunden und ein paar Tips für mich?
    Der Tober neigt schon lange dazu, mit Durchfall auf "fremdes" Futter zu reagieren (sonst allerdings "nur" mit Durchfall, ohne Erbrechen), von daher war ich eigentlich positiv überrascht, dass wir die erste Woche (fast) problemlos hingekriegt haben.
    Gestern abend und heute früh gab es das erste Mal Geflügel (Hühnerherzen), davor gab's nur Rindfleisch.


    War wohl verkehrt, oder?


    Womit fange ich denn wieder zu füttern an, wenn's ihm wieder besser geht? Gekochtes Huhn und Reis?


    Die beiden Mädels haben das selbe Futter übrigens gut vertragen (ich als Anfänger mache mir ja doch Sorgen, ob das rohe Fleisch nicht vielleicht doch "bedenklich" sein könnte..... *seufz*)


    Och Menno, wer hat nach einem holprigen Start noch die Kurve gekriegt und kann mir ein wenig Mut machen? :verzweifelt:


    Danke und LG

  • ANZEIGE
  • naja ich würd ihm erstmal nichts geben und morgen mit reis/huhn versuchen den magen/darm zu beruhigen.


    meine hat auf die umstellung nicht so reagiert.
    als sie durchfall und die spuckerei hatte, wars ein virus den sie sich vermutlich vom pflegi eingehandelt hatte.

  • Oh je, der arme Wauz!


    Ich bin ja noch dabei mich in BARF einzulesen, aber unser Hund verträgt keine größeren Mengen Geflügel, da bekommt er sofort Durchfall. Mal ein Stück ist ok, aber bissl mehr verträgt er nicht. Vielleicht ist das bei deinem Hund genau so? :???:


    Ich würde erst mal kein Geflügel mehr füttern, sondern nur das, was er verträgt und wenn sich alles wieder beruhigt hat, einfach mal schauen, ob das nochmal vorkommt und wenn ja, dann Geflügel nur in kleinen Mengen oder eben gar nicht mehr!


    Gute Besserung dem Wauz!

  • ANZEIGE
  • Hat er denn anfänglich gut gefressen? Bevor das Erbrechen losging?


    Wenn ja, kann es nicht sein, dass er vielleicht wirklich nen Magen-Darm-Infekt hat?


    Den dünnen Stuhl anfänglich würde ich auch auf die Umstellung schieben.


    Als erste Maßnahme würde ich ihn erstmal 12-24 Stunden nüchtern lassen und nur Wasser, bzw Tee anbieten, damit sich der Magen-Darm-Trakt beruhigen kann. Danach langsam anfüttern mit einer Fleischquelle und gedünsteten Möhren und Kartoffeln in kleinen Mengen.


    Das allerdings nur wenn es ihm ansonsten gut geht vom Allgemeinbefinden, ansonsten direkt zu TA! Und sollte die Diät nicht fruchten ebenfalls.


    Aber das ist nur wie ich es machen würde, du selbst kennst deinen Hund und kannst es einschätzen, was am Besten für ihn ist. =)

  • Huhu,


    wir waren kurz beim TA heute morgen, weil er immer noch Durchfall hatte und die Anti-Durchfallpaste (Canicur) nicht bei sich behalten konnte. :ill:
    Er hat jetzt erst mal was gegen die Übelkeit gespritzt bekommen und vorhin noch einmal eine Portion Paste gekriegt, soll den Rest des Tages fasten und morgen mit gekochtem Huhn + Matschreis wieder vorsichtig anfangen.


    Kann ich denn eine ausgewogene Ernährung hinkriegen, wenn er tatsächlich kein rohes Geflügel verträgt (gekochtes Geflügel ist kein Problem)? :hilfe:


    Danke und LG

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Hallo,
    wahrscheinlich hast du viel zu schnell umgestellt.
    Normalerweise gibt man erst einmal 4-7 Tage lang Rinderhack mit Möhre und dann laaaangsam je ein EL neues dazu. So schnell bekommt kein Hund Mangelerscheinungen und es ist auch niemandem geholfen, wenn man am Tag 1 sofort mit dem ganzen Barfplan anfängt und der Hund damit nicht klar kommt. Das Verdauungssystem muss ich erst von Fertigfutter auf Barf umstellen, meistens entgiftet auch der ganze Körper (Hund stinkt, Verdauungsstörungen..usw.)


    Du kannst Gefügel auch einfach kochen. Wir kochen auch den Fisch, weil er roh nicht gefressen wird. Ansonsten gibt es noch genug anderes Fleisch, aber fang bitte erst mal langsam an.
    Gerade die Innereien erst mal ganz weg lassen, die verursachen in großen Mengen Durchfall und Knochen führen zu Verstopfungen, deswegen kann man das ganz gut kombinieren.

  • meine große wird schon länger gebarft.


    dennoch hat sie immernoch probleme mit rohem geflügel. deshalb musste ich vor ca 2 monaten auch zum doc. er meinte es könnte eine eiweisfäulnis sein.


    bei uns hat eine diät mit haferflocken und fleischbrühe (aus knochen) sehr gut geholfen. 2 tage nur das und dann ganz langsam wieder gemüse und fleisch drunter mischen. anscheinend gibt es nämlich eine reissorte, auf die hunde gerne mit durchfall reagieren.


    ich werde auf jeden fall so schnell kein rohes huhn mehr füttern. habe aber leider noch 2 kilo hühnerklein + herzen im kühlfach. kann ich bestimmt auch abgekocht geben oder?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!