Wie lange noch diese "Ausraster-Phasen"?
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jUli&Nero -
17. Februar 2011 um 12:33
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Hallo,
Samojeden sind ausdauernde Langstreckenläufer, ursprünglich Arbeitstiere. Meiner Erfahrung nach können die kurzen Spazierphasen nicht reichen einen solchen Hund auszulasten. Frag deinen TA wie sehr du deinen Hund belasten darfst/ solltest, aber 1h zügiges Bergaufgehen (falls es "bergauf" bei euch gibt) sollte drin sein.
Wenn er mal ordentlich ins Schnaufen kommt, dann hat er wohl keine Energie mehr fürs Ausrasten ;-) - Vor einem Moment
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Die Auslastung wäre meiner Meinung im Moment nicht das Wichtigste...der Hund ist 5 Monate alt, da braucht es kein umfangreiches Programm...egal welcher Rasse der Hund angehört.
Meine Hündin ist ein Labbi-Podenco-und wahrscheinlich Husky Mix und eine Rennmaschiene...ja und genau in diesem Alter hat sie die gleichen Macken gezeigt...
ich würde einfachmal die Tipps hier ausprobieren...ich persönlich hab es "rigoroser" gehandhabt (das stösst wahrscheinlich wieder auf Unverständniss...aber egal)...ich bin einfach auf die Leine getreten (ziemlich kurz) und habe deutlich Nein, aus gesagt...und hab gewartet bis sie aufgehört hat...wenn dem so war gabs Leckerchen...nach einer Woche war die Sache gegessen...klar hat sie es manchmal wieder versucht, aber nie wieder so...Im allgemeinen würde ich mit einem 5 Monate alten Hund öfters(mehr als 2 mal) nur ganz kurz rausgehen.
Es spricht allerdings nichts dagegen den Hund einmal täglich wirklich rennnen zu lassen...nach einer halben Stunde wird der Hund müde sein.
und der Rest des Tages (außer den kleinen Gassigängen) sollte in dem Alter fast nur schlafend ablaufen...
Ab circa 1 Jahr kannst Du ,wenn Du möchtest ein, anfangen ein "Sportprogramm" zusammenzustellen.
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Zitat
Hallo,
Samojeden sind ausdauernde Langstreckenläufer, ursprünglich Arbeitstiere. Meiner Erfahrung nach können die kurzen Spazierphasen nicht reichen einen solchen Hund auszulasten. Frag deinen TA wie sehr du deinen Hund belasten darfst/ solltest, aber 1h zügiges Bergaufgehen (falls es "bergauf" bei euch gibt) sollte drin sein.
Wenn er mal ordentlich ins Schnaufen kommt, dann hat er wohl keine Energie mehr fürs Ausrasten ;-)Die Rasse ist in dem Alter überhaubt gar nicht wichtig...jeder Arbeitshund wird im ersten Jahr noch weitgehenst geschont...wenn ein Hund indem Alter schon ein Arbeitspensum eines erwachsenen Hundes bekommt, dann "dreht er völlig am Rad"...wie soll man ihn dann später auslasten? fünf Stunden laufen am Stück???
Außerdem belastet es zu sehr die Gelenke... und die Knochen, die in dieser Phase besonders schnell wachsen. -
yepp deshalb sollte er lernen mit frust umzugehen.
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mein hund zeigte in dem alter fast identisches verhalten (er ist ein mix, die mutter ist zur hälfte alaskan malamute). das war teilweise recht schlimm und ich dachte zu der zeit, dass er nie lernen würde, vernünftig an der leine zu laufen.
ich musste lernen, in diesen momenten ruhig zu bleiben, da der junge hund sonst noch mehr aufdrehte. was bei uns gut geholfen hat: "auf die leine stellen" und so lange warten, bis sich das hibbeltier beruhigt hatte. mein hund schrie wie am spieß, der hatte ein organ- das kann man nicht beschreiben, es war einfach ätzend. doch das warten und die mühe lohnten sich: hibbel-kopp lernte, sich schneller zu entspannen und um so schneller konnten wir unseren weg fortsetzen.auch der tipp mit der parkbank ist super (andere leute beobachten).
ich würde jetzt gezielt- in kleinen einheiten- mit eurem hibbel die leinenführigkeit üben, zwischen den einheiten kannst du für entspannung sorgen, indem du mit dem kleinen spielst oder er zeit zum schnüffeln hat bzw zusammen mit dir die welt entdeckt.
wir haben beispielsweise so geübt: hund darf am geschirr und am HB nicht ziehen. Am Geschirr darf er ziehen, wenn er vors Fahrrad gespannt wird oder wenn es zum SD auf den Hundeplatz geht und er ein kommando erhält.
mit meinem hund habe ich im alter von 1,5 jahren angefangen, ihn mit ans fahrrad zu nehmen. er sollte lernen, neben den fahrrad herzulaufen, was leider nicht klappte. er wollte immer vorauslaufen und ziehen. und da sagte ich zu mir: okey, dann soll es eben so sein.
seitdem der schnee weggetaut ist, sind wir öfters die woche mit dem rad unterwegs. hundchen läuft voraus und zieht mich. es macht ihm unheimlich spaß und den gönn ich ihn gern. liegt ja auch ins einen genen.

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Danke erst mal für die guten Tipps und Antworten
ich werde unser tägliches Programm ein bisschen umstellen und werde euch berichten wie sich das mit den Ausrastern entwickelt. -
kurzer Zwischenbericht:
die "Ausraster-Phasen" dauern immer noch sehr oft an.
Wenn ich auf die Leine trette wird er ruhig und legt sich sogar hin, jedoch wenn wir wieder weiterlaufen wollen fängt das Theater wieder von vorne an.
Ich habe auch versucht ihn bei seinen Ausrastern kurz anzubinden und weiterzulaufen, er winselt zwar hinterher jedoch bringt es nicht wirklich viel.
Ich gehe mit ihm insgesamt 1 und halb Stunden raus, davon hat er eine halbe Stunde Freilauf auf Wiesen.
Gerade eben hatte er seine Ausraster gleich am Anfang wo wir die Wohnung verlassen hatten.
Ich habe vorhin meinem Hundetrainer ne Mail darüber geschrieben und schaue das ich eine Einzelstunde bekomm wo er vllt sieht wie sich Nero verhält.
Diese Phasen sind wirklich anstrengend..
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da musst du vermutlich einfach den längeren atem haben

nur wenn du konsequent bist, wird dein hund verstehen, dass sein verhalten unerwünscht ist und er sich damit keinen vorteil, sondern nachteile verschafft.
dreht er schon beim rausgehen aus der wohnung hoch, drehst du eben sofort kommentarlos um und gehst mit ihm wieder rein, bis er sich wieder beruhigt hat. wenn es sein muss eben 20mal, bis er verstanden hat, dass er sich mit seinem verhalten selbst den spaß verdirbt.
das gleiche, wenn er zwischendurch immer wieder hochfährt. beruhigt er sich, wenn du dich auf die leine stellst, ist das ja gut, dann kannst du diese methode weiter anwenden. aber auch wenn nur 5 sekunden vergehen, bis er dann wieder mit den attacken anfängt, heißt es dann eben sofort wieder auf die leine stellen. so "gemein" das möglicherweise ist, aber der kleine terrorist lernt eben nur dann was er soll und was er nicht soll, wenn du immer absolut klar, also unmissverständlich und konsequent bist.
wie lobst du ihn denn? oder wie kommunzierst du allgemein mit ihm? durch ein zu überschwengliches lob (aufgeregte piepsstimme, hund "klopfen", in die hände klatschen etc..) drehen z.b. viele hunde sehr auf.. ebenso könnte es sein, dass du mit deinem ganzen verhalten, deinen bewegungen oder reaktionen auf ihn so hektisch und "unsortiert" bist, dass ihn das zusätzlich anstachelt. -
Zitat
mein hund zeigte in dem alter fast identisches verhalten (er ist ein mix, die mutter ist zur hälfte alaskan malamute). das war teilweise recht schlimm und ich dachte zu der zeit, dass er nie lernen würde, vernünftig an der leine zu laufen.
ich musste lernen, in diesen momenten ruhig zu bleiben, da der junge hund sonst noch mehr aufdrehte. was bei uns gut geholfen hat: "auf die leine stellen" und so lange warten, bis sich das hibbeltier beruhigt hatte. mein hund schrie wie am spieß, der hatte ein organ- das kann man nicht beschreiben, es war einfach ätzend. doch das warten und die mühe lohnten sich: hibbel-kopp lernte, sich schneller zu entspannen und um so schneller konnten wir unseren weg fortsetzen.
Das kann ich nur bestätigen. Ich hatte auch so ein Exemplar das gerne mal nen halben "Wutanfall" bekam. Ich hab mich einfach auf die Leine gestellt und gewartet bis er sich beruhigt hat, dann gings weiter. -
ich bin in dieser Hinsicht sehr konsequent und lasse bei ihm keinen Ausraster durchgehen.
Es ist eben ziemlich nervenaufreibend, aber da muss ich durch.
Ich bin sehr ruhig mit ihm, da er wie du sagtest, schnell aufzudrehen ist.
Wenn er gut an der Leine läuft lobe ich ihn immer mit einem ruhigen "Prima". Ab und zu bekommt er auch ein Leckerli.
Wenn er durchdreht bleibe ich ebenfalls ruhig, trette auf die Leine und sage gar nichts. Wenn er danach wieder gut läuft lobe ich ihn immer. Es ist aber so das ich manchmal 10 Mal das Verfahren wiederholen muss bis er sich endgültig beruhigt hat und danach nicht wieder das Pöbeln anfängt. - Vor einem Moment
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