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Wir wollen einen Hund - aber Mann hat Angst vor Hunden

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    Hallo,
    vermutlich hört sich das widersinnig an, aber es ist so. Wir sind uns beide einig, dass wir nächstes Jahr (Mitte) einen Hund zu uns holen wollen. Mein Mann ist tierlieb, mag Hunde, aber...er hatte noch nie einen Hund und hat immer Angst, gebissen zu werden. Er ist einfach ein Handlng mit Hunden nicht gewöhnt und kann es überhaupt nicht einschätzen.


    Ich hatte bereits einen Hund, bin ziemlich sicher, nicht ängstlich. D. h. nicht, dass ich jeden fremden Hund anfasse...aber ich bin das Handling mit Hunden gewöhnt. Einem Hund, dem ich nicht traue, den fasse ich nicht an, egal was der Halter sagt.


    Wir haben jetzt einen Hund in der Nachbarschaft, der sich gut zum "üben" eignen würde. Es ist ein Junghund, Männern gegenüber eher ängstlich und zurückhaltend. D.h. sie würden beide profitieren.


    Aber....wie fängt man es am geschicktesten an? Der Hund war kürzlich abends bei uns und ich habe es so gemacht, dass nur er ihr Leckerlies gegeben hat. Es hat eine Weile gedauert, bis sie sich überhaupt zu ihm hingetraut hat. Wenn sie aber zu ihm hin ist, ohne dass er sie gerufen hat und er nicht damit gerechnet hat, hat er sich erschreckt, gleich die Hand an der sie geschnuppert hat zurückgezogen---und der Hund hat sich auch erschreckt. Wenn es "geplant" zum Kontakt kam, hat er sie sogar mal kurz gestreichelt. Wohl der erste Hund in seinem Leben, der von ihm angefasst wird.


    D.h. bevor ein Hund zu uns kommt, müssen wir viel daran arbeiten. Meine Vorstellung ist auch, dass ein Welpe geeigneter ist, da sie quasi "miteinander wachsen". Er soll auch mit ihm in Welpenstunden und Hundeschule gehen. Ich auch, aber für ihn ist es wichtiger.


    Ich würde mich jetzt freuen, wenn Ihr noch Ideen habt, wie ich Mann und Hund annähern kann. Gibt es gute Übungen, was muss ich dringend vermeiden?
    Demnächst will ich mit Beiden (also Nachbarhund und Mann) spazieren gehen, bzw. joggen. Sie ist sehr ungestüm und springt am Anfang ab und zu an einem hoch. Sie gehorcht aber sehr gut und rennt immer ohne Leine mit.


    Jetzt bin ich gespannt auf Eure Einschätzung!


    Vielen Dank, Holly

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  • Von einem Welpen würde ich abraten. Sucht Euch lieber einen Hund, der schon recht gut erzogen ist.
    Zum Üben fragt doch auch mal in nahegelegenen Hundeschulen an. Dort könnt Ihr vielleicht beim Unterricht zusehen oder ein wenig mitmachen. Dein Mann muss ganz viel über Hundeverhalten lernen, damit er sicherer wird.

    Corinna, Kalle Wirsch & Lilo Lila
    & Paco an der Regenbogenbrücke

  • Also ich hatte auch Angst vor Hunden. Obwohl ich als Kind mit einem aufgewachsen bin. Als ich dann meine Frau kennenlernte nd sie einen Goldie mitbrachte war das ken Problem. Man kann fremden ja aus dem Weg gehen. Tat ich auch.
    Als wir aber unseren Luis als Welpe holten und ich mich entschlossen habe in die Hundeschule zu gehen, wurde mir schon schwummerig.


    Ich hatte super Muffe. Ich mit einem 9 Wochen alten Welpen mit ca 30 fremden freilaufenden Hunden auf dem Platz.
    Das war aber nur ein zwei mal, dann schnauzte ich auch die fremdem an, wenn es notwendig war. Da haben mir die Trainer echt gut geholfen.

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  • Zitat von "Holly-Wood"

    Wir haben jetzt einen Hund in der Nachbarschaft, der sich gut zum "üben" eignen würde. Es ist ein Junghund, Männern gegenüber eher ängstlich und zurückhaltend. D.h. sie würden beide profitieren.


    Den Versuch würd ich eher lassen, das könnte ordentlich nach hinten los gehen. Stell dir vor, der Hund fühlt sich bedrängt, geht nach vorne...dann wars das wohl mit dem eigenen Hund.


    Beim Welpen wirst du evtl. das Problem haben, dass die am Anfang ja auch beissen, zwicken, schnappen...könnte dein Mann damit umgehen?

  • Zitat von "Holly-Wood"

    Meine Vorstellung ist auch, dass ein Welpe geeigneter ist, da sie quasi "miteinander wachsen". Er soll auch mit ihm in Welpenstunden und Hundeschule gehen. Ich auch, aber für ihn ist es wichtiger.


    Hallo,


    ich verstehe deine Idee, die du hier verfolgst, hätte aber einige Bedenken, da gerade Welpen während des Heranwachsens alles versuchen. Da wird gerauft, gezwickt, gekratzt....


    Wenn Dein Mann wirklich Angst vor Hunden hat, könnte er diese "harmlosen" Spielchen vom Hund falsch deuten und das wäre nachteilig für beide Seiten.


    Wichtig wäre dann - auf alle Fälle in die Welpenstunde gehen!! Hast du ja schon geschrieben, dass es so geplant ist und das finde ich ungeheuer wichtig, gerade dann, wenn es sich bei den Haltern um "Newbies" handelt, die noch wenig Hundeerfahrung haben. Wie schnell sind massive Fehler gemacht, die das Zusammenleben arg erschweren können.


    An Eurer Stelle würde ich sogar noch einen Schritt weiter gehen und bereits VOR dem Hundekauf mit einer HuSchu Kontakt aufnehmen, die euch beraten, was die Rasse und Größe des Hundes angeht. Eine seriöse HuSchu wird froh sein um jeden HH "in spé", der sich im Vorfeld schlau macht und Infos einholt und wird diese Menschen bei der geeigneten Rassensuche behilflich sein.


    Ausserdem könntet ihr mit dieser Maßnahme bereits einige HuSchu's abklappern und euer Urteil bilden, ob diese oder jene Schule für euch überhaupt in Betracht kommt - auch ein wichtiger Punkt. Denn der HH muss Vertrauen zum Trainer haben. Schlägt mein Bauchgefühl Alarm, dann kann ich mit diesem Trainer nicht arbeiten und es bleiben die Erfolge aus. Das ganze Team, Trainer-HH-Hund muss passen, dann klappts auch mit der Ausbildung ;-)


    Wünsche euch, dass ihr für euch die richtige Entscheidung trefft.


    Lg
    Volker

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Falls dein Mann ein sportlicher Typ ist, könnte man auch mal ein Wochenende in der Schlittenhundeschule von Thomas Gut (Frauenau, Bayerischer Wald) vorschlagen. Sehr viele Hunde, die auch gut erzogen sind und mit denen man viel machen kann. Und man kann ggf. von Mann zu Mann reden.


    Grüße Nina

    Die Schnuckis: Thori, Husky, *15.11.2008, Skadi, Aussie, 15.8.2009

  • Zitat von "lichtblitz"

    Man kann fremden (Hunden) ja aus dem Weg gehen.


    Das finde ich sehr wichtig. Wenn mann das kann, ist es ja ok.


    Aber meist ist es so, dass man als Hundehalter nicht nur mit dem eigenen Hund zu tun hat, sondern auch mit Hunden, die einem beim Spaziergang und beim Training begegnen. Das sind nicht immer unkomplizierte und freundliche Zeitgenossen.


    Viele Grüße


    Doris

  • Ich hatte auch mal ziemliche Angst vor Hunden, da ich als Kind von einem Hund ziemlich übel gebissen wurde....


    Was mir eigentlich komplett die Angst vor jedem Hund genommen hat, ist das es kein Fremdkörper mehr für mich ist. Ich verstehe was die Hunde mir mit was sagen wollen und wann es eine Situation ist der man lieber aus dem Weg gehen sollte...Ich denke dein Mann sollte sich auch einfach ganz viel mit der "Hundesprache" und der ganzen Kommunikation auseinander setzen um die Hunde einschätzen zu können. Ich bin mir sicher, dass er dann auch die Angst verliert.

    Bracken kann man nichts befehlen, nur empfehlen.

  • Stimme Trash83 zu.


    Ich hatte auch Angst. Ich mochte Hunde auch nicht, bis ich eines Tages beschloss, dass dieser Hund hier einziehen muss :headbash: .


    Ich denke, Angst hatte ich vor allem, weil ich sie nicht verstanden habe und nicht einschätzen konnte. Als mein damals 11 Wochen alter Welpe mich mal im Spiel angeknurrt hat, hatte ich auch noch echt Respekt. Glücklicherweise kannte sich mein Mann aus und hat mir geholfen, den Hund zu lesen.
    Ich finde das mit dem Welpen eine gute Idee. Denn klar zwicken und zwacken und beißen Welpen - aber man lernt so auch gleich, dass Beißen nicht gleich beißen ist, und dass Zwicken nicht wirklich schlimm ist.


    Jetzt ist der Hund 7,5 Monate alt, und ich hab null Angst mehr (naja, außer mir kommt im Wald was Riesiges, Unbekanntes laut kläffend entgegen und kein Besitzer ist in Sicht...). Ich schmeiß mich inzwischen dazwischen, wenn es sein muss, schicke den rabiatesten Hund aus dem Dorf weg und so. Man lernt das ganz schnell. :D

  • Hallo,
    ich freue mich sehr über die vielen guten Ideen und Tipps bislang.


    Ergänzend kann ich vielleicht noch folgendes sagen:


    Unsere Nachbarhündin ist meine "Gassi-Hündin" und "Jogging-Partnerin", ihre Vorgängerin war das ebenfalls. Ich habe Wohnungsschlüssel und hole sie mir, wenn ich Zeit habe. D.h. ich bin seit Jahren mit Hunden auch enger im Kontakt, insbesondere jetzt auch mit dieser Hündin. Sie ist sehr zurückhaltend und geht allem, was sie ängstigt und verunsichert aus dem Weg. Sie geht nie darauf zu!


    Wir haben bereits mit einer Züchterin Kontakt aufgenommen, die bereit ist, uns beim nächsten Wurf, wenn er ca. 6-7 Wochen alt ist, einzuladen. Mein Mann darf dann einfach schauen was passiert, versuchen sich darauf einzulassen, Kontakt zur Mutter und den Welpen etc. Die Züchterin weiß, dass wir aus dem nächsten Wurf garantiert keinen Hund nehmen, evtl. nie einen dieser Rasse (Beagle ;-) ) sondern ganz was anderes....oder auch gar keinen. Das ist sozusagen "Ergebnisoffen".


    Dass Welpen knabber, rumreißen, wild sind - das weiß er im Prinzip. Aber da er weiß, dass Welpen nur begrenzt Schaden anrichten können (damit meine ich, dass sie ihn nicht böswillig und nicht ernsthaft verletzen können) sehe ich dem eher gelassen entgegen. Aber ich glaube, er findet Welpen einfach auch sehr niedlich und kann deshalb von sich aus Kontakt aufnehmen, streicheln, spielen, toben. Aber das werden wir dann sehen.


    Für mich ist wichtig: ich habe Zeit, vor Mitte 2012 treffen wir keine Entscheidung. Sollte ich bis dahin immer noch den Eindruck haben, er kann sich auf einen Hund nicht einlassen, dann gibt es keinen Hund - auch wenn es mir das Herz bricht.
    Er sagt jedoch mittlerweile immer öfter: doch, ich will auch einen Hund!


    Schlittenhundschule...wäre vielleicht was für mich, nicht für meinen Mann. Ich glaube auch, dass es ihm nicht weiterhelfen würde. Er muss Erfahrungen mit seinen Händen und Hunden machen, das ist erst Mal das Wichtigste! Dass z.B. nix passiert, nur weil man beim streicheln einen Zahn spürt, oder weil ein Hund das Maul offen hat, oder weil er bellt, weil er hochspringt, weil man den Hund in Kopfnähe streichelt. Es ist wichtig, dass er lernt, warum die meisten Hunde nicht mögen, wenn man mit der Hand von oben kommt usw..


    Alles andere ist noch ganz weit weg, es geht gerade nur um ganz basale Dinge.....an Erziehung ist noch gar nicht zu denken.


    Ich bin sehr gespannt, wie es im Frühjahr/Sommer beim Züchter wird, wenn 4-8 Welpen auf ihn zustürmen.... :D


    Und bis dahin suche ich weiterhin nach Möglichkeiten, Übungen usw. um ihn vom Hundefreund zum Hundeliebhaber zu machen... :lol:


    Grüße von Holly (die sich immer weiter über Ideen freut, gerne auch konkrete Übungen!)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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