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Chi gegen Terrier - keiner gewinnt

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    Hi,


    bei dem Chihuahua und dem Yorkshire-Terrier-Malteser-Mix - beides Rüden, gibt es oft Machtkämpfe. Als Beispiel: Man streichelt den Terrier und schon fängt der Chi an zu knurren. Daraufhin greift dann ab und an der Terrier den Chi an. Das ging jetzt leider so weit, dass der Chihuahua mit einem Faserriss am Hinterbein aus einem Streit rausging, daher suche ich nach einer Möglichkeit, dass diese Kämpfe ein Ende finden.
    Wir geben dem Terrier immer zuerst das Futter/Leckerchen, da er der ältere ist. Für Chis ist es wohl nicht ungewöhnlich, dass sie denken, sie müssten an erster Stelle kommen. Scheinbar gefällt dem Terrier das aber nicht.


    Bin für jede Hilfe dankbar, da ich nicht länger zusehen möchte.


    Viele Grüße,
    chifriend

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  • hallo chifriend


    kannst du noch ein paar infos über die beiden hunde geben?


    wie alt sind sie?
    seit wann habt ihr sie? (sind überhaupt beide von euch?)
    kastriert/unkastriert?
    verstehen sie sich sonst gut? (außer bei der futter oder streichelsituation)
    in welchen situationen gibst du eine runde leckerchen aus?übungen oder einfach so?
    usw.


    ansonsten finde ich es etwas schwierig die situation zu beurteilen!
    ist es sowieso via WWW.


    eines würde ich aber ändern, nämlich das bevorzugte füttern des älteren.
    mach doch lieber zusammen übungen mit den zwei? dann bekommt jeder was und keiner fühlt sich benachteiligt!


    LG

  • Zitat von "chifriend"

    Hi,


    bei dem Chihuahua und dem Yorkshire-Terrier-Malteser-Mix - beides Rüden, gibt es oft Machtkämpfe.


    Hallo,


    sind es beide deine Rüden?


    Zitat

    Als Beispiel: Man streichelt den Terrier und schon fängt der Chi an zu knurren. Daraufhin greift dann ab und an der Terrier den Chi an.


    Schicke jeweils den Hund weg, dem du dich nicht widmen kannst/willst - diesen würde ich notfalls auch an seinem Platz anbinden.
    Wer, wann, vom wem gestreichelt wird, bestimmst du.


    Zitat

    daher suche ich nach einer Möglichkeit, dass diese Kämpfe ein Ende finden.


    Du musst sie schon im Ansatz unterbinden und es erst gar nicht so weit kommen lassen.


    Das war nun ein Beispiel von dir. Wann und wobei kommt das noch vor?


    Zitat

    Wir geben dem Terrier immer zuerst das Futter/Leckerchen, da er der ältere ist. Für Chis ist es wohl nicht ungewöhnlich, dass sie denken, sie müssten an erster Stelle kommen. Scheinbar gefällt dem Terrier das aber nicht.


    Wer zuerst Futter und Leckerchen bekommt, ist unerheblich, wichtig ist, dass beide etwas bekommen.
    Weise jedem einen festen Platz zu, auf dem er zu bleiben hat und dort gibt es das Leckerchen bzw. einen Kauartikel. Kein Hund verlässt den Platz, bis du es erlaubst.


    Es handelt sich bei deinen Rüden um einen Ressourcen-Konflikt, daher ist es wichtig, dass diese nicht zur freien Verfügung stehen und du diese einteilst bzw. verwaltest.


    Gruß
    Leo

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  • Wie Fütterst du die beiden denn?
    Frisst zuerst der Terrier alles auf und der Chi schaut zu und bekommt danach erst sein Futter hingestellt und der Terrier schaut dann dabei zu?


    Ich finde du solltest keinen bevorzugt behandeln. Du bestimmt welcher Hund was bekommt. Egal ob Streicheleinheiten oder Futter. Der Hund der damit ein problem hat dem musst du eben beibringen das das verhalten falsch ist indem du den Hund sofort auf seinen Platz schickst.


    Also in meinem bekannten Kreis gibts einige Chi´s und bei denen gibts keinen Futter oder Ressourcen Neid, da wird auch direkt nebeneinander gefressen. Also alles eine Erziehungs sache.


    Am besten du holst dir mal einen Trainer ins Haus, ich glaube das die Probleme mit paar änderungen von deiner Seite gut in den Griff zu kriegen sind.

  • Hi,


    der Chi ist 5 Jahre alt und der Terrier 7.
    Wir haben beide direkt vom Züchter. Die Rüden gehören meinen Eltern.


    Als unsere Hundedame (Yorkie-Shi-Tzu-Mix) noch lebte gab es auch schon mal um deren Aufmerksamkeit Streit.


    Wenn man den Chi auf den Arm nimmt und dann absetzt, fängt er an zu knurren.


    Wenn man aus dem Garten mit beiden Rüden reingeht gibt es zwei Möglichkeiten:

    • Wenn der Terrier als erster drin ist, knurrt der Chi beim Reingehen.
    • Wenn der Terrier nachkommt, knurrt der Chi den Terrier an, wenn er rein will.


    Abends werden die Rüden in die Küche gesperrt. Dabei wird der Terrier vom Chi aus den 2 großen Körbchen verscheucht und muss sich dann ins kleinste legen. Es sind 3 Körbchen im Raum. Sollten wir da vielleicht die Anzahl verringern?


    Wenn einer ein Spielzeug hat, will der andere es auch haben. Manchmal dürfen sie Papprollen zerfetzen. Der Chi knurrt entsprechend, wenn der Terrier ihm zu nahe kommt, wenn er die Papprolle hat. Wenn dann beide eine Papprolle haben meint der Chi beide bekommen zu müssen.


    Wenn es Leckerchen gibt, nimmt der Chi es und setzt sich damit erst mal in ein Körbchen. Wenn ihm dann jemand - in dem Fall reicht auch schon eine Menschenhand - zu nahe kommt, fängt er an zu knurren.


    Als unsere Hundedame nach ihrer Gebährmutter-Vereiterung, ihrem Bannscheibenvorfall und ihrem Schlaganfall Tabletten bekommen musste, haben wir eingeführt, dass es abends noch mal ein bisschen Schinken und Wasser gibt. Wenn wir ihnen den Schinken geben und der direkt in ihren Mäulern verschwindet gibt es keine Streitigkeiten. Auch hier geben wir immer erst dem Terrier und dann dem Chi etwas.


    Wenn es ums Essen an sich geht - bei uns gibt es 2 Mal am Tag etwas zu Essen. Das resultierte daher, dass der Chi sonst nicht stubenrein werden wollte. Sie bekommen kurz nacheinander das Futter hingestellt. Sobald also der Napf vom Terrier auf dem Boden steht, bekommt der Chi auch seinen Napf hingestellt. Dabei spielt es sich oft so ab, dass der Terrier früher als der Chi fertig ist und demzufolge dann darauf hofft, dass der Chi noch etwas übrig lässt. Allerdings verteidigt dieser sein Futter dann mit Knurren.


    Wenn der Chi von seinem Essen gelangweilt ist, oder mal wieder nicht aus seinem Wassernapf trinken möchte, meint er dann sich das Recht heraus nehmen zu dürfen, beim Terrier zu klauen und verscheucht diesen von dessen Napf.


    Beide Rüden sind nicht kastriert, da sie ja "undicht" werden könnten.


    Manchmal liegen sie zusammen auf einer Decke im Flur. Da gibt es dann nicht direkt streit. Dann wieder gibt es Momente, in denen es an der Tür klingelt und sie plötzlich aufeinander losgehen.


    Leckerchen gibt es, wenn sie auf ein Clickern aus dem Garten direkt reinkommen. Da der Terrier eher lernbereit ist - versuche ich ihm jetzt noch ab und an etwas beizubringen. Das passiert dann aber hinter der geschlossenen Wohnzimmertür (verglast) ohne Chi oder beim Spazierengehen.


    Beide ziehen auch sehr gerne beim Spazierengehen an der Leine :(


    LG
    chifriend

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "chifriend"


    Wenn man den Chi auf den Arm nimmt und dann absetzt, fängt er an zu knurren.


    Warum nimmst du den Chi auf den Arm?
    Beim Absetzen knurrt er wen an?
    Den Terrier oder euch?
    Wenn er euch anknurrt, reglementiert er euch.


    Zitat

    Wenn man aus dem Garten mit beiden Rüden reingeht gibt es zwei Möglichkeiten:
    [list]
    [*] Wenn der Terrier als erster drin ist, knurrt der Chi beim Reingehen.
    [*] Wenn der Terrier nachkommt, knurrt der Chi den Terrier an, wenn er rein will.


    Dann müssen sie so hereingeholt werden, dass jeweils der andere vorher auf seinen Platz verwiesen wird, vergrößere die Individual-Distanz, indem du ggf, dich dazwischen platzierst.



    Zitat

    Abends werden die Rüden in die Küche gesperrt. Dabei wird der Terrier vom Chi aus den 2 großen Körbchen verscheucht und muss sich dann ins kleinste legen. Es sind 3 Körbchen im Raum. Sollten wir da vielleicht die Anzahl verringern?


    Erst mal finde ich nur Küche für die zwei Rüden zu klein, der Raum ist zu eng, um Individual-Distanz einzuhalten.
    Jeder Rüde erhält einen Korb, der dritte verschwindet.
    Dann weist ihr jedem einen Korb zu, kein anderer Hund hat den Platz des anderen aufzusuchen - übt das!!!
    Hier hat jeder Rüde seinen Korb und seinen Fressplatz.


    Zitat

    Wenn einer ein Spielzeug hat, will der andere es auch haben.


    Den anderen Hund klar abblocken, ohne Diskussion.


    Zitat

    Manchmal dürfen sie Papprollen zerfetzen. Der Chi knurrt entsprechend, wenn der Terrier ihm zu nahe kommt, wenn er die Papprolle hat.


    Logisch: Ressourcenverteidigung. Sorge dafür, dass der Terrier nicht zu nahe kommt.


    Zitat

    Wenn dann beide eine Papprolle haben meint der Chi beide bekommen zu müssen.


    Ja, das meint er aber auch nur, sorge dafür, dass seine Meinung falsch ist.
    "Nein"! Basta.
    Niemand hat das Spielzeug, Futter oder den Liegeplatz streitig zu machen.
    Hier ist dein Management gefragt.


    Zitat

    Wenn es Leckerchen gibt, nimmt der Chi es und setzt sich damit erst mal in ein Körbchen. Wenn ihm dann jemand - in dem Fall reicht auch schon eine Menschenhand - zu nahe kommt, fängt er an zu knurren.


    Lasst ihn in Ruhe fressen.
    Die Annährung an Fressbares sollte geübt werden, indem man im Austausch mit etwas Besserem herangeht.





    Zitat

    Wenn es ums Essen an sich geht - bei uns gibt es 2 Mal am Tag etwas zu Essen. Das resultierte daher, dass der Chi sonst nicht stubenrein werden wollte. Sie bekommen kurz nacheinander das Futter hingestellt. Sobald also der Napf vom Terrier auf dem Boden steht, bekommt der Chi auch seinen Napf hingestellt. Dabei spielt es sich oft so ab, dass der Terrier früher als der Chi fertig ist und demzufolge dann darauf hofft, dass der Chi noch etwas übrig lässt. Allerdings verteidigt dieser sein Futter dann mit Knurren.


    Bereite die Näpfe vor, stelle sie jeweils an einen festen Platz (für jeden Rüden einen festen (!!) Futterplatz), ein paar Meter auseinander, notfalls räumlich trennen, denn beide Hunde verbinden fressen schon mit Stress und Verteidigen.
    Übe mit beiden Hunden, dass sie nur auf Kommando fressen dürfen (Napffreigabe).
    Also, Napf füllen, auf Freigabe dürfen beide, räumlich gtrennt, in Ruhe fressen.
    Kein Hund sucht den anderen Napf wähend des Fressens auf.
    Tür zu oder du stellst dich dazwischen und blockst den jeweilgen Hund ab.


    Zitat

    Wenn der Chi von seinem Essen gelangweilt ist, oder mal wieder nicht aus seinem Wassernapf trinken möchte, meint er dann sich das Recht heraus nehmen zu dürfen, beim Terrier zu klauen und verscheucht diesen von dessen Napf.


    Was tust du?
    Das gehört unterbunden!


    Alles in allem:


    Ein Hundetrainer wäre bei so vielen Baustellen sicher angezeigt - zwei Hunde müssen gemanaget werden.
    Diese Management fehlt vollkommen bei euch.



    Zitat

    Manchmal liegen sie zusammen auf einer Decke im Flur. Da gibt es dann nicht direkt streit. Dann wieder gibt es Momente, in denen es an der Tür klingelt und sie plötzlich aufeinander losgehen.


    Decke weg, Flurverbot.
    Kein Hund geht mit zur Tür, wenn es klingelt > beide auf den Platz schicken.

  • Vielen Dank für die lieben Antworten!


    Leider ist ein Hundetrainer nicht im Budget. Von daher müssen wir es alleine hinbekommen. Auch wenn ich es selbst für gut erachten würde einen "Hundeprofi" zu rufen.


    Wenn ich an Situationen denke, bei denen wir den Chi auf den Arm nehmen, muss ich gestehen, dass das oft zum Knuddeln ist. Da müssen wir uns wohl auch mehr selbst trainieren ;)
    Er knurrt dann den Terrier an.


    Manchmal nehmen wir ihn so auch aus einer knurrenden Position raus. Dann knurrt er den Terrier aber noch weiter an.


    Wir haben die Körbe jetzt reduziert.

  • So wie sich das für mich ließt braucht der kleine Chi dringend mal Grenzen und Regeln, denn er denkt vermutlich er wäre der Chef im Haus. Das sich der andere Hund das dann nicht ewig gefallen lässt und irgendwann Kontra gibt finde ich verständlich.


    Wenn der Chi ständig nur durch Streit und Knurren seinen Kopf durchsetzen will müsst ihr einschreiten. Wer sich nicht benehmen kann wird in den Korb/Kennel geschickt und muss dort bleiben. Wenn beide Hunde was zu kauen bekommen wird auch jeder auf seinen fest zugewiesenen Platz geschickt. Steht einer auf und versucht zu klauen geht ihr sofort dazwischen und schickt ihn wieder auf seinen Platz. Beim Füttern würde ich die Hunde absitzen lassen, beide Näpfe mit ein paar Meter Entfernung aufstellen und dann gleichzeitig freigeben. Nase in fremde Näpfe stecken ist verboten. Wenn man an der Gartentür knurren muss bekommt man die Tür vor der Nase zu gemacht. Lasst vor allem das Herumtragen und hoch nehmen sein. Wenn der Chi auf dem Arm weiter knurrt bestätigt ihr ihn noch in seinem Größenwahn. Ihr solltet beiden Hunden gleich viel/wenig Aufmerksamkeit schenken.


    Im großen und ganzen würde ich euch auch dazu raten euch einen Trainer ins Haus zu holen damit er sich das vor Ort anschaut. Ihr müsst auf jeden Fall mehr Stuktur in euren Tagesablauf bringen sonst lauft ihr Gefahr es es irgendwann bei den Hunden richtig kracht und einer oder beide verletzt werden.

    Gruß Bates

  • Also ein Hundetrainer bräuchte ja nicht jede Woche bei euch vorbei kommen. Einmal im Monat 60 Euro müsste doch irgendwie aufzutreiben sein.


    Ich seh da keine 2 Problem Hunde. Sondern nur schlechtes Management von euch als Besitzer. Dir ist ja schon klar, das da was falsch läuft. Es sind ja nur kleinigkeiten die da den Zoff der beiden eskalieren lassen.
    Denkemal ein Trainer sollte es schaffen. Euch in einer Stunde zu zeigen, wie die Hunde ab jetzt Gefüttert werden, dazu das rein und rausgeh Problem. Und eventuell wie man den Hunden beibringt auf Kommando auf den Platz zu gehen. Damit hättet ihr eh erstmal nen Monat oder 2 zu tun, bis das alles klappt und der Trainer eventuel noch ein zweites mal vorbei kommt.

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