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Beißerei - wieso reagiert mein Hund so?

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    Hallo Leute,


    leider gab es heute, einen Tag vor Weihnachten auch noch, eine Beißerei mit meinem Hund. Kann mir leider nicht wirklich erklären wie es dazu kommen konnte, bzw. wie ich hätte besser / einfacher eingreifen können unda hoffe dabei auf eure Hilfe.


    Zur Situation:


    Sam (6-järiger Mischlingsrüde, kastriert) und ich waren heute abend, bei Dämmerung, auf dem Feld unterwegs. Dabei war er freilaufend und wir haben ein bisschen Apportiertraining gemacht. Dabei sind wir natürlich auch anderen freilaufenden Hunden begegnet. Es gab keine Probleme, Hunde beschnuppern sich und gehen ihre Wege weiter.


    Auf dem Weg zurück ist uns im Dunkel dann ein bekanntes (Hunde-)Gesicht (junger unkastrierter Husky-Mischling) begegnet. Also Sam und der andere kannten sich, waren schon gemeinsam spazieren, die Hunde haben sich dabei größenteils ignoriert. Momentan begegnen wir den auf der letzten Runde nachts, aber da spinnt Sam generell rum und kläfft alle Hunde an (wir sind schon am trainieren).
    Wieder zum Thema: also die zwei sehen sich, Sam erstarrt für ein paar Sekunden und rennt plötzlich auf den anderen zu. Die beiden verkeilen sich und es kommt zur Beißerei.


    Normalerweise, wenn Sam aufmüpfige, nervige Junghunde zurechtweist, ist er dabei gut abrufbar, selbst beim Jagen nach Hasen lässt er sich abrufen.


    Aber in der Situation war nichts mehr mit abrufen. Wahrscheinlich auch weil der schwerere Husky größenteils auf meinem Hund lag.
    Bin dann dazwischen gegangen und hab meinen Hund am Genick gepackt und weggezerrt. Das Frauchen des anderen hat dann ihren zu sich gerufen.
    Musste Sam leider auch ein paar Minuten am Boden halten, weil er Anstalten gemacht hat, wieder zum anderen zu rennen.
    End vom Lied war, dass der andere ohne jegliche Schramme davongekommen ist, aber Sam direkt an den Augen 3 Wunden hat. Hab die Wunden jetzt so gut wie geht gereinigt und hoffe, dass sie sich nicht entzünden.
    Außerdem hab ich auch ein Bissverletzung an der Hand abbekommen.



    Aber wieso geht Sam auf einen bekannten Hund los? Nach meiner Meinung hat der andere jetzt auch keine provokante Bewegung gemacht.
    War es in Ordnung, dass ich Sam am Genick gepackt und rausgezogen hab, oder hätte ich noch anders reagieren können?
    Und was mach ich bei weiteren Hundebegegnungen? Muss ehrlich sagen dass ich richtig schockiert von seinem Verhalten war und jetzt auch Angst vor anderen Hundebegegnungen hab.


    Vielen Dank schon Mal für eure Antworten. :-)

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  • Hallo,


    erst mal FROHE WEIHNACHTEN!


    Nun zu Sam: Ich würde Sam keine Sekunde ohne Leine laufen lassen. Du schriebst das Nachts er generell andere Hunde anmacht, dies kannst du nur an der Leine unterbinden.
    Hast du Angst im Dunkeln??


    Wenn ja liegt dort die Ursache.


    Versuche jetzt möglichst ruhig auf Hundebegegnungen zu reagieren, sonst passiert es garantiert wieder, weil Sam dann das Ruder in die Hand nimmt und an deiner Stelle reagiert.


    Das du deinen Hund aus dem geschehen rausziehst kann ich nach voll ziehen ist aber für deine Gesundheit unklug, besser wäre die Leine oder deinen Schlüssel reinzuschmeißen.


    Schau bitte das du deine Wunde an der Hand vernünftig verarztest.


    Alles gute!

  • :???:
    Blöd gelaufen, kann ich dir nachempfinden daß du jetzt angst hast !


    ich kann dir nur Tipps geben zur Wundversorgung:
    für deine Hand : hast du eine Wundstarrkrampf-Impfung ? Tetanus impfung eben. Wenn nicht, bitte innerhalb 3 Tagen nachholen.


    Die Bisswunden bei dir und Hund kannst du gut mit Betaisodona Lösung (Jod-Tinktur) reinigen und einfach an der Luft trocknen lassen.


    Sollte sich bei dir eine Rötung um die Bisswunde einstellen, ab zum Doc.
    Hundezähne sind eben schmutzig und Bisswunden können sich böse entzünden !


    ps: ich bin Arzthelferin und habe schon allerlei Bisswunden gesehen, teilweise ziemlich heftig !

    ganz lieber Gruß von sithi mit Amy (Labrador Mädchen) und Amelie (Bommel genannt und Neufi Mädchen)

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  • Zitat von "Sammy85"

    Momentan begegnen wir den auf der letzten Runde nachts, aber da spinnt Sam generell rum und kläfft alle Hunde an (wir sind schon am trainieren).
    Wieder zum Thema: also die zwei sehen sich, Sam erstarrt für ein paar Sekunden und rennt plötzlich auf den anderen zu. Die beiden verkeilen sich und es kommt zur Beißerei.


    Zeigen sich schon echte Trainingserfolge?
    Für mich liest sich die Beißerei zunächst wie eine Fortschreibung der nächtlichen "Spinnerei".


    Habt ihr ihn ärztlich schon mal durchchecken lassen? Kann er noch gut sehen und hören? In dem Alter lässt die Sehkraft manchmal schon spürbar nach, so dass Hunde nachts unsicherer werden. Vielleicht gab's visuelle Missverständnisse zwischen den beiden.


    "Spinnt" er an der Leine und im Freilauf gleichermaßen?

  • Hallo Leute, vieleen Dank für die schnellen Antworten :-)


    Und auch von mir hier FROHE WEIHNACHTEN!


    jogi2010:
    nachts läuft er generell nur mit Leine und nicht mehr frei. Das hat leider nachts angefangen weil ein Nachbarshund hier nur nachts ausgeführt wird, weil dieser sehr aggressiv ist und der hat Sam jedes mal wie wild angemacht und einmal hat das Herrchen auch fast die Kontrolle verloren, da stand der zähnefletschender Hund direkt vor unserer Nase. Seitdem tickt Sam nachts an der Leine aus. Hat sich durch Training wieder gebessert, so dass ich ihn (meistens) ohne Murren an dem anderen Hund vorbeibekomme.
    Ich hab eigentlich keine Angst vor dem Dunkeln, finde es sehr schön im Dunkeln, wenn niemand unterwegs zu laufen. Manchmal lauf ich nachts dann noch 2 Stunden.


    Ich mein, ich kann das Verhalten echt nciht verstehen, weil wir so ca. 1 mal im Monat an Hunderunden teilnehmen, wo bis zu 30 Hunden mitlaufen. Und da geht er ganz entspannt mit!


    sithi
    Vielen Dank für die Tipps! ja Tetantus Imfpung hab ich glücklicherweise.
    Mach mir ehrlich gesagt auch weniger um meine Wunde sorgen, als um Sams seine :hust:
    Bei Sam sind die Wunden zum Glück auch noch nicht geschwollen, ich hoffe das bleibt auch so!


    Askoo
    Wie gesagt, mittlerweile können wir auf der anderen Straßenseite größtenteils ohne Murren vorbeigehen, muss aber jedes mal aufpassen und ihn daran "erinnern". Auf der gleichen Gehwegseite zu gehen, klappt noch nicht. Aber da wir nicht jeden Tag anderen Hunden nachts begegnen ist es schwer das kosequent durchzuziehen, weil dann mal ne Woche nichts passiert und wir dann erst wieder anderen Hunden begegnen.


    ärtzlich hab ich meinen Arzt mal gefragt, weil ich finde dass Sam so leicht trübe Augen hat, aber er meinte das sei normal und würde ich nicht beim Sehen stören?!


    also normalerweise ist er im Freilauf echt sehr verträglich, wie gesagt nimm an Hunderunden teil wo er freilaufend über 2 Stunden mit anderen mitläuft. Er mag nur nicht mit anderen Hunden spielen und ignoriert Spielaufforderungen, oder wenn sie zu lästig werden knurrt er sie mal weg und geht aber dann weiter. Er hat noch nie den Konflikt gesucht.
    An der Leine ist er tagsüber auch verträglich, kann durch die Innenstadt gehen und andere Hunde treffen ohne iregndwas.... eben nur nachts an der Leine :headbash:



    Ach einfach ein komischer Hund *seufz* Und zu mir ist er seit gestern auch total unterwürfig, schleicht mir hinther, wenn ich ihn zu mir rufe, kommt er geduckt zu mir gekrochen, leckt mir dann die Hand und das Gesicht. Hoffe das legt sich bald wieder, kann meinen Hund nicht so leiden sehen...


    Aber nochmal vielen Dank für eure Tipps und Anregungen!! :-)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Sammy85"

    Hallo Leute, vieleen Dank für die schnellen Antworten :-)
    sithi
    Vielen Dank für die Tipps! ja Tetantus Imfpung hab ich glücklicherweise.
    Mach mir ehrlich gesagt auch weniger um meine Wunde sorgen, als um Sams seine :hust:
    Bei Sam sind die Wunden zum Glück auch noch nicht geschwollen, ich hoffe das bleibt auch so
    Aber nochmal vielen Dank für eure Tipps und Anregungen!! :-)


    Die Bisswunden bei Sam würde ich eine woche lang "beobachten", also bisschen um die Wunde abtasten. Bei Schwellung ab zum Doc, Bisswunden schliessen sich schnell und es bilden sich dann Abzesse drunter.

    ganz lieber Gruß von sithi mit Amy (Labrador Mädchen) und Amelie (Bommel genannt und Neufi Mädchen)

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