Der Aussie-Klönschnack Thread
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Stemijolu -
20. Dezember 2010 um 22:19 -
Geschlossen
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ihr kriegt das shcon hin jeany
,das ist wirklich kopfsache!meine züchterin hat mir auch mal die leviten (ach du schande,wie schreibt man das wort denn
) gelesen weil ich mich einfach viel zu viel für meinen hund aufgeopfert hab!das hab ich mir abgewöhnt!fällt zwar immer noch schwer,grad wenn ich abends mal weg will oder ich zum sport muss!bin ja schon ein kleines krüppelchen,aber wenn ich nix mache gehts mir nicht gut und hundi dann auch nicht!da muss er z.b. auch 2-3std alleine bleiben,wenn ich trainieren gehe!hach das klappt schon noch
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hm. *nachdenklichbin* Viele Menschen finden es toll, wenn ein Hund aufs Wort gehorcht und seinem Menschen quasi jeden Wunsch von den Augen abliest, ihn anhimmelt, alles für ihn tut. So einen Hund wirklich HABEN wollen aber anscheinend nicht so viele. Ich werde fast täglich darauf angesprochen: mein Hund konzentriert sich nur auf mich, er liest mir wirklich jeden Wunsch von den Augen ab, wartet darauf, dass ich ihm sage, was er machen soll, dabei himmelt er mich an und scheint, etwas für mich tun zu WOLLEN. Davon sind Passanten und Wartetende an der S-Bahn völlig fasziniert und fragen mich, wie ich es geschafft habe, ihm das beizubringen. Ich sage dann: 1. tägliches Training und 2. (was noch viel wichtiger ist) der Hund bietet es an, weil ER es will! Er möchte gefallen.
Das war eben das, was die Menschen an Jay Sislers Hunden so fasziniert hat: sie haben für ihn all diese Dinge gemacht, freiwillig, ohne Zwang. Manch einer sagt ja, einige Aussies denken, sie seien Menschen. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass es tatsächlich so ist, dass sie sich so sehr an ihrem Menschen orientieren, dass sie sie quasi kopieren wollen. Bela hat solche Züge, auch bei Hudson habe ich das schon beobachtet, auch bei Molly.
Genau dafür lieben so viele diese Rasse und dafür wurde sie so eifrig gezüchtet. Nicht, weil sie so selbständig sind, so eigensinnig und schwer zu lenken, sondern weil sie genau das Gegenteil sind. Und wie sonst hätten sie all die Aufgaben auf den Ranches erfüllen können? So ein vielfältiger Hund, der dem Menschen auf so viele Arten nützlich sein soll, der MUSS doch lernwillig, leicht lenkbar, ja auch "arschkriecherisch" sein.
Und mal ehrlich: einerseits will keiner so einen "Arschkriecherhund" und andererseits ist das Geschrei groß, wenn der Hund stiften geht, nicht hört, macht was er will, einen igoniert und man ihn anbrüllen muss, damit er mal reagiert

Das war jetzt etwas provokativ geschrieben, ich weiß. Es möge bitte keiner auf sich persönlich beziehen. Ich hab nur gerade einen nachdenklichen Moment. Und ich muss auch zugeben: ich liebe meinen Hund genau dafür, dass er eben nicht so selbständig ist wie viele andere Hunde. Bela liest mich wie ein Buch und kennt mich besser als ich mich selbst. Er zeigt mir das aber auch sehr deutlich und ich muss dann meine Schlüsse daraus ziehen. Einen besseren Lehrmeister als Bela hatte ich nie. Und obwohl er viele Tricks kann, in der U-Bahn/auf dem HuPla oder wo auch immer nur Augen für mich hat und mir stets gefallen will, ist er keine Maschine und ich empfinde ihn auch nicht als Arschkriecher. Er hat sehr wohl eine eigene Persönlichkeit, aber er braucht mich auch zum Leben (so wie ich ihn brauche).
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Zitat
hm. *nachdenklichbin* Viele Menschen finden es toll, wenn ein Hund aufs Wort gehorcht und seinem Menschen quasi jeden Wunsch von den Augen abliest, ihn anhimmelt, alles für ihn tut. So einen Hund wirklich HABEN wollen aber anscheinend nicht so viele. Ich werde fast täglich darauf angesprochen: mein Hund konzentriert sich nur auf mich, er liest mir wirklich jeden Wunsch von den Augen ab, wartet darauf, dass ich ihm sage, was er machen soll, dabei himmelt er mich an und scheint, etwas für mich tun zu WOLLEN. Davon sind Passanten und Wartetende an der S-Bahn völlig fasziniert und fragen mich, wie ich es geschafft habe, ihm das beizubringen. Ich sage dann: 1. tägliches Training und 2. (was noch viel wichtiger ist) der Hund bietet es an, weil ER es will! Er möchte gefallen.
Das war eben das, was die Menschen an Jay Sislers Hunden so fasziniert hat: sie haben für ihn all diese Dinge gemacht, freiwillig, ohne Zwang. Manch einer sagt ja, einige Aussies denken, sie seien Menschen. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass es tatsächlich so ist, dass sie sich so sehr an ihrem Menschen orientieren, dass sie sie quasi kopieren wollen. Bela hat solche Züge, auch bei Hudson habe ich das schon beobachtet, auch bei Molly.
Genau dafür lieben so viele diese Rasse und dafür wurde sie so eifrig gezüchtet. Nicht, weil sie so selbständig sind, so eigensinnig und schwer zu lenken, sondern weil sie genau das Gegenteil sind. Und wie sonst hätten sie all die Aufgaben auf den Ranches erfüllen können? So ein vielfältiger Hund, der dem Menschen auf so viele Arten nützlich sein soll, der MUSS doch lernwillig, leicht lenkbar, ja auch "arschkriecherisch" sein.
Und mal ehrlich: einerseits will keiner so einen "Arschkriecherhund" und andererseits ist das Geschrei groß, wenn der Hund stiften geht, nicht hört, macht was er will, einen igoniert und man ihn anbrüllen muss, damit er mal reagiert

Das war jetzt etwas provokativ geschrieben, ich weiß. Es möge bitte keiner auf sich persönlich beziehen. Ich hab nur gerade einen nachdenklichen Moment. Und ich muss auch zugeben: ich liebe meinen Hund genau dafür, dass er eben nicht so selbständig ist wie viele andere Hunde. Bela liest mich wie ein Buch und kennt mich besser als ich mich selbst. Er zeigt mir das aber auch sehr deutlich und ich muss dann meine Schlüsse daraus ziehen. Einen besseren Lehrmeister als Bela hatte ich nie. Und obwohl er viele Tricks kann, in der U-Bahn/auf dem HuPla oder wo auch immer nur Augen für mich hat und mir stets gefallen will, ist er keine Maschine und ich empfinde ihn auch nicht als Arschkriecher. Er hat sehr wohl eine eigene Persönlichkeit, aber er braucht mich auch zum Leben (so wie ich ihn brauche).
Toller Beitrag

Bella ist z.B. auch ein Hund, der auf der einen Seite wirklich gefallen will, aber auch ein Hund, der von mir z.B. die Schwächen sehr schnell herausfiltern kann.
Ich bin z.B. schon wesentlich ruhiger geworden, auch was das konsequente angeht. Nicht mehr so hektisch werden, wenn mal was nicht klappt, nicht rumbrüllen, sondern einfach nur konsequent sein.
Aber ich bin auch der felsenfesten Überzeugung: Wenn man einen Hund haben will, der einem wirklich jeden Wunsch von den Augen abliest bzw. das sog. "Will to Please" hat, dass dieses mit sehr sehr viiiiel gegenseitigem Vertrauen zu tun hat und dass dieses nicht von heute auf morgen kommt, sondern ein hartes Stück arbeit ist, für beide Seiten!
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Zitat
Aber ich bin auch der felsenfesten Überzeugung: Wenn man einen Hund haben will, der einem wirklich jeden Wunsch von den Augen abliest bzw. das sog. "Will to Please" hat, dass dieses mit sehr sehr viiiiel gegenseitigem Vertrauen zu tun hat und dass dieses nicht von heute auf morgen kommt, sondern ein hartes Stück arbeit ist, für beide Seiten!stimmt! Und auch Rückschritte gehören dazu

Bela wird nächsten Monat 3. Noch immer haben wir "Baustellen", aber diese erscheinen längst nicht mehr so dramatisch wie noch vor 1 Jahr, weil wir in der Zwischenzeit so eng zusammengewachsen sind. Und andersrum, bezogen auf Bela: hätte er nicht so einen großen Willen, mir zu gefallen und würde er nicht immer alles richtig machen wollen, dann wären wir mit unseren Problemen längst nicht so weit gekommen

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Zitat
stimmt! Und auch Rückschritte gehören dazu

Bela wird nächsten Monat 3. Noch immer haben wir "Baustellen", aber diese erscheinen längst nicht mehr so dramatisch wie noch vor 1 Jahr, weil wir in der Zwischenzeit so eng zusammengewachsen sind. Und andersrum, bezogen auf Bela: hätte er nicht so einen großen Willen, mir zu gefallen und würde er nicht immer alles richtig machen wollen, dann wären wir mit unseren Problemen längst nicht so weit gekommen

Hehe, und wenn es doch zu einfach wäre, wäre es doch tooootaaaaal langweilig *Achtung Selbstironie*
Und vorallem man wüsste ja gar nicht, wohin mit dem schwer verdienten Geld, wenn keine Trainingsstunden wären

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Ach Nadinsche

Meine Oma sagt immer: Humor ist, wenn man trotzdem lacht
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Jennja ich hab deinen Beitrag auch garnicht provokativ gesehen und wollte dich mit meiner Aussage garnicht unbedingt nachdenklich stimmen.
Ganz ehrlich ein bisschen zwiegespalten bin ich da wohl auch. Nur irgendwie finde ich es ein bisschen schade, wenn der Hund bei ALLEM was er tut so sehr auf den Menschn fixiert ist. Ich frage mich dann immer wo dabei das "Individuum Hund" bleibt. VIelleicht ist es aber auch eben grade das Individuum, das entscheidet eben so sein zu wollen?!
Ich weiß es nicht...
Und NATÜRLICH wenn Balou mir stiften geht wünschte ich mir dann IMMER, dass mein Hund mich vorher fragen würde, das tut, was ich mir von ihm wünsche...
Aber wenn ich ganz tief in mich hinein horche bin ich mir eben nicht sicher, ob es das "Hundeleben" dann ist, welches ich mir persönlich von meinem Hund wünsche.Joker zB. kommt immer wieder zu Jeanine zurück, teilweise muss sie ihn sogar losschicken, weil er sie so anhimmelt
aber er hat halt einfach auch die Chance, das Selbstbewusstsein, einfach mal abzudriften, übers Feld zu rennen, in den Rhein zu springen und im nächsten Moment als nasser, aber glücklicher Hund wieder vor Jeanine zu stehen, um sie anzuhimmeln ... -
Hm..ich glaube, dass diese "Rückversicherung" vom Hund zum Halter weniger "will to please" (ich glaube einfach nicht daran...) ist, sondern einfach die Gene und Erziehung: Dafür gab es immer Lob und Leckerlie...
Ich persönlich schätze es, wenn mein Hund selbstständig arbeitet und bei seinem Job muss er das tun. Er muss auch ausser Sicht laufen, suchen und ggf. auch mal 10Minuten lang bellen, bis ich bei ihm bin. Aber die Arbeit und Freizeit sind ja verschiedene Dinge, denn anders ist es bei uns beim Gassigang: Da genieße ich es auch sehr, dass Kusko immer nach mir schaut, ab und an zu mir kommt aber mich immer im Blick hat.
Doch ich glaube nicht, dass Kusko mir da gefallen will, sondern dass er einfach eine so feste unde enge Bindung an mich hat (und das kann jeder bestätigen der ihn sieht...olles Muttisöhnchen^^) und sich rückversichert: Ist das ok was ich hier tu? Darf ich das? Ist Mama auch noch da?
Aber ausarten darf es nicht, er hat mich nicht ständig zu nerven wenn wir spazieren gehen, in dem er an mir klebt oder mich ständig anstarrt. Das möchte ich persönlich nicht. Wenn er laufen soll, bekommt er sein "Okay-Signal" dafür und darf seinen Spaß haben, muss aber auch immer schauen wo ich bin. Sonst kann ich mal schnell verloren gehen..und dann sind die Suche und das Gewinsl manchmal groß
Wenn ich mit ihm zB ne Unterordnung laufe-ihr kennt ihn, er liebt es- tut er das um sein Triebziel zu erreichen, sprich: Leckerchen oder gar sein Spielzeug. Aber natürlich läuft er genauso gern mit mir OHNE all diese Motivationsdinge, da es ihm Spaß macht. Also ist sein Triebziel hier vlt. auch der gemeinsame Spaß den wir in diesen Momenten haben?Für einige Hunde scheint die blanke Anerkennung, Lob durch das Herrchen/Frauchen zu reichen-sicher, Kusko freut sich auch wenn ich ihn lobe, denn das hat eine positive Auswirkung für ihn. Er weiß, er hat was richtig gemacht und konnte sich Wertschätzung von mir (und ich hoffe doch, dass er mich als "Rudelführerin", naja zu mindest über ihn stehende Person anerkennt). Ich bin mir gerade unsicher, ob es vlt. das ist, was ihr mit "will to please" meint...aber ich denke, es geht für die Hunde in erster Linie um die Erreichung ihres Triebziels(ob Futter, Spielzeug, Lob, spielen gehen dürfen usw. ist egal) und nicht "ooohhhh der liebt mich wenn ich das tu"... also-vlt. in zweiter Linie. Aber in erster Linie wollen sie ihr Triebziel erreichen.
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FREU, das Forum geht wieder, nun kann endlich wieder geklönschnakt werden!!!
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an die neue Optik muss ich mich erst gewöhnen

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