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Hepatitis contagiosa canis (canines Adenovirus 1)

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    :hilfe:


    Unsere 6 Monate alte Sammy hatte vor Wochen eine Himbeerhaut (http://www.dogforum.de/ftopic121874.html). Während diese allmählich verschwand, bekam sie immer stärkeren Husten.


    Unser TA diagnostizierte nach Riechen in den Ohren & Rachen und Abhören der Lunge eine bakterielle Erkältung. Nach einigen Spritzen, Hustensaft, Tabletten und Antibiotika konnten wir auch nach ca. 14 Tagen keine merkliche Besserung feststellen.


    Also packte ich die Maus ins Auto und fuhr zu einer mir bisher unbekannten, aber von unserer Trainerin empfohlenen, TÄin. Sie hat nach einem längeren Gespräch Abstiche aus Sammys Rachen genommen. Diese wurden auf Bakterien und Viren untersucht.


    Heute, Sammys Husten verschwindet seit ein paar Tagen in der Vergangenheit, kam leider ein positiver Befund:
    Sammy trägt, trotz dessen, dass sie geimpft ist, den Canines Adenovirus Typ 1 mit sich. Morgen werden wir nochmal zur TÄin fahren und Blut nehmen lassen. Dieses wird dann auf die Leberwerte gecheckt werden.


    Ich hab echt Angst um unsere Kleine! Bei Nicht-geimpften Hunden verläuft diese HCC wohl tödlich!!! Wie gesagt, unsere ist GsD geimpft!


    Wir sollen jetzt bis Anfang Januar keine Hundekontakte mehr gestatten (TÄin), und ihr Echinacea-Globulis D6 verabreichen, um das Immunsystem zu pushen (Züchterin).


    Hat hier jemand mit dieser Diagnose Erfahrung???? Könnt ihr mir bitte genaueres sagen? Mit der wirklich tollen TÄin habe ich lange telefoniert und sie hat mich auch lange und gut aufgeklärt, aber vor lauter Sorge um Sammy ist nix hängen geblieben!


    !!! :hilfe: !!!


    Liebe Grüße
    DiH

    Ein liebes Wuff in die Runde!


    von
    Dakota in Heaven mit Frauchen

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  • Ganz entspannt bleiben. ;)
    Die beschriebenen Symptome passen nicht zu dieser Infektion. Der Virusfund wird ein Zufallsbefund sein. Die Erkrankung ist hochansteckend, allerdings verlaufen die Infektionen bei geimpften Hunden subklinisch, man merkt es nicht. Nur wenn man gezielt danach sucht, dann findet man die Viren. Befallen sind davon sehr viele Hunde.
    Von Hunden, die eine schwere Infektion überlebt haben, weiß man dass sie noch ein Jahr lang Erreger ausscheiden, bei milderen Verluafsformen ist es unbekannt.
    Ein einfacher "Zwingerhusten" kann mehrere Wochen dauern.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Liebes Schnauzermädel,
    vielen Dank für Deine rasche Antwort, die mich ein wenig beruhigt.


    Du hast von Zwingerhusten geschrieben. Hängt dieser mit der HCC zusammen? Gut möglich, dass Du über diese Frage grinst; ich bin "Hundeneuling", wenn man es so nennen will ;-)


    Ob gezielt nach HCC gesucht wurde, kann ich Dir garnicht sagen. Ich weiss nur, dass der Befund im Labor drei Mal bestätigt wurde; Labor und TÄin sind beide "geschockt" über den Befund, da das nicht erwartet wurde.


    Kannst Du mir sagen, was wir von der HCC beim geimpften Junghund zu erwarten haben? Wie gesagt, morgen wird zur Ermittlung der Leber- und Nierenwerte Blut genommen.


    Schnauzermädel, wenn Sammy das Virus bis zu einem Jahr weitergeben kann, handeln wir dann verantwortungslos, wenn wir Sammy ab Januar wieder mit anderen Hunden spielen lassen?
    Oder sollen wir neben "Ist Ihrer Junghundverträglich?" und "Sollen wir sie von der Leine lassen" auch noch fragen: "Ist Ihrer durchgeimpft?"

    Ein liebes Wuff in die Runde!


    von
    Dakota in Heaven mit Frauchen

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  • Ich kann deinen Schrecken verstehen. auch die Verunsicherung von TA und Labor.
    HCC wird eigentlich wegen der hohen Durchimpfungsrate als "ausgerottet" angesehen. Es kommt eigentlich nur noch bei ganz jungen Welpen vor, deren Mutter keine Antikörper hat oder extrem selten in der Zeit, wenn die Welpen die mütterlichen Antikörper abbauen und die Impfung noch nicht greift. Sonst sieht man im Prinzip keine daran erkrankten Hunde mehr. Die meisten TAs hatten einfach noch nie so einen Fall.
    Durch die recht umfassenden Impfungen besteht, außer für ganz junge Hunde, keine Gefahr. Geimpfte Hunde sind lebenslang geschützt, sie frischen ihren Schutz bei jedem Kontakt mit dem Erreger auf. Aber so hat man eben jetzt häufig einen infizierten Hund, dem man die Infektion nicht anmerkt, weil kaum oder sogar gar keine Symptome zeigt. Diese Befunde stellt man dann aber nur zufällig. Und so ein Hund dürfte dein Hund sein.
    Eine akute Infektion bei einem ungeschützten Hund verläuft viel dramatischer.


    Was man von deinem Hund liest, ist er lediglich ein Junghund mit noch unausgereiftem Immunsystem, der einiges mitnimmt.
    So ein "Zwingerhusten", das ist nur eine Sammelbezeichnung für viele Erkrankungen, kann tatsächlich einige Wochen dauern. Was den ausgelöst hat, kann man meist nicht nachvollziehen. Es war irgendein Virus, evtl. einer der nicht im Impfstoff enthalten ist.
    Das kann ein Adenovirus Typ 2 sein, der ist meist dabei, wenn junge Hunde husten. Es gibt aber auch andere verdächtige. Wirklich gefährlich ist auch das nur für ganz junge Welpen (also wirklich die ersten Lebenswochen).
    Bei einem älteren, geimpften Hund ist es dann einfach nur eine langwierige Sache. Den Virus selbst kann man nicht behandeln, daher kann es lang dauern. Dazu ist der Hund dann anfällig und es setzen sich bakterielle Infektionen oben drauf. Die kann man zwar behandeln, aber verkürzt nicht die Grunderkrankung.
    Allerdings ist man natürlich sehr besorgt, weil der Zwerg eben so lange krank bleibt, alles keine wirkliche Besserung bringt und der Husten einfach jämmerlich klingt.
    Kontakte darf dein Hund haben. Da du von der Infektion weißt, würde ich nur bei jungen Welpen Abstand halten. Alle, die die zweite Impfung hatten, sind eine Woche danach ausreichend geschützt. Also ich würde z.B. meinen Welpen ohne Angst mit deinem zusammen lassen.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • ich habe jetzt mal in meine Nickpage sämtliche relevanten Daten zu unserer Maus eingestellt.


    Unsere Züchterin meint, dass Sammy sich zwischen der ersten und der zweiten Impfung angesteckt haben muss. Anders kann sie es sich nicht erklären.


    Da werde ich wirklich sauer, wenn ich mir die Verantwortungslosigkeit einiger Hundehalter im Nachhinein ins Gedächtnis rufe:
    Ich komme da mit meinem Welpen, Alter zw. 8 und 13 Wochen an, frage, ob der fremde Hund mit meinem spielen darf. Die Leutchen freuen sich über den süüüüßen Welpen. Eine Warnung, dass der ihrige nicht geimpft ist und es in meinem Ermessen liegt, meinen Hund einem Gesundheitsrisiko auszusetzen, habe ich keine einzige bekommen. Wie fies ist das denn??? Booooah, da künnte ich :explodieren:


    Gestern haben wir eine Blutprobe ins Labor geschickt, die Leber- und Nierenwerte sollen ermittelt werden. Heute nachmittag bekomme ich hoffentlich Bescheid, wie es um das Innere unserer Kleinen bestellt ist. Bis dahin kann ich eigentlich nur abwarten und :kaffee3:


    Ein paar gedrückte Däumchen für einen negativen Befund schaden bestimmt nicht :gut:

    Ein liebes Wuff in die Runde!


    von
    Dakota in Heaven mit Frauchen

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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