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Drohen, Schnappen, Beißen

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    Wollte mal eure Meinung zu mir und meiner Hündin hören:


    Meine Hündin ist ja als totaler Angsthund zu mir gekommen. Milterweile ist sie wirklich schon recht selbstbewusst geworden und hat keine Panikattacken in denen sie Kopflos die Fluch ergreift usw. mehr! Doch sie wird nie der Freund fremder Menschen werden. Ihre Leute dürfen machen was sie wollen mit ihr, aber Fremden traut sie einfach vorne und hinten nicht...Was die Rasse zur der Vorgeschichte noch mal verstärkt...


    So jetzt zu meinem Problem: Wenn meine Hündin z.B. nicht von fremden Personen angefasst werden möchte, dann geht sie einfach, kommt die Person hinter her, fängt sie an die Letzen zu heben um sie zu vertreiben, dann kommt ein leichtes Knurren, hat die Person das immer noch nicht gecheckt schnappt sie in die Luft um das Drohen weiter zu unterstreichen, nehme an danach würde dann ein Biss kommen! Finde ihr Verhalten eigentlich recht angemessen, da sie nicht aus heiterem Himmel zubeissen würde, sondern in ihrer Sprache zu verstehen gibt, dass sie keine Lust darauf hat! Habe das nie unterbunden, sondern einfach nur damit gearbeitet sie nie in solche Situationen zu bringen und fremde Menschen positiv zu verknüpfen. Möchte keinen Hund, der dadurch, dass ich das Knurren verbiete direkt zubeißt...


    Habe sie jetzt so weit, dass sie sich sogar hin und wieder kurz von Fremden anfassen lässt, ist es ihr zu viel geht sie.


    Nun bin ich ja im Moment im Ausland und meine Eltern passen auf die Dame auf! Das hat jetzt 2Monate wirklich toll funktioniert, doch gestern haben meine Eltern mich angerufen und mir folgende Situation geschildert:


    Meine Cousine (meine Hündin kennt sie so gut wie gar nicht) war da und hat sie gestreichelt. Allerdings war meien Hündin dabei in ihrem Körbchen. So weit war aber alles in Ordnung, sie hat hat das ganz lieb gemacht. Dann hat meine Cousine sich weiter unterhalten und ohne hin zu schauen weiter gestreichelt. Meiner Hündin wurde es aber zu viel und sie hat sich weg gedreht. Die Hand meiner Cousine kam aber unterbewusst hinter her, dann hat meine Hündin garantiert geknurrt (hat aber keiner gehört, nehme an weil es so laut war) und dann nach ihr geschnappt. Sie aber nicht berührt, quasi nur in der Luft gedroht. Mein Vater war ziemlich geschockt. Habe ihm aber gesagt, dass es seine Schuld war, wenn er sieht, dass meine Hündin das nicht will und sich wegdreht, soll er den Leuten sagen, dass sie ihren Willen zu akzeptieren haben (Ist ja schließlich ein Lebewesen mit eignem Charakter) und sie in Ruhe lassen müssen. Davon abgesehen, dass Fremde eigentlich nichts an ihrem Körbchen zu suchen haben....


    Mein Vater meinte ob man da nicht was machen muss, wenn sie sich so verhält. Habe das aber ganz klar verneint, denn sie hat in meinen Augen deutlich gezeigt, dass sie keine Lust dazu hat und wurde trotzdem weiter genervt. Klar, sie hätte weggehen können, hätte sie auch normalerweise getan, aber sie war in ihrem Körbchen, in ihrem Ruhebereich!


    Wollte einfach nur mal hören, ob ihr da meiner Meinung seit oder ob ich mich das total irre und etwas ganz falsch sehe?!?!

    Bracken kann man nichts befehlen, nur empfehlen.

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  • Das eine schwierige Sache...


    Ich gebe dir grundsätzlich Recht damit das ein Hund seine Meinung äußern darf, aber trotzdem ist es meine Persönliche Meinung das sowas unterbunden werden muss.


    Grundsätzlich ist die Vorgeschichte auch nicht relevant, er lebt jetzt bei dir und egal was vorher war ist jetzt Vergangenheit.


    Stell dir mal vor du kommst in eine blöde Situation und ein fremder muss deinen Hund anfassen, weil er vielleicht in einem Erdloch steckt und du nicht anwesend bist.
    Ich vermute er hätte keine große Chance deinen Hund da rauszuziehen.


    Oder ihr steht an der Ampel und ein kleines Kind greift unbedarft an deinen Hund, dieser schnappt und trifft das Kind blöd.


    Könnte zig theoretische Situationen geben, wo sowas böse Enden kann.


    Ich war schon immer der Ansicht das mein Hund sich zwar nicht streicheln lassen muss, dann kann er einfach woanders hingehen, aber er muss sich trotzdem von jeden überall berühren lassen. ;)


    Gruß

    Diplomatie bedeutet, den Hund so lange zu streicheln, bis der Maulkorb fertig ist. - Nietzsche.

  • Die Meinung teile ich überhaupt nicht.


    Wenn mein Hund auf seinem Schlafplatz liegt, ist er für andere Leute Tabu.
    In diesem Fall hier, hat die Hündin gezeigt, daß sie das nicht mag, also hätte man sie in Ruhe lassen müssen.
    Was ist das denn für ein Rückzugsort, wenn sie sich dort betatschen lassen muß :/

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  • Hmm..ich glaube du hast den Text nicht richtig gelesen oder ich hab mich nicht klar ausgedrückt....


    Sie geht normalerweise weg...Z.B. die Situation an der Ampel mit dem Kind. Sie würde nie gleich schnappen. Sie würde sich hinter mich setzen, weg von dem Kind. Würde das Kind weiter auf sie zulaufen, würde sie knurren und erst wenn dann keiner reagiert, würde sie schnappen...Ob sie jemals zubeißen würde weiß ich nicht, aber ich vermute es! Finde die Reaktionskette lässt sehr viel Zeit (bestimmt 5Min) zum reagieren! Wenn da was passiert ist es meine Dummheit!


    Nur die Situation wenn sie alleine ist im Loch steckt und dazu noch Angst hat, die würde glaub ich nicht funkionieren...


    Wie du lesen kannst arbeiten wir auch dran indem wir sie nicht in bedrängte Situationen kommen lasse und positive Erlebnisse einbaue mit Fremden wo es geht...


    Doch ich finde die hat auch das Recht, wenn sie bedroht wird, zu äußern, dass es ihr nicht passt! Klar, hätte sie hier weggehen sollen, aber seit sie bei uns ist, war ihr Körbchen immer ihr Rückzugsort wo nicht mal ich sie nerven darf, außer wenn sie mich auffordert! Und ich denke deshalb hat sie den Schritt des weggehens hier weggelassen!

    Bracken kann man nichts befehlen, nur empfehlen.

  • Doch ich durchaus deinen Text gelesen und verstanden. ;)


    Selbstverständlich ist der Korb ein Rückzugsort, dort sollte der Hund auch in Ruhe gelassen werden.


    Trotzdem würde ich meinen Hund das Knurren nicht zugestehen, völlig egal ob sie dabei Recht hat oder nicht. ;)


    Die Tatsache bzw Entscheidung das sie nicht gestreichelt werden möchte, würde ich ihr abnehmen in dem ich dem Bescheid sage.


    Das halt meine Meinung dazu..

    Diplomatie bedeutet, den Hund so lange zu streicheln, bis der Maulkorb fertig ist. - Nietzsche.

    • Neu

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  • Zitat von "Periphalos"


    Trotzdem würde ich meinen Hund das Knurren nicht zugestehen, völlig egal ob sie dabei Recht hat oder nicht. ;)


    Und dann hast du irgendwann einen Hund, der aus heiterem Himmel zubeißt...Ich weiß nicht ob das besser ist....

    Bracken kann man nichts befehlen, nur empfehlen.

  • schwieriges thema:


    ich würde z.B. solange dein hund bei deinem vater in pflege ist und du im ausland bist meinen eltern sagen, dass kein besuch den hund anzulangen hat bzw. anlangen soll.


    der besuch soll doch gefälligst warten, bis die hündin sooo viel vertrauen gefasst hat und selbst! auf den menschen, die leute zugeht.


    knurren zu unterbinden ist auch immer so ne sache; zum einen ist knurren ein warnlaut, unterbind ich das könnte passieren, dass der hund den nächsten schritt unternimmt ohne vorher anzudeuten. das möchte ich natürlich auch nicht.
    allerdings wäre es mir unangenehm, wenn mein hund leute anknurrt.


    ist mir mit 1 kind im wartezimmer beim TA mal passiert; das kind -ca. 3 jahre- krabbelte auf dem boden rum und fixierte meine eine ängstliche hündin, die fing dann auch zu knurren an. ich hab der mutter gesagt, sie soll doch bitte ihr kind nicht zu nah an uns ranlassen, die mutter hat sich dann im sprechzimmer bei der TÄ über meine "aggressive" hündin beschwert.


    ja, solche deppen gibt's halt auch.


    ich würd mit deiner hündin, wenn du aus dem ausland zurück bist, ganz bewusst viel unter menschen geh'n, damit sie das irgendwann mal besser gewohnt ist.


    prinzipiell mag ich es nicht, wenn fremde leute auf meine hunde und mich zugeh'n und die streicheln wollen. ich lass das nicht zu, und daheim bitte ich meinen besuch auch, lasst bitte meine eine hündin in ruhe, die kommt schon zu euch, wenn sie sich ein wenig an eure anwesenheit gewöhnt habt.


    im körbchen bei uns daheim haben meine beiden! hunde ihre absolute ruhe; da darf sich kein besuch runterbeugen, runtersetzen und die hunde "bedrängen".

  • Zitat von "Trash83"

    Und dann hast du irgendwann einen Hund, der aus heiterem Himmel zubeißt...Ich weiß nicht ob das besser ist....


    Alle meine 9 Hunde durften/dürfen knurren ;) und es ist noch nie zu einem Beißvorfall gekommen ;) sagt dir das was :smile:

  • Wer seinem Hund das Knurren verbietet, verbietet ihm einen wichtigen Teil seiner Kommunikation.
    Warum sollte man das tun??

    Wir brauchen viel Mut, wenn wir den Versuch machen, Veränderbares zu verändern, viel Gelassenheit, um zu akzeptieren, was nicht zu verändern ist, und viel Weisheit, um den Unterschied zwischen beidem zu erkennen.

  • Zitat

    Und dann hast du irgendwann einen Hund, der aus heiterem Himmel zubeißt...Ich weiß nicht ob das besser ist....


    :???: ..ähm Nein?


    Ich gestehe meinen Hund dieses Verhalten lediglich gegenüber eines Menschen nicht ein.
    Oder denkst du das Hunde keine anderen Möglichkeiten haben außer das Knurren um ihre Ablehnung gegenüber einer Situation zum Ausdruck zu bringen?


    Ist ja auch nicht so, das der Hund dadurch einen Schaden bekommt nur weil ich seine Entscheidungsfreiheit gegenüber dem Menschen abnehme.


    kA... du hast nach Meinungen gefragt, ich gebe dir meine wider. Wenn es dir darum ging Zustimmung zu bekommen, hättest du den Thread anderes formulieren müssen. :roll:

    Diplomatie bedeutet, den Hund so lange zu streicheln, bis der Maulkorb fertig ist. - Nietzsche.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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