Terror im Hausflur
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Hallo zusammen,
kennt ihr das auch? Ihr wohnt in einem Mehrfamilienhaus und habt somit einen gemeinsamen Hausflur. Ihr wollte gerade eine schöne Runde mit eurem Vierbeiner drehen (oder kommt gerade von einer solchen) und trefft einen eurer Nachbarn im Hausflur. Soweit so gut... zumindest bis euer Vierbeiner den (unerwünschten ?) Hausflurbesetzer entdenkt... denn dann geht das gekläffe los...
So etwa kann man das Problem beschreiben, welches wir seit einiger Zeit mit unserer Hundedame haben.
Es gibt noch ein paar weitere Baustellen, wie bellen wenn es an der Tür klingelt oder Besuch kommt oder sie von fremden Menschen auf der Straße angesprochen wird... das soll aber nicht Thema dieses Threads sein. Da sind wir im Übrigen aber auch dran.
Hat hier evtl. jemand eine Idee, wie man den Bellen im Hausflur entgegenwirken kann?
Hier noch ein paar Infos zu unserer Hundedame Stella:
Sie ist eine 8 Monate alte Entlebucher Sennenhündin, ist gerade läufig, wir haben Sie als Welpen bekommen, haben mit ihr die Welpenschule und Junghundeschule besucht und starten demnächst den F1 Kurs. Zwar haben wir versucht ihr in der wichtigen Prägungsphase alles beizubringen bzw. sie mit allem Vertraut zu machen (waren mit Ihr am See, in der Stadt, haben Sie von vielen Leuten streicheln lassen, sind Straßenbahn gefahren und Aufzug, Sie hat Menschen im Rollstuhl kennengelernt und mit Gehhilfen, etc. Dies alles natürlich auch immer in positiven Umständen). Dennoch ist sie seit ca. 2 - 3 Monaten eine sehr ängstliche Hündin geworden. Gestern schreckte Sie bspw. vor einem still stehenden Postschubkarren davon.
Ich hoffe ihr könnt uns mit ein paar Denkanstößen helfen.
Liebe Grüße
Kai -
24. November 2010 um 19:47
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Terror im Hausflur - Vor einem Moment
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wie reagierst du denn jetzt, wenn sie das macht?
ich wohn mit meinen 3 Hunden in nem Mehrfamilienhaus und es sind auch 2 bellfreudige Hunde dabei, aber sowas kenn ich nicht
ich würd da knallhart abmahnen, auch vor den nachbarn
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Anfangs habe ich es auch mit schimpfen versucht. Doch gebracht hat es nichts. Im Gegenteil. Hatte eher das Gefühl, dass ich Sie noch weiter verunsichere und Ihr Gebelle dadurch noch stärker wird.
Zur Zeit versuche ich es eher mit mich zwischen Sie und den Nachbarn zu stellen, doch erweist sich das auch eher als schwer (da sie sich um mich herumwinden will und es dann in so ne Art Leinenzerrerei endet, was sie nur wieder bestärkt in ihrer Unsicherheit) und nicht wirklich wirkungsvoll.
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Hast du schonmal versucht ihn absitzen zu lassen, bis der Nachbar vorbei ist

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Wir haben unseren 5,5 Monate alten Welpen von anfang an bewußt solchen Begnungen "ausgesetzt". Er sollte von Anfang an lernen, dass das ganz natürlich und normal ist!
Haben auch Nachbarn öfters mal einfach so klingeln lassen. So das er merkt, es klingelt, aber es passiert rein gar nichts!
Hat super geklappt. Es klingelt und Hundi ist es egal!
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@ Bentley: Jain. Wenn sie erstmal am Bellen ist, bekommen wir sie leider nicht mehr ins Sitz. Wenn ich es rechtzeitig bemerke, dann binge ich Stella schon ins sitz und stopfe sie so lange mich leckerchen voll, wie sie ruhig ist (in der Hoffnung, dass sie merkt: Still sein = Leckerchen). Das versuchen wir allerdings auch erst 2 Tage. Daher kann ich eine Wirkung noch nicht wirklich erkennen.
monty2010: Das haben wir auch getan. Haben teilweise ewig im Hausflur gesessen und darauf gewartet, dass ein Nachbar die Treppe runterkommt. Ebenfalls mit dem Haustürklingeln. Als Welpe war ihr das auch völlig egal. Doch von heute auf Morgen, wie als ob ein Schalter umgelegt wurde, hatte sie vor allen Dingen/Menschen schiss und bellt.
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Hat Sie denn mal ne "blöde" Erfahrung gemacht?
Wurde vielleicht ausversehen getreten oder so??? -
Hallo
Fing es an als sie läufig wurde? Dann ist sie durch die Hormone vielleicht verunsichert und ihr müsst es aussitzen und wenn die Läufigkeit rum ist mit ihr trainieren. Im Moment würde ich es auch eher managen, also absetzten lassen und mit Leckerlis vollstopfen. Geht das nicht, umdrehen und vor die Tür gehen oder halt wieder zurück in die Wohnung. Das alles möglichst ruhig und gelassen von eurer Seite aus.
VG Yvonne
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Zitat
Hallo
Fing es an als sie läufig wurde?
Läufig ist sie seit ca. 2 Wochen. Jetzt ist sie knapp 8 1/2 Monate. In der Tat hat die Bellerei seither eher zugenommen. Aber angefangen hat das alles bereits, als sie ca 5 bis 6 Monate alt war. Daher glaube ich nicht, dass es ausschließlich an der Läufigkeit liegt.
Schlechte Erfahrungen hat sie unseres Wissens auch nicht gesammelt.
Wir wissen, dass die Sennenhunde an sich eine bellfreudige Rasse sind. Das mag evtl. auch daran liegen, dass sie bei Angst zum Bellen neigt, aber ein gegensteuern muss meiner Meinung irgendwie möglich sein.
LG
Kai -
Habt Ihr es schon mal versucht, daß die Nachbarn Leckerlie von Euch bekommen und die Ihr geben?
Vielleicht versteht Hundi dann, eh die sind ja gar nicht böse, sondern voll toll ?!
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