Rüde beisst Welpen ins Genick
-
-
Hallo Leute,ich wollte mal wissen,ob das was mein Hund heute gemacht hat,ein Dominanzverhalten ist:Er hat mit dem Welpen eines Nachbarn,den er schon von Anfang an kennt gespielt.Der Kleine ist ein Labbimischling knapp 3 Monate alt!Nach einer Weile hat mein Hund den Kleinen ins Genick gebissen,so dass der dann aufgejault hat.Er hat dass dann nochmal gemacht,wurde dann von mir zurechtgewiesen und dann wars gut und sie spielten normal weiter.
Ich habe schon öfter beobachtet,dass sich die Hunde,wenn er mit einem gleichgrossen spielt,gegenseitig am Genick "knabbern"oder am Fell ziehen.
Daher denk ich,dass es auch sein kann,dass er das im spiel gemeint hat,aber das natürlich für den kleinen zu grob ist.Oder hat er ihn zurechtgewiesen
Sollen wir dann ab jetzt verstärkt darauf achten,dass wir sie keine Sekunde aus den augen lassen,damit der Kleine keinen ernsten Biss abkriegt
Sonst geht Max super mit dem kleinen um,der kleine himmelt ihn an und macht ihm alles nach.Max ist quasi sein "Ziehvater"da er ihn im Alter von 4 wochen gefunden hat und der Kleine uns nachgelaufen ist
Als er sich als ausgesetzt entpuppte,hat der Nachbar ihn genommen.D.h.die Hunde kennen sich von Anfang an!
Was meint ihr dazu? - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Rüde beisst Welpen ins Genick schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hunde können normalerweise ihre "Bisse" sehr genau dosieren.
Aus Versehen im Spiel zu heftig beißen halte ich daher für ehr unwahrscheinlich.Es wird eine Maßregelung am Welpen gewesen sein - soweit auch okay.
Übertreiben sollte er es allerdings nicht, nur bedenkt das Welpen auch oft ganz arg quitschen und eigentlich is nix passiert.Beobachtet den Welpen - steckt er die Maßregelung weg ohne Angst vor dem "Ziehvater"?
Dann paßte die Dosierung und Ihr solltet Euch nicht einmischen.
Das Quitschen war dann Schreck und Unterwerfungslaut gleichzeitig.Natürlich ist es nie verkehrt spielende Hunde nicht aus den Augen zu lassen und im Notfall, wenns zu wild wird, einzubremsen.

-
Da schließe ich mich an

Im Rudel erziehen ab einem gewissen Alter auch die Rüden die Welpen und dazu gehört eben auch die Ansage, wenn der Zwerg zu übermütig wird.
Quietschen tun die Lütten oft schon prophylaktisch, und das funktioniert auch dahingehend gut, dass der Erwachsene nicht zu grob wird.
Im Auge behalten ist immer gut, aber von der Beschreibung her würd' ich sagen, das passt schon.
Der Kleine soll ja auch richtiges Sozialverhalten lernen und da gehört das eben auch dazu. -
ist der Kleine nicht in dem Alter,wo die Rüden die Welpen erziehen?Das wär dann ja eine Erklärung

-
Doch, das kommt schon hin

-
-
Zitat
ist der Kleine nicht in dem Alter,wo die Rüden die Welpen erziehen?Das wär dann ja eine Erklärung

Ich glaube du verstehst jetzt etwas falsch.
Der Ausdruck "Ziehvater" war eher ein Scherz.

Dein Rüde und der Welpe haben nichts gemein. Sie sind nicht aus einem "geborenen Rudel" und nur weil er ihn gefunden hat, verbindet sie nichts. Falls du es noch nicht weißt, es gibt auch keinen Welpenschutz auserhalb eines Rudels.
Das ein Rüde die Erziehung ab einen bstimmten Alter übernimmt, gilt nicht bei Hunden sondern nur bei Wölfen.Es könnten dementsprechend auch zwei vollkommen fremde Hunde sein die miteinander spielen.
Also vergiß den "Ziehvater" und schreite ein wenn du der Meinung bist das es zu grob wird!

LG
-
Zitat
Das ein Rüde die Erziehung ab einen bstimmten Alter übernimmt, gilt nicht bei Hunden sondern nur bei Wölfen.Nö

Meine Freundin ist Züchterin und da ist es tatsächlich so, dass der Rüde (obwohl er in dem Fall nicht der Vater der Welpen ist) so ab 9-10 Wochen die Erziehung der Welpen (mit-) übernimmt, während die Mama die Babys so langsam gerne "vom Hals" haben will.
-
Zitat
Nö

Meine Freundin ist Züchterin und da ist es tatsächlich so, dass der Rüde (obwohl er in dem Fall nicht der Vater der Welpen ist) so ab 9-10 Wochen die Erziehung der Welpen (mit-) übernimmt, während die Mama die Babys so langsam gerne "vom Hals" haben will.
Hallo,
es liegt daran, dass der Rüde mit der Hündin zusammenlebt und die Welpen im selben Haushalt geboren wurden, dass der Rüde nicht der Erzeuger war, wird er kaum wissen...
Wenn aber ein Welpe erst mit 8-12 Wochen hinzukommt, ist er rudelfremd und hat auch keinen Welpenschutz.Gruß
Leo -
Ich denke das ist Spiel. Bentleys Freundin ist auch ziemlich derb, er hat öfter Spuren im Hals/Nackenbereich, wenns zu doll wird bremsen wir ein bisschen.
Wenns zu wild wird, würde ich halt einschreiten.
-
Zitat
Hallo,
es liegt daran, dass der Rüde mit der Hündin zusammenlebt und die Welpen im selben Haushalt geboren wurden, dass der Rüde nicht der Erzeuger war, wird er kaum wissen...
Wenn aber ein Welpe erst mit 8-12 Wochen hinzukommt, ist er rudelfremd und hat auch keinen Welpenschutz.Gruß
LeoJa, das ist schon klar.
Mir ging es jetzt um die Aussage, dass es das nur bei Wölfen gibt, dass der Rüde die Erziehung übernimmt.
Das stimmt so meiner Meinung nach nicht
Das rudelfremde Welpen keinen Welpenschutz genießen, weiß ich.
Allerdings habe ich auch schon gelesen, dass manche Hundeschulen in ihren Welpengruppen ältere souveräne Rüden hinzunehmen, um den Welpen das richtige Sozialverhalten beizubringen.
Also muss da doch auch was dran sein, dass es auch außerhalb des eigenen Rudels funktioniert ...

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!