• Zitat

    Klar sollten die Hunde nichts untereinander regeln (müssen) aber anpampen würd ich mich deswegen auch nicht lassen. Ich lese hier nichts von einer ernsthaften Beißattacke, sondern bestenfalls lese ich eine kleine Zickerei heraus. Und die TS kennt ihren Hund ja offenbar nicht als Hund der anderen gegenüber öfters unverträglich erscheint. Sonst hätte sie ihn ja wohl nicht einfach hingelassen.

    Wie auch immer, man muss mir als Halter schon die Gelegenheit geben überhaupt reagieren zu können, bevor man gleich loswettert.

    Mein Hund z.b. ist ein jugendlicher Rüpel. Der hatte noch niemals ernsthaft Stress mit anderen Hunden, aber rempelt auch schon mal im Laufspiel den anderen an. Klar wird er dann auch von mir gebremst (wenn ihm nicht schon der andere Hund sagt "Hey, Kleiner! So nicht!).
    Aber man muss die Kirche im Dorf lassen.

    Dann hoffen wir mal einfach für Deinen jugendlichen Rüpel, dass er nie an den falschen Hund gerät :-)
    Was hilft es mir und meinem Hund, wenn der Hundehalter seinen rüpelnden Hund kennt, aber meinen Hund und dessen Reaktion nicht?

    Klar gebe ich dem Halter Gelegenheit zu reagieren. Vielleicht habe ich das auch falsch verstanden, aber ich las es so, dass Andy gar nicht die Notwendigkeit sah, zu handeln. Im Gegenteil. Er weiß, wie seine Hündin reagiert und lässt sie dennoch gewähren.

    Viele Grüße

    Doris

  • Ich halte es so, dass grundsätzlich ich regele, mit wem Henry Kontakt haben darf und mit wem nicht.
    Nun gibt es bei uns auf unserer üblichen gassi-Strecke etliche Hunde, zum Glück überwiegend gut sozialisierte, denen wir fast täglich begenen und wo sich einige als Spielkameraden herauskristallisiert haben, an einigen wird nach einem kurzen "Hallo" vorbei gegangen und wieder andere werden ohne jeglichen Kontakt unter den Hunden passiert.

    Und dann sind da eben noch die 2 oder 3, um die wir einen Bogen machen und ab an welche, die wir (noch) nicht kennen.

    Bei letzteren kommt Henry neben mich oder sogar an die Leine und dann checke ich erstmal, wie die Stimmung so ist.
    Danach wir entschieden, ob die Hunde sich kennenlernen dürfen, oder nicht.

    Bei den bekannten Spielkameraden darf er auch- nach meiner Erlaubnis -schon mal vorlaufen, um sie zu begrüßen.

    Und mit diesen Spielkameraden darf er auch bestimmte Dinge selber regeln.

    Wird einer im Spiel zu grob, ist ne Ansage seitens des anderen Hundes völlig okay.

    Geraten sie sich jedoch ernsthaft in die Haare oder hat einer einfach nur schlechte Laune und stänkert, wird das auch nicht geduldet.

    Ich denke, unter Hunden, die sich gut kennen, kann man sowas durchaus bis zu einem gewissen Punkt erstmal beobachten, kommt ein fremder Hund daher und läßt gleich raushängen, dass er der Tollste ist und hier das Sagen hat, geht bei mir gar nix.
    Sowas muß ich nicht haben (und Henry auch nicht).

  • Zitat

    Hätte ich meinen Hund auch anschreien sollen oder habe ich zu recht nix gesagt.


    Anschreien ist ja selten eine Lösung. Dass der andere HH so reagiert hat und dich und deine Hündin anschreit, macht ihn in meinen Augen auch nicht gerade zu einem Menschen, bei dem ich ein gutes Gefühl dabei hab, dass er Hunde hält. Denn die Hunde haben keine Wahl, die können nicht einfach weg gehen und müssen sich wohl oder übel mit dem Halter arrangieren.

    Vielleicht hatte deine Hündin aus irgendeinem Grund etwas Angst vor der Hündin und hat deshalb geknurrt. Wie man am besten reagiert, kommt halt immer auf die individuelle Situation an...

  • Wenn Lucky die Hunde meiner Mum und Schwester besucht, sind alle drei da und die bilden ja kein Rudel. Doch da lasse ich die Hunde auch untereinander gucken, was sie tun und greife erst ein, wenn z.B. Lucky keinen Bock hat und der Kleene meiner Schwester ihn immer weiter nervt.
    Entweder hole ich den Kleinen weg oder behalte Lucky im Auge, sodass er sich nicht zu überzogen wehrt. (also Lefzen hochziehen geht, aber attakieren eben nicht)
    Auch lasse ich Betty (Hündin meiner Mum) ihre Individualdistanz verteidigen, aber schicke sie weg, wenn sie meint, den Wegelagerer zu machen, also keiner mehr an ihr vorbeigehen darf.

    Ich sehe nichts, was ein Anmeckern der TS noch des Hundes gerechtfertigt hätte. Der oder die TS hat ihre Hündin rechtzeitig aus der Situation genommen und die Dackelhündin hat nicht überzogen reagiert.

  • Warum soll das jetzt so ein Drama gewesen sein? :???:

    Die Hunde waren frei, haben gespielt, und dann springt der Dackel den Goldi zweimal an und knurrt dabei? Mal ganz abgesehen von den ungleichen Kräfteverhältnissen las ich hier nichts von einer Beisserei, sondern von Anspringen und Anmosern.

    Klingt mehr nach Kindergarten als nach Ghetto-Prügelei.

    Liebe TS: Hak es ab und nimm es nicht persönlich, dass der Mann sich Sorgen um den Goldi machte. Du wirst am besten wissen, ob und wie bossy deine Hündin ist, und ob du dagegen etwas tun solltest (z. B. wenn's öfter vorkommt und du auch schon in sachlichem Ton darauf angesprochen wurdest) oder nicht (wenn z.B. der Goldi einfach distanzlos war und deine Dackeline ihn sich nicht anders vom Hals zu halten wusste).

    Wer beim Spazierengehen schon mal verdient oder unverdient angemeckert wurde, der hebe bitte die Hand ...

    leider hab ich nur zwei ;)

    EDIT: und lass dich hier nicht so in die Defensive drängen, das musst du doch gar nicht.

  • Zitat

    Dann hoffen wir mal einfach für Deinen jugendlichen Rüpel, dass er nie an den falschen Hund gerät :-)
    Was hilft es mir und meinem Hund, wenn der Hundehalter seinen rüpelnden Hund kennt, aber meinen Hund und dessen Reaktion nicht?

    Deswegen kläre ich im Vorfeld ab, ob derjenige Hund mit jugendlichen Rüpeln kann oder nicht. Aber wenns halt wie im beschriebenen Fall schon "zu spät" ist, sollte man mir trotzdem die Gelegenheit geben meinem Hund die passende Ansage zu geben bevor man so ne Welle macht.

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