• Also ich würde einen Welpen nicht sofort mit ins Büro nehmen, besonders nicht wenn ich mich erstmal einarbeiten muss.

    Du kriegst den Welpen am besten stubenrein wenn du jede std, nach dem spielen, fressen, schlafen mit ihr rausgehst. Ich weiß nicht ob der Chef das toll findet wenn seine neue mitarbeiterin alle Std für 10 Minuten verschwindet.. Bis der Hund zuverlässig stubenrein ist, kann es bis zum 6. Monate dauern, manchmal sogar länger... Dazwischen kommt noch der Zahnwechsel wo der Hund ein bisschen kläglich ist, viel wimmert und Sachen anknabbert...

    Und das Alleinsein muss auch erst geübt werden! Am Anfang nur 2Minuten, dann 5 dann 10 und so weiter bis zu 1Std dann 1,5 std etc etc etc....
    Zum Beispiel kann meine 7 Monate alte Hündin grad mal 5/6 Std allein bleiben und das setzte ein langes und geduldiges Training vorraus. Ich arbeite zwar nicht im Büro, und hatte nie die Chance den kleinen Hund mit auf die Arbeit zu nehmen, aber ich hab mir die Anschaffung so zurecht gelegt, das ich 4 Monate Zeit hatte (ja ich weiß - wer hat das heutzutage schon) um mit dem Hund die wichtigste Zeit zu verbringen und jede freie Minute in Erziehung und Sozialistation gesteckt!

    Ich rate dir: stell dich erstmal auf die neue Arbeit ein und schau dann nochmal nach einem Hund...

  • huhu, weiß nicht, ob die Antwort zu spät kommt.
    Aber ich habe mich im Sommer in einer sehr ähnlichen Situation befunden, bezüglich Hund und Job. Habe ein Jobangebot bekommen, welches ich auch angenommen habe. Habe dann gleichzeitig eine Zusage für einen Welpen bekommen. Habe meinen Chef gefragt, ob es in Ordnung geht, wenn ich ihn mitbringe, er war voll damit einverstanden, habe mir die Sache durch den Kopf gehen lassen und mich für den Hund entschieden.
    Dazu muss ich sagen, das ich noch einen Nebenjob habe, also kommt mein Spatz auf beide Jobs mit. Und ich muss sagen, er hat das TIP TOP gemacht.
    Er hat einen festen Platz bekommen, Decke, Spielzeug, Napf.
    Das funktioniert spitze. Selbst mein Chef liebt ihn. :smile:

    Ich könnte mir gut vorstellen, das das gerade bei einem Teilzeitjob gut klappen könnte. Sprich das aber erst mit deinem Chef ab und entscheide dann.
    Sei dir auch Gewiss, dass trotzdem viel Arbeit dahinter steckt.
    Morgens schöne Runde gehen, Mittagspause ist dann auch für den Wuff. Naja und abends, bzw. Nachmittags bist du ja dann wieder zu Hause.
    Es ist Arbeit, aber die macht man doch dann im Endeffekt gerne, wenn man so einen treuen Gefährten hat.
    Hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen... :smile:

  • Ich habe Lotte an einem Freitag im zarten Alter von 4 1/2 Monaten (NICHT stubenrein) abgeholt und bin Montags mit ihr zur Arbeit. ALLERDINGS habe ich ERST auf der Arbeit alles geklärt gehabt und mich DANN nach einem Hund umgeguckt. Also erst wurden die Rahmenbedingungen erfüllt und dann der Wunsch nach einem Hund ;)

    Ob es bei euch auch geht... das könnt ihr nur KLÄREN. Einen Hund regelmäßig in dem Alter so viele Stunden allein zu lassen ist nach meiner Ansicht ein absolutes NO GO!!!

    Also... erst Hirn dann Herz sprechen lassen... auch wenn es nicht immer übereinstimmt was beide wollen... es geht um ein LEBEWESEN, dem es gilt ein gutes Leben zu gestalten!!!

  • Marlis
    Dem kann ich nur zustimmen! :gut:
    Sehe ich auch so.
    Auch muß man daran denken, das nach dem heiß ersehnten Feierabend erst noch mal der Wuff ausgepowert werden möchte, auch wenn man echt müde ist.
    Denn die freuen sich so richtig wenns rausgeht! ^^

  • Zitat

    Elfchen89
    5/6 Stunden finde ich für einen 7 Monate jungen Hund aber schon arg lang.
    Nur meine Meinung. :???:

    Des kommt ja auch auf den Hund an. Sie ist nicht jeden Tag so lang alleine, aber wenn doch, liegt sie ganz friedlich in ihrem Körpchen und schläft wenn ich komm! Die ist da sehr entspannt...

  • ...bin ich jetzt noch immer nicht schlauer :???:

    Ich war letzt Woche schon zweimal in meinem neuen Büro, um mich schon einmal ein bisschen mit den Aufgaben vertraut zu machen. Morgen geht es dann richtig los!

    Ich bin froh, dass ich das gemacht habe, denn auch, wenn ich jetzt ein paar Jahre Familienzeit hatte, weiss ich doch jetzt, dass ich schnell reinkommen werde! Es sind allesamt Aufgaben, die ich schon kenne (und kann). Auch die Arbeit mkt dem Computer wird kein Problem - mein mann ist ein echter "Freak" was das angeht :smile: und wenn man hier überleben will, muss man zwangsläufig up to date sein.

    Was unsere Hündin angeht, bin ich mir noch immer nicht sicher. Wir haben schon überlegt, die Kleine zwei Wochen später zu uns zu nehmen. Das wäre dann Ende November. Mein Mann überlegt jetzt, an den Tagen, an denen ich arbeiten muss, vormittags von hier aus zu arbeiten - das wäre zum Jahresende hin gut machbar. Was meint Ihr???? :???:

    Danke!!!
    Liebe Grüsse!
    Svenja

  • Moin,

    unsere war 12 Wochen alt, als sie bei uns einzog und ich habe sie 2 Tage später mit ins Büro genommen (ich arbeite Vollzeit) und es ging auch.

    Für unseren Hund bedeutet Büro = 8 Stunden schlafen.

    Wenn Dein Mann es einrichten kann, bis zum Jahresende dann im Hause zu sein, wenn Du auf der Arbeit bist, ist das schon mal ganz gut. Auch das ihr euren Hund später abholen könnt ist auch gut.

    Auch wenn man es in der Anfangszeit kaum glauben möchte - irgendwann ist ein Hund stubenrein. Das ist ja kein lebenslanger Dauerzustand.

    Und ich bin auch der Meinung, dass man - nach ausreichender Übung - einen Hund durchaus für 15 Stunden in der Woche (oder mehr) alleine lassen kann.

    Das Rahmenprogramm muss dann nur stimmen.

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