Nerviges Stubsen bei... Angst (?)
-
-
Hi,
war länger nicht mehr hier, aber im Moment habe ich einige Probleme mit meiner Maus, die ich aber mit Sicherheit aufgrund von Unerfahrenheit, Unsicherheit oder sonstwas selber herbeigeführt habe.Zum Wuff: Kari ist ein gutes Jahr alt, eigentlich superlieb, und ein Mix aus Australian Shepherd und Harzer Fuchs. Das Stubsen, um was es hier geht, hat aber definitiv nichts mit Hütetrieb zu tun

Wir wohnen noch Zuhause bei meinen Eltern, die ebenfalls einen Hund haben.
Wenn wir am Frühstückstisch sitzen, liegen die Hunde normalerweise um meinen Vater verteilt herum, weil sie von ihm Käsehäppchen abbgekommen. Das finde ich nicht gut, kann es meinen Eltern aber nicht ausreden.
Nun ist mein Hund extrem schreckhaft geworden, seit ich gesundheitsbedingt nicht mehr viel mit ihr unternehmen kann. In ca. 3 Wochen bin ich hoffentlich wieder fit, aber bis dahin kümmert sich meine Mutter um Kari. Geht also mit ihr spazieren, füttert sie, spielt mit ihr. Ich darf mich nicht allzu viel bewegen und werde deshalb momentan eigentlich nur zum Kuscheln beachtet. Außer...
Außer meine Eltern streiten sich. Sie schreien sich jetzt nicht an oder werfen mit Sachen, aber ihre Stimmen werden lauter, und dann kommt Kari sofort zur mir gerannt und versucht, sich so nahe an mich zu drängen wie nur möglich. Sie versucht, auf mich zu klettern, hinter mich, oder unter meinen Pulii
Dabei legt sie die Ohren an und sieht aus wie ein kleines Häufchen Elend. Natürlich tut sie mir dann Leid, aber es geht doch nicht! Sie wühlt sich mit ihrer Nase richtig in meinen Arm rein - ich habe schon lauter blaue Flecken davon! Ich habe versucht, sie neben mich zu setzen und sie einfach ruhig zu streicheln, damit sie sich beruhigt. aber sobald ich "sitz" sage, schaut sie mich an, als hätte ich sie geschlagen, und fängt auch oft noch an zu winseln... oder wird ganz starr.Ich beachte sie dann nicht mehr oder versuche sie, von mir weg zu schieben. Ich bin nicht herzlos - ich liebe sie über alles, wirklich - aber wenn ich weder Essen noch Trinken kann, weil mein Hund mir das Glas aus der Hand haut, hört es irgendwie auf.
Und sie macht es inzwischen nicht nur beim Essen, sondern in jeder Situation, wo sie sich erschreckt.
Weiß jemand Rat?
Mir ist klar, dass sie so nur unter Stress steht, aber ich habe keine Ahnung, was ich machen soll...
-
14. Oktober 2010 um 11:49
schau mal hier:
Nerviges Stubsen bei... Angst (?) - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Hallo,
Deine Hündin sucht Schutz bei Dir weil sie Stress bekommt wenn Deine Eltern sich streiten.
Sie kann das nicht einschätzen und bekommt Angst.Schutz solltest Du ihr schon bieten, aber sie beruhigen und ihr gut zureden solltest Du nicht. Sie darf gerne Körperkontakt suchen, aber leg sie doch dazu neben, oder hinter Dir ab.
Es gibt so sensible Hunde, die auf Streiten extrem unsicher reagieren. Oft hilft es wenn die Menschen den Raum verlassen und sich in der Abwesenheit des Hundes auseinandersetzen.
Vielleicht lernen Deine Eltern auch sich leise zu streiten. Wäre doch für alles Beteiligten besser.
Liebe Grüße
Steffi
-
Wie lange hast du die Hündin denn schon? Kommt sie aus dem Tierheim oder von einem anderen Besitzer, wo sie vielleicht schon schlechte Erfahrungen in gewissen Situationen gemacht hat?
Wenn sie sich so an dich drückt, darfst du sie auf keinen Fall dafür "belohnen" indem du sie beruhigst und gut zuredest. Du bestätigst so das "fehl"-Verhalten von ihr! Und das ist ja eigentlich nicht das, was du möchtest!
Klar... das du ihr Schutz bieten solltest in dem Moment ist in Ordnung, finde den Tipp von Steffi E. (das du den Hund neben dir oder hinter dir ablegen sollst) in dem Moment auch besser! -
Du hast einen extrem sensiblen Hund, der mit Streitereien gar nicht klar kommt. Er sucht Schutz bei dir, was ja was total Positives ist. Sie will bestimmt aus der Situation heruas, aber dein Verhalten verschlimmert alles nur. Nimm sie zu dir und kraul ihr die Ohren und sag deinen Eltern, dass sie woanders streiten sollen, weil der Hund damit gar nicht klar kommt. Sie muss aus der Situation raus.
Der Hud an sich verhält sich ganz typisch für einen sensiblen Hund, der mit Streitereien nicht klar kommt. Meine hat früher in solchen Situationen das Zimmer verlassen und sich verkrochen. Oft veknüpfen Hund das auch mit sich, wie wenn sie was falsch gemacht haben und nicht wissen was. Heute ist mein Hund soweit, dass sie bei Streitereien angeschossen kommt und versucht zu bruhigen, was ihr oft auch gelingt.

-
Ich hatte bei meinen auch so Sensilbelchen. Es gibt Hunde, die können solche Streitereien nicht vertragen.
Deine Eltern sehen doch bestimmt welche Angst der Hund hat, das sollte eigentlich genügen, daß sie aufhören zu streiten.
Warum schnappst du dir nicht den Hund und gehst aus dem Zimmer, wenn sie anfangen
-
-
Zitat
Und sie macht es inzwischen nicht nur beim Essen, sondern in jeder Situation, wo sie sich erschreckt.
Dieses "sich Steigern" ist für mich ein Hinweis darauf, dass Dein jetziges Hilfs-Konzept nicht funzt - ganz im Gegenteil, Deine Hündin wird unbewußt und ungewollt von Dir in ihren Ängsten noch bestätigt.
Um Dir wirklich helfen zu können, solltest Du versuchen, noch mal genauer zu beschreiben, was genau Du in diesen Angstmomenten machst.Ruhig zureden ist bei sehr sensiblen Hunden schon zuviel des Guten - sie verstehen ja nicht, was man sagt, sondern sie hören nur den beruhigenden Tonfall....
Und so wird aus einem beruhigend gemurmelten "Du bist doch gar nicht gemeint, krieg Dich mal ein" für den Hund ein "ja, so ist es recht, hab mal schön Angst, wenn da die verbalen Fetzen fliegen..." Und dadurch wird ein ängstlicher Hund immer nur noch ängstlicher...Körperliche Sicherheit geben ist schon ein gutes und wichtiges Prinzip - ich könnte mir vorstellen, dass Deine Hündin derzeit in solchen Momenten so panisch wird, dass sie den körperlichen Schutz ohne Rücksicht auf Verluste sucht und wenn dabei ein Glas zu Bruch geht...
DAs heißt, ich würde momentan in solchen Momenten alles Zerbrechliche in Deckung bringen - in Ruhe essen und trinken kannst Du später wieder, wenn Ihr die ersten Besserungen erreicht habt...
Wie weit bist Du denn z. B. mit der Hündin weg, wenn Deine Eltern sich "auseinandersetzen"?Wenn Du die Möglichkeit hast, nimm Dir Deine Hündin und geh mit ihr ganz raus oder im Haus so weit weg wie möglich, mach am besten noch demonstrativ Türen zwischen Deinen Eltern und Euch zu.
Und das solange, bis sie nicht mehr in völlige Panik verfällt, weil sie ja weiß, dass Ihr gleich von der Auseinandersetzung weg geht.
Wenn sie nicht mehr so in Panik verfällt, kann man dann langsam anfangen, die "Fluchtdistanz" zu verkürzen.
Den für sie dringend nötigen Körperkontakt würde ich ihr in diesen Momenten geben, ihr dadurch Sicherheit vermitteln, indem man die Situation verläßt und vielleicht eignen sich Deine Eltern auch eine weniger laute Streitkultur an, wenn alle anderen immer gleich abhauen, sobald sie loslegen..
Natürlich kann man nicht alle angstmachenden Situationen immer vermeiden - das soll und muss auch gar nicht sein, an manches muss man/hund sich auch mit Geduld gewöhnen können. Aber mit dem aus der Situation gehen, holst Du sie erstmal aus dieser völligen Panik heraus, in der sie sowieso nichts lernen kann.
Irgendwann bald (müssen Deine Eltern sich halt zu Übungszwecken streiten!
), ist die Panik nicht mehr so groß und dann wird sie ansprechbar genug für ein "Sitz" an Deinem Bein klebend sein - und Du kannst weiter futtern...LG, Chris
-
Würds auch so machen wie Chris. Kannst ja vielleicht noch ne Decke über sie und dich etwas drüber legen, dann hört das Gestupse bis du blaue Flecken hast vielleicht etwas auf.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!