Verändertes Verhalten der Ersthündin seit 2.Hund

  • Hallo, als Neuling hier hab ich gleich eine Frage, die mich sehr beschäftigt:
    Wir haben seit zwei Jahren eine Entlebucher Sennenhündin die früher schon mal eher dominat auftrat - zumindest Menschen gegenüber. Sie ist ein wunderbares Tier, Grundkommandos sitzen natürlich, sie ist unheimlich klug (leider :D ) und richtig gut in Man Trailing und Agility, verschmust und absoluter Balljunkie.
    Nachdem sie eben dominat auftrat hat sich schon durch Bett- und Couchverbot die Situation vollkommen entspannt - bis jetzt.
    Seit 4 Wochen begleitet uns der Jack Russelwelpe Enya - 13 Wochen alt.
    Unsere Große hatte immer gern Welpen um sich, jetzt allerdings ignoriert sie die Kleine hauptsächlich oder es gibt heftige Rüffel für die Kleine manchmal schon, wenn sie nur an der (offenen) Box der Großen vorbeigeht. Es gab einige Spielansätze, die meist mit heftigen "Anpfiff" durch die Große endeten.
    Natürlich bekommt die Große als erste das Futter, Leckerlies und Streicheleinheiten, wir achten sehr darauf, sie in ihrem Status als erster Hund zu lassen - NICHT als Rudelchefin in bezug auf uns!

    Jetzt zu unserem Problem: seit der Welpe bei uns ist, verstärken sich die "unerwünschten" Verhaltensweisen der Großen. Sie hört weniger, verbellt manche Menschen ohne Grund, tritt wieder dominant auf usw. Das Schlimmste allerdings: sie beginnt nach meiner Tochter (13) und mir zu schnappen.
    Noch ohne tatsächlichen Kontakt und bisher nur, wenn wir sie am Brustgeschirr von irgendetwas wegholen wollten. Ich fürchte, dieses respektlose Verhalten kann sich schnell in echte Agressivität wandeln und bevor es soweit kommt, möchte ich wissen, was ich tun kann, wie wir uns verhalten sollten, was wir verändern können/müssen....

    Ich freue mich auf regen Austausch und vielleicht hat jemand ein ähnliches Problem erfolgreich gelöst!?

    Lg, Sina

  • Zitat


    Wir haben seit zwei Jahren eine Entlebucher Sennenhündin die früher schon mal eher dominat auftrat - zumindest Menschen gegenüber.

    Was meinst du damit, dass sie dominant gegenüber Menschen auftrat?
    Du weißt, dass Dominanz keine angeborene Charaktereigenschaft ist?
    Dazu gehören zwei Individien:
    Einer, der bestimmt, der andere, der das annimmt und sich nicht widersetzt (devotes Verhalten).
    Also kann sie es nur versucht haben, was ich aber erst mal nicht glaube!!!
    Als Halterin eines Entlebuchers weißt du mit Sicherheit, dass sie Fremden gegenüber eher skeptisch und distanziert sind und diese gerne deswegen verbellen (auf Distanz halten, was ein Verhaltensproblem darstellt).
    Aber das Dominanzproblem kannst du ja noch genauer erläutern.


    Zitat

    Seit 4 Wochen begleitet uns der Jack Russelwelpe Enya - 13 Wochen alt.
    Unsere Große hatte immer gern Welpen um sich, jetzt allerdings ignoriert sie die Kleine hauptsächlich oder es gibt heftige Rüffel für die Kleine manchmal schon, wenn sie nur an der (offenen) Box der Großen vorbeigeht. Es gab einige Spielansätze, die meist mit heftigen "Anpfiff" durch die Große endeten.

    Das ist normal.

    Zitat

    Natürlich bekommt die Große als erste das Futter, Leckerlies und Streicheleinheiten, wir achten sehr darauf, sie in ihrem Status als erster Hund zu lassen - NICHT als Rudelchefin in bezug auf uns!

    Ist überholte Theorie!
    In der Regel gibt es keine Rangordnungsstreitigkeiten, sondern Ressourcenkonflikte.
    Selbst unter Straßenhunden gibt es keine Rangordnung, sondern eine Ressourcenverteilung, ggf. Konflikte diesbezüglich.
    Unsere Haushunde sind keine Rudel im natürlichem Sinne, sondern künstlich zusammengestellt.
    Das nur nebenbei.
    Selbst wenn es einen Rang und Konflikte um diesen gäbe, kann der Mensch nicht den Rang des einen Hundes bestätigen, indem er den "Ranghohen" demonstrativ vorzieht.
    Dem Hund ist es völlig egal, wer zuerst frisst und zuerst durch die Tür geht. So werden keine Rangordungen demonstriert.

    Zitat

    Sie hört weniger, verbellt manche Menschen ohne Grund, tritt wieder dominant auf usw.

    Das habe ich dir oben bereits erläutert.
    Sie verbellt nicht ohne Grund Menschen, sie macht es aus Unsicherheit, weil sie die Menschen auf Distanz halten will - das ist aber zunächst dein Job. Da du es nicht regelst, übernimmt sie es für dich, auf hündische Art.
    Das ist alles andere, aber kein Zeichen von Dominanz!!!!


    Zitat

    Das Schlimmste allerdings: sie beginnt nach meiner Tochter (13) und mir zu schnappen.
    Noch ohne tatsächlichen Kontakt und bisher nur, wenn wir sie am Brustgeschirr von irgendetwas wegholen wollten. Ich fürchte, dieses respektlose Verhalten kann sich schnell in echte Agressivität wandeln und bevor es soweit kommt, möchte ich wissen, was ich tun kann, wie wir uns verhalten sollten, was wir verändern können/müssen....

    Respektloses Verhalten?
    Stopp!
    Du musst dich immer fragen, warum schnappt der Hund!
    Er wird einen Grund haben, ein Hund macht es nicht einfach so.
    Meistens liegt es daran, dass er bedrängt wurde:
    Hier möglicherweise durch den Versuch, sie am Geschirr irgendwo wegzuholen.
    Warum ruft ihr sie nicht weg?
    In eurem Fall denke ich keineswegs an respektloses Verhalten, aber trotzdem sei gesagt, dass man sich Respekt erarbeiten muss, den bekommt man von keinem Hund geschenkt. :D
    Das hat aber nichts mit Rangfolge, zuerst durch die Tür & Co. zu tun.
    Respekt kann man nur ernten, wenn man einen Hund selber respektiert.
    Seine Verhaltensweisen versteht und dementsprechend agiert und kommuniziert.
    Da hapert es bei euch eindeutig!

    Woher kommst du?
    Ihr braucht einen guten (!!!) Hundetrainer, der euch hilft und erklärt, warum deine Sennenhündin so reagiert.
    Er sollte gewaltfrei arbeiten (ohne den Hund körperlich zu maßregeln) und das Verhalten des Hundes eben nicht mit Dominanz erklären.
    Dann bist du an den Falschen geraten.
    Lies bezüglich des Fremden-Problems dieses Buch:

    Gruß
    Leo mit Entlebucher und GS

  • Hallo,

    Deine Hündin ist nun zwei Jahre alt und in einem Alter, wo sie gerne nochmal austesten ob man wirklich das meint was man sagt.

    Das ist nichts Schlimmes und ich kann mich Leo nur anschließen und euch raten einen Trainer zu konsultieren.

    Das Verhalten dem Welpen gegenüber ist völlig normal und so lange sie ihn verwarnt, knurrt, auch mal abschnappt ist alles ok. Nur verletzen sollte sie ihn nicht!
    Wenn sie anfängt ihn zu mobben (in der Bewegung einzuschränken, ihm Wege zu Euch zu versperren usw), dann würde ich das unterbinden. Das geht nicht!

    Wenn sie ihn anknurrt weil er an der offenen Boxentür vorbeiläuft, dann ist das auch noch ok, denn jedes Lebewesen hat einen Individualabstand und wenn der Kleine direkt an der Öffnung vorbeiläuft, dann ist es Deiner Hündin einfach zu nah. Das muss der Kleine lernen und gut ist es.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Hallo dieschweizer,

    erstmal danke für die Antwort.
    Mir ist klar, dass sie Fremde erst mal auf Distanz halten will. Ich kann ihr das nicht immer abnehmen, wenn z.B. jemand in 40/50 Metern Entfernung geht/auf uns zukommt/steht... einfach weil sie egal ob an Leine oder frei dann eben die Menschen verbellt. Auch wenn mir das möglich ist, bellt sie wie verrückt und ist nicht zu stoppen!
    Als sie noch Welpe war, wurde sie von einem Nachbarsmädchen, das psychisch beeinträchtigt ist, angeschrieen und gelegentlich - leider war ich nicht dabei und meine Tochter damit völlig überfordert - versuchte das Mädchen, unsere Hündin mit Steinen zu bewerfen und mit dem Fahrrad anzufahren. Das wohl blödeste dabei war, dass dieses Mädchen auch öfter meine Tochter tätlich angegriffen hat im Beisein des Hundes. Passiert nach Gesprächen mit deren Eltern nicht mehr.
    Es war und ist nicht möglich, diesem Kind auszuweichen, Eby flippt aus, wenn sie sie sieht. Ich denke, diese Erlebnisse haben dazu beigetragen, dass sie manchmal heftig auf Menschen reagiert, oft erkenne ich Ähnlichkeiten mit dem Nachbarsmädchen.
    Falls du sagen willst, ich hätte unserem Hund zeigen müssen, dass wir uns selbst und auch sie beschützen können, sie das also nicht übernehmen muss: wenn Situationen auftauchen, wo das nötig/möglich ist, tun wir das auch. Sie knurrt allerdings auch im Auto, wenn niemand zu sehen ist sondern wir nur in unsere Einfahrt biegen (hier in der Nähe passierten einige Übergriffe der Nachbarin)

    Egal wie man das benennen will: wie könnte eine Lösung aussehen??


    Zur Dominanz: sie hat nach unseren Jacken/Hosen geschnappt z.B. beim Agility wenn´s ihr nicht schnell genug ging. Nach dem Spielen, wenn wir den Ball genommen haben. Anrempeln ebenso.
    Kann ja sein, dass ich total falsch liege, aber in meinen Augen ist das dominantes, respektloses Verhalten.

    Das, was du als "überholte Theorie" bezeichnest, wurde mir von verschiedenen Hundetrainern empfohlen. Die durch die Bank gewaltfrei arbeiten.

    Das Schnappen beim Versuch, sie wegzuholen: sie war nicht abrufbar. Wie ich schon erzählt habe, hört sie deutlich weniger.

    Respekt: Sowohl meine Tochter als auch ich respektieren unsere Tiere! Wir besuchen natürlich Hundeschulen, lesen Bücher, beobachten Hunde, reden mit Haltern und tun alles, um die Hunde noch besser zu verstehen.
    Wir lernen und hoffentlich lernen wir nie aus!

    Ich hatte gehofft, hier konstruktives zu lesen, Tips zu bekommen, vielleicht Erfahrungen dazu.

    Mfg

  • Hallo Steffi,
    hatte die Antwort noch nicht gesehen ;-)

    Wg Trainer: einer meinte, Eby müsste in ihre Schranken gewiesen werden, eben weil sie zu dominantes Verhalten zeigt (gewaltfrei natürlich)

    eine empfiehlt die "Reisflasche" (Rütteldose), wobei ich noch schau, ob das für mich passt. Ausserdem wär die nie so schnell zur Hand wenn die Situation grad stattfindet.

    Und einer meinte, das würde sich geben wenn wir ihre Position bestätigen würden (aber ist das nicht grad das Problem?)


    Tja, und wo krieg ich jetzt den Trainer her, der tatsächlich etwas parat hat wie z.B. warum sie das wirklich tut, was wir machen können....
    Die Meinungen wiedersprechen sich auch bei den Trainern....

    Werd nicht aufgeben, irgendwo verstecken sich Antworten :???:

  • Zitat


    Zur Dominanz: sie hat nach unseren Jacken/Hosen geschnappt z.B. beim Agility wenn´s ihr nicht schnell genug ging. Nach dem Spielen, wenn wir den Ball genommen haben. Anrempeln ebenso.
    Kann ja sein, dass ich total falsch liege, aber in meinen Augen ist das dominantes, respektloses Verhalten.


    Ich denke auch, dass das respektloses Verhalten ist, aber mit Dominanz hat es wenig zu tun. Wenn der Hund wie du sagst ein Balljunkie ist und sogar nach dem Ball schnappt, würde ich das Ballspiel komplett streichen, denn es pusht zu sehr hoch.
    Vielleicht solltet ihr erstmal versuchen, mehr Kopfarbeit zu machen als körperliche Aktivitäten, die den Hund zu sehr pushen, bis die Mensch-Hund Beziehung wieder harmonisch verläuft.

    Zitat

    Das, was du als "überholte Theorie" bezeichnest, wurde mir von verschiedenen Hundetrainern empfohlen. Die durch die Bank gewaltfrei arbeiten.

    Es kommt auch auf die Definition von Dominanz an. Ein dominantes Lebewesen soll ja demnach über dem anderen stehen. Dann muss man sich mal Führungspersonen anschauen-diese handeln nämlich bedacht, konsequent und vorallem strahlen sie Ruhe aus und nicht aggressiv und impulsiv wie dein schnappender Hund!!
    Denn wenn eine Führungsperson anfangen würde, impulsiv zu handeln wäre ja die ganze Gruppe in Gefahr, somit ist seine Aufgabe, die Gruppe zusammenzuhalten und nicht noch nervöser zu machen, wenn du verstehst was ich meine?
    Im Buch "Das andere Ende der Leine" von Patricia B. McConnell ist das aber noch besser und ausführlicher erklärt, ich finde dieses Buch sehr empfehlenswert, denn es gibt neue Impulse für Blickwinkel auf die Mensch-Hund-Beziehung, die sich auf wissenschaftliche Erkentnisse stützt.

    Zitat

    Das Schnappen beim Versuch, sie wegzuholen: sie war nicht abrufbar. Wie ich schon erzählt habe, hört sie deutlich weniger.

    Respekt: Sowohl meine Tochter als auch ich respektieren unsere Tiere! Wir besuchen natürlich Hundeschulen, lesen Bücher, beobachten Hunde, reden mit Haltern und tun alles, um die Hunde noch besser zu verstehen.
    Wir lernen und hoffentlich lernen wir nie aus!

    Ich hatte gehofft, hier konstruktives zu lesen, Tips zu bekommen, vielleicht Erfahrungen dazu.

    Mfg

    Ich finde alle Beiträge bisher sehr konstruktiv. Nur muss man sich in einem öffentlichen Forum frei davon machen, dass es immer auch andere Meinungen gibt und teilweise das, was man bisher für richtig gehalten hat vielleicht auch anders gesehen werden können.

    Ich finde, dass ihr schon sehr gute Ansätze habt und auf jeden Fall auf dem richtigen Weg seid!

    Vielleicht solltet ihr aber mal versuchen, noch mehr zu sehen, dass der Hund einfach unsicher ist, gerade durch diese Geschichten mit dem fremden Kind und gerade explizit mit positiver Verstärkung an diesen Situationen arbeiten.

    Denn was man sich immer wieder vor Augen halten muss ist: Ein Hund zeigt immer diejenigen Verhaltensweisen, die ihm den größten Vorteil bringen, und genau da müsst ihr ansetzen und dem Hund zeigen was richtig und was falsch ist!
    Wenn eine Verhaltensweise dem Hund immer und immer wieder positive Gefühle bringt (z.B. die Erlösung, wenn ein Hund, den er verbellt verschwindet) dann wird er sie auch wieder zeigen.

    Das fängt schon damit an, dass das knurren im Auto abgewöhnt werden kann dadurch, dass der Hund schon bevor er überhaupt daran denken kann, dass ihr jetzt gleich in die Einfahrt fahrt, auf etwas positives abgelenkt wird zB ein besonders guter Kong oder ähnliches.


    Wo wohnt ihr denn? Die Hundeschulen z.B. nach dem Konzept animal learn sind sehr zu empfehlen.

  • Hallo Lena,

    offenbar sind mein Hund und ich nicht soooo verschieden, ich hatte oben auch "zurückgebellt" :ops:
    Ich finde, es ist eine große Herausforderung, herauszufinden, was jetzt wirklich richtig ist in der Hundeerziehung. Ich habe in 6 Hundeschulen Probestunden genommen bis ich eine Trainerin fand, die Gewaltfrei arbeitete. Sie selbst hat ein Rudel von 15 Hunden - von ganz klein bis Bernhardiner (inkl. Herdenschutzhund) und handelt das super.
    Auch von ihr kam nach intensiver Beobachtung die Aussage, dass unsere Große dominant sei. Offenbar gab es Missverständnisse den Begriff Dominanz betreffend.
    Den Artikel, den du gepostet hast, habe ich mit großem Interesse gelesen und verstehe jetzt vielleicht einiges besser!

    Den Ball übrigens haben wir schon weggepackt, einfach, weil sie sonst völlig auf ihn fixiert war. Und es läuft besser! Kopfarbeit liebt sie ja auch ebenso wie wir :D

    Eben bin ich noch auf Amazon, hab Bücher u.a. von P. McConnell bestellt und freu mich riesig darauf!

    Eby ist ganz sicher unsicher in manchen Situationen (mein Eindruck, nicht der der Trainerin) und positive Verstärkung setzten wir ein, allerdings nicht konsequent genug wie ich zugeben muss.
    Da muss ich mich noch mehr am Riemen reissen!
    Danke für die Erinnerung!!!

    Wir wohnen in Oberösterreich, animal learn gibt es 40 km von uns - was kein Problem wäre - allerdings passen Trainerin und wir nicht zusammen :/ Vielleicht finde ich noch eine andere...

    Ich hab gemerkt, dass ich tatsächlich sehr oft falsch reagiert habe: laut und lautern, streng und strenger war wenn Eby gebellt/geknurrt hat. Werd gleich schauen, wie sie reagiert, wenn ich ruhig bleibe.
    Tolles Bild mit der Führungsperson, DANKE!

  • Tja, hat noch nicht funktioniert. Waren draussen, das Nachbarmädl war vorm Haus. Eby riss mir die Leine aus der Hand, rannte auf sie zu u bellte wie verrückt. Ich bin ruhig geblieben, Abrufen unmöglich. Musste sie holen um sie wegzubringen, sie bellte noch eine halbe Stunde weiter. Jeden, den sie danach sah, verbellte sie auch...
    Ablenken mit Leckerli usw. funktionierte nicht...
    Such jetzt nen anderen Trainer u warte voller Hoffnung auf die Bücher...

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