Bloß Rumgeprolle oder doch Schutztrieb?

  • Hallo ihr lieben,

    ich habe schon seit ca. einem Jahr ein Problem mit Paula.
    Wenn wir einen anderen Hund sehen fängt sie an sich langsam anzupirschen, prescht dann im vollgas los und knurrt einmal laut wenn sie den anderen Hund erreicht hat. Generell stellt sie auch alle Haare auf bei Hundebegegnungen. Da dieses Verhalten nach einer Hitze begann verbuchte ich es unter "Machogehabe" da sie auch zur selben Zeit anfing das Beinchen zu heben und zu makieren.

    Eigendlich kann ich gut damit umgehen aber besser wirds durchs Training nicht.

    Heute ist dann was seltsames passiert. Ich bin krank und so musste eine Bekannte mit ihren 2 Hunde mit ihr raus. Sie sagte das Paula dieses verhalten nicht einmal gezeigt hat. Sie haben so um die 10-15 Hunde getroffen und sie war absolut entspannt.

    Habt ihr eine Idee was ich nun falsch mache? Gebe ich ihr das Gefühl der Situation nicht gewachsne zu sein?


    Liebe Grüße, Cucina

  • Hey,
    meine Susi hat fast das gleiche Verhalten wie Dein Hund.Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher,das meine es macht weil sie einen Schutztrieb mir gegenüber entwickelt hat,oder besser für alle Personen die mit ihr öfters unterwegs sind.Außerdem scheint sie -trotz sehr guter Sozialisierung öfters auch unsicher zu sein.Bei Susi trat das Verhalten auch nach der 1. Läufigkeit auf,war zeitweise auch auf Menschen bezogen-heute fast "nur" noch bei Hundebegegnungen.Sie ist zudem,mhh,ich drücke es mal so aus:"eifersüchtig",denn sie versucht zuhause auch unseren Rüden ab und an von uns abzudrängen wenn er mit uns "schmust".
    Da ich sehr häufig bei Hundebegegnungen auch denke:Oh,mist,wieder ein Hund so nah" wird sie natürlich dadurch animiert und handelt auf ihre Weise.Und das obwohl sie zuhause mittlerweile 97 % ig auf mich hört und der Rückruf zu 95% klappt.
    Wenn mein Sohn Susi an der Leine hat geht es 2-3 mal gut,ab dem 4 Mal aber zeigt sie das gleiche Verhalten obwohl er definiv anders mit ihr umgeht und auch nicht diese "Oh Gott"-Gedanken hat.Wenn ich ,was mir ab und an gelingt, mal völlig relaxed an solche Begegnungen rangehe ist ihre Reaktion deutlich milder,wenn auch trotzdem vorhanden.
    Da hilft nur das eigene Verhalten /Umgang mit Hund zu ändern.

  • Hallo Hummel,

    eigndlich mache ich mir da keine Sorgen denn ich wiß das nichts passiert.
    Das weiß allerdings der Hundehalter gegenüber nicht und seine mögliche Reaktion macht mir Angst. Da sie früher absolut verträglich, lediglich ein bischen stürmisch war, hatte ich nie Angst vor Begegnungen. Ihr Verhalten stellte sich wirklich vom einen auf den anderen Tag ein, ich wüsste nicht das es ein negatives erlebniss ihrerseits gab.

    Hallo susam,

    versuchst du mit deinem Hund dieses Verhalten abzutrainieren?
    Das einzige was ich mache ist sie neben mir sitzen zu lassen bis der andere Hund in unmittelbarar nähe ist, dann lasse ich sie zu ihm.
    das geht für gewöhnlich gut, trotzdem hat sie ne riesen Bürste!

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