Stubenrein nur zu Hause
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Ich schreibe heute mal für eine Freundin. Sie hat eine 1 Jahr alte Mischlingshündin, die sie im Alter von 7 Monaten aus Mexico bekommen hat. Die Stubenreinheit zu Hause ging schnell gut, nur ein bißchen Aufgeregt-Pipi, wenn jemand zu Besuch kam. Inzwischen geht das wohl alles aber toll.
Sie sind sehr oft zu Besuch bei einer anderen Freundin, die auch einen Hund hat. Die Hunde verstehen sich super und toben gern zusammen. Teilweise war Momo (der Hund um den es geht) auch schon über Nacht da. Leider ist es immer noch so, das Momo bei denen ins Haus macht. Meißtens findet sich irgendwann ein Häufchen im Keller, neulich aber auch mal eins im Kinderzimmer im ersten Stock. (War doppelt ärgerlich, weil Teppich)
Vor ein paar Tagen wurde sie auch dabei erwischt, wie sie in die Küche pinkeln wollte. Woanders macht sie das "angeblich" nicht. Aber auch neulich in der Zoohandlung hat sie ihr Häufchen hingesetzt.Meiner Meinung nach ist der Hund chronisch unterfordert. Morgen wird sie zum Lösen nur 100m zu einer Wiese geführt, was ihr manchmal gar nicht reicht um ihr Häufchen zu machen. Auch Mittags lässt sich Frauchen manchmal Zeit, nach Hause zu kommen. Hier hält Momo aber aus und macht angeblich nicht in die Wohnung. Sie ist noch sehr verspielt und hat viel Energie. Leider wird sie aber nicht viel beschäftigt.
Wenn sie mal zu Besuch bei der anderen Freundin ist, bekommt sie mehr Auslastung. Warum macht sie da ins Haus? Oder muss es ihr dort noch einmal beigebracht werden?
Habt ihr eine Lösung? Wenn noch Fragen sind, stehe ich zur Verfügung.
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1. Oktober 2010 um 14:00
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Stubenrein nur zu Hause - Vor einem Moment
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Sie hat schlicht und ergreifend Stress, wenn sie woanders ist oder woanders geparkt wird.
Unabhängig davon wär es natürlich schön, würde sich das Frauchen ein wenig mehr um ihre Hündin kümmern...
cazcarra
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Sie macht ja auch ins Haus, wenn das Frauchen dabei ist. Und eigentlich glaube ich, das sie sich dort auch schon zu Hause fühlt. Sie sind sehr oft dort und das schon von Anfang an. Gerade in der Anfangszeit waren sie viel bei denen. Vielleicht auch zu viel?
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Sorry, ich seh die Hündin nicht agieren, kenne auch das Frauchen nicht, also ist das alles schwer zu beurteilen.
Nach dem, was du beschrieben hast, hat die Hündin Stress. Ob irgendwo etwas zu viel und an anderer Stelle zu wenig für die Hündin ist, sollte sich jemand anschauen.
Mein Bauchgefühl sagt, dass sich das Frauchen mehr mit ihrem Hund beschäftigen, ihr Routine und einen Rahmen vermitteln sollte. Ich schätze mal, der Kleinen ist das zu viel hin und her.
Ein halbes Jahr im neuen Zuhause ist für einen Hund aus dem Ausland oder Tierschutz allgemein nicht wirklich viel Zeit. Zudem ist die Hündin noch sehr jung und beeindruckbar, alles andere als gefestigt.
cazcarra
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Vielleicht war das alles zuviel für sie. Sie wurde in Mexico von einem Mädel von der Straße gelesen. Dort hat sie die ersten 7 Monate ihres Lebens verbracht. Das Mädel kommt aus Deutschland und hat festgestellt, das sie einem Hund nicht gerecht werden kann. Aber in Mexico ist es nicht so einfach, einem Hund ein gutes zu Hause zu finden. Also hat sie sich hier bei Bekannten und Verwandten gemeldet, um hier etwas zu finden. Das hat sie und hat den Hund bei ihrem letzten Besuch mitgebracht.
Das allein war ja schon Stress für Momo. Der Flug, plötzlich ist das Frauchen nicht mehr da. Und dann wurde sie auch ziemlich schnell über Nacht wieder bei anderen abgeladen. Hat sie vielleicht deshalb immer Angst, wenn sie dort zu Besuch ist? Ich fand es auch von Anfang an nicht richtig, das sie schon abgegeben wird. Und das auch nicht selten. Auch wenn sie es gut dort hat, es bringt sie sicher jedes Mal wieder durcheinander.
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ich denke auch wie cazcarra.
ständig ein neues umfeld. egal ob sie oft dort ist oder nicht. es immer aufregung für den hund! er hat sich bestimmt noch gar nicht richtig an sein neues frauchen gewöhnt und überhaupt an seine neue lebenssituation. weiss gar nicht WO jetzt sein neues zu hause ist.. mal hier mal dort...vielleicht sollte deine bekannte das alles mal etwas ruhiger angehen mit der jungen hündin! du hast geschrieben das da wo sie so oft ist auch ein anderer hund ist. da ist die hündin bestimmt auch immer hin und weg von und aufgeregt. vielleicht zu viel aktion für den anfang?!
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Was du da in deinem letzten Post schreibst, bestätigt mich in meiner Vermutung.
Dieser Hund hat Stress.
Und das Frauchen sollte so langsam mal in die Pötte kommen und sich Gedanken machen, ob sie überhaupt einen Hund halten kann (und mag). Die Kleine braucht noch sehr viel Ruhe und Eingewöhnungszeit. Daher schrieb ich, sie braucht Routinen und einen Rahmen, an dem sie sich orientieren kann.
Das steht ihr derzeit offensichtlich nicht zur Verfügung.
cazcarra
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Genau das denk ich auch. Mir tut der Hund leid. Ich glaube, sie hat sich das nicht wirklich gut überlegt und ist jetzt überfordert. Ich würde es nicht übers Herz bringen meinen Hund abzugeben. Vor allem nicht, weil ich arbeiten muss und morgens nicht so früh aufstehen mag
Auch diejenige, die sie öfter aufgenommen hat, hat Magenschmerzen damit und bereut es, das sie den Hund mit vermittelt hat. Wir haben uns da doch mehr Engagement erhofft. Aber leider wird mehr gejammert als für und mit dem Hund getan.Ich habe Blanca ziemlich zeitgleich bekommen und würde sie nicht über Nacht abgeben können. Ich wüsste genau, das sie das extrem verunsichern würde.
Danke, ihr habt genau das ausgesprochen, was ich immer gedacht habe. Es wird immer so ausgelegt, als wenn der Hund noch lernen muss, woanders stubenrein zu sein. Aber es ist immer leichter es auf den Hund zu schieben, als zuzugeben, das man selber etwas falsch gemacht hat.
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Wie sollte man denn jetzt am besten vorgehen? Das sie mehr Beschäftigung braucht ist klar. Aber sicher sollte sie auch nicht mehr abgegeben werden und sich zu Hause endlich mal richtig einleben können oder? Sollten sie sie vielleicht lieber auch mal zu Hause lassen, wenn sie bei der Freundin zu Besuch sind? Allein zu Hause klappt wohl gut und sie schläft dann.
Es ist schon nicht einfach. Ich würde gerne helfen aber wenn das Engagement nicht da ist......Momo haut auch ständig ab, springt über den Zaun. Aber auch für Hundeschule/Trainer ist kein Geld da. Gehört auch zu den Sachen, die man sich vorher überlegen sollte.
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Ganz ehrlich?
Lieber nochmal einen Besitzerwechsel in ein wirklich engagiertes Zuhause als auf diese Art weiter verunsichert zu bleiben.
Sorry, meine Meinung.
Nur sag ich dir jetzt schon: Du wirst die jetzige Halterin nicht davon überzeugen können...
Da du schon schreibst "Geld für einen Hundetrainer ist auch nicht da", sehe ich nicht viele Möglichkeiten. Denn die Gute schein beratungsresistent zu sein.
Sehr schade um den Hund.
LG
cazcarra - Vor einem Moment
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