Stubenrein nur zu Hause
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Wenn ein junger Hund irgendwo zu Besuch ist, hat er mehr Szress als zuhause. Da muss der Hund einfach öfters mal raus.
Ich hab mir angewöhnt grundsätzlich, wenn ich irgenwo zu Besuch bin, zuerst dort und immer wieder zwischendrin rauszugehen. Und anschließend wieder.
Selbst wenn wir auf dem Hundeplatz trainieren, macht mein Hund davor und danach, obwohl das mein Hund sonst nie um die Uhrzeit macht. Und das ist bei sehr vielen Hunden zu beobachten.
Dazu brauchen Hunde, die Stress haben regelmäßige Gassigehzeiten, damit sie sich darauf einstellen können. Aber ein Hund, der tatsächlich muss, weil er Stress hat, wird auch in einem Haus pinkeln oder sich lösen. Evtl. kommt noch Beschwichtigungspinkeln dazu.
Ach ja, was die Reise aus Mexiko angeht, vergiß das als Ursache. Hunde leben im Jetzt und Hier und nicht in der Vergangenheit. Ich würde diesen Stess nicht damit in Zusammenhang bringen. Die Vergangenheit eines Hundes prägt zwar einen Hund, er schwelgt aber nicht in Erinnerungen, das tun nur wir Menschen.
Und wenn der Hund Jetzt im Moment ins Haus macht, ist Jetzt der Moment der Grund und nicht irgendwas von gestern, vorgestern oder von vor 3 Monaten.
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1. Oktober 2010 um 19:10
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Stubenrein nur zu Hause - Vor einem Moment
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Stimmt, Schopenhauer. Der Hund lebt im Hier und Jetzt und die Vergangenheit PRÄGT.
Und diese Prägung kann wie auch immer aussehen.
Man muss mit dem Verhalten hier und jetzt arbeiten, sollte aber dabei ein Auge auf eine evtl. Fehlprägung haben, um gegensteuern zu können, soweit das möglich ist.
Das mal nur grundsätzlich.
Das die derzeitige HH weder einen Plan vom einen noch vom anderen hat, scheint offensichtlich.
cazcarra
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Jep, den Plan hat sie wirklich nicht. Der Hund hat nach ein paar Tagen schon bei der anderen Freundin übernachtet. Diese macht sich jetzt Vorwürfe, das sie sich so einspannen lassen hat und würde den Hund am liebsten zu sich nehmen. Manchmal habe ich das Gefühl, die Leute schaffen sich einen Hund an, nur um einen zu haben. Um ihre Pflichten machen sie sich keine wirklichen Gedanken.
Sicher hat sie dabei nur den Hund ihrer Freundin im Blick gehabt. Der ist schon als Welpe zu ihr gekommen und ist sehr ausgeglichen und lieb. Aber auch das hat Arbeit bedeutet. Ich denke, sie hat sich das alles zu einfach vorgestellt.
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Dann soll die Freundin ihr doch nahelegen, den Hund ganz bei ihr zu lassen. Für alle Beteiligten die beste Lösung!
cazcarra
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Wenn ich ehrlich bin, wär mir das auch das liebste.....
Aber dafür müsste eine Partei zugeben, das sie überfordert ist. Und das kann bei Menschen bekanntlich sehr lange dauern. Wer drunter leidet, ist einzig und allein der Hund. -
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