Sie ist immer brav - wann kommt der Knall?
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Zitat
Ich wollte hier mal ein Update machen:
Inzwischen ist unsere Hündin 17 Monate alt und sie ist immer noch so ein Lämmchen Ich warte ja immer noch auf den Knall wo sie mal abhaut, anfängt bei irgendwas zu bellen oder sonstiges. Momentan ist sie zum 3. mal läufig und im Vergleich zur ersten Läufigkeit merkt man kaum was davon - sie frisst, arbeitet mit und ist kaum abgelenkt.
Anscheinend gibt es auch unter den Terriern fast "selbsterziehende" Exemplare!Wenn ich wüsste dass ich nochmal so einen Hund erwische, dann fiele mir die Entscheidung zum Zweithund nicht schwer
Wolltest Du nicht mit ihr züchten?? Da wird es nicht einfach, einen passenden Rüden zu finden
Bibo war auch so.
Klar, sie war kein Engel, sie hat die Rattankörbe zerlegt, fein säuberlich immer eine Reihe nach der anderen
Am Ende haben die Weiber halt auf Decken schlafen müssen
Sonst hat sie nie was kaputt gemacht, von Dusty war ich da ganz anderes gewöhnt.
Sie konnte sofort alleine bleiben, mit Dusty zwar, aber ohne jaulen und alles.
Sie lief von klein auf ohne Leine, nur an der Straße natürlich mit Leine, aber sonst immer ohne.
Sie hat mit jedem, wirklich jedem Hund kommuniziert, hatte nie ein Thema mit denen, echt unheimlich.Erst als sie krank wurde, da hat sie sich um 360° gedreht, da war sie ca. 3,5 Jahre.
Ach ja, ne Pubertät hat sie auch nicht gehabt, bei ihr lief das alles wie immer.
Bei Dusty war mit 7 Monaten ein Zeitpunkt, wo ich sie hätte im Wald an den Baum hängen können :fies: - Vor einem Moment
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unsere kessy war auch so ein hund: total souverän, sozial und einfach klasse, hat nicht unbedingt jeden hund gemocht, aber ungeliebte ignoriert und bei ganz aufdringlichen saubere geniale, klare, kurze ansagen verteilt.
ich hab sie als zehnjährige erzogen und habe mich immer in meinem jugendlichen leichtsinn extrem über aggressive, pöbelnde und ungehorsame hunde gewundert.
der knall kam für mich mit der dobihündin, die ich dann als sehr junge erwachsene (gerade dem teeniealter entsprungen) als notfall aufnahm, um sie weiter zu vermitteln: hyperaktiv, bis auf die knochen abgemagert und mir fiel von anfang an ein merkwürdiges verhalten auf, das ich damals leider noch nicht so recht deuten konnte...sie begrüßte andere hunde nicht, sondern ging sofort in ein wildes jagdspiel über, in dem sie meistens der jäger war.
dadurch, dass sie trotzdem "freundlich" und auch aggressionslos auf andere zuging verkannte ich leider, was hinter ihrem merkwürdigen verhalten steckte...bis sie sich (für mich damals "völlig aus dem nichts") einen an ihr vorbeirennenden kleinen hund griff und realtiv heftig verletzte, da sie sich in ihm sofort verbiss und ihn versuchte tot zu schütteln.
bis zu diesem tag hatte ich ein absolutes urvertrauen in hündische interaktionsmuster und fand alle möglichen menschen hysterisch, die bei kleineren auseinandersetzungen dazwischensprangen (ja, es war wirklich arroganter jugendlicher leichtsinn
)das war der knall. riesengroß und mit einem lauten krachen kam er. wie ein vulkanausbruch.
dieser hündin folgte anouk, durch die ich lernen musste, dass freilauf eben ein hart erarbeites privileg ist (kessy lief ihr ganzes langes leben lang in allen situationen permanent frei) und hundekontakte eben nicht so unkompliziert und selbstverständlich sind wie sie für mich früher waren. als luca hinzukam war der knall schon verdaut und im klo hinuntergespült, trotzdem war es erst einmal sehr heftig, sich auf die zusammenarbeit mit einem hund ohne bzw. mit extrem schlechter beißhemmung und so niedriger reizschwelle einzulassen.
die gruppendynamik hat mich anfangs auch stärker gefordert, als ich dachte.
mittlerweile weiß ich, dass es einfach einige hunde gibt, die einen glauben lassen, hundeerziehung wäre nicht allzu schwierig. es sind hunde, bei denen der knall niemals kommt: hunde, die ein ruhiges klares wesen und eine hervorragende sozialisation haben.
und wer einen solchen hund hat, sollte nicht nach dem knall fragen, sondern sein hundekind ganz fest an sich drücken und sich einfach darüber freuen, dass es so toll ist, wie es ist....jetzt werd ich wieder sentimental, kessy war auch einfach ein einmalig toller hund.
denn der knall kommt vielleicht irgendwann bei einem anderen hund.
achso, nicht, dass einige denken, ich liebe meine knalligen hunde nicht: natürlich liebe ich die beiden chaoten heiß und innig, schließlich sind es MEINE chaoten

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Schön zu hören dass es noch weitere so "einfache" Hunde gibt

Nicht dass ihr jetzt meint sie wäre eine Schlaftablette, das ist sie nicht. Sie spielt auch mit anderen Hunden, hat Spaß daran etwas zu arbeiten, ist immer aufmerksam bei der Sache und flitzt auch mal durch die Gegend.
Aber bereits im Welpenalter hatte ich das Gefühl dass sie manchmal regelrecht überlegt ob sie was machen soll oder nicht.ZitatWolltest Du nicht mit ihr züchten?? Da wird es nicht einfach, einen passenden Rüden zu finden
Angedacht war/ist das, aber jetzt ist sie noch zu jung und wenn sie so weit ist weiß ich nicht ob ich dann auch den Mumm aufbringe das Abenteuer Wurf zu wagen (weniger wegen der Aufzucht, aber dass bei der Geburt etwas nicht glatt laufen könnte macht mir noch Bauchschmerzen). Das wird die Zeit bringen - und ansonsten gibt es Züchter bei denen man einen "fertigen" Welpen kaufen kann

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