In der Kälte schlafen mit Husten?
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Hallo,
mein kleines Hundemädchen (4 Monate alt) hat sich glaube ich ein bisschen Husten eingefangen, mir wurde auch schon gesagt der Zwingerhusten geht grad rum... Sie niest in den letzten Tagen häufig, hat heute aber nur einmal gehustet. Wir waren auch schon beim Tierarzt, nur zur Sicherheit, weil sie nächste Woche geimpft werden soll. Da hat sie jetzt Echinacea bekommen für die nächsten 5 Tage, ein Antibiotikum wollte ich ihr nicht gleich reinknallen, wenn wir noch gar nicht wissen, obs überhaupt Husten ist.
Jetzt meine Frage: Sie schläft immer bei mir im Schlafzimmer und da ist es recht kalt, weil ich bei offenem Fenster schlafe. Und die Nächte sind in den letzten Tagen sehr kalt geworden. Ist das schlecht für den Hund? Sie hat ja keine zwei Decken so wie ich. Kann sie dadurch noch kränker werden, bzw. kann sie sich so erkältet haben? Sie schläft immer direkt vor dem Fenster (Größe einer Balkontür und es ist gekippt), das hat sie sich selbst so rausgesucht. Sie hat auch kein Körbchen im Schlafzimmer, das steht im Wohnzimmer. Heute Nacht werde ich ihr zumindest mal ne warme Decke hinlegen. Sollte ich auch versuchen sie dazu zu bringen, nicht direkt vor dem Fenster zu schlafen? Vielleicht ziehts da ja?
Was meint ihr?
- Vor einem Moment
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Ich könnte mir schon vorstellen, dass es an der plötzlichen Kälte liegt. Und Zugluft ist ja auch nicht gerade günstig. Vielleicht stellst Du ihr (warm ausgestattetes) Körbchen einfach mit ins Schlafzimmer? Oder besorgst ein zweites? Oder nimmst sie mit ins Bett ...

Liebe Grüße
Wauzihund -
Auf jeden Fall Decke. Hast du ein alten Pulli? Schneid von ihm den Arm ab und zieh es ihr als Schal an. Fenchelhonig lindert den Hustenreiz.
LG -
Wenn ich das richtig gelesen habe, ist sie Schlafen im "Kalten" gewohnt. Die Frage ist für mich allerdings, ob ihr Schlaflager so beschaffen ist, dass sie sich nicht erkälten kann:
Zugfrei - stelle an ihrem Schlafplatz mal ein Teelicht auf. Brennt die Flamme ruhig, ist alles ok. Flackert die Flamme, suche mit dem Teelich eine bessere Stelle.
Trocken - davon gehe ich bei einem Schlafplatz im Haus mal aus. Nur sollte, wenn ihr Fell nass ist, dieses vor dem Schlafen (weitestgehend) trocken sein. Gassigang also möglichst früh am Abend und ggf. den Hund abtrocknen.
Isoliert - im Sommer bei hohen Temperaturen sind Ruheplätze auf dem kalten Fußboden nicht nur sehr beliebt, sie sind auch anzuraten. Zum Schlafen sollte der Hund jedoch vor Auskühlung über den Boden geschützt werden. Eine alte Rheumadecke o.ä. sollte in deinem Fall reichen. Wenn du es ganz gut machen willst, ziehe einen alten Bettbezug drüber, dann kannst du das Schlaflager regelmäßig waschen und so sauberhalten.
Wenn das alles gegeben ist, sollte ihr Fell als Deckbett reichen.
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Ja, Du solltest auf jeden Fall versuchen, ihren Schlafplatz vom Fenster weg zu kriegen.
Nimm doch das Körbchen abends vom Wohnzimmer mit ins Schlafzimmer (mache ich auch allabendlich
) und stelle es dort an einen besseren Platz. Wenn sie ihr Körbchen im Wohnzimmer gut annimmt, wird sie auch im Schlafzimmer bestimmt problemlos reingehen. Dann hast Du sie vom Fenster weg und das Körbchen ist von unten und durch die Seiten auch wärmer für sie.LG Francisca
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Wieso vom Fenster weg? Unter dem gekippten Fenster kann es zugfreier sein als woanders im Raum. Das würde ich schon erst einmal mit einem Teelicht prüfen.
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Also die Teelicht-Idee ist wirklich
. In unserem Altbau zieht es zuweilen auch wie Hechtsuppe, ich kriech dann immer am Boden lang und versuche mittels ruhigen Verharrens die Windrichtung rauszufinden
. Demnächst mit Teelicht!LG
Wauzi -
Zitat
Wieso vom Fenster weg? Unter dem gekippten Fenster kann es zugfreier sein als woanders im Raum. Das würde ich schon erst einmal mit einem Teelicht prüfen.
Ja, ist ja richtig. Trotzdem ist es - auch ohne Zugluft - direkt am Fenster kälter als als woanders im Raum.
LG Francisca
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Ja, aber so kalt ist es bei uns nicht, dass die Kälte ein Problem für die Hunde ist. Das Problem ist die Zugluft.
Kannst das mal selber ausprobieren: Stelle dich bei gleicher Temperatur in den Wind und dann dorthin, wo Windstille herrscht. Während du im Wind frieren wirst, ist die Temperatur bei Windstille wesentlich erträglicher.
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Zitat
Ja, aber so kalt ist es bei uns nicht, dass die Kälte ein Problem für die Hunde ist. Das Problem ist die Zugluft.
Klar, Zugluft ist ganz schlecht, muss unbedingt vermieden werden.
Aber Kälte, auch ohne Zugluft, kann schon ein Problem für einen Hund sein - zumindest für einen kleinen wie meinen mit 3 kg Gewicht
. Und wir haben jetzt schon nachts nur ca. 10 Grad im Schlafzimmer...brrrrrrrrr
Und das wird ja jetzt bald im Winter noch kälter. Ich glaube nicht, dass das für die Hunde gut ist. Erkältung, Rheuma......, oder?LG Francisca
- Vor einem Moment
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