Stimmt mit meiner Hündin was nicht??

  • Hallo,
    ich weiss noch garnicht so genau, wie ich das beschreiben soll....vielleicht bin ich auch etwas überbesorgt...naja, bestimmt bin ich dasjavascript:emoticon(':roll:')...aber gut - ich fang mal an;

    Seit einigen Wochen schläft meine Hündin (11 Jahre) die Nächte nicht mehr durch und verschafft sich notfalls auch mit einem Sprung gegen die Tür Zugang zum Schlafzimmer. Normalerweise kommt sie immer dann, wenn etwas nicht stimmt und das dachte ich anfangs auch "Die muss vielleicht nochmal raus/hat erbrochen/ kein Wasser oder es ist Durchzug - davor hatte sie schon immer Angst" (Sie kann sehr penetrant sein, wenn ihr was fehlt javascript:emoticon(';)')) - aber nachdem ich nun schon mehrfach für nix und wieder nix mit ihr vor die Tür bin und auch wenn alle Fenster zu sind und sie rundum versorgt ist, kommt sie nachts. Wenn ich sie wieder auf ihre Decke schicke, dampft sie geknickt und deprimiert ab, wobei ich mir natürlich vorkomme als sei ich das Böse höchstselbst...und manchmal bleibt ihr nächtlicher Einbruch auch unbemerkt und sie krabbelt zu mir ins Bett, wo sie dann auch bleibt, bis sie merkt, dass ich wach werde - dann ernte ich einen vorwurfsvollen Blick und sie marschiert auf ihre Decke...

    Das Komische ist, dass das Ganze eigentlich nicht zu ihr passt, zumindest dann nicht, wenn mit ihr alles in Ordnung ist.
    Sie lebt bei mir seit sie ein süßes kleines Knäuel war und ist sie im Großen und Ganzen eine Diva par excellence - ein typisches Huskymädchen, die ihre Freiheit liebt aber irgendwann (und natürlich vollkommen freiwillig javascript:emoticon(':D') ) gemerkt hat, dass Leckerlis leichter zu bekommen sind als Hasen.
    Ins Bett durfte sie nie und das war auch nie ein Problem - ganz im Gegenteil hat sie ihren Deckenhaufen immer nach dem Motto "my home is my castle" ganz für sich alleine haben wollen und auch ihren "Lehrling" - also unseren anderen Hund - duldet sie überall nur nicht auf ihrer Decke.
    Ich hab nun irgendwie Sorge, dass mit ihr was nicht stimmt und ich kriegs nicht mit. Körperlich ist nichts auffällig - bin recht regelmäßig mit ihr beim Tierarzt, u.a. um den Blutspiegel zu messen, da sie Epilepsie hat und seit 7J. Medis bekommt (seit 5 J. anfallsfrei javascript:emoticon(':D'))
    Auch so ist sie tagsüber vollkommen normal - verfressen, verspielt, neugierig, dickköpfig, zickig, ständig Löcher am Buddeln - also wie immer halt. Nur nachts erscheint sie mir nervös und dafür ist mir noch keine Erklärung eingefallen.
    Nun bin ich gewissermaßen ein gebranntes Kind, denn mein alter Rüde, der vor ca. 6 Monaten und nach 18 schönen Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen ist, litt zuletzt unter schlimmen - und ich meine wirklich schlimme - Demenzerscheinungen. Auch bei ihm fing es mit nächtlicher Unruhe an, dann kamen Anfälle dazu und am Ende haben wir alle die Nächte neben ihm verbracht, seine Anfälle begleitet, aber wir konnten ihm nicht wirklich helfen - es war eine echt schlimme Zeit, bis wir ihn dann gehen ließen.
    Ich habe einfach Angst, dass sich das alles jetzt bei meinem Mädl wiederholt. Oder reagiere ich zu sensibel? Gibt es vielleicht eine weniger dramatische Erklärung?
    Deswegen schreibe ich und hoffe, dass Euch vielleicht was einfällt oder es jemanden gibt, der ähnliches erlebt.

    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße von der Besorgtenjavascript:emoticon(';)')

  • Hei, auf Grund Eurer Vorgeschichte reagierst Du mit Sicherheit nicht zu sensibel und vollkommen normal. Mir würde es nicht anders gehen. Du schreibst, daß Deine Hübsche sich aber ansonsten ganz normal verhält. Ich glaube, sie hat den nächsten Altersschritt gemacht...klingt doof und klingt auch nicht so aufbauend, da sie ja bereits 11 Jahre alt ist. Deine kleine Oma sucht jetzt Deine Nähe und teilt Dir wahrscheinlich gerade mit:...komm, laß uns all die Zeit noch nutzen...

  • Das war auch mein Gedanke, dass sie vielleicht einfach nur des Nachts deine Nähe sucht.
    Denn wenn sie sich in dein Bett schleicht und sich dann quasi ruhig verhält und schläft, scheint sie ja kein anderes "Pipi -oder Durchzugproblem" zu haben sondern ist dann zufrieden ?!
    Du wirst es besser beurteilen können, aber hast vielleicht hast du das Naheliegendste, aus Sorge, ausser Acht gelassen.
    Soll sie gar nicht in deinem Schlafzimmer schlafen ? Ansonsten würde ich einfach ihr ein Plätzchen im selben Raum einräumen und schauen wie es wird.

  • Danke erstmal für die Antworten!!!!
    Hab meiner Dame schon einen festen Platz im Schlafzimmer eingerichtet...mal sehen, ob sie dadurch nachts ruhiger wird.

  • Zitat

    Seit einigen Wochen schläft meine Hündin (11 Jahre) die Nächte nicht mehr durch und verschafft sich notfalls auch mit einem Sprung gegen die Tür Zugang zum Schlafzimmer. Normalerweise kommt sie immer dann, wenn etwas nicht stimmt ...

    Genauso "normalerweise" wird es jetzt auch sein, aus Sicht deiner Hündin. Ist sie kooperativ, wird sie dir mitteilen was los ist. Das allerdings nur, wenn sie das auch in Sprache fassen und kommunizieren kann. Könnte bei psychischen Problemen schwierig bis unmöglich werden.

    Wie du dich dazu verhalten solltest, könntest, müsstest, musst du entscheiden.

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