Probleme mit Angst vorm Nachbarn und seine Folgen
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Hallo!
Unser Sam ist jetzt schon 2 Jahre und trotz Trainings wird seine Angst kaum besser. Zur Vorgeschichte: Als Welpe war er sehr frech hatte vor gar nichts Angst. Hat sich gleich mal jedes Hosenbein geschnappt und war kaum zu bremsen also richtig anstrengend und fast schon hyperaktiv. Mit 5 - 7 Monaten kam er in eine sensible Phase die leider bis heute andauert. In dieser Zeit muss er sich vor unserem Nachbar besonders erschreckt haben. Der hat leider eine kleine Tischlerwerkstatt gegenüber. Manchmal hantiert er mit großen Holzpfosten und Blechabdeckungen herum. Das kracht dann schon mal ordentlich. Plötzlich bekam er Angst wollte draußen kaum mehr an Nachbars Grundstück vorbei gehen. Wenn er noch seine Stimme hörte oder von ihm angesprochen will er am Besten nur noch flüchten. Leider hat er begonnen diese Angst auch noch auf andere Dinge zu beziehen, d.h. wenn er z.B. Geräusche aus irgendwelchen Garagen heraus hört verknüpft er das gleich mit den Geräuschen vom Nachbarn. Das gleiche gilt für Rollos, Schneeschaufeln und allen möglichen anderen Dinge. Manchmal weiß ich schon gar nicht wovor er sich eigentlich gerade fürchtet. Außerdem ist er sehr misstrauisch Fremden gegenüber, eigentlich fast allen außer seiner engsten Familie und Kindern. Sogar vor meinen Eltern hat er Angst obwohl er sie schon vom Welpenalter an kennt und auch im Urlaub schon bei ihnen war. Daran ist seine übermäßige Sensibilität schuld. Wenn ihm die Körpersprache zu bedrohlich erscheint (reines Vorbeugen mit tieferer Stimme z.B.) reicht und er nimmt reißaus. Uns gegenüber ist er der perfekte Hund, anhänglich und treu, brav, lustig, verspielt und super folgsam. Aber leider ist er bei Spaziergängen und auch zu Hause oft gestresst auch wenn er nur kleine Geräusche vom Nachbarn hört. Es ist ihm auch nie etwas Böses widerfahren außer dass ihm 2 Männer spielerisch etwas zu stürmisch entgegengetreten sind und eben der Schrecken von Nachbars Holzbrettern.
Ja, jetzt suche ich nach Ratschlägen. Habt ihr ein paar gute Tipps für mich um sein Leben etwas stressfreier zu machen.
LG Silvia und Sam -
20. September 2010 um 22:03
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Probleme mit Angst vorm Nachbarn und seine Folgen - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
Zitat
Unser Sam ist jetzt schon 2 Jahre und trotz Trainings wird seine Angst kaum besser.Es wäre sehr hilfreich und auch wichtig, dieses Training in Kurzfassung zu beschreiben.
ZitatZur Vorgeschichte: Als Welpe war er sehr frech hatte vor gar nichts Angst. Hat sich gleich mal jedes Hosenbein geschnappt und war kaum zu bremsen also richtig anstrengend und fast schon hyperaktiv.
Also, keine Vorgeschichte, sondern zunächst ein ganz normaler Welpe

Was für eine Rasse/Mix ist es?
Hast du ihn schon mal tierärztlich checken lassen?
Gruß
Leo -
Er ist ein Mischling aus Australien Shepherd und Großpudel. Ja, er war ein ganz normaler Welpe, sehr frech und lebendig. Hatte scheinbar vor gar nichts Angst, erst in der Pupertät begann sein Angstproblem zu wachsen. Lange Zeit hat es in Anspruch genommen ihn beim Spazieren gehen wieder herunter zu holen von seiner Angst. Wenn ich mit ihm gehe klappt es ganz gut auf den meisten Strecken. Erschrickt er z.B. vor einer klappernden Rollo kommt ein kurzer Kommentar von mir (Is nix) und wenn er wieder entspannt zu mir aufschaut gibt es ein kleines Ballspiel oder ein Leckerli. So kann ich es ganz gut verhindern dass sich die Angst weiter aufschaukelt. Am Liebsten geht er natürlich durch Wald und Wiesen da kann er sich so richtig ausleben. Aber bei den täglichen Spaziergängen kommen wir halt an vielen Häusern vorbei wo es immer irgendwelche "gefährlichen Geräusche" gibt. Mit dem Nachbarn unterhalte ich mich öfters mit angemessenem Sicherheitsabstand. Bei Besuchern klappt es ganz gut wenn sie ihn nicht direkt anreden und auf die Körpersprache achten. Spielen klappt meist sehr gut auch mit fremden Leuten. Das möchte ich in nächster Zeit noch verstärkt einbauen. Wenn er Spaß und Aktion hat vergisst er oft die Angst und macht mit.
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Einem Hund, der Angst hat, wurde schlicht nicht beigebracht, dass er seinen Menschen fürchten soll, sonst nichts auf der Welt (frei nach Bismarck).
Schicke deinen Hund immer und immer wieder in für ihn bedrohliche Situationen und lasse ihn immer und immer wieder die Erfahrung machen, dass es eben keine bedrohlichen Situationen sind.
Fürchtet der Hund die Situation, reagiere burschikos und mit Macho-Sprüchen (so Marke Du bist doch nicht aus Zucker! oder Und du willst ein Hund sein? ). Hat er Angst vor der Situation, so richtig panische Angst, dann Sitz (für euch beide), Arm auf die Schulter des Hundes und Oooh, Toll, Oberprima, sieh mal wie schön das ist. Freue dich wie ein Schneekönig!
Welche Methode wann angesagt ist, musst du entscheiden, denn du kennst deinen Hund.
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Zitat

Sehr gutes Buch, habe ich mir letzte Woche auch gekauft, und ich kann es dir auch empfehlen.
Zitat
Schicke deinen Hund immer und immer wieder in für ihn bedrohliche Situationen und lasse ihn immer und immer wieder die Erfahrung machen, dass es eben keine bedrohlichen Situationen sind.
Um gottes Willen, alles nur nicht das. @DSH-Bauer, das steht in jedem Buch. Niemals sollte man einem Hund diesen ängstlichen Situationen aussetzen und damit konfrontieren. Das verschlimmert alles nur.Bitte gehe diesen Situationen so gut es geht aus dem Weg.
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Zitat
Spielen klappt meist sehr gut auch mit fremden Leuten. Das möchte ich in nächster Zeit noch verstärkt einbauen. Wenn er Spaß und Aktion hat vergisst er oft die Angst und macht mit.
darauf würde ich aufbauen. ihm spielerisch die angst zu nehmen. mit ihm im garten ein tolles spiel spielen während der nachbar grade arbeitet und rumhantiert. den nachbarn bitten sich mal dazu zu gesellen und auch mal mit ihm zu spielen. jemanden rollos hoch und runter machen lassen während du mit ihm spielst usw. ich würde auch in die richtung tendieren wie DSH-Bauer. ihm zeigen das die situationen die er bedrohlich findet gar nicht bedrohlich sind und halt niemals seine ängste unterstützen in dem du selber unsicher wirst oder so. und wenn er so gerne spielt hätte ich immer ein spielzeug dabei und würde in so situationen auch in der situation bleiben und ihn spielerisch ablenken wenn er immer drauf anspringt auf spielzeug!
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Zitat
darauf würde ich aufbauen. ihm spielerisch die angst zu nehmen. mit ihm im garten ein tolles spiel spielen während der nachbar grade arbeitet und rumhantiert. den nachbarn bitten sich mal dazu zu gesellen und auch mal mit ihm zu spielen. jemanden rollos hoch und runter machen lassen während du mit ihm spielst usw. ich würde auch in die richtung tendieren wie DSH-Bauer. ihm zeigen das die situationen die er bedrohlich findet gar nicht bedrohlich sind und halt niemals seine ängste unterstützen in dem du selber unsicher wirst oder so. und wenn er so gerne spielt hätte ich immer ein spielzeug dabei und würde in so situationen auch in der situation bleiben und ihn spielerisch ablenken wenn er immer drauf anspringt auf spielzeug!
Das hört sich gut an, so baue ich das auch gerade auf.
So wie DSH-Bauer das beschrieben hat, hörte es sich an wie.
"Da muss der Hund einfach durch" -
Zitat
So wie DSH-Bauer das beschrieben hat, hörte es sich an wie.
"Da muss der Hund einfach durch"typisch mann würde ich sagen hihi

nicht böse gemeint DSH-Bauer

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wir haben von anfang an sam immer wieder direkt in situationen reingeschickt die ihm suspekt waren.
es gab in der zeit seit wir ihn haben(bekamen ihn mit gerade mal 6 wo. ,wird im nov. 2 j) mehrere phasen wo sam recht ängstlich war.
wir haben gemeinsam mit hund erlebnisse geschaffen um ihm zu zeigen das er keine angst haben braucht.
auf schiffsanleger gegangen bei sturm,wenn unter den planken das wasser unruhig war,über plane laufen lassen usw.
auf holzstegen über bäche im wald,sind wir menschen extra trampelnd gegangen,haben einen spaß daraus gemacht.
es wurde immer in sams nähe gearbeitet,z.b. rasengemäht,mit der motorsäge,bohrmaschine u.a.
im wald sind wir extra an holzarbeitern vorbei...sam war mit auf den schießstand zu übungszeiten...(nur kurz,schießlärm ist schon extrem laut u. die menschen dort tragen ohrschützer))
wir sind bei sturm an der see gelaufen
haben sam silvester mit an die haustür genommen um mitternacht(er hätte im flur sitzen können,ist aber freiwillig mit vor die tür.hier ist es recht ruhig in der strasse was knaller angeht,aber über der stadt sieht man es und hört es halt auch)
gewitter wird einfach nicht beachtet von uns.(einmal als ein donner sehr heftig war,ist sam an die haustür weil er dachte es kommt jemand )
jetzt wird der kleine im nov. 2 jahre und geht überall mit hin wo auch wir hingehen.
nur seit einiger zeit ist er im duneln sehr wachsam,aber auch öfter mal verunsichert wenn z.b. mein mann im dunkeln aus der werkstatt nach draussen kommt .
daran arbeiten wir zur zeit indem er sam immer anspricht wenn er im dunkeln kommt.lg kirsten
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