Ich bin meinem Hund egal!

  • Zitat

    Wichtig wird man aber nicht, wenn man sich anbiedert oder den Hund zum Zusammensein zwingt.
    Unwichtig ist diesem Hund sein Mensch doch gar nicht, er schaut ja ab und zu vorbei.

    LG
    das Schnauzermädel

    wenn der Mensch sich 30min versteckt und dann raus kommt und es den Hund nicht interessiert hat, dann find ichs als "unwichtig" ;)


    ich möchte den Hund ja an der Schleppe auch nicht zerren, sondern für ihn einen überschaubaren Rahmen schaffen, in dem er die Chance hat, meine Aufmerksamkeit einzufordern, ohne den Reiz zu haben, verschwinden zu können

    hm, ich kanns nicht gut erklären

  • Warum muss ich den Raum des Hundes begrenzen, damit ich für ihn interessant werde? Ich würde die Reize begrenzen, aber doch nicht den Raum.
    Warum sollte Hund beunruhigt sein, wenn ich mich verstecke? Er weiß doch eh, wo ich bin.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Zitat

    Wichtig wird man aber nicht, wenn man sich anbiedert oder den Hund zum Zusammensein zwingt.
    Unwichtig ist diesem Hund sein Mensch doch gar nicht, er schaut ja ab und zu vorbei.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das vorbeischauen wird aber wirklich nur zur Stippvisite. Das kann doch nicht der "Sinn" eine Hundehaltung sein. Ich habe einen Hund weil ich gerne eine echte Partnerschaft mit ihm eingehen möchte, aber das scheint mit Donald einfach nicht möglich zu sein.

    Dieser Zustand macht mich echt sehr traurig. Abends wenn ich ihn schlafend irgendwo liegen sehe muss ich immer sehr schlucken. So habe ich mir das mit ihm nicht vorgestellt. Oft fließt auch mal die eine oder andere Träne!

    Ich liebe meinen Hund, aber fühle mich ungeliebt...

  • Zitat

    Warum muss ich den Raum des Hundes begrenzen, damit ich für ihn interessant werde? Ich würde die Reize begrenzen, aber doch nicht den Raum.
    Warum sollte Hund beunruhigt sein, wenn ich mich verstecke? Er weiß doch eh, wo ich bin.

    LG
    das Schnauzermädel

    klar sollte ich die Reize erst Mal begrenzen, aber es gibt durchaus Hunde, die sich dann neue Reize suchen und wenn mein Hund dann nicht auf Pfiff reagiert, ist er weg

    und mit der Leine kann ich den Hund begrenzen, so dass er entweder zieht und keine Reaktion bekommt oder sich mir anschließt und gelobt wird, um ihm zu zeigen: wenn du dich mir anschließt, geb ich dir ein Feedback und wir können etwas unternehmen

  • Ja, nur wie stellst Du Dir denn eine echte Partnerschaft mit dem Hund vor?

    Ist nicht bös gemeint, aber iwie werd ich den Verdacht nicht los, dass Du Dir etwas vorstellst, was ein Hund vielleicht nicht leisten kann.

    Birgit

  • Zitat

    Ja, nur wie stellst Du Dir denn eine echte Partnerschaft mit dem Hund vor?

    Ist nicht bös gemeint, aber iwie werd ich den Verdacht nicht los, dass Du Dir etwas vorstellst, was ein Hund vielleicht nicht leisten kann.

    Birgit

    Das glaube ich kaum. Ich kenne so viele Hunde die genau das mit ihren Besitzern haben was ich auch gerne möchte.

    Diese Hunde sind so gut wie immer mit ihren Gedanken bei den Besitzern. Sie abreiten gerne für Leckerchen und haben im allgemeinen eine sehr enge Bindung zu ihrem Besitzer.

    Ist das etwa schon zu viel verlangt? Wenn ja bin ich nicht die Richtige um Hunde zu halten... :sad2:

  • Schau, ich hab einen PRT, einen Parson Russell Terrier, und der ist mit seinen Gedanken garantiert nicht immer bei mir, für ein Lecker tut er manches aber längst nicht alles und auch wenn wir eine enge Bindung haben, er klebt nicht stets und ständig an mir.

    Anders der Goldie von den Eltern meines Freundes. Der tut für ein Lecker alles, himmelt Herrchen und Frauchen an und tut für ein Lecker alles.

    Es kommt immer auf den Hund an und wofür er gezüchtet wurde.

    Birgit

  • Du das ist aber von Hund zu Hund unterschiedlich.

    Schau, ich habe hier zwei Hunde, sie sind Geschwister (mit nem Altersunterschied von nem Jahr).

    Ich habe beide gleich "erzogen" - und dennoch ist Gordon mehr der eigensinnige der halt auch im Feld mal trödelt oder vorne wegrennt, weil da ne Rübe liegen könnte und Connor, der ist von klein auf voll bei mir. Der ist so wie man sich nen typsichen Labrador vorstellt: alles fürs Frauchen tun, immer schaffen schaffen schaffen.

    Ich mach für Gordon seit über 3 Jahren den Casper, und dennoch wird er nie so werden, wie Connor ;) (sieht man auch aufm HUndeplatz, den wir seit kurzem besuchen - Connor wird schon bald die BH laufen können, Gordon ist "der Clown", der macht das halt mal mit, hat aber nicht wirklich den Spaß dran wie Connor es hat und rennt dann auch urplötzlich drei Ruden übern Platz, ohne auch nur ein bisschen auf mich zu achten).

  • Zitat

    Es kommt immer auf den Hund an und wofür er gezüchtet wurde.

    Donald ist ein Labrador-Mix. Das sind, jedenfalls nach meinen Infos, genau die Hunde die ich beschrieben habe! Oder meinst du nicht?

  • Zitat

    Diese Hunde sind so gut wie immer mit ihren Gedanken bei den Besitzern. Sie abreiten gerne für Leckerchen und haben im allgemeinen eine sehr enge Bindung zu ihrem Besitzer.

    Ich kann Dich, glaub ich gut verstehen, meine Hündin ist zuhause super fixiert auf mich. Arbeiten, spielen, Aufmerksamkeit (inkl. Hinterherlaufen, wenn ich es nicht unterbinde) alles kein Problem :gut:

    Leider hat sie gelernt, dass draußen beim Gassigehen Freizeit für sie angesagt ist :hust: , das sieht bei uns ähnlich aus wie bei Euch: Leine ab und weg. Sie hatte einen riiiiiieeesen Radius, ab und zu kam sie vorbei (auch wie bei Euch, mehr an mir vorbeigerannt...). Besser wurde es bei uns durch : Umstellen auf Handfütterung (und Futter gibt es nur draußen bei Aufmerksamkeit, Übungen...), mehr üben in punkto UO. Außerdem merke ich, dass sie deutlich näher bleibt je schneller ich selbst unterwegs bin (abe jetzt das Fahrradfahren angefangen). Ich bin jetzt schon froh, dass sie draußen Leckerlies nimmt (obwohl sie sonst sehr verfressen ist) und mal mit mir spielt (und sie ist eigentlich ein Beutegeier)

    Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass sie unsere ideale Gassi-Runde mit diesem "Freizeit"-Gefühl stark verknüpft hat. Im Urlaub war sie trotz neuer Gegend deutlich aufmerksamer. Zuhause war es dann wieder eher beim Alten :sad2: .

    Mein Fazit für mich: es wird langsam besser, aber es wird sicherlich nie so werden, wie es meine 2. Hündin von sich aus anbietet: sie läuft fast den ganzen Spaziergang 1m schräg hinter mir. Und ich kann Dir sagen: das ist fast genauso nervig, wie das andere Extrem :headbash: .

    LG
    Claudia

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