Ab wann haben wir genug Bindung und können erziehen?

  • Liebe DFler,

    Emma wohnt nun etwas mehr als einen Monat bei uns und ist 17 Wochen alt. Nun frage ich mich, ob wir langsam mal mit dem "Alltag" anfangen sollen. Im Moment ist natürlich auch für mich noch alles ganz aufregend und ich könnte den ganzen Tag mit ihr kuscheln. Wenn mein Freund mich mit ihr von der Arbeit abholt, springt sie mich immer an und wir kuscheln uns ab, zu Hause kuscheln und spielen wir die meiste Zeit. Aufmerksamkeit ist ihr die meiste Zeit garantiert.

    Natürlich kommt das daher, dass wir erstmal eine Bindung zu ihr aufbauen wollten/mussten. Aber ab wann kann man sie denn auch mal "ignorieren" und ihr zeigen, dass sie langsam nicht mehr Mittelpunkt unseres Universums ist? Denn wenn man das nicht irgendwann macht, tanzt sie uns doch in ein paar Monaten/Jahren auf der Nase rum, oder?!

  • Zitat

    . Aber ab wann kann man sie denn auch mal "ignorieren" und ihr zeigen, dass sie langsam nicht mehr Mittelpunkt unseres Universums ist?

    Das sollte man vom ersten Tag an ;)

    Der Welpe soll ruhig von Tag 1 an in den Alltag eingebunden werden. Die Erziehung soll auch laufen, locker, quasi "nebenbei". Die Bindung baut sich ganz automatisch dadurch auf, dass Welpi mit euch zusammen spannende und aufregende Dinge erlebt und gleichzeitig immer merken soll, dass ihr die Sache unter Kontrolle habt und die Entscheidungen trefft.

    Also hopp hopp - der Alltag kann beginnen. ;)

  • :ka:


    Also,

    ich hätte es vom ersten Tag an so gemacht.

    Immerhin sollte es für einen Hund ja bestimmte Regeln geben, egal, wie die vom Halter nun ausgelegt sind.

    :ka:
    Warum dann also erst morgen, oder gar übermorgen damit beginnen, wenn man es genauso gut auch schon heute damit anfangen kann? ;)


    Schöne Grüße noch
    und viel Spaß mit dem Welpen
    SheltiePower

  • Also ich würd jetzt spurten! Am besten immer am dem 1. Tag anfangen!
    Der Welpe findet des nämlich schon ein bisschen komisch wenn er einen Monat darf was er will und plötzlich werden im manche Dinge verboten...
    Ausserdem sind klare Regeln und ein sturkturiertes Umfeld auch wichtig für eine vertrauensvolle Beziehung :hust:

  • Es ist für deinen Hund mehr wie wichtig zu lernen das er nicht im Mittelpunkt steht und nicht permanent bespaßt wird.
    Sonst kann sich das zu einem ernsten Problemfall entwickeln.

    Erziehung beginnt am ersten Tag.

  • Okay, ich glaube, ich habe mich ein wenig missverständlich ausgedrückt.
    Natürlich ist die Kleine auch erzogen und alles. Sie macht ja auch schon Sitz und Platz und geht geht auf Kommando ins Körbchen.
    Ich meinte nur solche Sachen wie das Begrüßen, wenn sie mich von der Arbeit abholt. Aber dann werde ich das ab sofort mal einstellen....

  • Zitat


    Ich meinte nur solche Sachen wie das Begrüßen, wenn sie mich von der Arbeit abholt. Aber dann werde ich das ab sofort mal einstellen....

    Auch für solche Sachen gilt: Ab dem ersten Tag.
    Es ist verwirrend für einen Hund, wenn er etwas 4 Wochen darf und dann plötzlich nicht mehr. Je länger man ein Verhalten erlaubt, desto schwerer wird es, das wieder abzugewöhnen.

  • hm, ich würd auch sagen - ab dem ersten tag! ;)

    als lizzy bei mir eingezogen ist, gab es trotz ihrer enormen unsicherheit von anfang an gewisse regeln. man hat nach zwei/drei wochen schon gemerkt das sie sich daran wahnsinnig gut orientieren konnte, und es ihr geholfen hat ihre unsicherheit zu überwinden!
    neue marotten zum abgewöhnen läßt sich hundi schon von ganz alleine einfallen, also es gibt immer was zu tun! :lol:

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