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Hallo ,
ich benötige dringen einen Ratschlag.
Unser Hund Jacky war auf dem Feld und suchte Mäuse, wie schon so oft.
Einen Pärchen ist ca. 20 Meter hinter mir und meinem Mann vorbeigelaufen , Jacky war wie gesagt auf dem Feld ca 30 Meter von uns entfernt.
Sie rannte mit einmal und vollem Speed an uns vorbei.
Wir wollten Sie noch stoppen, schafften es leider nicht.
Sie umkreiste den fremden Mann bellend, die Frau an seiner Seite ignorierte sie jedoch völlig. Wir riefen dem Mann zu, er solle ruhig stehen bleiben und nichts tun. Das beruhigte Jacky jedoch nicht und der Mann versuchte dem Hund Kommandos zu geben: „SITZ“ „PLATZ“.
Als wir in Richtung des Paares gingen, wohl bemerkt gingen und nicht rannten - fing unser Hund an zu zwicken und zerriss ihm dabei die Hose..
Zum Glück habe ich unseren Hund einen Moment später zu fassen bekommen.
Ich war fertig mit den Nerven. Der Schock sitzt mir jetzt noch in den Gliedern.Wir können uns nicht erklären was der Auslöser für diese Reaktion unseres Hundes gewesen sein könnte.

Was wir wissen, oder glauben zu wissen, ist das unser Hund eventuell einen Beschützerinstinkt entwickelt hat, da in der Wohnung und auf kurze Distanzen zu anderen Personen, die gleiche Reaktion zeigt.
Das haben, oder hatten wir schon so weit in den Griff bekommen.
Meinen Schwiegervater bellt Jacky immer an und einmal hat sie völlig unvermittelt nach den Kindern meiner Schwägerin geschnappt. Wir verstehen das nicht, denn eigentlich ist Jacky ein ganz lieber und verschmuster Hund.Zur Vorgeschichte unseres Hundes gibt es zu sagen das sie aus dem Tierheim ist und seit fast 5 Monaten bei uns lebt.
Wir haben erst nach dem Entschluss Jacky zu uns zu holen erfahren, das sie mit ca einem halben Jahr aus Rumänien geholt worden ist. Woher genau wissen wir nicht.
Sie war dann, laut Aussage des Tierheimes ein halbes Jahr vermittelt in einer Familie mit Hund.
Diese Familie hätte Jacky mit der Begründung, das sie sich mit dem Erst-Hund nicht verstehe, wieder abgegeben.
Dann kam sie in ein anderes Tierheim, wo wir sie auch holten.
Dort hat man uns erzählt, das Jacky ein ängstliches Frauchen hatte, die mit ihr dann auch kaum noch bis gar nicht raus gegangen ist.Jacky war gleich sehr zutraulich zu uns, ist bei uns auch immer sicherer geworden. Anfangs ist sie vor fast jedem Geräusch ( z.B. zischende Flasche ) zusammen geschreckt.
Kann uns jemand helfen?
Danke! -
13. September 2010 um 08:29
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Ratlos - Vor einem Moment
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Ich würde sie erstmal garnicht mehr frei laufen lassen und nur an der schlepp lassen.
Fackt ist ja das sie nicht abrufbar war.
So habt ihr wenigstens wieder die kontrolle.
Andersrum würde ich sie auch vorher abrufen, denn sie scheint es ja im ersten moment nicht bemerkt zu haben da sie mit den mäusen beschäftigt war, und ist dann erst später los gefetzt.HHabt ihr denn mit dem Mann gesprochen?
Ich mein zwecks erstattung der hose.
Hat sie den Mann denn verletzt?
Oder wirkich nur die Hose kaputt gemacht? -
Zitat
Was wir wissen, oder glauben zu wissen, ist das unser Hund eventuell einen Beschützerinstinkt entwickelt hat, da in der Wohnung und auf kurze Distanzen zu anderen Personen, die gleiche Reaktion zeigt.
Das haben, oder hatten wir schon so weit in den Griff bekommen.Wie habt ihr das in den Griff bekommen?
ZitatAnfangs ist sie vor fast jedem Geräusch ( z.B. zischende Flasche ) zusammen geschreckt.
Euer Hund scheint eher Unsicherheiten als Beschützerinstinkt zu zeigen.
Er kommt aus ursprünglich aus Rumänien.
Niemand weiß, was dort abgelaufen ist, was der Hund dort erlebt hat und was möglicherweise in der Prägephase versäumt wurde.Unangeleint kann euer Hund vorerst nicht durch die Gegend laufen.
An eurer Stelle würde ich einen guten Hundetrainer hinzuziehen, der euch zeigen wird, wie der Hund umgelenkt werden kann.
Eine zerrissene Hose und das bellende Umkreisen eines Menschen ist schon eine sehr deutliche Attacke - auch abrufbar war er in der Situation nicht.Gruß
Leo -
Jacky wird sich selber sicherer fühlen, wenn sie an ner Schleppleine raus geht. sie muss dann keine Entscheidungen treffen, denen sie nicht gewachsen ist.
u es macht Spaß, zusammen mit seinem Hund Mäuse zu jagen. (naja Geschmackssache, brrks) ihn dabei zu beobachten meine ich. -
Zitat
HHabt ihr denn mit dem Mann gesprochen?
Ich mein zwecks erstattung der hose.
Hat sie den Mann denn verletzt?
Oder wirkich nur die Hose kaputt gemacht?ja, wir haben mit Ihm gesprochen und unsere Adresse hinterlassen.
Der mann hatte sogar gleich die Hose runter gelassen. Ich habe keinen Kratzer gesehen, wobei ich denke, das er einen blauen Fleck bekommen wird. -
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Zitat
Wie habt ihr das in den Griff bekommen?
durch Deckentraining und Ausschluss vom Rudel ( anderes Zimmer und Tür zu )
[/quote]
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Mein Spontangedanken war gerade "der arme Mann"... hat er sich gemeldet? Ich fänd es nicht wirklich toll, wenn mich ein fremder Hund angeht...
Ich kann auch Deinen Schreck verstehen... Mann, eine blöde Situation.Der Tipp, der von mir kommen würde, wäre auch: Hund IMMER an die Leine und strenges Training...
Kopf hoch!
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Zitat
durch Deckentraining und Ausschluss vom Rudel ( anderes Zimmer und Tür zu )
ich weiß nihct, ich finde den ansatz nicht wirklich glücklich.
denn ich denke auch, dass jacky aus angstaggression heraus handelt. sprich sie ist extrem unsicher und geht deshalb nach vorne.
mit beschützerinstinkt hat das herzlich wenig zu tun.ich denke, ihr solltet mit ihr in eine hundeschule/-verein und dort mit trainern sprechen, die davon ahnung haben.
denn so auf die entfernung ist ein solches thema fast nicht zu erläutern (ursache für das verhalten, korrekturansätze)
ich denke, es wäre wirklich wichtig, dass sich ein erfahrener trainer eure situation genau anschaut, dann die lage beurteilt und schließlich mit euch das training durchführt.
wahrscheinlich wird es lange dauern, bis ihr das verhalten wirklich in den griff bekommen habt. und wahrscheinlich werdet ihr auch dauerhaft weiter daran arbeiten müssen, damit es keine rückfälle gibt. -
Eine Userin hier, Chris, schreibt sinngemäss in ihrer Signatur, dass wir unseren Hunden aus dem Auslandstierschutz nicht die Vergangenheit nehmen aber ihnen eine Zukunft in der Gegenwart geben können.
Die meisten Hunde aus dem Tierschutz, insbesondere aus dem Ausland, haben durch eine bewegte Vergangenheit viele Altlasten in Verhalten und Charakter, die wir nicht auf den ersten (und manchmal auch nicht auf den tausendsten) Blick durchschauen können. Man muss sich diesen Altlasten ganz nüchtern stellen, denn nur wenn wir konsequent daran arbeiten, hat unser Hund die Hoffnung auf ein entspanntes und normales Hundeleben.
Ich kenne weder Dich noch Deinen Hund. Ich persönlich würde nicht ausschließen, dass dieses Verhalten auf Unsicherheit zurückzuführen ist. Deshalb würde ich auch nicht mit verhältnissmässig harten Methoden wie dem Rudelausschluss arbeiten. Der Hund sollte vorerst nur noch an der Schleppleine unterwegs sein und ich würde generell analysieren, wo man dem Hund vielleicht noch mehr Sicherheit geben kann - die Mensch-Hund-Bindung noch weiter stärken, in solchen Fällen ein Alternativverhalten anbieten und den Hund abschirmen, in den Wohnungs-Situationen einen festen Platz einrichten und den Hund dorthin zurückschicken (...)
Ich weiß nicht, wie lange und intensiv Du schon an den Problemen gearbeitet hast. Ich persönlich würde nach so einem Vorfall trotzdem auch einen erfahrenen Trainer hinzuziehen - eine objektive Meinung tut meistens gut und als HH hat man oft einfach Tomaten auf den Augen, was den eigenen Hund betrifft.
Wichtig ist, schnell zu reagieren. Wenn ein Hund ein Verhaltensmuster in dieser Form zeigt, kann sich das ganz schnell steigern oder er lernt, dass er diese Verantwortung übernehmen muss / soll und damit zum Erfolg (Eindringling abgewehrt ...) kommt.
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Danke erstmal für Eurer Interesse und Eure Antworten.
Wir gehen Bereits in eine Hundeschule.
Noch sind wir im Grundgehorsam-Kurs. Die Trainerin ist der Meinung das Longieren die richtige Aufgabe für Jacky wäre um Aufmerksamkeit, Konzentration auf zu bauen und Stress ab zu bauen. Ich bin mir da noch nicht so sicher bei, doch eine Beschäftigung für Jacky ist auf jeden Fall sinnvoll.Training zu Hause:
Sie bekommt nur Futter aus der Hand ( Dose; Jacky frisst kein Trocken, wenn ich es untermische bekommt sie die Pupserei ) beim Gassi.
Gestern bei unserer Morgenrunde sind wir an den Pferden vorbei, die regelmäßig ihren Standplatz wechseln.
Oberhalb an die Koppel bemerkte Jacky die Pferde und rannte (normales Tempo) bellend auf sie zu.
Ich holte Jacky wieder zu mir ran, musste sie teilweise ziehen.
Als sie bei mir war hab ich mit ihr ein paar Übungen zu Ablenkung gemacht. Wie sie sich wieder beruhigt hatte gingen wir weiter, genau neben der Koppel vorbei. Auf halbem Wege habe ich sie wider absitzen lassen ca 2 Meter von der Koppel weg, die Pferde waren da auch gerade auf der anderen Seite.
Das klappte super, bin dann 2 Schritte rückwärts gegangen. Jacky blieb bei Platz.
Doch dann näherte sich hinter meinem Rücken ein Pferd, da sprang sie bellend auf um es zu verjagen.
Imgleich gleichen Moment packte ich Jacky, sagte: "NEIN!" und drückte sie runter.
Sie beruhigte sich schnell.
Das habe ich 2 mal gemacht, beim dritten Ansatz zum verbellen schlucke sie ihren ersten Ton beim "Nein!".
Ich habe sie sogar soweit bekommen das sie ihr Futter ein Halben Meter von den Pferden entfernt ganz entspannt gefressen hat, während ich die Pferde Streichelte und sie auf und ab liefen.
Wir sind sehr locker und entspannt Heim gelaufen, das war Klasse.LG
- Vor einem Moment
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