Was darf der Welpe schon?
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Hallo,
ich habe ja hier nun mehrmals gelesen, daß man mit dem Welpen nicht zu lange Gassigehen soll, wegen der einseitigen Bewegung.
Meine Abby ist nun fast 18 Wochen alt. Ich gehe ca 20 - 25 am Stück min mit ihr. Ich sehe zu, daß sie sich auch austoben (die Sau rauslassen) kann, was sie gerne tut. Danach ist so oft aber noch nicht müde. Wenn ich mal in die Stadt gehe, weil ich meine Mutter fahren, und auf sie warten muß, sehe ich immer zu, daß wir zwischendurch irgendwo stehen oder sitzen. Ich mache also Pausen, weil das Warten oft 2 Stunden dauert, die ich mir die Zeit vertreiben muß. Am Hund (Bordercolliemix) merke ich keine Ermüdungserscheinung.
Da meine Sheera sehr begabt war, und sehr viele Tricks konnte, übe ich nun auch schon mit Abby. Das beschränkt sich aber auf "Sitz, Platz, Gib Pfote". Also Standard.
Männchenmachen vermeide ich als Übung, aber sie springt einen gerne und oft an.Nun kann sie aber auch "Rolle" machen. Das heitßt, sie rollt liegend seitlich einmal um die Achse. Und weil sie so fressgierig aufs Leckerlie ist, auch sehr schnell.
Nun frage ich mich: Ist es gut, das dann schon zu üben? Oder sollte ich damit warten bis sie älter ist?
Und was ist mit den anderen Übungen: Füßekreuzen, Kriechen usw. Darf man das jetzt schon üben, oder schadet das dem Hund?
Ich will ja nichts verkehrt machen....

Liebe Grüße
Amelia
- Vor einem Moment
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Es ist ganz einfach:
Alles, was auf die Gelenke geht (Springen, Galoppieren, Treppensteigen, ...), sollte nur zurückhaltend gemacht werden.
Der Welpe sollte nur seinem Leistungsvermögen entsprechend gefordert werden.
Welpenzeit ist zwar eine wichtige (und die beste) Zeit zum Lernen, es soll aber auch Spaß machen und das Spiel ist wichtig. Spiel und Spaß müssen im Vordergrund stehen (hund kann auch spielend lernen).
Wenn du das beachtest, dann kannst du mit einem Welpen auch 8 oder 12 Stunden am Tag spazierengehen. Schock? Nö, du sollst ihn ja nicht überfordern, also musst du doch die nötigen Ruhe- und Nickerpausen machen. Er soll auch Zeit haben zum Spielen, er soll nur wenig galoppieren, es soll ihm Spaß bereiten, lernen und die Welt kennenlernen soll er auch, da kommst du nicht weit.
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Die Frage ist eher, wie viel schläft sie am Tag?
Kommt sie zur Ruhe oder ist sie ständig rastlos?
Gruß
Bibi -
nein, die kann viel pennen, was sie auch tut!
Sie macht das ja auch alles mit Interesse mit, aber ich habe trotzdem Angst, daß es ihr schaden könnte. Immerhin ist sie auch wahnsinnig fressgeil, und tut für ein Leckerchen alles. Besonders beim Rollemachen, was sie sehr schnell macht, bin ich am überlegen, ob das so richtig für die Wirbelsäule ist.
Treppensteigen vermeide ich, außer, daß sie 5 Stufen zu uns in und aus dem Haus gehen muß, was sie gerne tut. Das bereitet ihr 0 Probleme, und ist auch wichtig, damit meine Mutter sie auch mal rauslassen, kann, wenn ich nicht da bin. Die kann sie nämlich nicht tragen. Aber große Treppen tragen ich den Hund immer hoch und runter.
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Du kannst natürlich den ein oder anderen Trick üben aber im großen und ganzen würde ich den Hund erst mal "Kind" sein lassen. Es ist viel wichtiger das ein Junghund viel kennenlernt, alle möglichen Hunderassen, Menschen die anders aussehen, Rollstuhlfahrer, Inline Skater, Kaufhäuser, Aufzüge und was es da sonst noch so alles gibt. Wir hatten unsere Lilly als Junghund auch sehr viel dabei wenn wir unterwegs waren und haben darauf geachtet das sie die nötigen Pausen hatte, haben dann z.b. einfach mal eine ausgedehnte Kafeepause gemacht während Lilly auf einer mitgebrachten Decke am Boden geschlafen hat.
Ein paar Stufen hoch und runter durfte mein Hund auch schon früh selbst gehen. Das muss schließlich auch gelernt werden, du willst ja nicht das der Hund später gar Angst vor Treppen hat.
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Die Erziehung über Leckerlies sehe ich kritisch an. Mal abgesehen davon, dass da ganz schnell überfüttert wird (am besten die Leckerlies aus der Ration entnehmen), ist eine Erziehung nach dem Motto: Wenn du das machst, bekommst du eie Tafel Schokolade! ja auch beim Menschen nicht sinnvoll.
Futter setze ich nur in der Fütterung als Belohnung ein. Der junge Welpe muss sich setzen und auf die Freigabe des Futters warten, der ältere Welpe (und später dann auch) muss Platz machen.
Aber gut, das ist halt modern und wenn du keine Probleme damit hast bzw. das Futter als Belohnung auch wieder ausschleichen kannst, dann kannst du das so machen.
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Ich würde in dem jungen Alter noch keine Tricks üben, bei denen sie ihre Wirbelsäule zu sehr biegt. Das "Rolle" wär mir persönlich also auch zu belastend.
Und zum Thema "müde kriegen". Was ist denn das für ein Ziel? Man muss einen Welpen nicht "müde machen", damit er ruht. Er muss sich nicht bis zur Erschöpfung auspowern um dann schlafen zu können. Ich würde nie provozieren, dass der Hund völlig fertig ist. Wir haben es immer so gehalten, dass mit Spielen/Üben/Spazierengehen immer Schluss war BEVOR unser Hund Ermüdungserscheinungen gezeigt hat.
Ich würde in dem Alter an der Grunderziehung arbeiten (Abruf, an der Leine Laufen, Stop, Aus, Nein) und daran sich in jeglicher Situation entspannen zu können.
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