"Hier" ist mal gar nicht interessant :(
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Hallo allerseits
Sooo...
nachdem uns das Jogerl (wohl Beagle, Dackel Schäferhund Mischling) grad (wieder) in die Verzweiflung getrieben hat mit seiner Rumschleicherei (schnuppert ewig und drei Tage im Gebüsch rum, um die Bäume, in die andere Richtung) im Freilauf, muss ich jetzt einfach mal meinen Frust loswerden
. Ruft man ihn, kommt er in 99.9% der Fälle im Freilauf nicht, oder halt dann irgendwann wenn er ausgeschnuppert hat. Klar, er soll und darf schnuppern, dafür ist der Freilauf ja auch da, aber er soll halt nicht ewig weit zurückfallen.Das "Hier" haben wir mittels Schleppleine & Superleckerlie aufgebaut. Es hat erstaunlich gut geklappt, Trefferquote von 10 mal rufen, 9x kommen. Sofort, auch wenn er schnuppert. Ergo, Leine weggelassen. Klappte gut am Anfang. Auch immer wieder Leckerlie bekommen. Vor zwei Wochen hatte er dann schon mal damit angefangen, nimmer zu kommen. Kam nicht mehr wenn man ihn gerufen hat. Also haben wir die Schleppleine wieder ausgepackt. Und? An der Leine kommt er. Sofort, ohne Unterlass. Haben wir ihn jetzt drauf konditioniert, dass er nur an der Leine kommen muss?!

Was machen wir:
Hinterm Baum verstecken - interessiert ihn null
Umdrehen und weitergehen - ebenfalls. Er schnuppert weiter
Vor ihm weglaufen - mal läuft er hinterher, aber eben nicht immer..ich hab irgendwie das Gefühl, dass wir beim Gassi gehen einfach die meiste Zeit uninteressant sind
Wenn wir mit ihm arbeiten (sitz, platz, bleib, fuss,..) ist er eigentlich gut bei der Sache und lernt das auch gut.Typischer Spaziergang:
eine Stunde morgens, mittags, abends. Wir verstecken ihm z.B. Leckerli in Baumstümpfen, legen Spuren auf dem Weg, mal auf die Bank. Suchspiele & Nasenarbeit, die Ration wird vom Futter abgezogen. Ansonsten spielt er nicht. Weder mit Spielzeug (auch in der Wohnung nicht), noch mit Artgenossen. Und halt das Gehorsamtraining aus der Hundeschule.Bitte helft uns, was können wir noch mit ihm machen? Wie sinnvoll das Hier im Freilauf aufbauen?
Vielen vielen Dank schon mal :)
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10. September 2010 um 19:58
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"Hier" ist mal gar nicht interessant :( - Vor einem Moment
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Ja, so sind se
. Müßtest mal meine Lilo erleben
.
Spaß beiseite: Er hat wohl schon raus, wie das mit oder ohne Leine läuft. Daher würde ich die SL langsam ausschleichen. Also immer mal ein Stück kürzen. Am Ende hat er nur noch vielleicht 10cm Leine dran. Bei vielen Hunden wirkt diese Methode Wunder. Ich selbst habe sie noch nicht eingesetzt, da nicht nötig bzw. für Lilo noch zu früh.
Und dann würde ich unterwegs nur noch Beschäftigungsprogramm machen, das direkt mit Euch zu tun hat, also wofür der Hund sich immer wieder Euch zuwenden muß. Womit wir wieder bei der berühmten Handfütterung wären. Ihr könnt aber auch den Futterdummy apportieren lassen. Leckerchen suchen allenfalls in Eurer Fußspur oder mit Euch zusammen. -
Wenn deine Hündin den Unterschied zwischen Leine und ohne Leine schon so verinnerlicht hat, muss es in meinen Augen wohl wirklich im Freilauf geübt werden.
Happy hatte vor ein paar Wochen beim Hier auch öfters taube Ohren. Ich bin so vorgegangen:
Als erstes habe ich daheim was ultraleckeres geräuschvoll in eine raschelnde Tüte gepackt, sodass Happy schon sabbernd neben mir saß: Wiener Würstchen! Sowas gibts bei uns sonst NIE für den Hund!Dann habe ich sie vor jedem Freilauf erstmal so richtig auf mich konzentriert...dh einfach mal Sitz, Platz, Bleib, Fuß, Halt auf dem Weg eingebaut. Leckerlis im Gras gefunden, eine Blume ganz intensiv betrachtet, einfach mal losgerannt oder die Richtung gewechselt usw. Sodass ich Happys volle Aufmerksamkeit hatte.
Dann bekam sie von mir ein "Bleib" und ich ging ein Stück weg, guckte in der Gegend rum (natürlich nicht so lange, dass sie das Bleib unterbricht) und habe dann geräuschvoll knisternd die Tüte mit den Würstchenstücken herausgeholt.
Was denkst du, wie schnell Happy beim "Hier" angebraust kam? Hihi. Zusätzlich natürlich loben und freuen wie Bolle.Diese Übung dann 2-3 Mal mit mehreren Minuten Abstand und mit gesteigerter Entfernung zwischen ihr und mir beim "Hier" gemacht und im darauffolgenden Freilauf kam sie auf meinen Ruf immer sofort angeschossen.
Nach einer Woche täglichem (aber nicht zu häufigem, weil das Würstchen ja was Besondres bleiben soll!!!) Üben konnte ich wieder zu "normalen" Leckerlis umstellen und das "HIER" sitzt immer noch klasse. Ab und zu frische ich das trotzdem mal mit was ganz besonders Leckerem auf.
Ich hoffe, ich konnte die helfen.
Liebe Grüße,
Lily und Happy -
Hallo ihr beiden
Danke schön für Eure Tipps. Der Beagle lässt sich da wirklich nicht verleugnen im HUnd
.. aber ich liebe Beagles total :)Ich bin mir ziemlich sicher, dass er ganz genau raus hat wie's an der Leine läuft und wie im Freilauf. Leider. Es ist zum Glück nicht so, dass er auf und davon wäre, da bin ich schon echt froh drum.
Werde mir mal so einen Futterdummy besorgen, allerdings muss er dann erstmal das apportieren lernen. Sowas kennt/kann er überhaupt nicht, bin mir da nicht so sicher, ob er das "kapiert" ... Wir haben so einen Futterball zum Rollen den liebt er, vielleicht also doch eine Chance für den Futterdummy *grübel* .. und Handfütterung. Er kriegt abends immer TroFu, soll ich das einfach beim abendlichen Gassi geben? Einfach so, oder als Spiel? Hab da immer irgendwie Angst wg. Magendrehung

Das mit der Tüte werd ich auch ausprobieren, danke schön. Daheim verpacken wir ihm immer Dörrfleisch oder Hirschsehnen in Klopapierrollen, wickeln das dann in Zeitung ein und stopfen zerknüllte Zeitungen drüber. Das darf er dann auspacken und er freut sich tierisch drüber. Das wird ab jetzt nach draußen verlagert und in kleine Portionen aufgeteilt :)
So Sitz, Platz, Bleib übungen streu ich immer wieder ein. Leckerlisuchen gibt's mit uns zusammen. Ich versteck sie am Baum (er schaut zu) und mit dem Komando "SUCH" geht's los.
Naja, dafür dass wir ihn erst zwei Monate haben, läuft's eh gut
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Ist schon ewig her, da habe ich mal mit einem Hund einen 20-km-Radtour gemacht. Er zu Fuß, ich fuhr so etwa 10 km / h. Habe ihn frei laufen lassen, schnuppern, alles wie er wollte. War ich so ca. 30 m voraus, habe ich kurz geklingelt. Wann er dann kam, war mir egal, ich fuhr langsam weiter.
Nun, die Reaktionzeiten wurden immer kürzer je mehr die Kräfte nachließen. Zu Hause angekommen machte es nur noch laut plums und mein Hund lag erst einmal da und ruhte sich aus ehe er Wasser schöpfte. Eine Pause, die ich ihm unterwegs angeboten hatte, hatte er noch ganz hochmütig abgelehnt.
Ein paar Wochen später traf ich eine Bekannte auf einer Radtour mit dem Hund. Wir unterhielten uns und der Hund lief über ein Feld.
Willst du deinen Hund nicht rufen?
Nö, der kommt schon.
Als der Hund so 200 m weg war, hatten wir unser Gespräch beendet, ich klingelte und der Hund machte sofort auf dem Absatz kehrt.Warum machte er das? Ich hatte ihn ja nicht gezwungen. Aber er wusste, je länger er wartet, umso anstrengender würde es für ihn, denn umso weiter müste er mir nachlaufen. Es war meine wurschtige Konsequenz auf der 20-km-Tour, die ihn dazu gebracht hatte.
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Hallo Mucci
ich würde die Suchspiele anders gestalten und den hund nicht mehr dabei zusehen lassen. Ich habe immer in einem unaufälligen Moment entweder was zu futtern oder ein Dummy (mittlerweile nur noch das dummy) versteckt. Dann hab ich meinen Hund gerufen (aber nicht mit Hier sondern nur ihren namen damit sie zu mir schaut) und hab so getan als würde ich was ganz wichtiges suchen! Sogar geschnüffelt hab ich
damit wollte ich einfach nur erreichen, dass mein Hund lern sich an mein Verhalten zu koppeln... Nach ein paar Wiederholungen kam sie schon angerannt wie verrückt und hat die Nase nicht mehr vom Boden bekommen! Wenn sie dann was gefunden hat, hab ich natürlich einen riesen Freudentanz aufgeführt
Weiterhin würde ich dir auch die Dummyarbeit empfehlen, da es sehr gut für die gemeinsame Bindung und Kommunikation ist!
Ausserdem würde ich nur noch aus der Hand füttern und das nicht einfach so, sondern immer nur wenn der Herr was dafür tut (auch wenn es nur ein banales Sitz ist) keine Angst wegen Magenumdrehung dein Hund bekommt ja kein halbes Kilo auf einmal!
Ich weiß das viele Leute mit Schleppleine das herankommen üben und meiner Meinung ist diese Methode nur einigermaßen sinnvoll, wenn man es so gemacht wird wie corinna beschrieben hat: immer ein Stückchen abschneiden!
Tut mir leid liebe Schleppleinentrainer aber ich halt gar nichts von der Schleppleine (ausser der Hund hat wirklich einen extremen Jagdtrieb und bekommt nur so seinen angemessenen Auslauf) ich arbeite lieber mit der Binärsprache: wenn mein Hund mich ignoriert nach dem Rufen (bzw. Pfeiffen) dann gibts eine aufn Deckel (also ein strenges Nein oder Pfui mit dem ich extremen Missmut ausdrück)
sobald er sich mir wieder zuwendet freu ich mich wie ein Schnitzel und spätestens dann kommt der Hund wie ein Pfeil angeschossen! Dabei muss man aber mehrere Dinge beachten, die nun den Rahmen sprengen würden. Ich kann dir aber ein bisschen was an literatur empfehlen: "Grunderziehung für Welpen" (auch für erwachsenen Hund sinnvoll) und "Der Hund an der Leine" + DVD
Und Kopf hoch: Das schwierigste beim Beagle ist das Kommen auf Zuruf!
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