Lässt sich nicht ablenken wenn er andere Hunde sieht...
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Hey, hey...
Also mein Hund läuft ja ganz gut (kommt aber auch auf seine Laune an)
an der Leine. Wenn er mal zieht bleibe ich stehn und verlange ein "sitz" er setzt sich und wenn ich an ihm vorbei bin muss er mich anschauen und auf "lauf" gehts weiter.
Jetzt zum Prob:
Sobald er einen anderen Hund sieht ist er kaum noch ansprechbar. Es geht meistens so aus das er voll in die Leine rennt bis er auf "zwei Beinen" steht und ich ihn dann hinter mir herziehe.
Meine Trainerin meint ich solle ihn mal mit Katzenfutter ablenken, aber 1. soll Katzenfutter ja nicht gut für Hunde sein und 2. sind ihm Leckerlies dann meistens eh egal...
Hat mir vielleicht jemand Tipps wie sich solche Begegnungen besser regeln lassen?LG yellowlab08
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7. September 2010 um 15:55
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Lässt sich nicht ablenken wenn er andere Hunde sieht... - Vor einem Moment
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Katzenfutter kannst du ruhig geben. Das ist nicht schädlich für den Hund. Nur für die Katze wäre Hundefutter schädlich, weil in Hundefutter kein Taurin enthalten ist. Außerdem soll das ja nur eine Ablenkung sein und nicht 800g Hauptmahlzeit
Ich würde es einfach mal ausprobieren. Katzenfutter hat nämlich meist einen Stärkeren Geruch als Hundefutter vllt. klappt es ja... -
Ob das jetzt die perfekte Lösung ist, weiß ich nicht, aber bei meinem hilft es ganz gut, wenn ich einfach in eine andere Richtung laufe, sodass der andere Hund nicht mehr im Sichtfeld ist und ihn dann mit "Fuß" oder "Sitz" wieder auf mich aufmerksam machen. Läuft er dann Fuß oder sitzt mit Blickkontakt zu mir, bekommt er seine Belohnung.
Dreht er sich aber die ganze Zeit um, sodass er den anderen Hund sehen kann, mache ich solange Richtungswechsel oder laufe Kreise, bis ich wieder seine volle Aufmerksamkeit bekomme. -
Versuche eine Individualdistanz einzuführen. Wenn dir ein Hund entgegen kommt, gehe 10 Meter auf die Wiese. Wen dein Hund dann immer noch nicht ansprechbar ist, gehe 15 Meter auf die Wiese. Irgendwann hast du eine Distanz erreicht, wo der Hund wieder auf dich reagiert - und dann belohne ihn. Entweder mit Leckerchen oder einem Spiel.
Mit der Zeit verminderst du die Distanz. Du wirst merken wann er auf dich reagiert und wann nicht. Es wird dauern, aber irgendwann wirst du es schaffen das ihr an den anderen Hunden ohne Probleme vorbei geht. :)
Falls der Hund schon reagiert wenn der anderen sehr weit weg ist - umdrehen. Wechsel einfach die Richtung.
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Wenn er dir so in der Leine hängt, bist du schon einen Schritt zu weit. Versuche die Distanz rauszufinden, in der er noch Ansprechbar ist. Und dann loben, loben, loben. Mach ein super duper tollens Spiel mit ihm, wenn der Hund noch in sicherer Entfernung sichtbar ist. Du musst toller sein als der Hund da. Und dann mit der Zeit die Entfernung verkleinern. Immer nur soweit, wie er noch ansprechbar ist. Eventuell hilft es, die Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen, bevor er den anderen Hund als wichtiger erachtet und dorthin zerrt. Und dann sich so langsam nähern. Umdrehen, wenn er anfängt den Kasper zu machen. Er "gewinnt" nur, wenn er nach deinen Spielregeln spielt.
Frag nicht, wie oft ich auf dem Hof oder den ersten Wegstücken am Feld umgedreht habe... meine Nachbarn halten mich glaub eh für total Plemplam mittlerweile... aber ziehen ist nicht, wer zieht gewinnt den Rückwärtsgang.
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Zitat
[...]meine Nachbarn halten mich glaub eh für total Plemplam mittlerweile...[...]
Seit ich Nachts auf der Wiese stand und einen Freudentanz aufgeführt habe - halten mich meine Nachbarn auch für verrückt. Was sie nicht sahen - mein damaliger Welpe stand neben dem Gebüsch und hatte brav sein Geschäft gemacht

Zum Thema - ich hatte mit den Distanztraining großen Erfolg und kann es wirklich empfehlen :)
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Ja, ich bin auch schon das gespött vom ganzen Park...

D.h. also nur weiter in Richtung anderer Hund wenn er bei mir ist und sobald er wieder seine Ohren aufstellt in die andere Richtung?
PS Danke für die Antworten
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Zitat
Ja, ich bin auch schon das gespött vom ganzen Park...

D.h. also nur weiter in Richtung anderer Hund wenn er bei mir ist und sobald er wieder seine Ohren aufstellt in die andere Richtung?
PS Danke für die Antworten
Wie beschrieben würde ich nicht direkt auf einen anderen Hund zugehen, sondern einen Bogen schlagen. Wie groß der Bogen sein muss, wirst du feststellen :) Viel Glück - das schafft ihr

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Genau. Sobald er sein Hirn ausschaltet bzw. dich wegblendet, umdrehen. Ich teste sowas gerne mit dem simplen Kommando "schau". Reagiert sie noch, ist alles gut, ignoriert sie, werde ich garstig

Edit: Ok, ich muss meist drehen, Bögen laufen geht auf schmalen Wiesenstreifen oftmals nicht. Darum rede ich vom umdrehen, aber Bogen ist auch gut. Hunde sind Bögen laufen gewöhnt.
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Ich habe hier viele Wiesen - daher der Bogen
aber im Grunde kommt es auf das Gleiche heraus :) - Vor einem Moment
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