Hilfe! Hund schnappt plötzlich.

  • und bitte mal nach anderen Trainern umschauen - aus welchem Raum kommt ihr denn , dann können hier vieleicht Empfehlungen ausgesprochen werden.

    Denn eine Trainerin, die sagt, dass ein ausgewachsener Riesenschnauzer ein dreijähriges Kind, als Bedrohung für seine "Rangposition" (die es in einer Mensch-Hund Familie eigentlich noch nichtmals gibt) sieht und seine Position in Frage stellt, wäre bei mir gleich unten durch gefallen - denn das ist absoluter Blödsinn und garantiert nicht der Auslöser des Problems :roll:
    Bei einem komepetenten Trainer werdet ihr da schneller eine Ursachendiagnose bekommen und könntet damit euren Hund wieder zuverlässig einschätzen.

    LG

  • Was ihr da sagt ohne Vorwarnung stimmt ja nicht. Du hattest ja geschrieben er hat vorher geknurrt. Was erwartest du denn als Vorwarnung von einem lebewesen was nicht Sprechen kann? Soll der Hund nen Handstand machen vor dem Knurren?

    Das Knurren ist ja die Vorwarnung ihr habt es ignoriert und die Folge war Schnappen.

    Ist aber alles nicht so schlimm. Ihr solltet nur nen Trainer zu rate ziehen. Am besten mit guten Fortbildungen. Einen der viele Seminare Besucht hat und vielleicht ne Ausbildung hinter sich hat, von D.O.G.S. oder von der IHK in Potsdam oderso. Jedenfalls mit Referenzen.

    Vielleicht kennt auch jemand einen Trainer in eurer nähe.

    Doktort da lieber nicht selbst rum und vermeidet erstmal solche Situationen. Schickt Trainer die euch komisch vorkommen sofort in die Wüste und probiert den nächsten.

    Ich hab ne vermutung wieso es zustande kam und die Lösung wäre leicht. Doch es handelt sich um nen 3 Jähriges Kind und da braucht ihr einfach nen Professionellen Trainer mit Erfahrung.
    Keine Laienhafte Forum antwort die auf Vermutungen beruht.

    Eröffne lieber nen neues Thema, wo du nach guten Trainern + Erfahrungsberichten in deiner Umgebung suchst.

  • Was erwartet ihr? :???:

    Ihr habt einen Riesenschnauzerrüden, der jetzt erst ganz langsam erwachsen wird. Jetzt wird er selbstbewusst, zeigt seine Wünsche deutlich und setzt sich durch, wenn er kann. Er tut eben das, was ein guter Riesen tut, das, was die Rasse ausmacht. Noch ist er ein Halbstarker, in einem Jahr sieht die Sache nochmal anders aus.

    Es ist euer Job dem Hund soviel Rahmen und Führung zu geben, dass er weiß, was er darf und was nicht.
    Riesen sind etwas "speziell". Eine normale Hundeschule ist da fast immer wenig hilfreich, außer man erwischt einen Trainer, der weiß, wie diese Art Gebrauchshund tickt.

    Habt ihr eine PSK-Ortsgruppe in der Nähe?
    Dort kann man euch weiterhelfen.
    Das ganze Thema ist nämlich keine Frage des Training oder der Art der Erziehungsmethoden, so lange man sich da im vernünftigen Bereich bewegt, es ist eine Frage eures Auftretens und eures Verhaltens. Und das kann man unter Schnauzerleuten einfach besser erklären und auch bei den anderen angucken. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

  • Hallo,

    Du warst auf dem Boden gesessen und Deine Tochter stand neben Dir, richtig?
    Wo war der Hund? War er auf seinem Platz, oder lag er einfach so in der Gegend rum?

    Manchmal möchte ein Hund einfach nur seine Ruhe haben und zeigt dies dann auch.
    Er hat euch "nur" deutlich verwarnt, denn wenn er hätte wirklich verletzen wollen, dann hätte er es getan.
    Ein Junghund lässt noch vieles über sich ergehen ohne zu mucken, bei einem Hund der erwachsen wird, sieht die Sache wieder anders aus.

    Hier aber über die Situation zu spekulieren wäre nicht richtig.

    Ich kann mich Schnauzermädel nur anschließen und euch bitten einen Trainer kommen zu lassen.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Hui, morgens um 8.34 Uhr und ich lese sschon Killerhund. Ihr seid ja gut in Form.

    Ohne Vorwarnung hat der Hund nicht geschnappt. Durch Kopfdrehen zeigt der Hund schon, dass ihm etwas zuviel wird.

    Erst danach hat er geknurrt und dann abgeschnappt.

    Mit Rangfolge infrage stellen hat das m.E.n. wenig gemein, eher damit, das hier etwas geschah, was den Hund in Bedrängnis brachte und wo er keine Ausweichmöglichkeit mehr hatte.

    Auch ich würde Euch einen Trainer empfehlen.

    Birgit

  • ich schließe mich meinen Vorschreibern an - bitte sofort einen kompetenten Trainer ranholen, denn das kann wirklich ins Auge gehen. Ich hatte mit meinen Riesenschnauzer- Briardmix auch schon ähnliche Situationen. Ihr habt einen Hund, der jetzt in eine Phase kommt, wo sich aus der Sicht des Hundes einiges neu einstellt. Die selben Phasen können bis zum dritten Lebensjahr des Hundes immer wieder auftreten.

    Bitte nicht selber rumdoktern - holt Euch Hilfe

  • Ich bitte Euch auch einen guten Trainer zu Rate zu ziehen.

    Die Kombination Hundegesicht in exakt gleicher Höhe wie das des Kindes, da wäre jedes Rumdoktern viel zu gefährlich.

    Das mit der Rangfolge halte ich für die bequemste Pauschalausrede, die es gibt.

    Und gleichzeitig die Vernichtendste. Denn was genau wiollte man so einem kleinen Kind in die Hand geben, damit es einem Riesen klar machen kann, dass es "über" ihm steht???? :???:

    Somit schließt der vermeintliche "Trainer" eigentlich jede Weiterarbeit selbst aus.

    Damit musst Du so oder so einen anderen suchen.

    Tu das bitte schnell..

  • Ich kann mich meinen letzten Vorschreiben nur anschließen! Und dem was Schnauzermädel sagt, stimm ich auch voll zu...
    Lass solang deine kleine Tochter am besten gar nicht mehr direkt in die nähe des Hundes und such dir schnell einen guten Trainer!

    Alles Gute soweit!!!

  • Killerhund? :roll:
    Wer schreibt denn sowas?

    Es ist eben ein Riese, das ist alles.
    Und Riesen, gerade Rüden, zeigen eben gehäuft Eigenschaften, die natürlich auch bei anderen Hunden vorkommen können, aber da eher selten sind.
    Der Haken beim Riesen ist oft die extreme Angeschlossenheit an ihre Menschen. Das lässt einen vergessen, dass diese Hunde oft eine Neigung mitbringen auch in der eigenen Familie ihre Wünsche klar durchzusetzen und dabei auch grob zu werden.
    Letztere Eigenschaft ist kein Problem, wenn man sie kennt. Einen Killerhund macht sie bestimmt nicht. ;)

    Sehr wahrscheinlich hattet ihr da zum ersten Mal die Situation, wo der Hund schlichtweg keine "Götter" neben sich haben wollte. Ihr habt gestreichelt, eure Aufmerksamkeit gehörte gerade dem Hund und das sollte aus seiner Sicht auch so bleiben. Da störte die Tochter.
    Ihm nahezubringen, dass ihr allein entscheidet, wer sich in eurer Nähe aufhält und er das entweder akzeptiert oder geht, das löst das Problem.
    Nur kann man das nicht nach Plan XY trainieren. Dazu muss man euch und den Hund sehen.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Und für alle, die meinen, dass ich Riesen als Bestien darstellen möchte oder überteibe, etc...

    Riesen sind keine häufige Rasse, folglich sind Abgaben eher selten. Natürlich werden mal ältere Hunde abgegen, weil sie sich nicht zur Zucht/zum Sport eigenen, die Besitzer sich trennen und was es eben noch so für Hunde gibt, die eben ein neues Heim suchen.
    Aber es gibt eine sehr auffällige Häufung der Abgabe von Rüden zwischen 2 und 3 Jahren, die nicht in ihrem Heim bleiben können, weil sie gegen ihre Besitzer, eignene Familienmitglieder, Besucher, Passanten oder was auch immer deutlich aggressiv sind.
    Das ist kein Problem der Hunde, die leben im passenden Heim völlig unauffällig. Es ist ein Problem des Umgangs beim Vorbesitzer. Und viele dieser Besitzer sind nun wirklich nette Leute, die sich absolut bemühen.

    Und diesen passenden Umgang kann man lernen. ;)
    Eine etwas andere Ausstrahlung und ein etwas anderes Selbstverständnis, dann fluppt das. Man muss nur früh geng Hilfe suchen und etwas ändern wollen.

    LG
    das Schnauzermädel

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