überdrehter welpe
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Hallo an alle die mein neues Problem mit meinem 15 Wochen alten Welpen lesen. Vor kurzem erzählte ich von diesem kleinen" Allesfresser".Der Bursche kann den ganzen Tag rein,und raus gehen wie es ihm gefällt. Also wenn er muß steht die Tür immer offen, sodaß ich nicht auf Signale achten brauche. Nachts hat er sich gemeldet wenn er pischern wollte. Das Nervige ist nun aber,daß er,wenn wir schlafen gehen,immer aufdreht wie ein verrückter.Er rast durch alle Räume als hätte er Pfeffer im Po. Beisst nicht nur seine große Schwester von 5 Jahren, sondern auch uns. Natürlich schimpfe ich mit ihm. Dabei werde ich aber nicht laut, dennoch erkennt er den mahnenden Ton irgendwann,und legt sich in sein Hundebett.Schön das Gefühl zu glauben jetzt ist Ruhe. Doch der Bursche pinkelt in sein eigenes Bett.Normalerweise heißt es ja daß Tiere ihre eigene Behausung nicht verunreinigen,aber er scheint es noch nicht gehört zu haben. Vorgestern Nacht hat er den Flur vollgesch...was kann man blos tun damit endlich Normalität eintritt? Kann es vielleicht etwas damit zu tun haben,daß wir in den letzten drei Wochen zwei verschiedene Personen von morgens bis mittags zum Hundesitten im Hause hatten,und er Protest anmeldet mit diesem Verhalten?Wenn ja,was können wir tun damit alles wieder gut wird. Ich bin mit den Nerven schon echt am Boden.Wenn so etwas 2 oder 3 mal passiert wäre hätte ich kein Wort darüber verloren,aber jeden Abend oder Nacht ist irgend ein Handtuch vollgepinkelt. Übrigens ist er ein Bernersennen. Es grüßt Kimon
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Hallo
Erst enmal ist die "Rein und Raus" Sache zwar bequem,
aber keine Erziehung zur Stubenreinheit.Die funktioniert darüber, dass der Hund irgendwann
WEIß, dass er nicht in die Bude machen soll
und Chefchen sich mächtig freut wenn ein Häufchen
oder Bächlein draußen abgesetzt wird.Jetzt rächt sich, dass Ihr die Stubenreinheit
nicht richtig aufgebaut habt.Dass ein Hund moralische Erziehungsmaßnahmen an Euch
vornimmt, wie etwa:"Hey, fremde Leute im Haus,
da sche..ß ich Euch mal einen dicken Haufen aus Protest."
Kannst Du voll vergessen.
Hunde machen das nicht.
Katzen hingegen schon.Möglich ist schon, dass er etwas abspackt
weil ihr wieder da seid
und der wunderbare, bewährte alte Zustand
wieder eingetreten ist.Hast Du vielleicht mal das Naheliegendste kontrolliert?
Nämlich ob die Fremdlinge ihm sehr reichlich zu futtern gegeben haben
und der arme kleine Kerl dermaßen vollgestopft worden ist,
dass er weder mit seiner überschäumenden Energie noch mit seinen
Ausscheidungen klar kommt?Viele Grüße und berichte bitte wie es weiter gelaufen ist
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ich weiss klingt jetzt nicht höflich,aber mich wundert das nich wenn du echt so erziehst,wie du mal vor kurzem beschrieben hast :/
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Mir leuchtet ein,daß das Haus der offenen Tür ein Fehler ist.
Werde natürlich diese bequeme Geschichte,für mich jedenfalls,sofort beenden.
Aber daß unsere Freunde den kleinen überfüttert haben trifft nicht zu,denn alle sind sehr tierlieb und besitzen selber Hunde,und wissen schon daß man solche Überfütterungsaktionen nicht machen darf.
Übrigens haben unsere beiden Hunde sich, bis ich mittags von der Arbeit zurück kam, im Hause aufgehalten. Die Türen standen offen,und der jeweilige Hundehüter saß im Garten,und beschäftigte sich mit Lesen oder irgend etwas anderem.
Der Kleine wurde also auch nicht ständig betüddelt.
Gestern abend drehte der Wirbelwind wieder richtig auf.
Alles,sprich jedes Lebewesen wurde gebissen.
Ich sprach dann,nach längerer Auseinandersetzung mit ihm ganz ruhig zu ihm,und streichelte seinen Bauch dabei. Die kräftige Beisserei wurde immer weniger, und schließlich hörte er ganz auf.
Da es Zeit wurde schlafen zu gehen,ging ich vorher noch so lange durch den Garten,bis er pischerte.
Als wir im Haus waren rannte er sofort ins Schlafzimmer und sprang auf unser Bett. Wie jeden Abend.
Wenn wir ihn sonst wieder runter setzten,wehrte er sich heftig dagegen.
Doch gestern blieb er gleich in seinem Bettchen liegen.
Nachts kam ein Winseln von ihm.Er machte dann draußen Pipi, und ging ganz artig wieder mit hinein,und schlief weiter.
Heute Morgen...Alles sauber. Ich glaube schon,daß der Wechsel verschiedener Leute zumindest mit der Beisserei zu tun haben. Oder?
Noch ganz kurz ewähnt. Er ist nicht mein erster Hund, aber der eigensinnigste, und somit eine neue Erfahrung für mich, die zum ersten Mal in meinem Leben meinen Blutdruck auf 180/95 ansteigen lässt.
Danke für eure Kommentare da kann ich schon etwas mit anfangen
Tschüß
Grüße an euch alle
Kimon -
ZitatAlles anzeigen
Gestern abend drehte der Wirbelwind wieder richtig auf.
Alles,sprich jedes Lebewesen wurde gebissen.
Ich sprach dann,nach längerer Auseinandersetzung mit ihm ganz ruhig zu ihm,und streichelte seinen Bauch dabei. Die kräftige Beisserei wurde immer weniger, und schließlich hörte er ganz auf.Das hört sich nach Zuckerbrot und Peitsche an.
Da es Zeit wurde schlafen zu gehen,ging ich vorher noch so lange durch den Garten,bis er pischerte.Und hoffendlich sein Häufchen gemacht hat .
Als wir im Haus waren rannte er sofort ins Schlafzimmer und sprang auf unser Bett. Wie jeden Abend.
Wenn wir ihn sonst wieder runter setzten,wehrte er sich heftig dagegen.Was meinst du woran das liegt ?
Grüße an euch alle
Kimon -
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Zitat
ich weiss klingt jetzt nicht höflich,aber mich wundert das nich wenn du echt so erziehst,wie du mal vor kurzem beschrieben hast :/
Sorry aber das find ich auch! Und als ich das:Zitatich schnappte sein ohr und biss kräftig zu bis er aufjaulte.
in einem anderen Thread gelesen habe wundert mich nichts mehr. :/ -
hallo kimon,
das klingt für mich nach einem völlig unausgelastetem hund.
wie wird er tagsüber beschäftigt?kopfarbeit, auslastung,welpenspielstunden etc?oder ist er nur im garten? -
Hallo,
mir ist nicht so ganz klar,welches Problem Du jetzt eigentlich hast, für mich liest sich's eher wie zwei Probleme. Deshalb möcht ich das für mich mal trennen. Zum einen ists wohl die Stubenreinheit, ich denke, da hast Du ja auch schon einen entscheidenden Tip von Redbumber bekommen. Dazusagen m öchte ich auch nur noch, Dein Kleiner ist jetzt 15 Wochen, da funktioniert die Kontrolle über Darm und Blase einfach noch nicht 100%, das kannst Du frühestens mit ca.6 Monaten erwarten.
Der andere Punkt, der Dich stört, scheint m.E. das "Aufdrehen" und Beißen zu sein. Das ist in meinen Augen aber ganz natürliches Welpenverhalten, so wird Umwelt erlebt, andere Zwei-und Vierbeiner eingeschätzt, Grenzen gesucht. Würdest Du einem Kleinkind verbieten, seine Umwelt über "begreifen", sprich anfassen zu erkunden und dann erwarten, daß dieses es nach der ersten Ansage kapiert und unterlässt?
Was ist für Dich "ruhigstreicheln" nach einer längeren Auseinandersetzung? Wie sieht eine Auseinandersetzung mit Deinem Welpen aus?
Und was genau macht Dein Kleiner, daß Du ihn mit 15 Wochen schon als eigensinnig bezeichnest? Sorry, aber ich bin aufgrund Deines anderen Beitrags etwas mißtrauisch, und mutmaße zunächst mal, daß Dein Kleiner Dir gegenüber unsicher ist, weil er Dich nicht einzuschätzen weiß. Wenn der Kleine Deinen Blutdruck hochtreibt, wirst Du wohl kaum in der Lage sein, souverän zu reagieren/agieren, aber genau das bräuchte ein Welpe.
Vielleicht kannst Du die Situationen, die Dich nerven,und Deine jeweilige Reaktion darauf ja etwas genauer beschreiben, ich korrigiere meine jetzige Einschätzung auch gerne...
Gruß, Rena -
Hallo,
also ich denke zu der Stubenreinheit brauche ich hier meinen Senf nicht mehr dazugeben
Unsere Kleine ist jetzt 6 Monate jung und auch ein totaler Wirbelwind, wir hatten es die erste Zeit auch immer wieder das sie total aufdrehte bevor wir ins Bett wollten.
Uns hat das gezeigt das sie einfach nicht genug beschäftigt und ausgelastet war.
Seitdem wir das nun geändert haben, keine Spur mehr davon.
Ich würde einfach sagen versuch einfach deinem Welpen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und vorallem laste ihn ordenlich aus.
Zusammen spielen und lernen fördert das Vertrauen zwischen Mensch und Hund, außerdem braucht er die Bewegung, und hat dann noch den Vorteil das du Abends ganz beruhigt schlafen gehen kannst-dein Hund wir dann so müde und ausgepowert sein das er das gleiche machen wird
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Hallo Rena,
es trifft so vieles zusammen. Das hat weder mit Ungeduld noch mit Unwissenheit zu tun. Kimon,so heißt der Kleine übrigens, schnappt alles was er findet,und versucht es zu verzehren. Dieses Problem erzählte ich vor einigen Tagen. Da es sehr viele Dinge gibt die ihn in Gefahr bringen können,bin ich immer auf dem Sprung. Beim letzten Mal erwähnte jemand daß Holz fressen nicht gefährlich sei. Ich habe vor ein paar Jahren etwas anderes erleben müsse.
Unser Berner der zu der Zeit knapp zwei Jahre alt war sprang nach einem Ast,den ich wegwarf,und jaulte ganz heftig auf. Dazu muß ich anmerken,daß wir ihn gerade drei Tage hatten.Er kam aus dem Tierheim.
Also weiter.Er riss seinen Kopf nach hinten,und dann warf er sich auf den Boden.Mit einer Pfote wischte er immer an seiner Leftze. Asl er kurz das Maul aufriss konnte ich erkennen,daß sich ein Stück Holz zwischen seine hinteren Backenzähne verkeilt hatte.
Ich hielt ihn mit einer Hand fest,und konnte ohne Probleme das Holzstück entfernen. Er hielt total still. Er kannte weder mich,noch ich ihn. Er machte keine Anstalten zu schnappen.
Nun dachte ich alles ist gut,Holz weg,und ging mit ihm nach Hause.Zwei Jahre später bildete sich ein Orangen großes Teil am Hals.
Er wurde Operiert.Man entfernte ein Stück Holz. Die Heilung zog sich sehr lange hin.Er bekam viele Medikamente die nicht unbedingt gut waren für sein krankes Herz,denn dafür mußte erschon allein regelmäßig drei Tabletten schlucken.
Verstehst du was ich damit sagen will?
Kimon kann ruhig was zerstören, aber die Gefahr dabei,daß er sich verletzt macht mich "verrückt". Das ist eigentlich das schlimmste Problem.
Die Beisserei kriegen wir in den Griff, indem wir ihm immer dann,wenn ihm danach ist ein Spielzeug oder eine Korde in die Schnute stecken.Das war es erst einmal,und denk nicht ich bin zu unfähig einen Hund zu erziehen. OK?
Er ist nun mal ein anderer Schlag,als das was ich bisher hatte.Liebe Grüße
"Kimon" - Vor einem Moment
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