starkes Fehlverhalten
-
-
Bei uns auf der Hundewiese gab es da ein unausgesprochenes Gesetz, wo sich fast
alle dran gehalten haben.Die Hunde, die toben wollten und durften, die trafen sich auf der einen Ecke und die die spielen wollten, Ball etc. trafen sich auf der anderen Ecke.
Das hat immer prima geklappt.
Wenn es mal einer falsch gemacht hat, dann wurde er dezent drauf hingewiesen, doch entweder sein Spieli einzustecken oder auf die andere Seite zu gehen.Gruß
BibiPS: Wenn die Frau mit der Dogge öfter dort ist, dann würde ich das Vet-Amt informieren, dass dort eine HH gegen das Tierschutzgesetz verstößt :zensur:
-
19. August 2010 um 10:47
schau mal hier:
starkes Fehlverhalten - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Hallo,
du schreibst selber, dass dein Hund sehr unsicher und eher ängstlich ist.
So, nun hast du deinen Hund, trotz seiner Unsicherheit/Angst, extremen Stress ausgesetzt, nämlich dieser Hundewiese!
Was sollte er deiner Meinung nach tun?
Er wollte sehr wahrscheinlich diesen engen Kontakt nicht.
Um sich zu schützen, ist Angriff der beste Weg zur Verteidigung.
Ihm blieb doch nichts anderes übrig.Aus seiner Sicht, auch wenn es kein wünschenswertes Verhalten ist, hast du ihn auch noch sinnlos und mit einer gewissen Gewalt für seine Unsicherheit bestraft.
Nimm bitte Abstand von solchen Maßnahmen.
Er wird dir bald nicht mehr vertrauen können und sein Verhalten wird dadurch nicht besser.
Wie alle anderen schon schrieben:
Diese Wiese ist nichts für deinen Hund.
Es ist immer nur ein menschliches Wunschdenken, dass alle Hunde sich lieb haben und miteinander toben müssen.
Es sind keine Kinder und es gibt Hunde, die das nicht möchten.
Akzeptiere es.
Eine Kastration kann deinen Hund noch unsicherer machen.
Dir kann nur ein guter Hundetrainer helfen.Gruß
Leo -
Hallo,
ich atme jetzt erstmal tief durch und versuche mal, auf Dein Posting einzugehen...:
ZitatDa er auf uns gehört hat, war es auch kein Problem mit ihm auf die Hundewiese zu gehen. Ich habe ihn von der Leine abmachen können und er war immer abrufbereit. Wenn jedoch neue, ihm unbekannte Hunde kamen, hat er den Schwanz eingezogen und angefangen zu jaulen. Er rannte immer über die Straße nach Hause.
Hast Du da irgendwas unternommen? Hast Du ihn quasi laufen lassen und drauf gehofft, daß es besser wird? Bereits nach den ersten Fluchten nach Hause hätte ich diese Wiese gemieden. Er hatte dort von Anfang an mächtig Angst. Er hat sich nicht auf Dich verlassen und ist nach Hause geflüchtet. Was hast Du getan, um ihm Sicherheit zu vermitteln?
ZitatEs fing ebenfalls an, dass er sich immer, wenn neue Hunde auf den Platz kamen und auch seine Freunde, er in Jagdposition ging.
Auch hier...: Was hast Du getan? Es laufen lassen? Hast Du eingegriffen? Ihm ein Alternativ-Verhalten angeboten, die Begegnungen kontrolliert?
ZitatEs wurde auch immer stärker, dass er beim Spielen andere Hunde in den Arsch zwinkte. Rannten andere Hunde einem Ball hinterher, rannte Perry mit aber nur um ihnen in den Arsch zu zwinken. Wollte er da wirklich nur spielen?
Klar wurde das störker. Das Verhalten hat er für sich etabliert, um seine Unsicherheit zu zeigen und sich die anderen vom Hals zu halten. Dazu kommt die Geschlechtsreife, das Interesse an Hündinnen, Konkurrenzdenken. Er wollte wahrscheinlich nie wirklich spielen. Das geschilderte Verhalten ist KEIN Spielverhalten. Es ist Unsicherheit und Angstaggression. Du hast die Ansätze nicht unetrbunden.
ZitatWir gingen nun öfter in den Wald und mit Perry joggen damit er nicht nur auf der Wiese dumm herum steht.
Hätt ich schon viel früher gemacht. Diese Wiese heißt für ihn doch nur Streß. Es gibt Hunde, die legen keinen großen Wert auf Artgenossenkontakt. Und auf so einer Wiese, wo sich regelmäßig Hunde und Leute treffen, hat er nur Streß. Und ja, da entwickelt sich Territorialverhalten.
ZitatHaben wir ihn auf den Boden gedrückt, angeknurrt und absitzen lassen.
Damit habt Ihr es noch verschlimmbessert. Der Hund läuft oder steht auf der Wiese völlig überfordert rum, muß ständig in Hab-Acht-Stellung sein und die anderen Hunde beobachten. Kommt ihm einer zu nahe und er zeigt Unsicherheit oder setzt nach, wenn dieser wegläuft, dann werden auch noch seine Leute unberechenbar und bedrohen ihn. Damit habt Ihr ihn komplett verunsichert. Die Wiese, die anderen Hunde und das Drumherum ist für ihn jetzt noch 3x schlimmer als vorher schon. Laßt es sein, einen ängstlichen und unsicheren Hund auch noch grundlos körperlich zu bedrängen und zu bedrohen.
ZitatEr zeigte gar keine Angst mehr, fing nun aber an die Hunde zu jagen und ihnen in den Arsch zu zwicken.
Das ist das Resultat aus oben genanntem. Er hat für sich selbst ein Alternativ-Verhalten entwickelt. Er geht pauschal mal gleich auf Angriff. Angst hat er noch immer, glaub mir.
ZitatDa der Mobs genau auf uns zu ging, habe ich Perry das Kommando "geh-Hallo-sagen" gegeben.
Das direkte Zugehen auf einen anderen Hund ist unhöflich und provokant. Dein Wuff saß bei Dir, einigermaßen entspannt und war sich wohl der Sicherheit bei Dir bewußt...großartig. Jetzt kommt der Fehler..."Geh Hallo sagen!". Du entläßt ihn aus Deinem sicheren Einwirkungskreis und forderst ihn auf, die Situation selbst zu regeln. Blöd gelaufen...! Du hättest die Mops-Halterin auffordern sollen, doch bitte vorbeizugehen, ohne Kontakt. Deinen Hund hättest Du weiter abschirmen sollen und für sein ruhiges Verhalten loben müssen.
ZitatSofort ließ er los - Ohren angezogen und beschämende Haltung - so schlich er einmal herum. Ich habe ihn mir gepackt, ihn angeschrien und ihn unterworfen. Bestimmt 5 Minuten lag er mit eingezogenem Schwanz unter mir.
Oh oh...! Erst läßt Du ihn ins offene Messer laufen und dann kriegt er noch auf die Mütze. Sicher lag er mit eingeklemmter Rute unter Dir. Er hatte Angst und zwar vor Dir. Laßt es sein, Ihr zerstört das Vertrauen in Euch sonst komplett. Ihm macht Vieles eh schon Angst. Was soll er tun, wenn er nun auch noch vor Euch Angst haben muß?
Kastration ist übrigens keine Lösung. Mit den Bömmeln nimmst Du ihm nicht auch gleichzeitig die Unsicherheit. Sicherheit mußt Du ihm geben, das erreicht man nicht mit einer OP.
Desweiteren lege ich Dir diesen Thread hier ans Herz:
https://www.dogforum.de/ftopic58152.html
Und einen privaten Trainer halte ich gar nicht für so verkehrt. Ein unsicherer Auslandshund ist eine Herausforderung. Hilfe von außen macht da Sinn.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
-
Hallo,
da gibt man sich so viel Mühe und es kommt kein Feedback mehr. Find das immer sehr schade...

Liebe Grüße
BETTY und Ronja
-
Zitat
Hallo,
da gibt man sich so viel Mühe und es kommt kein Feedback mehr. Find das immer sehr schade...

Betty,
das ist doch inzwischen leider Normalität.
Kein "danke" - keine Antwort.Du hast dir sehr viel Mühe gegeben!
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!