Angst nach Angriff vor großen Hunden
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Hallo brauche dringend Eure Hilfe!!!!!!!
Meine 6 Monate alte Jack Russel Hündin ist letzte Woche von einem großen Hund angefallen worden, ohne jede Vorwarnung. Hat auch etwas abbekommen. Bluterguss und Prellung des hinteren Kniegelenkes.
Es ist jetzt auch schon wieder etwas besser. Aber sie hat große Angst fasst Panik vor großen Hunden. jeder Gang artet in Stress aus, nicht nur bei Ihr. Sie bellt und kläfft nur noch (und das in den schrillsten Tönen) wenn sie einen größeren Hund entdeckt. Wenn ich sie nicht an der Leine hätte würde sie in Panik fliehen. Wie verhalte ich mich jetzt richtig??????? Ablenkung mit Leckerli oder Ball funktioniert nicht. Auf den Arm will ich sie nicht nehmen um ihr Verhalten nicht zu unterstützen. Was kann ich tun, damit die Spaziergänge wieder Spaß machen ?????
Bin für jeden Tipp dankbar
Gruß Heike und kimmi -
20. Juli 2010 um 13:52
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Angst nach Angriff vor großen Hunden - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Das Erlebte ist ja noch ganz frisch und evt hat sie zur Zeit auch noch Schmerzen, was sie neben der traumatischen Erfahrung zusätzlich stressen kann beim Anblick eines Angstauslösers.
Es ist gut, dass du sie an der Leine lässt!! Jetzt kein Risiko eingehen und eine Flucht unbedingt verhindern.
Aus 2 Gründen: Der Gefährdung wegen und damit sie kein Fluchtverhalten als Problemlösung etabliert.Wenn du befürchtest, dass du die Situation alleine nicht bewältigst bekommst, würde ich ruhig ein paar Stunden bei einem guten Hundetrainer nehmen. Es ist ein Problem, an dem man arbeiten kann!
Für eure Spaziergänge jetzt:
Wenn es möglich ist, würde ich sie bei Sichtung von potentiellen Angstauslösern in einen "Komfortabstand" bugsieren. Also so auf Entfernung bleiben, dass sie nicht ausflippt. Dies musst du aber unbedingt VORHER tun, also bevor sie sich aufregt, so lange sie ruhig ist! Sonst verstärkst du das Verhalten!
Mit der Zeit (Wochen) kannst du den Abstand zu den Hunden dann wieder verringern - aber immer in ihrer Komfortzone bleiben.Sie grundsätzlich stimmlich loben, wenn sie sich ruhig verhält trotz Sichtung eines Hundes, sprich so lange sie im Komfortabstand ist (das ist der Abstand, der ihr noch keinen Stress macht).
Sobald sie sich nach einem Aufreger wieder beruhigt: Auch stimmlich loben.
- Damit sie merkt, was du von ihr willst, welches Verhalten "angesagt" ist.Wenn sie sich aufregt, würde ich das ignorieren. Nichts anders machen, sondern deinen Gang fortsetzen. Nicht mir ihr sprechen, sie nicht ansehen, Blick gen Horizont und weitergehen. Keinen Kontakt zum anderen Hund, aber eben auch kein Ausweichen.
Sinn: Sie soll merken, dass ihr nichts passiert. Dass sie immer wieder Hunden begegnet, diese aber auf Abstand bleiben und nicht übergriffig werden.- Das könntest du beides auch gut mit einem Hundetrainer einüben.
Versuche selbst, so schwer es fällt, ruhig zu bleiben. Der Beißvorfall war schrecklich - aber Gott sei Dank ist so was nicht die Regel, sondern eine Ausnahme. Bitte versuche dir das zu vergegenwärtigen, damit ihr beide vom Stress runter kommt (ihr beeinflusst euch auch da gegenseitig).
Seid ihr mit (größeren) Hunden befreundet? Dann wäre es gut, wenn ihr diese regelmäßig trefft und zusammen Runden lauft.
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Hallo!
Ich kenn das nur zu gut. Klein Bonnie wurde mit 8 Monaten 2x von einer Boxerhündin attakiert und einmal im Welpenkurs von einer Pinscherhündin. Seitdem wird alles - egal ob groß oder klein - an der Leine verbellt, so richtig schön hoch keifend mit gefletschten Zähnen, aufgestellter Bürste etc. (das volle Programm halt).
Leinenlos fällt die erste Begegnung mit eingezogener Rute und Schnappen, wenn sie sich bedrängt fühlt, was sie immer tut, aus.
Ich bin selbst ratlos wie ich das in den Griff kriegen soll. Ist auch nur daheim so, in der Hundeschule hatten wir keinerlei Probleme, auch bei der BH Prüfung nicht!
Bist du in einer Hundeschule? Dann würde ich mit einem Trainer sprechen, werde ich, sobald unser Kurs wieder beginnt, auch tun, weil ich mir alleine nicht mehr zu helfen weiß.Liebste Grüße
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Kennst du vielleicht jemanden mit einem großen ruhigen ,souveränen Hund?
Vielleicht würde es helfen mit so jemanden in Kontakt zu treten.Also ich würde schauen,daß dein Junghund positive Hundekontakte hat.
Evtl.,falls es ganz schlimm ist in großem Bogen und dann immer näher an den anderen Hund gehen.LG
Sigrid und Co -
Danke für Eure Tipps. Bin morgen mit der Trainerin der HS verabredet. Habe sie angerufen und wir versuchen Kimmi die Angst zu nehmen. Sie geht auch erst einmal wieder zurück in die Welpengruppe um das Vertrauen langsam wieder aufzubauen. Ich versuche aber Eure Ratschläge heute schon um zusetzten.
Danke erst einmal
LG Heike und Kimmi -
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Finde ich richtig klasse, dass mit der HS, Welpengruppe usw!
Die Trainiern kann dich auch mal bei einem "normalen" Spaziergang begleiten, um die Hundebegegnungen beim alltäglichen Gassigehen in die richtigen Bahnen zu lenken.
Klasse, dass du so schnell handelst, noch eh sich das Verhalten verfestigt!!! -
Haben wir genau gleich gemacht.
Die Attacke war am ersten Tag des BH Übergangskurses, danach kamen wir zurück in den Junghundekurs und konnten dann ganz normal in den BH Kurs einsteigen und die Prüfung absolvieren.
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