Hab ich es wirklich vergeigt?

  • Na sag mal, so etwas sagt sie Dir an Deinem Geburtstag :schockiert:
    Ist ja echt ne Nette :/

    Meine Hunde sind nicht perfekt, aber sie sind gesellschaftsfähig und das sind ihre wohl in keinem Fall.
    Und mal ehrlich, sei froh, dass Dein Hund nicht aus dem Auto springt, ist viel schonender für die Gelenke, wenn er die Rampe nimmt.
    Es ist Dein erster Hund, wo Du Dich echt lange drauf vorbereitet hast und jetzt siehst Du halt die Unterschiede.
    Vorher fandest Du die Hunde von ihr ganz toll, kann mich noch erinnern, dass Du unbedingt von ihr einen Welpen wolltest und jetzt merkst Du, dass eben doch nicht alles toll ist.
    Ich kenne weiße Schäfis auch eher als zurück haltend, also würde ich mal sagen, dass Du das mit Henry wirklich super machst.

    :umarmen: Bibi

  • Danke für Euren Zuspruch :smile:
    Jetzt muss ich sie aber wirklich doch mal in Schutz nehmen ;)

    Ihre Hunde sind durchaus sozialisiert und wenn sie einzeln unterwegs sind, auch ganz "zivilisiert" .

    Der Rüde mag halt keine anderen Rüden und brummelt dann, läßt sich aber (an der Leine) von Ihr sehr gut händeln und hört auch und die eine Hündin (Henrys Tante) ist zwar bissl zickig, aber auch ganz gut im Gehorsam.

    Ich finde es auch normal, dass Rudelhunde ein anderes verhalten zeigen, als ein einzelner Hund.

    Sie hat mit den Hunden auch Welpenstunden besucht und Hundeschule gemacht und auch die Welpen werden sehr gut sozialisiert und an alle möglichen Alltagssituationen herangeführt, während sie noch bei der Mama sind.

    Es ist halt nur so, dass sie eben den ganzen Tag am Pferdestall verbringt und somit die Hunde auch.

    Die kommen super mit den Pferden und den ganzen Menschen (auch viele kleine Kinder) am Stall zurecht und haben einen ausgefüllten und abwechslungsreichen Tag.

    Es ist halt ein anderes Leben, als ein Einzel- Familienhund es führt, aber bestimmt nicht schlechter.


    Aber dadurch, dass sie halt doch ziemlich in ihrer eigenen Welt leben, kommen halt einige Dinge nicht so zum tragen, wie sie es für henry in dieser ganz anderen Situation tun.

    Ich denke, für sie und ihre Hunde ist es völlig okay, wie es läuft, aber Henry lebt in völlig anderen Umständen und somit gelten für ihn auch andere Regeln :smile:

  • Zitat

    Sie hat mit den Hunden auch Welpenstunden besucht und Hundeschule gemacht und auch die Welpen werden sehr gut sozialisiert und an alle möglichen Alltagssituationen herangeführt, während sie noch bei der Mama sind.

    Ich habe mit KEINEM meiner Hunde eine HuSchu oder einen Welpenkurs besucht... ist jedem selbst überlassen, ob er geht oder nicht, nur kann ich sagen, dass der Besuch einer HuSchu und verschiedener Kurse noch lang keinen alltagstauglichen Hund (bzw. Hundebesitzer) macht! :lol:

    Will Deine Züchterin auch nicht "nieder" machen, aber entscheide Du für Dich ganz alleine, ob Du mit Eurem Umständen zufrieden bist oder nicht... ich denke aber, dass ihr beide bisher mit Eurem Verhältnis sehr zufrieden seid, also: behalte das bei!!!

  • Malika, :ops: , kann es sein, daß Du mehr Freundin für diese Dame bist als sie für Dich?

    Denn auch wenn zu einer Freundschaft Ehrlichkeit gehört, aber so sollte Ehrlichkeit einer Freundin gegenüber nach meinem Verständnis nicht aussehen.

    Birgit

  • Zitat

    Malika, :ops: , kann es sein, daß Du mehr Freundin für diese Dame bist als sie für Dich?

    Denn auch wenn zu einer Freundschaft Ehrlichkeit gehört, aber so sollte Ehrlichkeit einer Freundin gegenüber nach meinem Verständnis nicht aussehen.

    Birgit

    Ich bin der Meinung, dass man schon seine Ansicht schildern darf! Auch wenn ich mit jemandem befreundet bin, teile ich meine eigene Meinung und Auffassung diesen Personen mit - was ich nicht okay finde, sind Aufzwängereien... aber ich finde nun nicht unbedingt, dass Malika´s Züchterin und Freundin ihr "vorgeschrieben" hat, was sie mit Henry zu tun hat...

  • Hallo Malika,
    ich denke in der Partnerschaft, die Du mit Henry hast, finden die Ratschläge Deiner Freundin keinen fruchtbaren Boden. Sie ist Züchterin und hat einen völlig anderen Kontakt zu ihren Tieren als Du. Ich denke schon, dass sie es für sich ganz gut macht und die Hunde sicherlich auch nicht schlecht leben, doch sie kann Dir gar keinen Ratschlag erteilen, da sie Eure Lebensweise vermutlich gar nicht nachvollziehen kann. Für Dich ist Henry ein Familienmitglied, das sind ihre Hunde für sie auf diese Art nicht. Ihr zwei habt Euch eingespielt und ich kann aus Deiner Beschreibung eigentlich eine gesunde Beziehung heraushören, die NATÜRLICH nichts mit ihrer Art Beziehung zu ihren Hunden zu tun hat. Ich denke, solange der Hund Hund bleibt ist doch alles gut.
    Mach Dir keinen Kopf, vielleicht ist sie ja nur neidisch :D

  • Wie schon ganz oft gesagt wurde, lass dich nicht beirren!
    So wie du henry beschreibst, läuft es doch bei euch super! Und gerade dass du es hinbekommen hast, dass Henry sich bei Besuchern "wie ein Keks freut" finde ich echt toll! Denn gerade die Ängstlichkeit, die bei der Rasse ja manchmal typisch ist, hast du damt gut im Griff!

    Also macht euer Ding weiter! Wie du geschrieben hast, habt ihr völlig verschiedene Tagesabläufe, und dementsprechend andere Tagesabläufe habt ihr. Ihr wünscht euch von euren Hunden also auch was verschiedenes. Ihre würden vllt in einem normalen Familienalltag nicht zurechtkommen, dein Henry vllt nicht tagelang im Stall. Wobei ich deine Variante schon besser finde. Aber wenn du sagst, von der Züchterin die Hunde werden auch sozialisiert, ist es ja auch gut.

    Ihr habt eben jeder eine andere Art, mit euren Hunden umzugehen, je nach euren Bedürfnissen. Und ich finde eure voll ok!

    Also nicht verrückt machen!
    Achso, hast du vllt ein paar Bilder von dem Henry, ich find Weiße Schäferhunde ja so toll :cuinlove:

  • Zitat

    Ich bin der Meinung, dass man schon seine Ansicht schildern darf! Auch wenn ich mit jemandem befreundet bin, teile ich meine eigene Meinung und Auffassung diesen Personen mit - was ich nicht okay finde, sind Aufzwängereien... aber ich finde nun nicht unbedingt, dass Malika´s Züchterin und Freundin ihr "vorgeschrieben" hat, was sie mit Henry zu tun hat...

    Hallo!

    Nein, sie schreibt mir in keinster Weise vor, wie ich mit Henry umzugehen habe.
    Sie sagt auch, dass sie weiß, dass es Henry bei uns gut geht.
    Sie findet es halt nur schade, dass aus einem selbstbewußten, frechen und mutigen Welpen ein (angeblich ) unsicherer eher ängstlicher Hund geworden ist..
    Ich finde Henry jedoch nicht ängstlich, sondern allenfalls vorsichtig und /oder defensiv.

    Kontaktfreudig ist er nach wie vor (bei Hunden sehr, bei fremden Menschen ist er freundlich distanziert aber keinesfalls ängstlich).

    Ja, ich habe ihn sicher des öfteren ausgebremst.

    Wenn er springen wollte (auf Möbel oder an uns hoch), wenn er auf fremde Hunde oder Leute zulaufen wollte, wenn er sich (für meinen Geschmack) zu weit von mir entfernte...

    Ich habe auch drauf geachtet, dass er nicht an HUnde gerät, die mobben oder ihn verhauen, wobei ich durchaus zugelassen habe, dass Hunde, mit denen wir viel zusammen sind ihn "korrigieren" dürfen, wenn er zu frech wurde.

    Meine Freundin meint dagegen, ich hätte ihn ruhig auch mal an Hunde geraten lassen sollten, die nicht so "nett" sind, das gehört dazu und macht den Hund nur stärker.

    Ich möchte aber lieber einen Hund, der sich bei Konflikten zurückzieht, anstatt zu prügeln.

    Für mich ist das Erziehung, nicht Verweichlichung.

    Wenn einer ihn massiv bedrängt und gar nicht auf seine Ausweichmanöver reagiert (so wie der RR neulich) dann wehrt er sich irgendwann, klar.

    Aber er muss ja gar nicht so ein Haudrauf sein (das würde auch gar nicht zu unserer Familie passen ;-) )

    Zwischen Weichei und Draufgänger gibt es ja noch einiges dazwischen...Henry ist weder das eine, noch das andere finde ich.

    Naja, wir klammern dieses Thema jetzt aus und gut :-)

    Ich werde meinen Hund (oder meine Kinder) nie so sorglos unbekümmert einfach laufen lassen, wie sie und sie wird nie so eine Glucke wie ich :-D

  • Wenn du dich mit Henry, und er sich mit dir so wohl fühlt, und deine Baucherziehung das erzielt, was du dir wünschst, dann ist doch alles okay.

    Über mich haben auch so einige Mütter den Kopf geschüttelt, weil meine Tochter mit 2 Jahren schon so hoch schaukeln durfte.

    Lass dir nicht reinreden. Ihr seid halt unterschiedlich, aber das tut ja einer Freundschaft keinen Abbruch, solange man noch genug andere Gesprächsthemen hat.

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