Revier verteidigen im Garten mit Knurren
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Hallo in die Runde!
Ich bin neu und hoffe, dass ihr mich herzlich empfangt :)
Meinen Einstieg muss ich aber gleich mit einem Problem beginnen - ausholen muss ich dafür auch ein bisschen.
Wir haben unseren Australien Shepard Samson jetzt knapp 4 Monate. Schon als wir ihn das erste Mal gesehen haben, hat er im Sturm unser Herz erobert. Als er bei uns einzog, hat er sich ganz schnell eingelebt und fühlte sich wohl. Insgesamt ist Samson sehr intelligent, deswegen sind wir immer viel draußen, spielen viel mit ihm und üben fleißig Hundetricks. Dabei stellt er sich ausgesprochen geschickt an. Mittlerweile machen wir auch kleine Suchspiele mit ihm,woran er viel Spaß hat. Meines Erachtens ist er gut ausgelastet. In der Familie, wo wir ihn gekauft haben, gab es jedoch nur ein Ehepaar und keine Kinder. Er kennt sie also nicht, scheint aber auch keine schlechten Erfahrungen gemacht zu haben. Fremden gegenüber war oder ist er eher schüchtern, aber nicht ängstlich. Wenn wir in unserem kleinen Garten sind (Mitbenutzung mit anderen) und ich sehr nah an dem Hund dran bin, fängt er an zu grummeln und knurrt auch schonmal, vorallem bei unseren beiden Vermietern. Heute hat er unseren Vermieter das erste Mal sogar angesprungen, als er ihm und mir zu nahe kam. Dieses Verhalten zeigt er übrigens nicht beim spazieren, ganz im Gegenteil. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich da ungewollterweise der Schutz- bzw. Hütetrieb entwickelt - vielleicht will er mit diesem Verhalten sein Revier verteidigen. Wenn er anfängt zu knurren, verweisen wir Samson mit einem lauten Nein in sein Körbchen und strafen ihn mit Ignorieren. Da er noch klein ist aber nicht allzulange (maximal ein paar Minütchen). Ist die Zeit um, darf er dann wieder zu uns kommen.
Wenn er dieses Verhalten zeigt, machen wir das eigentlich immer direkt und konsequent, trotzallem passiert es immer wieder, dass Samson knurrt, wenn mein Vermieter und ich im Garten nah zusammen sind - das lässt sich manchmal eben nicht vermeiden. Das gleiche ist bei Kindern, nur das er da noch ein bisschen unsicherer ist, weil die lauter sind und unkontrollierte Bewegungen machen.Ich würde mich freuen, wenn ihr mir weitere Tricks und Tipps, gerne auch eigene Erfahrungen mitteilt - vielleicht können wir davon ja profitieren.
Liebe Grüße von Jana und Samson
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15. Juli 2010 um 19:03
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Hallo Jana und willkommen im DF

Man sollte das Knurren niemals verbieten, sondern darauf achten, dass der Hund nicht in Bedrängnis kommt.
Wenn er anfängt, Dich zu verteidigen, dann schick ihn weg. Oder geh aus der Situation raus.
Zeig ihm, dass er nichts regeln muss, sondern Du die Verantwortung hast.
Die Krux am verbieten vom knurren ist, dass der Hund irgendwann nicht mehr knurrt, sondern gleich schnappt.
Zeig ihm, dass es nicht nötig ist zu knurren.
Dafür würde ich schauen, warum er überhaupt knurrt.
Liegt es am Vermieter, kann er den generell nicht riechen?
Sollte es so sein, würde ich gucken, wann genau er reagiert.
Schnack mit Deinem Vermieter, ob ihr mal trainieren könnt.
Wenn Du clickerst, dann könntest Du so vorgehen:
Vermieter ist noch weiter weg, Samson guckt, Click und Lecker.
Was er lernen soll, ruhiges gucken ist toll, knurren ist nicht nötig.Gruß
Bibi -
Hallo,
macht er das wirklich "nur", wenn dir die Leute zu nahe kommen?
Wie verhält er sich gegenüber Fremden, wenn du nicht in seiner Nähe bist?
Hast du das schon mal ausprobiert?Es stellt sich die Frage, ob er einfach "nur" unsicher ist oder ob er tatsächlich schon Schutztrieb entwickelt hat.
Wie Bibi schon schrieb, das Knurren nicht unterbinden.
Wichtig ist auch, dass du dich immer zwischen Mensch und Hund stellst.
Wenn er knurrt, Hund ist aus der Situation nehmen.
Ich würde es auch üben, binde ihn notfalls mal irgendwo an und demonstriere, dass du alleine auf dich aufpassen kannst.Gruß
Leo -
Ui toll, dass mir gleich jemand antwortet - freue mich auch über weitere.
Also meine beiden Vermieter - ein Geschwisterpaar sind eigentlich nett, aber teilweise auch ein bisschen schwierig, ich denke, er spürt, dass wir manchmal von ihnen genervt sind. Überträgt sich ja, weiß ich von meinem Pferd :)
Zu unserem Vermieter haben wir keine persönliche Beziehung, ich weiß nicht, wie er darauf reagiert wenn ich ihn frage, aber ich werde das mal ansprechen.
Samson ist aber auch nicht wirklich entschlossen wie er zu vorallem zu unserem Ver-mieter stehen soll, heute mittag hatte er sich erst streicheln lassen, ist auch zu ihm hin gegangen und dann plötzlich an ihm hochgesprungen. Komisch...Samson zeigt dieses Verhalten zu 99% bei uns im Garten. Wenn jemand bei uns zu Besuch ist, schlägt er an wenns klingelt, dann beruhigt er sich aber sofort und lässt sich von allen streicheln. Beim Spaziergang kommt selten jemand nah zu uns heran - auch mit anderen Hunden und deren Besitzern (zu denen er meistens selbst hingeht und sich vorsichtig streicheln lässt) versteht er sich gut.
Es ist aber auch immer unterschiedlich, wie gerne er Freunde und Bekannte von uns hat. Manche schleckt er permanent ab, bei manchen hält er dezent Abstand. Wie Menschen :)
Grad eben wieder eine Situation, die mich verwirrt hat. Unsere Nachbarn sind eben bei uns im Garten gewesen (nicht die Vermieter, sondern von oben). Ich war ganz dicht an Samson dran (ich hatte die Beiträge ja noch nicht gelesen :)) und er hat sich problemlos von beiden streicheln lassen ohne einen Mucks von sich zu geben. Hat sich sogar überall kraulen lassen.
Aber kann wegschicken nicht auch mit ins Körbchen gehen verbunden werden?
Ich will ihn schon wissen lassen, dass sein Verhalten nicht richtig ist. Also nicht mit konkreter Bestrafung, aber eben doch konsequent.Und ich will wirklich ungerne jetzt alle Situationen vermeiden, wo jemand nah an uns ran kommt.
Über weitere Tipps, vorallem an konkreten Beispielen würde ich mich sehr freuen.
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Hm, ganz ehrlich, wenn er das Verhalten nur bei den Vermietern zeigt, dann überträgt sich wirklich Euer Gefühl.
Können denn sonst alle anderen Leute an Euch ran?Gruß
Bibi -
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da er ja scheints vorallem auf die vermieter so unsicher reagiert - und das darf er m.e. noch, mit seinen 4 monaten - wäre es vielleicht wirklich nicht schlecht, mal drauf zu achten, ob du rausbekommst, was ihn grade da so verunsichert?
mein sam konnte so im alter von 5,6 monaten ganz schlecht mit männern die eine brille/sonnenbrille auf hatten - vorallem, wenn es grosse männer waren.
vielleicht liegt da (oder in etwas ähnlichem - komische körperhaltung, komische bewegung, laute stimme ect. ect.) "der hund begraben"?
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Huhu Nicky,
er ist 6 Monate alt und seit 4 Monaten bei ihnen
Gruß
Bibi -
Also zuerst, wir haben Samson vier Monate - er ist jetzt 6 Monate - ändert jetzt nicht großartig was, aber ich sags trotzdem mal :)
Also bei den Vermietern ist es halt gleichbleibend so, dass er knurrt oder grummelt (wie nennt man das denn wenn die nicht richtig knurren und nicht richtig bellen?). Generell macht er es eben bei allen, die durch den Garten gehen - also der Nachbargarten ist nicht umzäunt und die anderen Nachbarn kommen dann oft durch die Garage.
Das mit der Sonnenbrille habe ich auch schonmal gehört - ich könnte mir auch vorstellen, dass es ein bisschen damit zu tun hat - auf was genau er da reagiert (unsere Vermieter tragen jedenfalls keine Sonnenbrille :)) keine Ahnung, muss ich noch rausfinden.
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