Erst Angst dann Schutztrieb rassetypisch für Aussie ?
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Hallo,
hab da mal ne allgemeine Frage, die mich seit einiger Zeit beschäftigt.
Ich traf vor ein paar Wochen eine Frau mit einem 5 Monate alten Aussie im Halbdunkeln.
Hundi hatte sichtlich Angst vor mir, fiepste, versteckte sich immer wieder hinter Frauchen.
Ich hab ihn ignoriert, mich mit dem Frauchen unterhalten und dem Hund Leckerchen zugeworfen, die er auch mit ganz langem Hals aufgesammelt hat.
Im Gespräch meinte sie zu mir, das sei rassetypisch bei den Aussies. Erst kommt diese Angstphase und später entwickelt sich daraus dann der Schutztrieb (besonders im Dunkeln).
Stimmt das so...?
Klingt bissel merkwürdig. Okay, Angstphase in dem Alter ist klar, aber nicht wirklich rassetypisch, oder? Meine Ronja war/ist ja auch so drauf.
Ist eigentlich nur reine Neugier, was Ihr dazu sagt. Interessiert mich halt.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja (rassetypischer Schisser...*g*)
- Vor einem Moment
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Hi,
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Huhu
also diese Prognose wäre mir neu bei der Rasse.
Ich würde sagen das es nicht stimmt aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren
Mein Pflegeaussie damals war sowieso gestört durch Zwingerhaltung der Züchterin, da fehlte es an Sozialverhalten etc.Wurde alles in der wichtigen Prägungsphase versäumt.....................Gruß
Brina
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Zitat
Im Gespräch meinte sie zu mir, das sei rassetypisch bei den Aussies. Erst kommt diese Angstphase und später entwickelt sich daraus dann der Schutztrieb (besonders im Dunkeln).
hm das haben doch ganz viele junge hunde oder nicht? war bei meinem nicht anders, der hat auch im dunkeln leute angebellt, da er unsicher war.
ZitatKlingt bissel merkwürdig. Okay, Angstphase in dem Alter ist klar, aber nicht wirklich rassetypisch, oder? Meine Ronja war/ist ja auch so drauf.
ich kann mir auch net vorstellen, dass das rassetypisch sein soll.

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Aussies sind zumindest im adulten Alter rassetypisch ' distanziert bei Fremden'. Das geht aber eher in Richtung Ignorieren, direkten Kontakt vermeiden, sich nicht freiwillig streicheln lassen. Je nach Sozialisation mehr oder weniger ausgeprägt. Richtige Angst halte ich für ungewöhnlich und ein 'akzeptieren' für fahrlässig. So wie du das gemacht hast, das Schönfüttern ist prima, ich hoffe die Besi versucht diese Unsicherheit zu bekämpfen? Daraus resultieren nämlich schnell Angstbeisser/Fremdenaggression, was dann mit dem Schutztrieb gern verwechselt wird. Und ja, Aussies haben rassetypischen Schutztrieb, den man aber auch erzieherisch beinflussen kann.
Also so ganz verkehrt lag die Dame nicht, nur dass sie die Angst mit normaler Zurückhaltung verwechselt.
Aussies sind halt keine distanzlosen Labradore.

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Hallo,
genauso in der Art habe ich auch gedacht (es aber nicht gesagt). Ich mag immer nicht so gerne als Oberlehrer daherkommen.
Ich hatte auch den Eindruck, daß sie das Verhalten ihres Hundes versucht hat, mit rassetypischen Eigenschaften zu rechtfertigen.
Ich weiß ja, wie ich mich bei einem Angsthund verhalten muß, hab ja selbst einen...

Rassetypisch find ich solch eine Angst aber bei keiner Rasse. Das war keine Zurückhaltung...das war schon mehr in die Richtung "Huhu, Frauchen, ich hab Schiß vor der, jetzt mach doch was...!". Hundi ist immer wieder von ihr weg, hat hinter ihr fiepend mit eingezogener Rute nen Kreis gedreht und ist dann wieder zwischen ihre Beine oder hinter sie. Dann mal gaaaanz vorsichtig nen Schritt auf mich zu, um sich das Leckerchen zu angeln. Dabei hab ich den Hund nicht angesehen (also nicht direkt).
Nur, die Begründung fand ich eben etwas...naja...weit hergeholt.
Ganz allgemein höre ich diese Aussage immer öfter, egal welches Verhalten ein Hund zeigt, es ist immer öfter "rassetypisch".
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Zitat
Ich weiß ja, wie ich mich bei einem Angsthund verhalten muß, hab ja selbst einen...

Dann wäre es aber besser gewesen den Hund nicht für sein Verhalten zu belohnen

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Der Aussie ist generell Fremden gegnüber reserviert.Gibt natürlich auch ausnahmen.
Meiner wurde nicht gut sozialisiert was ich nach holen mußte.Er bellte jeden Menschen und Gegenstand an,Unsicherheit,Angst.Jetzt ist er aber fremden gegenüber reserviert,d.h. er mag nicht von Fremden angesprochen werden und auch nicht anfassen.Finde ich persönlich aber auch nicht schlimm.
Wenn wir von fremden Besuch erhalten,sage ich immer ignoriere den Hund bis er von alleine kommt.Und das klappt super.Jeder Hund weicht auch von der typischen rassebeschreibung mal ab.Doch ist diese Angst nicht zu vergleichen.
Zu der Rasse gehört es nicht das er sich hinter Frauchen versteckt.
Mit dem Leckerchen finde ich gut,weil man dem Hund zeigt das er keine Angst haben braucht(auch wenn es dann nur diese Person ist z.zt.)
Bei meinem Aussie hat es gut geholfen.Aber die Frau sollte doch die Realität sehen...:-)
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Rado1
.. und was wäre, wenn der Besuch nicht ignoriert?
Bzw. was ist z.B. beim sparzierengehen, wenn Fremde auf den Hund zusteuern (unbeabsichtigt)?Frag nur aus Interesse!
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Hm also das wäre mir als Aussie besitzerin auch ganz neu. Mein Hundi ist auch 5 Monate alt und hat so ein angstverhalten nicht. Wenn er was nicht kennt bleibt er stehen, meldet es mit knurren oder bellen und das war`s.
Aussies neigen dazu sehr senisibel zu reagieren wenn im laufe des tages bereits irgend was passiert ist, evtl. war er ja zu später Stunde schon so runter mit den nerven das die angst daher rührt. Was bedeutet im GRUNDE hatte er nicht vor dir angst sondern ihm war die ganze Situation (stress draussen, fremde gerüche, geräusche, dunkelheit etc.) einfach zu viel. Das kann am nächsten Tag schon ganz anders aussehen

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Zitat
Hm also das wäre mir als Aussie besitzerin auch ganz neu. Mein Hundi ist auch 5 Monate alt und hat so ein angstverhalten nicht. Wenn er was nicht kennt bleibt er stehen, meldet es mit knurren oder bellen und das war`s.
Na, das ist aber schon eine deutliche Äußerung der Unsicherheit.
ZitatAussies neigen dazu sehr senisibel zu reagieren wenn im laufe des tages bereits irgend was passiert ist, evtl. war er ja zu später Stunde schon so runter mit den nerven das die angst daher rührt. Was bedeutet im GRUNDE hatte er nicht vor dir angst sondern ihm war die ganze Situation (stress draussen, fremde gerüche, geräusche, dunkelheit etc.) einfach zu viel. Das kann am nächsten Tag schon ganz anders aussehen

Laut Bettys Beschreibung zeigte der Hund schon klares Angstverhalten vor ihr, was nicht grundsätzlich mit Geschehnissen im gesamten Tagesablauf zusammenhängen muss.
ZitatWir haben auch einen Aussiewelpen. Er ist allerdings erst angehende 11 Wochen alt und makiert auch gerne mal den grossen. Letztenst hatte er sich vor meinen Freund gestellt und die zähne knurrend gefletscht weil spaziergänger mit geduckter haltung auf uns zu kamen, die wollten zwar ihn nur streicheln aber das wusste er ja nicht.
Auch das war Angst und Unsicherheit.
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