Rocco pöbelt Riesen an - und wird ausgelacht :-(

  • Ich würde mir auch mal einen Trainer suchen, das kann nicht schaden. Du hast also zwei Hunde? Sind das zwei Chis? Nur so aus reinem Interesse. Ich denke aber, die Konstellation Hund an der Leine zum unangeleinten Hund lassen ist vielleicht auch nicht so optimal.

  • Dein Hund läuft zwischen Dir und dem "Feind" hin & her ?!
    Dein Hund denkt scheinbar Dich kontrollieren und verteidigen zu müssen.
    Kannst Du ihn zuhause allein lassen ?
    Läuft er Dir in der Wohnung hinterher ?
    Verhätschelst Du ihn sehr, also oft auf den Arm, in dein Bett, viel verbale Ansprache ?

  • @nindog: Ja, ich habe zwei Chihuahuas. Rocco (m, 7 Monate) und Petzi (w, ca. 6 Jahre? Riesenchi mit 4,1 kg) - das war keine geplante Familienzusammenstellung...
    Petzi habe ich aus zweiter Hand, Rocco ist seit Welpenalter bei mir.

    @MissEmmy: Naja, beide Chis kleben schon sehr an mir, allerdings schlafen sie nicht mit im Bett (manchmal, wenn mein Freund über Nacht weg ist :ops: ). Ich kann sie sehr gut allein lassen - meist rollen sie sich beide in einem Korb zusammen und schlafen (haben schon öfter die Videokamera laufen lassen, um zu wissen, was sie treiben).

  • Bitte mach das nicht, den Hund anleinen und ihm dann trotzdem Hundekontakte erlauben. Das geht ziemlich sicher in die Hose.

    Erstens fuehlt sich der Hund an der Leine stark, und zweitens sind seine Moeglichkeiten zur - aus Hundesicht - hoeflichen Kontaktaufnahme eingeschraenkt. Damit wird sein Verhalten auf die Dauer noch schlimmer.

    Ich wuerde - wenn ich den fremden Hund als vertraeglich einschaetze - entweder beide (!) Hunde ableinen und ganz normal weitergehen. Wenn sich einer der beiden zu sehr staenkert, wuerd ich in holen, anleinen und mitnehmen (mit nem kleinen Donnerwetter, denn Staenkern ist nicht).

    Alternativ, bzw wenn der fremde Hund keinen vertrauenserweckenden Eindruck auf dich macht, bleiben deine beide (!) an der Leine und haben sich dann aber auch nicht um den anderen Hund zu scheren (also kein Fixieren, kein Motzen etc). Es ist in deiner Situation sicher auch nicht gut, deinem einen Hund das Privileg zu gewaehren, andere Hunde auszuchecken, waehrend der andere an der Leine bleiben muss.

    Wenn deine Hund angeleint sind, darf ein fremder Hund dann natuerlich auch nicht zum Schnuppern herankommen. Das heisst, du blockst den fremden Hund durch Koerpersprache ab oder signalisierst dem Besitzer rechtzeitig, ruhig und freundlich (!), dass er bitte seinen Hund zu sich holen soll. Damit signalisierst du zusaetzlich deinen Hunden, dass du die Situation im Griff hast und sie sich nicht darum kuemmern muessen. Nimm sie einfach auf die dem fremden Hund abgewandte Seite, geh zuegig mit ihnen weiter und freu dich wie Bolle, wenn sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf dich richten.

    Wenn bloede Sprueche kommen und dir die Situation unangenehm ist, kannst du ja erklaeren, dass du am Trainieren seist. Oder einer deiner Hunde sei krank/habe Floehe etc. Ne kleine Notluege ist erlaubt, finde ich, wenn andere HH die Bitte auf Abstand nicht ernst nehmen, von wegen "erstens bin ich zu faul, und zweitens wird mein Hund den Mini schon nicht fressen". Grundsatzdiskussionen sind in der Situation nicht sinnvoll, denn wenn du dich ueber den anderen HH aufregst, uebertraegt sich das auf deinen Hund, und er fuehlt sich in seiner Aggression bestaetigt. Also immer ruhig und souveraen bleiben und dem Zwergerl zeigen, was Zen ist ;)

    Zum Thema Notluege: Mein Kleiner hatte mal ne Zeitlang immer wieder mal "schlimm ansteckende Darmgrippe", als wir uns auch mal mit dem Thema Leinenpoebeln auseinandersetzen mussten. Und weil's so angenehm war, hat sich die Ansteckungsgefahr auch immer wieder mal auf bestimmte menschliche Hundegrapscher ausgeweitet :hust:

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