Fremder Hund reagiert aggressiv auf mein Kind

  • Zitat

    Ich würde die Verantwortlichen auch nochmal darauf ansprechen.

    Grade wenn der Hund normalerweise dort frei rumläuft ist es doch möglich, dass er mal geärgert wurde von einem Kind, dass deinem ähnlich sieht und dementsprechend so reagiert hat.

    Ich kenne es auch von Reiterhöfen, dass sowohl Kinder als auch Hunde kreuz und quer über den Hof verstreut sind. Wenn da nicht genug Personal da ist, um das zu beaufsichtigen, sollten die Hunde in der belebten Zeit mit fremden Kindern auf dem Hof, weggesperrt werden. Denn keiner kann sich um Pferd, Kinder und auch noch Hund kümmern.

    Da die Leute sich das auf IHREM Grundstück aber sicher nicht verbieten lassen, würde ich entweder dafür sorgen, daß mein Kind nicht hüpfend, mit einem Stöckchen dort rumläuft, oder nicht mehr hingehen.

  • Es soll ja nichts verboten werden, aber wenn fremde Kinder da sind, die ja im Reitschulbetrieb unter der Aufsicht des Hofbesitzers stehen, muss der schon dafür Sorge tragen, dass nichts passieren kann.

    Wenn die Besitzer das nicht möchten/können, kann man immer noch gehen.

    Sonst wird auch überall gepredigt, Hund und Kind nicht ohne Aufsicht zu lassen. Sehe da keinen Unterschied.

  • Ich würd auch nochmal Deine Tochter fragen, wie die den Hund bisher erlebt hat.
    Vielleicht war es ja wirklich ne Ausnahme-Reaktion des Hundes und der ist normalerweise nicht so drauf?
    Oder er kennt nur etwas größere Kinder (die die eben schon reiten dürfen) und war daher irrietiert, auch aufgrund der Bewegungsabläufe (mit nem Stöckchen in der Hand rumhüpfen) ?

    Die Entscheidung Deines Sohnes einfach (vorerst) nichtmehr mit dorthin zu gehen ist m.M. gescheiter als alles was die Erwachsenen so vorgeschlagen haben. Vermutlich schaut eine Begegnung in ein paar Monaten ganz anders aus - vor allem wenn Dein Sohn dann nicht rumhüpft.

  • Rede doch noch einmal mit der Reitlehrerin und bitte sie, eine bewusste Begegnung mit Kind und Hund zu engagieren. Sprich Hund unter Aufsicht/ Leine. Vielleicht war es bisher nur ein blöder Zufall (dass der Hund so reagiert hat). Den Reiterhof wechseln finde ich etwas übertrieben. Auf allen Höfen die ich kenne ist es üblich, die Hunde laufen zu lassen und es gab nie größere Probleme. Leider gibt es manchmal hysterische Eltern (Damit meine ich NICHT dich, sondern einige Personen auf den mir bekannten Höfen), die bei der kleinsten Kleinigkeit ausflippen. In der Regel sind die Stallhunde aber gut sozialisiert, außerdem hat meist irgend ein Pferdemensch ein Auge auf den Hund.

  • Scheinbar gehöre ich doch zu den hysterischen Eltern...

    Heute morgen brachte ich meine Tochter zum Reiterhof. Als ich wegfuhr, hörte ich, wie der Hund (der eben immer auf dem Hof rumläuft) bellte. Ich hab wieder eingeparkt (die Reitlehrerin kam in dieser Zeit aus dem Büro und rief ihren Hund, den sie dann einsperrte) und bin zu meiner Tochter gegangen. Ja, er hat nun sie angebellt, nicht als "Meldung", sondern nachdem die anderen Menschen auf dem Hof gerade in Stall und Büro gegangen waren.
    Das war mir nun Grund genug, nochmals zur Reitlehrerin ins Büro zu gehen mit den Worten: Ich wollte Sie nochmals bitten, ein Auge auf ihren Hund zu haben...". Daraufhin wurde die sehr aufgebracht. "Das ist der Hofhund hier, den nehme ich nicht an die Leine. Das will ich Ihnen mal sagen, kein Mensch hat hier Probleme mit dem Hund, außer Ihren Kindern. Die haben eine Todesangst vor dem Hund. Der Hund hat gar nichts getan und Sie greifen mich hier einfach an..." Ich habe versucht, höflich zu bleiben (ich wurde nicht ausfällig, aber mein Tonfall war nun auch nicht mehr friedlich und freundlich). Musste aber dann doch die Bemerkung fallen lassen, dass sie mit uns wahrscheinlich kein weiteres Geld mehr verdienen wird.
    Ich bin dann gegangen, am liebsten hätte ich meine Tochter mitgenommen. Das habe ich aber nicht. Mein Mann findet das ganz richtig so (nich so reinsteigern, wir können die doch jetzt nicht aus dem Kurs rausreißen, is ja nur noch heute und morgen, soo schlimm wird der Hund schon nicht sein...) ich weiß nicht. Kann mir sogar gut vorstellen, dass sie ihr den Kurs vermiest (das kleine Hufeisen nimmt natürlich sie ab).

    Meine Tochter hat den Hund übrigens gestern ganz normal behandelt und auch mal gestreichelt, wie alle anderen Kinder auch. Ihr gegenüber war er nach eigener Aussage auch nie komisch.
    Die Reitlehrerin ist leider die Betriebsleiterin (mit der wir vorher noch nie etwas zu tun hatten), daher gehts hier wohl ums Prinzip.
    Ich weiß, dass auf den meisten Reithöfen die Hunde rumlaufen, das ist auch hier so üblich. Ich finde es nun aber ziemlich daneben, dass die Halterin/Betriebleiterin jetzt aber mich und meine Kinder verteufelt, die ihrem so kindersicheren und zuverlässigen Hund Probleme andichten wollen.
    Die Frage, ob wir den Hof wechseln wollen, hat sich wohl mittlerweile erübrigt, dies muss ich aber irgendwie meiner Tochter schmackhaft machen. :???:

  • Zitat


    Die Frage, ob wir den Hof wechseln wollen, hat sich wohl mittlerweile erübrigt, dies muss ich aber irgendwie meiner Tochter schmackhaft machen. :???:

    das ist eine gute entscheidung.

    vor einiger zeit gab es doch mal einen fall, da hat ein hofhund eines reiterhofes das kind ins gesicht gebissen, als es ein pferd streicheln wollte. die eltern standen daneben. ging alles sehr schnell.

    sowas muß man ja nicht riskieren.

    gruß marion

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