Bellen um Aufmerksamkeit und dann schnappen
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Hi - unser wilder Kerl ist jetzt über 7 Monate alt (Berner Senn./Labrador Mischling) und er war schon immer ein ganz wilder wobei auch schon vieles ganz gut klappt - also noch kein hoffnungsloser Fall!
Momentan bellt er jedoch dermaßen viel dass wir nicht mehr wissen wie wir weiter vorgehen sollen.. Er ist unter Tags bei meinen Eltern und dort kann er leider nicht den ganzen Tag frei herum laufen da sie direkt neben dem Bahnhof wohnen und der Garten nicht eingezäunt ist (ist einfach zu gefährlich) - mit ihm wird ca. 2x am Tag je 1 Std. spazieren gegangen und zwischendurch immer so jede 1 1/2 Std. kleine Gassi-Runde.
zB: Dann spielen Kinder im Garten (nicht mit ihm - er wird ignoriert) oder Besuch sitzt im Garten und dann geht das gebelle los und er bellt sicher mind.1/2 Std.durch nur dann wird er als konsqu.in den Flur gebracht, wo er sich dann auch ruhig verhält denn dort ist er auch gar nicht so ungern. - Anmerkung Kinder haben somit fast Angst vor dem Hund wenn er sie so anbellt und das ist nicht grade Toll - möchten ja auch mal eigene Kinder und einen Familienhund haben..
bei uns zu Hause ist es das selbe - er muss kurz auf der Terasse bleiben, wir gehen in den Garten und er bellt und bellt und bellt... wir gehen erst wieder zu ihm retour wenn er grad ruhig ist aber wenn wir warten würden bis er sich ganz beruhigt hat dann könnten wir noch stunden warten.
Wenn wir ihn teilw.am Halsband nehmen um ihn auf seinen Platz zu bringen (weil dort geht er dann sicherlich nicht freiwillig hin) schnappt er nach unseren händen und wird richtig böse..Bitte um Vorschläge was wir machen sollen, das mit dem ignorieren möchten wir wenn möglich nicht denn sonst werden unsere Nachbarn wahnsinnig bei diesem dauer Gebell...
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30. Juni 2010 um 20:46
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Bellen um Aufmerksamkeit und dann schnappen - Vor einem Moment
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Hallöle,
habt ihr ihm das Alleinsein denn richtig beigebracht?
Wenn es wirklich daran liegen sollte, dass er nur Aufmerksamkeit will, heißt es ab jetzt, den Hund etwas mehr zu ignorieren, Spielen und Streicheln sollte nur noch von euch ausgehen. (Falls ihr das eh schon so macht, ignoriere den Hinweis einfach.)Auch solltest ihr lernen, den Hund nicht auf seinen Platz ziehen zu müssen (Wo schläft er eigentlich? Wenn du ihn schon am Halsband hinbringen musst, kann ich mir nicht vorstellen, dass er da brav liegen bleibt.), das scheint ihm unangenehm zu sein. Je nach dem, wie es gemacht wird, vielleicht sogar schmerzhaft.
Wenn du dich darum sorgst, dass das schlimmer wird, solltest du dir mal einen Hundetrainer suchen, der sich das anschaut, da Ferndiagnosen in solchen Fällen sehr schwer sind.Wie lange zeigt er das Verhalten mit dem Bellen schon? Gab es Vorboten?
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Zitat
Momentan bellt er jedoch dermaßen viel dass wir nicht mehr wissen wie wir weiter vorgehen sollen.. Er ist unter Tags bei meinen Eltern und dort kann er leider nicht den ganzen Tag frei herum laufen da sie direkt neben dem Bahnhof wohnen und der Garten nicht eingezäunt ist (ist einfach zu gefährlich) - mit ihm wird ca. 2x am Tag je 1 Std. spazieren gegangen und zwischendurch immer so jede 1 1/2 Std. kleine Gassi-Runde.
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Zweimal täglich eine ganze Stunde Gassi, dann noch alle 1,5 Stunden eine Pipirunde, das halte ich für zu viel, für einen 7 Monate "jungen" Hund sowieso.
Ich tendiere da eher zu mehr Ruhe :ohm: , und die Ruhe macht den Hund auch wieder aufmerksamer und offener.
Lieber ein paar Spielchen für das Köpfchen ab und an mit in den Tagesablauf einbauen, als immer nur das volle Bewegungsprogramm.
Wie wäre es mal mit Wäsche zur Waschmaschine tragen, Zeitung bringen etc.ppp...?
Es gibt ganz viel Sinnvolles, das der Hund erledigen kann. Er ist jung und lernfähig, das solltet ihr nutzen.
Ich würde eurem Hund schlussendlich mehr Ruhezeiten und eine sinnvolle Aufgabe verordnen
Geht ihr eigentlich in eine Hundeschule?
LG Britta
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Danke für eure raschen Tipps.. das mit dem allein sein klappt prima also da gibts kein gejammer oder sonstiges - außer er findet einen Socken dann wird dieser durchlöchert ;-)
Aber finde den Tipp mit nicht streicheln usw. ganz gut, das haben wir noch nicht versucht und vor allem wenn ich so überlege geben wir auch immer wieder mal nach wenn er kuscheln will und wenn er spielen will!
Sein Schlafplatz ist bei uns neben dem Bett im Schlafzimmer denn so wurde das Stubenrein werden Problem fast ganz gelöst (wenn er sonst im Flur ist wo seine Box steht, läuft er während der Nacht umher und dann macht er uns einen "See" oder schlimmeres). In seine Box wird er geschickt wenn er "böse" war aber um die Box als positiv für ihn zu gestalten bekommt er darin sein Futter und Leckerli usw.
Gehen jede Woche zur Hundeschule (von anfang an) und ich überleg mir auch immer mal wieder ein bisschen Kopf-Arbeit für den Hund aber wir hatten immer das Gefühl dass er körperl.nicht ausgelastet ist - aber die Kopf-Arbeit ist sicherlich viel viel ausbaufähiger - aber wie stelle ich das Bellen grundsätzlich ab?
wenn jemand läutet oder wildfreme Leute in unserem Garten herum laufen macht er nichts aber wehe wir nehmen in mal nicht wohin mit oder wollen ihn auf seinen Platz verweisen gibts das Gebell und dann eben sein freches schnappen und böses getue (er schwänzelt aber trotzdem die ganze Zeit).. das am Halsband nehmen ist sicherlich unangenehm für ihn weil er sich gleich wild auf den rücken wirft und versucht zu schnappen - er wirft sich unter und wird gleichzeitig frech. da wär wahrscheinl.die hausleine eine idee!

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Unterwerfen tut er sich ganz sicher nicht. Entweder will er spielen und legt sich deswegen auf den Rücken und betrachtet es als Spiel. Oder er versucht in eine bessere Position zu kommen um euch besser in die Hand Beißen zu können und euch dazu zu bringen sein Halsband nicht anzufassen.
Wie wäre es erstmal mit einem Geschirr?
Ihr geht zu ihm retour wenn er ruhig ist? Wie ist das zu verstehen?
Es gibt die möglichkeit einem Hund das Bellen auf Kommando gezielt beizubringen. Dann könnt ihr ein Stop Kommando einführen, wenn er aufhören soll zu Bellen.
Ausserdem habt ihr unheimlich viele Regeln an die sich der Hund halten muss, was ich so rauslese. Eine sinnvolle Beschäftigung, damit er auch mal mehr bestätigung bekommt, als immer nur verbote...
Dazu mehr Ruhezeiten, dann gibt sich das sicher.
Mit weniger pinkelgassi Runden, lernt der auch mal etwas länger auszuhalten und kann so richtig Stubenrein werden auch über Nacht. -
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Zitat
bei uns zu Hause ist es das selbe - er muss kurz auf der Terasse bleiben, wir gehen in den Garten und er bellt und bellt und bellt... wir gehen erst wieder zu ihm retour wenn er grad ruhig ist aber wenn wir warten würden bis er sich ganz beruhigt hat dann könnten wir noch stunden warten.
Wenn wir ihn teilw.am Halsband nehmen um ihn auf seinen Platz zu bringen (weil dort geht er dann sicherlich nicht freiwillig hin) schnappt er nach unseren händen und wird richtig böse..habt ihr schon mal versucht, dass bellen mit einem abbruchkommando "abzustellen"?
das heißt, mit einem nein und wenn er ruhig ist, ganz schnell loben?
da muss das timing stimmen.
euer hund scheint aufgedreht zu sein evtl hat er auch frust, da er nicht zu euch kann.ist er einen augenblick, ruhig, lobt ihr ihn mit freundlicher stimme (aus der ferne) und geht auf ihn zu. spinnt er rum (bellt), sagt ihr "nein", geht wieder weg und wartet einen augenblick.
das wiederholt ihr so lange, bis ihr bei eurem hund angekommen seid und ihm streicheleinheiten geben könnt.achtet auf euer timing. das lob muss blitzschnell kommen. auch wenn euer hund nur eine sekunde ruhig ist- sofort loben.
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Danke - werde versuchen das ganze in aller Ruhe umzusetzen und ihn wirkl.mit Beschäftigung fürs Köpfchen in den Griff zu bekommen und mehr möglichkeiten geben damit er ganz viel Lob bekommt - ihm wirds auch nicht gefallen wenn wir dann immer mit ihm meckern..
tja training training training..
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