Herr Leon schlägt an - schnelle Hilfe gesucht!
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Ich hatte Staffy jetzt auch so verstanden, dass die Handlung durchaus freundlich und entspannt abgebrochen werden soll. Klar - nicht motzig.
Ich finde Deine Variante echt toll, ehrlich. Und ich würde schon von mir sagen, dass ich viel und konsequent mit meinem Hund arbeite. Allerdings ist es ein Ding der Unmöglichkeit schon VOR dem Ereignis bei ihm zu sitzen und ihn zu streicheln
... dafür hab ich die Zeit leider nicht.Habs jetzt eben so gemacht ...
Wenn er anschlägt, breche ich ab - freundlich aber bestimmt. "Ist aaaalles oookay".
Wenn er nicht anschlägt, renn ich hin und lobe.
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18. Juni 2010 um 21:40
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Herr Leon schlägt an - schnelle Hilfe gesucht! - Vor einem Moment
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Ich würde jetzt eher dazu tendieren, gar nicht groß auf das Anschlagen einzugehen sondern einfach ein Abbruchkommando zu geben - ganz ruhig und freundlich.
Huhu Verena,
ich würde kein Abbruchkommando geben, sondern den Hund um - bzw. ablenken. So mache ich es mit Eloy. Er darf anschlagen, aber eben nur kurz und nicht wie ein Berserker. Ich denke, mit einem Abbruchkommando gibst du den Geräuschen erst eine Bedeutung. Leon hört ja nicht, was du sagst, nur das du etwas total ruhig und freundlich sagst. Könnte auch als Lob für das Anschlagen verstanden werden.
Ich mache es so, das ICH die Geräusche nicht höre. Ich rufe ihn zu mir, lobe ihn fürs Herkommen und dann hat er das meist auch schon wieder vergessen.
So jedenfalls würde ich an die Sache rangehen. Ich denke mit Gewöhnung an die unbekannten Geräusche gibt sich das von allein. Durchs Draufeingehen, könnte man das Gegenteil erreichen.
LG Ute
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Zitat
Das Problem ist jedoch, dass Herr Leon anschlägt.
Im Moment schlägt er für seine Verhältnisse recht häufig an - sprich zwei bis dreimal am Tag, manchmal weniger.
hm, 2 -3 mal am Tag finde ich jetzt nicht soo viel. Ist ja alles neu für den alten Herrn. Und wie Du schreibst, muss sich Herr Leon ja erstmal an die neuen Gräusche gewöhnen. Alles was nun ungewöhnlich ist wird erstmal verbellt, sprich " Frauchen/Herrchen passt auf da ist was"...
Ich würde ruhig bleiben und dem Herrn Leon mit einem "ist alles ok" signalisieren, dass alles in Ordnung ist.
Ihr schafft das

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Zitat
Habs jetzt eben so gemacht ...
Wenn er anschlägt, breche ich ab - freundlich aber bestimmt. "Ist aaaalles oookay".
Wenn er nicht anschlägt, renn ich hin und lobe.
Warum hinrennen, ein verbales Lob auch auf Entfernung reicht doch!
Bei freundlich aber bestimmt, kommt es darauf an wie der Hund reagiert.
Bricht er ab reicht diese Aktion, reagiert er nicht muss der Ton schon tiefer und verbindlicher werden (heißt ja nicht, das man brüllen muss). Er soll schon verstehen das dieses Verhalten nicht erwünscht ist.Reagiert er auf diese Vorstufen kann man es mit einem freundlichen, ruhigen "ist O.K." belassen! ;)[/quote]
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Ich kann nur von Bibo sprechen, sie ist aber nicht in der Form ein Stress-Hund.
Bibo bellt, wir wohnen hier allein. Sie guckt oft aus dem Fenster und wenn da Menschen auf dem Bürgersteig langgehen, dann bellt sie auch mal oder wenn der Nachbar im Garten ist.
Ich gehe dann hin und sage "Alles okay" und sie ist wieder ruhig.
Es gibt in dem Sinne kein Abbruch Kommando und auch kein Lob.
Für sie ist dann wieder alles okay.Gruß
Bianca -
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Fusselflitz
Zwischen streicheln/füttern und anschreien/rummotzen gibt es noch eine ganze Menge ;-)Ich würde nicht mit Statisten üben, sondern den möglichst normalen Alltag üben. Du regst dich ja nie über Nachbarn auf (über den kläffenden Hund eh nie ;-) ) und entsprechend ruhig bleibst du.
Ich würds lediglich verbieten im Sinne von "runterspielen", is nicht nötig, laß man.
Loben würde ich ruhig sein allerdings nicht, denn das ist das Normalverhalten was du erwartest. Stehst du grad daneben, der Hund horcht sichtbar auf und schaut dich schweigend an, dann würd ich schon etwas wie "siehst, alles ok" sagen. Mit dem Lob läuft man immer Gefahr, daß der Hund doch reagiert, weil er dann Aufmerksamkeit bekommt.Ziel ist ja, daß der Hund entspannt bleibt und gar nicht mehr reagiert - ohne daß du etwas sagen mußt. Daher würde ich den direkten Weg "Lass es" gehen und nicht erst mit um/ablenken und dann dies wieder abbauen vorgehen.
Gruß, staffy
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[quote="kaenguruh
Wenn er nicht anschlägt, renn ich hin und lobe.[/quote]Warum hinrennen ? Ein feeeeeeeeeein gemacht oder wie immer du Leon lobst, reicht doch.
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... weil ich so ne arg leise Stimme hab, dass ich sonst durch die ganze Wohnung brüllen muss. Und mein Hund differenziert doch sehr zwischen meiner Flüsterstimme die keine Sau versteht
und meiner angespannten Rumbrüllstimme, die dann vielleicht mal Zimmerlautstärke erreichen könnte 
Ich kann, wie Staffy vorschlägt, das Loben ja aber auch sein lassen.
Nun ihr Lieben, wie finde ich aus all den unterschiedlichen Meinungen jetzt die Richtige?
Naja, es führen ja bekanntlich viele Wege nach Rom ...Ute, er schlägt ja echt nur ein bis zwei mal an. Wahrscheinlich mach ich mir grade auch viel zu große Sorgen. Aber ich möchte halt nicht, dass er sich da in was reinsteigert ... er sucht ja immer gern Kanäle für seinen Stressabbau.
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Ich denke, ausser die "Ruhigstreichelaktion" haben wir doch alle sehr ähnliche Ansätze geliefert oder?

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