Inkontinenz oder angewöhntes Verhalten????

  • Ich verstehe nicht, was das mit dem Futter zu tun haben soll :???:

    Die Hündin wurde vor 3 Wochen kastriert. Das ist eben nicht so ein einfacher Eingriff, wie er immer hingestellt wird.
    Warum willst du sie schimpfen, wenn sie rein macht. Glaubst du wirklich sie macht das um dich zu ärgern.?
    Da würde ich mich doch mal an den TA wenden, denn das da was nicht in Ordnung ist, steht doch ausser Zweifel.

    Die Hündin tut mir leid, sie kann am wenigsten dazu :/

  • Hallo,


    Zitat

    Ich bin wirklich oft mit meiner Hexe draussen. Ist ja auch ein Laufhund. Wenn ich da nicht viel unterwegs wäre, wärs wahrscheinlich schwierig ;)
    . Aber wenn das Wetter einigermaßen ist, geht sie schon früher auch raust und macht. Nur wenn das Wetter nicht gut ist, schaff ich es zwar mit ihr spazieren zu gehen, doch wenn ich sie z.b. mal vor der Arbeit, vorm Schlafengehen.... einfach mal rauslassen will, will sie oft nicht. Was aber bisher kein Problem war. Das mit den 12 Stunden kommt eigentlich nie von mir und wenn dann nur in absoluten Notfallsituationen :p Es war nur schon ein paarmal (vor allem bei schlechtem Wetter) das ich sie rauslies, sie aber umdrehte und wieder reinging.

    So ganz verstehe ich die Gassigänge nicht.
    Was bedeutet "Sie geht raus und macht"? "Du lässt sie raus"?
    Schickst du sie in den Garten?
    Wie oft und wie lange gehst du MIT ihr raus?


    Zitat

    Ich kann ja nicht immer neben ihr stehenbleiben bis sie fertig ist und dann sofort packen und raus.

    Genau das wirst du jetzt tun müssen.

    Übrigens, von diesem Futter haben meine Hunde damals auch ge******en wie die Weltmeister.

    Ich würde das Futter und die Gassigänge mal umstellen, gehe MIT ihr raus und schicke sie nicht einfach, dein Hund ist nun zwei Jahre alt und macht vielleicht nicht mehr in den Garten (?)
    Auch wenn es vorher so geklappt hat - jetzt irgendwie nicht mehr.
    Tja, raus muss es dann schließlich doch.

    Gruß
    Leo

  • ohje....nicht Steinigen...aber mir kam so ein Gedanken und für korrektur vorab schon mal danke.

    Wenn Hund kastriert wird fliegt doch der Hormonhaushalt erstmal heftig durcheinander, kann es da auch zu kommen das Futter nicht mehr vertragen wird oder der Darmhaushalt so durcheinander geraten ist das solche Berge an ausscheidungen entstehen die nicht mehr gehalten werden können?

    Daher kann ich das mit dem Futterwechsel irgendwie als Idee verstehen.
    Ich habe aber keine ahnung ob mein Gedanke richtig ist und wie sehr der Hormonwechsel auf den Körper schlägt.

    Ratlose Gruße Gwen

  • 1. Das mein Hund unter umständen nichts dafür kann ist mir auch klar, doch wie erklärt ihr euch, dass es die drei Tage wo er bei meinem Vater war nichts gab und kaum ist sie wieder da, wo es jetzt schon öfter passierte, geht es weiter???? Also denke ich, ist es mitunter auch evtl Gewöhnung oder so.

    2. Ihr stellt das so hin, als ob ich meinen Hund jedesmal nur schnell vor die Tür stelle und das wars. Geht ihr denn jeden Tag 4 mal spazieren? Schön wenn ihr die Zeit habt. Ich gehe morgens mit ihr eine kurze Runde und Abends sehr lange. Zwischendurch gehen wir halt nur kurz raus, damit sie machen kann. Ist doch klar, dass ich da dabei bin. Und auch nicht immer nur im Garten

    3. Und dass ich nun erstmal neben ihr stehenbleibe und sie dann gleich rausbringe ist eh klar. Nur meinte ich, hatte ich ja das Problem bisher noch nicht und habe dies bisher auch noch nie so gemacht.

    Ich erhoffe mir jetzt was von der Futterumstellung und gleich anschließend rausbringen.

    Oder habt ihr noch eine andere Idee

  • also wenn ich das richtig gelesen habe - ist Deine Hündin eine kleine Faule :smile: - jetzt zwei Dinge die mir auffallen

    1) - nach Kastration wurde sie unsauber - hat man öfter mal, aber dass sie nur kotet wundert mich, denn bei den meisten ist es eher dass sie das pieseln nicht mehr halten

    2) - da Dein Hund sich nicht wirklich viel bewegt finde ich die Zusammensetzung Deines Futters viel zu hoch - 25% Rohprotein :???: :???: - bei meinen Hunden habe ich trotz normaler Aktivitäten immer 20% Rohrotein nie überschritten - auch Rohasche und Fettgehalt müssen immer je nach dem Bedarf im Verhältnis stehen, ich habe auch einen Futtermittellieferanten und gebe immer Nass- und Trockenfutter - ich selbst habe als Trockenfutter my Friends und als Nassfutter Rocco - meine Hündin ist allerdings auch schon über 11 Jahre alt. Trotzdem ist sie viel aktiver als Deine 2 jährige Hündin - sie kommt am Tag auch zweimal mindestens für 1/2 h raus, bei schönem Wetter bleiben wir aber oft mehrere Stunden draussen. Wenn es kälter oder nass ist, will meine alte Dame aber auch nicht lange draussen bleiben.
    Bei Kastration und wenig Bewegung werden die Hunde meistens dick, was die nächsten Risiken birgt und ich glaube nicht, dass Du wegen gesundheitlichen Problemen Dein Geld beim TA ausgeben willst.

    Also beobachte dieses Problem weiter und wende Dich nochmal an Deinen TA wenn sich keine Besserung einstellt .

  • Zitat

    2. Ihr stellt das so hin, als ob ich meinen Hund jedesmal nur schnell vor die Tür stelle und das wars. Geht ihr denn jeden Tag 4 mal spazieren? Schön wenn ihr die Zeit habt. Ich gehe morgens mit ihr eine kurze Runde und Abends sehr lange. Zwischendurch gehen wir halt nur kurz raus, damit sie machen kann. Ist doch klar, dass ich da dabei bin. Und auch nicht immer nur im Garten

    3. Und dass ich nun erstmal neben ihr stehenbleibe und sie dann gleich rausbringe ist eh klar. Nur meinte ich, hatte ich ja das Problem bisher noch nicht und habe dies bisher auch noch nie so gemacht.

    Fühle dich doch nicht gleich angegriffen, jeder versucht, dir zu helfen und herauszufinden, woran es liegen könnte.
    Unabhängig davon, kann ich nur auf das eingehen, was ich lese und du hast nun mal geschrieben, dass du sie rausschickst.
    Ja, wenn ich einen Hund habe, der mir plötzlich in die Bude kackt, muss ich wohl u.U. viermal mit ihm rausgehen und zwar so lange, bis hoffentlich nichts mehr kommt. Das kann auch mal länger dauern.

  • Hallo,
    rein aus medizinischer Sicht würde ich die Hündin noch mal tierärztlich vorstellen, ehe ich das bisher ja wohl gut vertragene Futter umstelle.

    Die Kastration der Hündin ist ein recht großer chirurgischer Eingriff, auch wenn heutzutage schon oft minimal-invasiv operiert wird.
    Operierte Menschen-Mädels haben nach solchen OP´s weit länger als die bei der Hündin genannten drei Wochen Probleme damit, die Bauch- und Bekenmuskulatur einzusetzen, um den notwendigen Druck für den Kotabsatz aufzubringen - das tut schlicht und ergreifend weh...

    Deshalb kann ich mir vorstellen, dass die Hündin den Kotabsatz aufgrund von Schmerzen auf Teufel komm raus vermeidet, bis nichts mehr "hält" und dann plöppen die Köttel halt raus...bei meinem behinderten Yorkie schieben sich die Köttel auch einfach plöpp, plöpp, plöpp passiv bei Bedarf nach draussen..

    Ich würde den Hund bei TA vorstellen, um irgendwelche Komplikationen auszuschließen (Laborkontrolle, Entzündungsparameter), ggf. ein Schmerzmittel geben lassen und dafür sorgen, dass der Kotabsatz durch "Weichmachen" des Kotes (Öl, Milchprodukte, je nachdem) erleichtert wird.

    Wenn doch ein ganz offensichtlicher "Punkt der Veränderung" da ist, seit dem ein Problem besteht, würde ich als erstes diesen als Ursache ansehen.

    LG, Chris

  • @diescheizer: Sorry, aber wenn geschrieben wird, jemand tut der Hund leid, so wie ich mich ihm umgehe oder ich solle doch mehr mit meinem Hund raus als nur um die Ecke fühl ich mich angegriffen. Das hab ich nie geschrieben und ist für mich ein Angriff. Ich informiere mich sehr viel und mache sehr viel und dass ich mich hier informiere beweist wohl, dass ich es ernst nehme. Außerdem mach ich mir echt einen Kopf. Umso mehr ist es wohl verständlich, dass es mich ärgert, wenn solche Aussagen kommen, oder?

    McChris:
    Ja, das hört sich logisch an. Man darf wirklich nicht vergessen, dass es nunmal ein Eingriff wahr. Nur frag ich mich immer noch, warum das nur bei mir zu Hause war, die drei Tage bei meinem Vater aber nicht. :???:

    LasPatitas:
    Nein, bekommt genau das gleiche in gleicher Menge. Vorher hat sie es nur öfter mal nicht gefressen oder stehengelassen. Wobei sie das jetzt auch noch gerne tut. Sie ist in der Hinsicht irgendwie kein typischer Dalmi. Es heißt ja immer, die fressen alles und immer :lol: Sie frisst schon mehr, aber nicht übermäßig.

  • Zitat

    McChris:
    Ja, das hört sich logisch an. Man darf wirklich nicht vergessen, dass es nunmal ein Eingriff wahr. Nur frag ich mich immer noch, warum das nur bei mir zu Hause war, die drei Tage bei meinem Vater aber nicht. :???:

    Vielleicht war sie da einfach ein wenig aufgeregt, der Kot dadurch etwas weicher und der Kotabsatz hat nicht weh getan oder die Aufregung hat den Schmerz ein wenig überlagert, oder dort gibt es flutschende Lekkerlis, oder, oder oder.... keine Ahnung, aber Möglichkeiten gibt es viele.

    Ist jedenfalls für mich erstmal die naheliegendste Ursache, die ich abklären würde.

    LG, Chris

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