Dominante Hündin
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Hallo, von 3 Monaten habe ich aus dem Tierheim eine 8-jährige Golden-Retriever-Hündin, geholt. Sie hatte 2 Vorbesitzer und muß es bei denen nicht gut gehabt haben. Sie ist wohl geschlagen worden und war viel angekettet. Trotzdem ist sie sehr lieb, verschmust und der absolute Familienhund. Vor einigen Wochen hat sie, als ich meine Enkelin in den Arm nahm, versucht an meinem Bein zu rammeln. Sie läßt es sofort wenn ich Nein sage. Ganz selten versucht sie es noch einmal. Aber wenn Besuch kommt, geht sie sofort zu dem Besucher und rammelt ihn an. Wir stoßen sie dann immer zurück und sie läßt es dann auch. Aber bei neuem Besuch, versucht sie es immer wieder. Beim Spazieren gehen, versucht sie auch, egal ob Hündin oder Rüde, sofort zu rammeln oder zu bespringen, sie fletscht dann auch schon mal die Zähne oder knurrt dabei. Ich kann sie dann kaum halten, einmal hat sie sich losgerissen ist quer über die Straße gelaufen auf einen Rüden zugestürzt und hat ihn berammelt. Die anderen Hundebesitzer sind immer völligst ensetzt und ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Lohnt es sich noch mit ihr in eine Hundeschule zu gehen, oder weiß j
emand einen Rat wie ich mich verhalten könnte. LG. Gisela. -
2. Juni 2010 um 11:18
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Dominante Hündin - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Huhu ... also prinzipiell finde ich es nie zu spät, mit einem Hund auf den Hundeplatz zu gehen!
Ansonsten würde ich sagen, dass es nicht unbeingt etwas mit Dominanz zu tun hat, dass deine Hündin sich so verhält. Es kann auch mit Unsicherheit zu tun haben!
Wenn du sagst, dass sie es bissher nicht "gut" gehabt hat, kann es auch damit zu tun haben!Ich würde mir an deiner Stelle einen kompetenten Trainer suchen, der ohne Zwang und mit viel Geduld arbeitet!
So kannst du lernen, mit ihr zu arbeiten und dann auf einen Hundeplatz gehen!
Wir wünschen dir viel Erfolg, lG, Henni und Cheyenne!
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Grundsätzlich gibt es keine dominanten Hunde. Es gibt nur ein eher dominantes Verhalten zwischen Hunden, was dann auch viel mehr mit Kontrollverhalten als mit den anderen "zu dominieren" im Sinne von "ich will einen höheren Rang" zu tun hat.
Was Deine, meiner Meinung nach, eher hat ist ein falsch erlerntes Verhalten. Für sie bedeutet ein Reiz wie Besuch, anderer Hund - also alles was sich auf ihre Individualdistanz bezieht Stress. Dadurch baut sich ein leichtes angst aggressives Verhalten gepaart mit einer Übersprunghandlung auf.Ich hoffe du hast einen Blutcheck machen lassen? Vor allem Training erst mal körperliches ausschließen.... Kann auch sein, dass ihr Hormonhaushalt ducheinander ist.
Ansonst würde ich DIr zu einem verständnisvollen Trainer raten, der dir gut erklären kann wie du gegenkonditionierst - ohne Starkzwang versteht sich.
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Danke für die Ratschläge, ich werde mich an einen Hundetrainer wenden. Ein Blutcheck wurde gemacht, da war alles in Ordnung. Ja, leider weiß man nicht so genau was sie in ihren 8 Jahren alles erlebt hat und wie sie erzogen worden ist. Das Tierheim konnte mir da auch nicht viel sagen. Man merkt aber sehr oft, das sie sehr ängstlich ist, laute Geräusche mag sie gar nicht und wenn sie mal was vom Tisch geklaut hat und mein Ton wird etwas strenger, dann wird sie total unterwürfig und kneift die Augen zu. Wahrscheinlich wurde sie in solchen Situationen früher geschlagen.
Danke noch einmal,. LG. Gisela. -
Zitat
wenn sie mal was vom Tisch geklaut hat und mein Ton wird etwas strenger, dann wird sie total unterwürfig und kneift die Augen zu. Wahrscheinlich wurde sie in solchen Situationen früher geschlagen
Sie beschwichtigt und will deeskalieren. Gewöhn dir an, sie vorher zu korrigieren, nicht erst, wenn das Malheur passiert ist.
Wenn sie was geklaut hat, sollte sie mit einem "Aus" Kommando wieder hergeben, was sie stibitzt hat.
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Hallo Gisela,
ja es gibt Momente, da wünschte ich mir, die Hunde könnten einem sagen, wovor sie Angst haben oder was ihnen in der Vergangenheit widerfahren ist. Leider können sie es nicht und dann ist es unsere Aufgabe, den Hund richtig lesen und einschätzen zu lernen.
Vielleicht ist es auch ganz gut, dass sie uns nichts sagen können, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass viele HH sonst mal zum Vorbesitzer gehen würden und ihm einige Takte erzählen würden.
Du schreibst, dass du ein 8 Jahre grosses Loch hast, wo du nicht weisst, was vorgefallen ist. Bei unserem Momo waren es "nur" 4 Monate aber diese haben vollkommen ausgereicht um uns ein inzwischen 4 Jahre währendes "Projekt" zu überlassen.
In deinem Fall denke ich ist es absolut richtig, wenn du dich an einen fähigen Trainer wendest, der sich euer Zusammenspiel zu hause mal anschaut. Er wird dir sicher ganz wichtige Tipps an die Hand geben können, mit denen Du den Hund klarer strukturieren kannst.
Mit 8 Jahren lernt der Hund vielleicht nicht mehr so schnell wie ein Junghund aber du kannst trotzdem noch sehr viel erreichen. Du musst nur Geduld haben.
Lg
Volker -
Danke nochmal für die Ratschläge! Habe schon die Tel.-Nr. von unserer zuständigen Hundeschule rausgesucht und werde einen Termin machen.
Mein Mann hat mit Gina heute morgen beim Gassi gehen auch wieder ein Erlebnis gehabt, das ihnen ein kleiner Hund, noch Welpe, entgegen kam und sie sich zähnefletschend auf ihn stürzen wollte. Mein Mann mußte sie mit aller Kraft festhalten. Sie macht das nicht immer. Mit dem Labrador-Welpen unseres Sohnes verträgt sie sich prächtig. Da verhält sie sich wie eine Mutter und es ist einfach schön mit anzusehen, wie vorsichtig und rücksichtsvoll sie dann ist. Mal sehen was ein Hundetrainer dazu sagt. LG. Gisela.
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