Brauche Hilfe
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Das widerspricht sich aber!

Wo widerspreche ich mir? Was ist verkehrt daran mitzuteilen "Pass auf, Freundchen, wenn Du nicht sofort vernünftig bist, dann ist was los, aber richtig!"? Das machen Menschen unter sich, das machen Hunde unter sich und das macht JEDER Hundehalter mit seinem Hund. Ich hoffe, dass auch Du das so hälst, denn sonst würdest Du ja aus dem Nichts heraus strafen (nicht für nichts). Das wäre nun wirklich völlig daneben!
Warum soll es richtig sein, einem Hundehalter das Ziel der Ausbildung hinsichtlich des Hundes zu nennen, nicht aber jenes hinsichtlich des Menschen? Ist mir völlig unverständlich. Der Hund kommt hervorragend ohne den Menschen zurecht, auch wenn er mit dem Menschen lebt. Ob das umgekehrt auch der Fall ist, dass der Mensch, der einen Hund hat, hervorragend ohne diesen zurechtkommt, wage ich zu bezweifeln. Und die vielen Fragen zu Hundeproblemen bestärken meine Zweifel doch erheblich. Was nützt der beste Schüler, wenn der Lehrer nichts taugt?
Man muss sich eben in das Tier hineinversetzen und es beobachten. Lernen ist doch keine Einbahnstraße! Das habe ich alles schon als siebenjähriger mit meinem ersten Hund so gehalten. Und der war in jeder Beziehung mein Hund, ein sehr guter sogar.
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Was ist verkehrt daran mitzuteilen "Pass auf, Freundchen, wenn Du nicht sofort vernünftig bist, dann ist was los, aber richtig!"? ... das macht JEDER Hundehalter mit seinem Hund.
nö, ich nicht.
ZitatWas nützt der beste Schüler, wenn der Lehrer nichts taugt?
ja, das ist die frage. aber wer will denn sagen, welcher lehrer was taugt? wenn er bei einem was taugt, kann es beim nächsten schüler schon ganz anders aussehen.
ZitatMan muss sich eben in das Tier hineinversetzen und es beobachten.
ja, und dann muß man ihm auch nicht bedrohen.

gruß marion
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Pures Drohverhalten ist es. Warum schreibe ich denn wohl sonst "richtig auf den Pott setzen"? Kein Hund straft ohne vorherige Drohung. Warum soll ich das tun?ZitatDas widerspricht sich aber!
ZitatWo widerspreche ich mir?
Es widerspricht sich, weil du auf der einen Seite sagst, es sei Drohverhalten und dann wiederum fragst "warum soll ich das (drohen) tun?
ZitatWas ist verkehrt daran mitzuteilen "Pass auf, Freundchen, wenn Du nicht sofort vernünftig bist, dann ist was los, aber richtig!"?
Wir gehen hier von einem Aggressionsverhalten des Hundes gegenüber dem eigenen Menschen aus...
Erst einmal sollte man sich als Halter fragen, warum ein Hund es nötig hat, ihm zu drohen?
Da liegt doch der Hase im Pfeffer. Ein gut erzogener Hund macht sicher mal Faxen, aber er sollte mir doch vertrauen können, es sollte Bindung vorhanden sein, sodass der Hund so ein Verhalten erst gar nicht an den Tag legt.ZitatIch hoffe, dass auch Du das so hälst, denn sonst würdest Du ja aus dem Nichts heraus strafen (nicht für nichts). Das wäre nun wirklich völlig daneben!
Da ich davon ausgehe, dass wir uns hier über das Drohverhalten meines eigenen Hundes mir gegenüber unterhalten, kann ich dir nur sagen, dass sich noch keiner meiner Hunde jemals mir gegenüber so verhalten hat.
Das haben sie nicht nötig, weil sie mir vertrauen und weil sie erzogen sind.
Daher wäre es müßig sich weiter darüber zu unterhalten.
Wenn ein Hund seinem Halter gegenüber Aggressionen zeigt, liegt wohl einiges im Argen - da nutzt das Zurückdrohen oder auf "den Pott setzen" gar nichts, das wäre lediglich eine Behandlung der Symptome.Und wenn ich übermorgen einen ausgewachsenen Hund aus dem Tierheim oder sonst woher adoptiere und er würde mir drohen, sich mir gegenüber aggressiv zeigen, würde ich niemals zurückdrohen.
Und genau über deine Art und Weise, einen Hund "auf den Pott zu setzen" diskutieren wir doch:ZitatIch sehe den Hund nur scharf an, mit meinem Gesicht gaaanz dicht an seiner Nase, ziehe meine Nase kraus und die Oberlippe hoch und zwinge ihn so ins Platz.
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Hallo erst mal

Ich habe ein Problemchen mit meinem Labbi Sam. Er ist jetzt 5 Monate alt und ich habe ihn bei mir seid er 5-6 Wochen alt war.

Ein wichtiger Hinweis, der zeigt, dass eine wichtige Entwicklungsphase verpasst wurde. In dem Alter beginnt die Mutter die Welpen nicht mehr immer "lieb" zu haben und zeigt ihnen nun auch Grenzen, weil sie nicht mehr alles und immerzu an die Zitzen dürfen.
Durch diesen Frust entstehen wichtige Verknüpfungen im Gehirn des Hundes, die die Basis sind für spätere Frust- und Grenzsituationen.
Wurden diese nicht gelegt, wird dieser Punkt zeitlebens schwierig mit einem solchen Hund. In bestimmten Entwicklungsphasen können sie eh schlecht mit Grenzen umgehen und Hunde, bei denen da Fehler passiert sind, können es dann noch schlechter.
Es ist für die Rasse recht typisch, dass sich das durch herumspringen, beißen etc. zeigt. In der Pubertät wird das noch massiver, weil da die Tendenz in noch aggressiveres Verhalten zu fallen hormonell bedingt größer wird.
Ich rate Dir daher dringend jetzt einen guten Trainer zu rate zu ziehen und nicht länger allein an dem Problem herumzutrainieren.
Viele Grüße
Corinna -
Erst mal .. Danke für die Antworten

und zu dem, dass er erst 5-6 wochen alt war ..
ich habe den kleinen abgeholt und mir wurde gesagt, dass er schon 10wochen alt wäre.
Dann in der hundeschule und beim tierarzt sagten sie mir, dass er niemals schon so alt wäre und als wir den impfpass bekommen haben, haben wir auch gemerkt das der hund eigentlich aus polen kommt. wir hatten keine ahnung. die leute hatten davon gar nichts erwähnt.
Deshalb haben wir ihn schon so früh bekommen.. ich weiß ja auch, dass man einen welpen erst mit 8wochen abgegben kann..
Was auch ein problem ist.. ich weiß ja auch nicht, ob er vielleicht noch früher von der mama getrennt war.. könnte ja auch sein, dass der mann von dem wir den hund haben, die welpen sehr früh genommen hat und dann noch bei sich hatten.Ich werde mich jetzt mal nach einem trainer umsehen, der dann mal direkt bei mir zu hause sich das ansehen kann .
Vielen Dank für die Ratschläge

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@ dieschweizer
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Pures Drohverhalten ist es. Warum schreibe ich denn wohl sonst "richtig auf den Pott setzen"? Kein Hund straft ohne vorherige Drohung. Warum soll ich das tun?Der letzte Satz bezieht sich auf den vorletzten. Warum soll ich also ohne vorherige Drohung, d.h. ohne Vorwarnung, strafen. Dafür gibt es keinen Grund, sowas macht man nicht!
"Und wenn ich übermorgen einen ausgewachsenen Hund aus dem Tierheim oder sonst woher adoptiere und er würde mir drohen, sich mir gegenüber aggressiv zeigen, würde ich niemals zurückdrohen.
Und genau über deine Art und Weise, einen Hund "auf den Pott zu setzen" diskutieren wir doch:"Du diskutierst vielleicht darüber, ich nicht. Doch keine Bange, in einer solchen Situation würde ich mir auch nicht drohen lassen. Das wird dann ganz fix ausdiskutiert. Hat der Hund dann gute Argumente für sein Verhalten, ist es gut. Damit habe ich dann kein Problem. Habe ich jedoch die besseren Argumente, wird er sich wohl fügen müssen.
Ich muss mir von Niemandem sagen lassen, wie ich mit meinen Hunden umzugehen habe. Die sind nämlich ordentlich erzogen. Klar nervt mal einer und der andere lässt sich nerven. Doch wenn die Waffen blank liegen und die Beißerei praktisch gerade anfängt, halte ich nur meine Hand zwischen die beiden Fänge. Das reicht, um die Gemüter zu kühlen. Muss man auch nicht nachmachen, auch wenn es für mich bei meinen Hunden völlig ungefährlich ist.
Und Du wirst lachen, wir treiben uns auch knurrend durch die Gegend oder ziehen knurrend am Seil. Solange von beiden Seiten die Friedenssignale kommen und es nur ein Spiel ist, ist es ein lustiges Spiel.
Chef ist nicht der, der am stärksten ist. Chef ist der, von dem alle annehmen, dass er über das Wasser laufen kann. Oder, wenn es heißt, da hat jemand mit einer Hand einen ganzen 40-Tonner angehoben, dann ist der Chef, dem das zugetraut wird. Ich hoffe, diese gleichnishafte Übertreibungen in diesem Absatz sind verständlich.
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@ dieschweizer
Der letzte Satz bezieht sich auf den vorletzten. Warum soll ich also ohne vorherige Drohung, d.h. ohne Vorwarnung, strafen. Dafür gibt es keinen Grund, sowas macht man nicht!
Dann sind wir uns ja einig, der Rest ist OT...
ZitatIch muss mir von Niemandem sagen lassen, wie ich mit meinen Hunden umzugehen habe.
Das habe ich in meiner anderen Antwort ausdrücklich betont:
ZitatEs geht hier um Tipps für einen Anfänger, was du mit deinen Hunden machst, ist deine Sache, aber eben nicht zur Nachahmung geeignet.
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