Bellen abtrainieren
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Zitat
Das Prozedere "NA" und auf ihren Platz schicken haben wir auch auf das Bellen gegen die Tiere und ungewöhnlichen Sachen im und um den Garten benutzt. Nur nach einiger Zeit haben wir festgestellt, dass das Bellen mehr geworden ist und beim genaueren beobachten hat meine Mutter festgestellt, dass Asya nicht meht bellt, weil sie was gesehen hat sondern bellt um an ihre Leckerlis heranzukommen.
Ich dachte mir erst das kann nicht sein so klug kann die kleine Dame doch nicht sein. Doch durch das Stöbern in diesem Forum habe ich ein ähnliches Verhalten gefunden.Ihr habt damit eine Verhaltenskette aufgebaut: Hund bellt, ihr gebt ein Abbruchkommando und wenn der Hund reagiert, bekommt er eine Belohnung-also muss sie nur am Gartenzaun bellen und schon kommt das Abbruchkommando, das sie auch befolgt, weil sie die Belohnung haben will.
Am Anfang baut man auch eine Belohnung mit ein, wenn der Hund auf das Abbruchsignal reagiert, aber irgendwann lässt man das weg, damit es nicht zu solchen Verhaltensketten kommt.
Anstatt auch von weitem den Hund abzurufen, ist es oft effektiver, wenn man am Ort des Geschehens ist (am Gartenzaun) und dem Hund rigoros von dem Zaun wegschickt.
Übrigens bist du nicht die erste die Verhaltensketten unbewusst aufbaut- ich hab es auch schon mal geschafft

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21. Mai 2010 um 09:37
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Hört sich ja alles gut an das was du geschrieben hast.
Also:
- Wenn sie etwas fordert (Aufmerksamkeit, Futter, Tür öffnen, Stock werfen) ignorieren
- Wenn sie auf Reize reagiert dann rigoros durchgreifen also auf ihren Platz schicken.
z.b wenn sie im Garten bellt, muss ich auf sie zu gehen und sie dann
auf den bestimmten Platz schicken. Ohne "Na" oder ihren Namen zu
rufen.
Habe ich doch jetzt richtig verstanden oder?
Nur beim einfordern der Leckerlis verstehe ich nicht ganz was ich tuen soll. Wenn ich sie auf ihren Platz schicke kriegt sie ja eine Belohnung und das ist ja genau das was sie will. Wie mache ich das jetzt nun hin?
Ignoriern oder ? Weil sie ja den Reiz aufnimmt Essen+Tisch. Dann fordert Sie das ja von uns ein.
Situationsupdate Klingel :
Wenn Asya die Klingel hört bellt sie jetzt ganz kurz auf, dann schicke ich sie auf ihren Platz und kriegt dafür ein Leckerli. Dann gebe ich ihr den Befehl "Bleib" und gehe danach seelenruhig zur Tür. SIe bellt dann nicht wenn es nochmal klingelt. Ich begrüsse dann die Person an der Tür und gehe dann wieder auf sie zu. Für das bleiben wird sie auch belohnt. Manchmal rennt sie noch bevor sie die Belohnung bekommt auf die Person zu und springt sie an. Doch die Person darf nicht auf sie reagieren bevor sie ruhig sitzen bleibt. Das klappt jetzt auch irgendwie schon besser.
Ist doch ein guter Weg so oder?
Oder ist das nun wieder eine schlechte Handlungskette?Wir haben sie an ihre Hausleine drangemacht das Problem war das sie ohne Leine gar nicht auf irgendein Kommando gehört hat.
Achja Asya und Ich sitzen gerade im Garten und die Kleine hat erstmal eine Kiste angebellt in der ihre Sachen zum Spielen drin sind. Ich hab sie ignoriert und das hat geklappt. yupii Also das gleiche bei den Leckerlis machen?
Könntest du mir auch konkrete Spiele nennen bei der sich Asya köperlich so wie geistlich ausgelastet wird.
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Super, dass es bei den vielen nützlichen Tipps schon ein wenig fruchtet
Zitat
Achja Asya und Ich sitzen im Garten dabei hat sie eine Kiste angebellt in der ihre Sachen drin sind zum Spielen. Ich hab sie ignoriert und das hat geklappt. Also das gleiche bei den Leckerlis machen?
Wenn mein Hund durch Bellen Leckerlis einfordern würde, würde ich das ignorieren. Und wenn es bei der Spielzeugkiste schon geklappt hat, funktioniert das bei den Leckerlis bestimmt auch.Nach "Spielen" kannst du zum Beispiel hier mal suchen.
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ZOS hört sich ja interessant an, aber ich müsste erst eine Verbindung Clicker+Belohnung aufbauen oder? Und wenn ich das gemacht habe, darf man sie danach noch ohne Clicker tranieren? Muss man danach alles mit Clicker machen?
AGILITY wär doch auch eine Idee oder?
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Ja, du musst sie dafür erst auf den Clicker konditionieren. Bei der ZOS wird der Clicker weiterhin benutzt. Alles andere (ich weiß ja nicht was du sonst noch trainieren willst) kannst du weiterhin so machen wie sonst auch.
Bevor ich jedoch jetzt mit sowas anfangen würde, wäre mir (!) erstmal wichtiger das "Bellproblem" in den Griff zu bekommen. Du könntest sie auch "zum eingewöhnen" einfach mal Leckerlis suchen lassen, die du versteckt hast
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Ja da hast du Recht wir dürfen uns jetzt nicht so grosse Sprünge vornehmen sonst klappt am Ende gar nichts.
Mit den Leckerlis verstecken ist für den Anfang auch sinnvoll. Soll ich ihr dann einen Startbefehl geben? Oder am Anfang nichts sagen, dass es los geht.P.S Bevor ich das vergesse mein Bruder ist gerade vor unserem Garten und bastelt an seinem Auto. Asya bellt ganze Zeit. In dieser Sache bin ich wirklich überfragt. Bellt und jault sie weil sie einen Reiz sieht ( Bruder ). Oder weil sie meinen Bruder zu sich fordert ?
Da bin ich überfragt. Erbitte um schnelle Aufklärung um nicht ein Zwischenweg zu gehen, möchte konsequent sein.
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Heute ist es wieder passiert. Ich weiss nicht was ich tuen soll.
Sie hat im Garten rumgebellt. Wir dachten das sie gebellt hat wegen den Nachbarskinder. Also das sie die Menschen angebellt hat um sie zu sich zu rufen. Doch im Nachbarsgarten lag auch eine Pantoffel ( REIZ ). Was für sie auch der Grund sein könnte.Wie soll ich wissen warum sie bellt, denn es ist doch ein grosser Unterschied
sie zu ignorieren oder weg zu schicken.Bitte um dringende Aufklärung.
Das Ignorieren wenn jemand kommt klappt.
Auch beim Klingeln hört Sie jetzt ganz gut.
Wenn andere Hunde bellen interessiert sie es meistens nicht mehr.Das ist ganz gut und ich DANKE Euch sehr.
Aber dieses Unterscheiden macht mir Sorgen gibt es eine einfache Regel dafür. -
Wieso ist die Pantoffel ein Reiz??

Eine Regel gibt es nicht, denn es sind Hunde, Lebewesen, die leben nach ihren Regeln und die können wir Menschen nur langsam verstehen, wenn wir anfangen, unsere Hunde zu lesen.
Wenn sie im Garten bellt, warum holst Du sie nicht rein?
Wenn in meinem Garten eins verboten ist, dann bellen, denn ich selbst mag auch keine Hunde, die die ganze Zeit am kläffen sind.
Wenn meine Hunde also wegen "nichts" bellen, dann kommen sie rein.Gruß
Bianca -
Ich wollte mal hier einen Zwischenbericht abgeben.
Wir haben schon einige Erfolge mit Asya. Wenn es klingelt, bellt sie ganz kurz auf. Doch wenn man ihr den Platz anzeigt beruhigt sie sich und setzt sich hin.
Wenn es ein Postbote ist bleibt sie sitzen und wartet bis wir zu ihr zurück kommen.Aber bei Menschen die sie kennt und lieb hat bleibt sie ungern auf ihrem Platz sitzen und rennt gleich zur Haustür. Das müssen wir irgendwie auch schaffen können
. Darf ich dann eigentlich "NA" rufen, wenn sie sitzen bleiben sollte aber zur Haustür rennt?Und das mann sie ignorieren soll, wenn sie einen anspringt klappt auch ganz gut. Es kommt mir so vor als würde sie sich jetzt schneller beruhigen.
Wir sind uns manchnmal unsicher, wenn sie vor dem Terrassenfenster bellt. Denn oft bewegen sich im Garten Vögel und wenn sie die Vögel anbellt reagieren wir und schicken sie auf ihren Platz.
Doch manchmal kommt es uns vor als würde sie bellen wenn im Garten nichts ist. Und da sind wir unsicher, ob sie wirklich was sieht und wir es nicht sehen können. Oder Sie es nur macht um an eine Belohnung heranzukommen. ?Ein weiteres Problem ist, dass sie beim Spaziergehen bei einem bestimmten Hund nicht zu beruhigen ist.
Bei den anderen Hunden kann ich sie, wenn sie bellt zum Sitzen bringen und sie dafür belohnen. Da sehe ich auch schon Erfolge. Wenn andere Hunde sie anbellen reagiert sie gelassener.
Doch bei einem bestimmten Hund steigert sie sich in das Bellen herein. Die beiden Hunde sind dann nur noch am kläffen. Da weiss ich nicht mehr weiter. -
Ich würde LasPetitas in allen genannten Punkten zustimmen!
Wie alt der Hund ist, ist eigentlich egal, solange das (neue) erwünschte Verhalten konsequent gefordert und belohnt wird. Ein Hund lernt ein Leben lang und falls alte Befehle wie "Platz" oder "Bleib" durch zu regelmäßigen Ungehorsam aufgeweicht sind, nimm einfach neue Wörter. Sag "Körbchen" oder sonstwas und sorg dafür, dass der Hund im Körbchen bleibt, bis du sie zur Begrüßung eines Besuchers heranrufst.
Vielleicht bellt sie am Zaun, weil sie immer noch nicht begriffen hat, dass "Revierverteidigung" Chefsache ist und du das übernimmst. Ich würde sie jedes Mal, wenn sie im Garten bellt, auf einen bestimmten Platz schicken und sie dort für ruhiges Verhalten verbal belohnen. Wenn du Angst hast, dass sie nur "futtergeil" wird und Dinge absichtlich falsch macht, um Leckerchen zu bekommen, dann belohn sie mit einem kurzen Spiel oder ihrem Lieblings-Quietschie (dafür wäre wiederum Voraussetzung, dass ihr Spielzeug nicht rund um die Uhr für sie verfügbar ist)...
Wenn sie beim Spazierengehen gerade einen bestimmten Hund partout nicht leiden kann, dann meide diesen Hund eben. Es gibt auch bei Hunden gefestigte Antipathien und manche können sich ganz einfach nicht riechen. In der freien Natur würden sich diese Individuen dann auch aus dem Weg gehen, der Mensch verletzt aber durch kurze Leinen und zu dichte Abstände häufig die Individualdistanz seines und des anderen Hundes und "produziert" dadurch heftige Abwehrreaktionen.
Auch wenn einige das hier bestimmt nicht gerne lesen, aber es besteht auch die Möglichkeit, den Hund für hartnäckig gezeigtes unerwünschtes Verhalten zu bestrafen. Ich rede hier nicht von Teletakten oder Stachelhalsbändern und möchte mich von Gewalt gegen Hunde in jeglicher Form distanzieren! Aber man kann einen verbissen kläffenden Hund durchaus mal mit einer Wasserpistole nass machen... Das gibt einen Schreck und verletzt den Hund nicht. So mancher hat da das Kläffen schon drangegeben. Beispiel: Hund ist an der Leine, trifft auf Artgenossen, der sich ruhig verhält. Ideal ist es natürlich, den Hund zu sich zu nehmen und sitzen zu lassen, bis das Gegenüber vorbeigegangen ist. Manchmal geht das aber nicht und der eigene Hund kläfft wie bescheuert. Dann kann man im mit der Wasserpistole auf die Nase zielen und ein bisschen nass machen. Das gibt einen Schreck und lenkt ab und hat schon so manchem Vierbeiner das Gepöbel verleidet.
Mach es aber nur, wenn es für dich als Notlösung wirklich in Frage käme. Mach es nicht, wenn du dich danach schlecht fühlst oder selber Angst hast - das kriegt der Hund nämlich alles mit.
Und Zusatz: diese Methode eignet sich nur für dominante, "pöbelnde" Hunde. Den ängstlichen Hund darf man natürlich nicht noch weiter schocken, indem man ihn zusätzlich zur stressigen Hundebegegnung auch noch nass macht. Da rate ich einfach zu einem großen Sicherheitsabstand und der irgendwann daraus resultierenden Erkenntnis: Wenn Frauchen dabei ist, passiert mir an der Leine nichts.Viel Erfolg weiterhin!
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