Meine Hündin hat seit dem Tod von unserem Rüden Angst..

  • vor Wind, Windgeräuschen und Durchzug.

    Seit unser Rüde vor gut 1,5 Jahren von uns gegangen ist hat meine Dame, die sonst vor nichts und niemanden Angst hat, Angst vor Wind. Mein Rüde hatte auch Angst vor Durchzug, aber das nur zu Hause (und vor vielen anderen Dingen, ein großer Angsthase eben, "Konfrontationstraining" war nicht sein Ding :ua_nada: ).
    Jetzt ist es so, das Shea (8,5 Jahre) nicht nur Angst vor dem Durchzug in der Wohnung hat, sondern auch draußen, sobald der Wind auffrischt, oder der Wind zu laut in den Baumwipfeln rauscht, am ganzen Körper zu zittern beginnt und eindeutige Stress- und Angstreaktionen zeigt. Auch wenn Folien oder Bauplanen sich im Wind bewegen, aber da kann ich Ihr immer noch zeigen das keinerlei Gefahr davon ausgeht, indem ich an die Folie oder Plane oder was auch immer gehe und sie dann rufe, wenn sie kommt und die Folie beschnüffelt hat, geht es dann auch ganz normal weiter.
    Vorher hat sie nie solche Anzeichen gezeigt, sie ist wie bereits gesagt eigentlich sehr Selbstbewusst, hat keine Angst vor Silvesterknallern, Baulärm etc, also eigentlich hebt sie gar nichts an, und bisher hat sie immer auf meine Reaktion geschaut, wenn sie sich selbst nicht ganz sicher wa. Wir haben ein sehr enges Vertauensverhältnis zueinander :wahreliebe: .
    Es ist als hätte unser Rüde seine Angst auf sie übertragen, als er von uns gegangen ist :rip: . Habt ihr einen Tipp, woher diese "neue" Angst kommen kann, oder was ich dagegen tun kann. :hilfe:

    Ich ignoriere sie meist in solchen Momenten, um sie in Ihrer Angst nicht noch zu bestärken, aber statt besser, hab ich das Gefühl wird es nur schlimmer und sie weitet Ihrer Angst auf immer mehr Geräusche aus. Kann es vielleicht daran liegen, das sie langsam weniger sieht und deswegen Geräuschempfindlicher wird? Das sie schlechter sieht entnehme ich Ihrem verhalten draußen, sie sieht Katzen die "zu weit weg" sind nicht mehr wirklich bzw. nimmt sie nicht wahr. Das wär früher auch undenkbar gewesen..

    :ua_smile:

  • Zitat

    MioLee
    Wie stehst Du zur Homöopathie?
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    ausserdem würde ich mal das Gehör untersuchen lassen, bei meinem Joschi war das auch, je schwerhöriger er wurde.

  • ..ja das wäre für mich auch ne gruselige Vorstellung!!!

    Ich denke, dass wenn zwei Tiere zusammen alt werden, sie einfach nicht verstehen können, warum der andere jetzt nicht mehr da ist. Es ist wie ein Schock.
    Wie ist denn Euer Rüde verstorben? Hat sich die Hündin von ihm verabschieden können? Ich meine mal gelesen zu haben, dass sich die Tiere voneinander verabschieden müssen, um es zu begreifen (die lebenden Tiere müssen das tote Tier beschnüffeln).
    Aber ich denke, dass er ihr trotzdem fehlen wird. Vielleicht hat sie deswegen einfach 'einen Teil' von ihm angenommen - wegen der fehlenden Nähe?!?!?
    Keine Ahnung - nur ne Vermutung!! :ka:

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