• Hallo Ihr lieben,

    ich hoffe ihr könnt mir ein wenig mit Rat und Tat und Erfahrungen helfen.

    Wir haben einen Bernersennen-Hovaward-Mix, 14 Mon. alt und 40kg schwer. Seid Mittwoch wissen wir das er schwere HD hat.

    Der Arzt meint, das es so schwer ist, das eine OP nichts mehr bringt. Er soll jetzt nicht mehr spielen (mit anderen Hunden,Ball usw.), keine Treppensteigen usw.

    Er hat mir arthrovet plus mitgegeben, die er jetzt zwei mal am Tag bekommen soll.

    So und ab diesem Punkt weiß ich nicht weiter, doch noch mal zu nem anderen TA, OP ja oder nein, das Leben von so einem jungen Hund kann doch nich so schnell vorbei sein???

    Vorallem weil er ja so lebenslustig ist.

    Wenn er doch noch operiert wird, kann er danach wieder alles mitmachen??

    Ist die Diagnose wirklich so schlimm???Kann man ab einem bestimmten Stadium wirklich nichts mehr machen???


    Auf Eure Antworten freue ich mich und bedanke mich schon mal ganz herzlich!!!


    Ramona

  • Warst du bisher nur bei einem TA. :???:

    Wenn ja, würde ich umgehend eine zweite Meinung dazu einholen, und ihn in einer Tierklinik vorstellen, die sich mit solchen Problemen gut auskennt. :smile:

    Dann solltest du darauf achten was du ihm fütterst, und man kann entsprechende Zusätze geben, wie Grünlipppmuschelpulver usw. :smile:

  • Die Befähigung deines Arztes kann ich nicht einschätzen. Aber ich würde zu einem anderen Tierarzt gehen und eine zweite Meinung einholen. Am besten gehst Du zu einem Spezialisten.

    Meine Hündin Luna war mit schwerster HD von mehreren Tierärzten (darunter einem Gutachter, der für den VDH Gutachten für DSH abgibt) tod gesagt. Sie war damals 6 Monate alt. Heute ist sie ein lebensfroher Hund, der spielt, schwimmt, tobt und im großen und ganzen Alles das tut, was ein so junges Hundeleben lebenswert macht.

    Es gibt so zahlreiche Behandlungsmethoden. In diesem Alter z.B. eine Goldakkupunktur, eine Femurkopfresektion, evtl. eine Denervation, Durchtrennung des Pectineusmuskels

    Ein Spezialist kann dir anhand des Röntgenbildes / Gangbildes sicher einen fundierten Rat geben.

    Viel Glück für die Schnuffelschnute!


    Falls Du mal schauen willst, wie so ein tod gesagter Patient nach einem Jahr aussehen kann, dann schau mal hier:

    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…=asc&&start=130


    Viele Kliniken geben auch schon eine erste Einschätzung anhand der Röntgenbilder, noch bevor ihr persönlich vorstellig werdet.

    Edit:

    Sehe ich das richtig, dass dein Hund noch laufen kann?
    Bekommt er keine Schmerzmittel?
    Wie ist die Hinterhand bemuskelt?

  • Also ich werde mir noch eine zweite Meinung einholen, irgendwie ist mir das Ergebnis zu Endgültig.

    Seine Muskeln sind super, Schmerzmittel bekommt er keine und laufen kann er auch noch.

    Man merkts nur wenn wir größere Strecken laufen. Wenn er schläft und dann irgendwann mal aufsteht, knickt er auch öfters weg.

    Aber ich denke Schmerzen hat er nicht!!!!


    Danke schon mal für Eure Antworten, mich beruhigt es auch ein wenig, wenn man merkt man ist nicht allein.

  • Wenn er noch nur die ersten erkennbaren Anzeichen zeigt, dann scheint mir die Prognose persönlich viel zu verfrüht. Meine konnte gar nicht mehr laufen (sich nur noch mit den Vorderbeinen vorwärtsziehen), Schmerzmittel schlugen nicht mehr an, die fraß nicht mal mehr freiwillig und Muskeln gab es praktisch keine auf der Hinterhand.

    Bei deinem Hund klingt das doch noch recht gut und auch in Sachen Schmerz erträglich. Aus welcher Ecke kommst Du denn, vielleicht kann dir einer von uns einen guten Arzt in deiner Nähe empfehlen.

  • Zitat


    Der Arzt meint, das es so schwer ist, das eine OP nichts mehr bringt. Er soll jetzt nicht mehr spielen (mit anderen Hunden,Ball usw.), keine Treppensteigen usw.

    So eine Aussage hab ich noch nie gehört. Du solltest zu einem anderen TA gehen, nimm die Röntgenbilder mit und zeig sie jemandem der Ahnung davon hat.
    Dieser sollte dir dann sagen was man OP-technisch machen kann.
    Denn wie bitte willst du einem Hund halten, der niemals spielen darf? Das ist keine wirkliche Möglichkeit. Und wie lange soll das gehen, hat er gesagt?
    Meiner hat ebenfalls schwere HD, die erste Aussage von dem Arzt damals war ähnlich wie die, die du jetzt gehört hast. Das war vor 4,5 Jahren.

    Also erstmal nicht die Hoffnung aufgeben. Es gibt viele Möglichkeiten :gut:

  • Neumünster hinter Hamburg.


    Na deinem ging es ja gar nicht gut, so ist es bei Max noch nicht. Deshalb sträube ich mich auch noch so gegen diese Diagnose "NICHTS GEHT MEHR"


    Genau an das spielen und gerade an die sozialen Kontakte denke ich ja auch, Gerade unser versteht sich echt mit jedem ob klein oder groß und jetzt soll ich ihm alles nehmen????

    Das kann nicht Sinn der Sache sein.

  • Du könntest vorbeugend Grünlippmuschel und Ingwer sowie Teufelskralle geben. Da momentan ja ständig das Wetter wechselt, können die PRobleme schneller sichtbar werden. Die oben genannten Sachen sind gut für den Gelenkknorpel (Grünlipp) und wirken auch Entzündungshemmens, was ja bei einer eventuellen Arthrose auch nicht schadet.

    Wie wurde eigentlich geröntgt? Wie war die LAgerung/Narkose und ist dein TA geschult in der Auswertung? Da sollten wirklich nur gute Leute ran.

    Leider kann ich dir in der Ecke niemanden empfehlen.

  • Geröngt wurde er auf dem Rücken liegend.Er hatte auch nur eine kurze Narkose.

    Habe jetzt aber auch schon gelesen das es weitere Möglichkeiten gibt.

    Ich werde auf jedenfall noch zu einem anderen TA gehen


    Ihr habt mir schon mal viel geholfen, Danke dafür!!!!

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