Welche Rasse passt zu mir und meinen Vorlieben?
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Hallo, liebe Forummitglieder,
kurz zu mir selber:
Ich bin weiblich, 25 Jahre alt, habe leider noch keinen eigenen Hund. Ich interessiere mich zeitlebens für Hunde und informiere mich schon seit ich Denken kann theoretisch. Praktische Erfahrung habe ich insofern, dass ich schon seit vielen Jahren mit Hunden und somit diversen Rassen spazieren gehe und so auch bei der Erziehung unterstütze. Hatte schon einen Pflegehund, den ich mehrfach die Woche betreut habe. Auch wenn ich noch keinen eigenen Hund hatte, würde ich mich nicht als ganz ohne Erfahrung bezeichnen.Mein eigener Hund wäre mein Hobby, mein Partner - auch beim Sport, mein Lebensinhalt. Es ist einfach mein größter Wunsch, mit allen Verpflichtungen! Und weil ich dem Hund gerecht werden möchte und selber eben auch mit ihm glücklich sein möchte, bin ich - wie so viele andere hier auch - auf der Suche nach DEM richtigen Hund.
Ich habe schon einen Favoriten, möchte die Rasse aber nicht gleich verraten, da ich einen außenstehenden, objektiven Blick von anderen Hundehaltern haben möchte, was am ehesten zu mir passt und so vielleicht auch ganz andere Vorschläge erhalte, die ich noch gar nicht in Erwägung gezogen habe.- Ich werde viel Zeit in den Hund investieren, möchte mit ihm auch Sport treiben können, also würde gern den Hund beim Fahrrad fahren mitnehmen können und evtl. mal beim Laufen. Hundesport wie Agility interessiert mich auch. Der Hund sollte keine "Schlaftablette" oder antriebsarm sein. Ich möchte lange Spaziergänge machen, den Hund aber auch geistig durch Spiele, evtl. Clicker beschäftigen, eine Hundeschule besuchen und würde mit dem Hund gern diverse Tricks versuchen oder die Begleithundeprüfung ablegen. Ich bin geduldig, kann sehr konsequent sein und einfühlsam.
Mir ist es wichtig, dass der Hund freundlich auf andere Hunde reagiert, da ich mir vorstellen kann, später noch einen zweiten Hund dazu zu holen und meine Schwester auch auf jeden Fall mind. einen Hund halten wird.
Das Fell sollte leicht zu pflegen sein und mir ist wichtig, dass die Rasse robust, gesund, nervenstark und nicht zu hibbelig/nervös ist.Rein optisch sollte der Hund nicht klein sein, also ca. ab 30/35 cm, aber auch nicht zu groß, also ungefähr bis 60/65 cm, da ich selber zwar nicht klein bin für eine Frau, aber zierlich/schmal und das sonst seltsam aussieht, finde ich. Außerdem ziehe ich kürzeres dem längerem Fell vor und finde "Schlappohrhunde" persönlich anziehender als welche mit Stehohren
Ja, ja jeder hat seine Vorlieben...
und nun bin ich gespannt und auch offen für eure Vorschläge. Bitte mit Begründung warum diese Rasse, also was sie ausmacht und weshalb sie passen könnte.
Und wenn noch was unklar ist, bitte fragen!
Liebe Grüße,
Svenja
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Hallo,
da hast du ja schon sehr genaue Vorstellungen. Wie wäre es denn mit einem Jagdhund? Mir würde da sowas wie ein Epagneul Breton, Münsterländer, Vizla, Retriever oder ein Parson Russell einfallen. Jagdhunde sind oft sehr robust, mit ihnen kannst du aber auch gut Sport machen, da sie oft gerne laufen.Hast du sehr viel Zeit und die möglichkeit den Hund auszulasten, dann kann auch ein Border-Collie, Australian Shephard oder Wäller was für dich sein. Aber dann braucht man wirklich sehr viel Zeit und Erfahrung, damit der Hund gefordert wird.
Wie oft und wie lange bist du denn so am Tag weg?
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Hallo hundeteufelchen,
danke für deine präzisen Vorschläge!
Einen Jagdhund lehne ich nicht ab, da ich glaube, dass ich Jagdtrieb akeptieren kann und bedingt kann man ja auch dran arbeiten.
Der Epagneul Breton spricht mich schon mal optisch sehr an, habe mich bislang aber noch nicht mit seinem Wesen auseinander gesetzt.Ich studiere derzeit, muss im Moment nur 2-3x in der Woche zur Uni, verbringe viel Zeit mit Vor- und Nachbereiten zuhause. Und selbst wenn ich mal länger weg wäre, würde ich mich immer drum bemühen, dass mein Hund nie den ganzen Tag allein wäre. Die nächsten 3 Jahre wohne ich eh noch zuhause bei meinen Eltern im Einfamilienhaus mit Garten.
Ich würde gern mal eure Meinungen zu best. Rassen hören, die mich interessieren. Könnten die passen? Wenn nein, warum nicht?
- Welsh Springer Spaniel
- Kooikerhondje
- Beagle
- Entlebucher Sennenhund
- Bullmastiff
- Schweizer Niederlaufhund
- Deutsche Bracke -
wenn du nichts gegen jagdtrieb hast, hört es sich sehr nach jagdhund an. wie wärs mit nem beagle?
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Mir kam auch spontan der Münsterländer in den Sinn, auch wenn ich mich nur oberflächlich mit der Rasse auskenne. Agility wär da wohl nix, aber für lange unterwegs sein, also halt so viel Bewegung, ist die Rasse ja definitiv geeignet. Optisch dürfte er von dem was du schreibst auch ins Bild passen.
Ob ein Hund sich mit anderen versteht hängt ja immer von der Sozialisation ab, also da sehe ich mit der richtigen Herangehensweise kein Problem. -
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warum ist eim münsterländer nix für agi?
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Natürlich ein Dalmatiner
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Wollte es eigentlich mit nem "glaub ich" formuliert haben, sorry... Sollte mehr heißen, dass ich von der Rasse in dem Bereich noch nicht viel gehört habe. Kenn mich damit aber auch nicht so aus. War also mehr ne Vermutung, die auf Hörensagen beruhte. Aber lasse mich gerne belehren
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Also, ich habe einen Epagneul Breton Mix und es ist wirklich schön mit ihr. Mit ihr mache ich auch Agi und das macht sie wirklich sehr gerne. Der Jagdtrieb ist auch durch den Sport besser kontrollierbar geworden.
Einen Beagle würde ich niemandem als Ersthund empfehlen. Mein Trainer sagt immer, dass es die schwierigsten Hunde sind. Sie sind halt dafür gemacht in der Meute zu laufen und zu jagen, der Mensch ist da eher Nebensächlich.
Kooikerhondje finde ich auch super, damit habe ich auch schon geliebäugelt.
Eine Bracke ist glaub ich ein ganz guter Hund.
Aber mit den anderen Rassen habe ich nicht so viel Erfahrung. -
Mit Bracken wie auch dem Beagle sehe ich ein kleines Problem was deine Ambitionen bzgl. Begleithundprüfung oder auch Agility angeht. Ja, Beagle sind oft mit Futter zu bestechen, aber eigentlich haben die die Nase permanent am Boden, sind sehr eigenständig und wollen jagen, Spuren nachgehen... Eine Bracke wirst du in wildreichem Gebiet höchstens nach sehr viel Training ableinen können, sie wurden für die eigenständige Jagd gezüchtet. Und das tun sie auch.
Springer Spaniel könnte ich mir schon eher vorstellen. Die haben zwar auch viel Jagdtrieb, sind aber meist leichter lenkbar und leichter zur Zusammenarbeit zu motivieren. Die Spaniel, die ich kenne, sind sehr fröhliche, freundliche, fast immer gut gelaunte und begeisterungsfähige Hunde. Sportlich defenitiv.
Bullmastiff, hm, der scheint mir in deine Aufzählung nicht so sehr rein zu passen?! Die sind sicher nichts für Agility, Radfahren und Co. Dafür sehr nervenstark, aber mit Wachtrieb.
Entlebucher finde ich toll
Die haben aber viel Pfeffer, viel Willen, eigene Ideen einzubringen, sind eher "harte" Hunde, teils auch mit einigem Aggressionspotential gegenüber Neuem und auch gegenüber anderen Hunden. Hofhunde, dort sehr arbeitssame Allrounder und Beschützer, aber eher nicht für die abwechslungsreichen und engen Bedingungen einer Großstadt geschaffen.
Mir würde sonst noch einfallen: Weißer Schweizer Schäferhund, Spanischer Wasserhund, Nova Scottia Duck Tolling Retriever oder ein Kurzhaarcollie.
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