Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Panik bei geöffneten fenstern wird immer größer
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tja ich hab ja schon länger das problem, dass nelli anfängt panik zu schieben sobald man fenster öffnet oder kippt.
solange ich da bin hechelt sie nur, zittert und würde am liebsten im nächsten mauseloch versinken, bleibt aber auf ihrem platz, ist mein freund mit ihr alleine ist sie nicht mehr ansprechbar / hört nicht mehr. will ins bett / aufs sofa, versteckt sich hinter ihm, kriecht unter stühle / tische etc.
sie reagiert auch generell nicht auf leckerlies, spiele, gähnen, ignorieren und sich selbst normal verhalten.
jetzt geht es mittlerweile soweit dass man sie bei gekippten fenster nicht mehr alleine lassen kann, sie fängt an zu bellen, zu randalieren (springt gegen türen) schmeißt sachen runter weil sie versucht aus dem raum mit gekippten fenster weg zu kommen und pinkelt vor angst...
aber nur wenn sie alleine ist in der wohnung, bin ich 2 räume weiter passiert das nicht.
ganz vorbei ist es dann wenn das fenster klappert oder ein windspiel läutet... dann ist sie überhaupt nicht mehr ansprechbar...
problem ist, jetzt kommt der sommer, da wird öfter gelüftet, bleibt nachts das fenster offen und bei meinem freund in seiner dachgeschosswohnung gehts nicht mit geschlossenen fenstern
und ich find den auslöser nicht bzw. mir fällt auch keine fehlverknüpfung ein, also z.b. offenes fenster = gleich knallt ne tür ins schloß
man könnte wirklich meinen offenes fenster = gleich kommt der hundeschlachter
und mir fällt auch nichts mehr ein wie ich sie von dem trip runter holen soll, wenn die gängigen sachen wie gähnen, ihr zeigen das nix ungewöhnlich ist, sie ignorieren, versuchen sie mit nem kauerle etc abzulenken nicht fruchten
jemand ne idee wie man nen entspannungssignal konditioniert oder obs helfen könnte wenn ich wieder auf handfütterung umsteige und sie nur noch bei geöffneten fenstern füttere, damit sie lernt fenster, gebimmel, geklappere = futter = nix schlimmes
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28. April 2010 um 22:44
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Panik bei geöffneten fenstern wird immer größer - Vor einem Moment
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Hallo,
oh man. Das ist ein harter Brocken.
Vorschlag: mehrmals täglich ans Fenster gehen, kippen, direkt wieder schließen und weiter im Alltag. Die Maus muss schnallen, dass es nicht automatisch aufgeht. Dann würde ich Kenneltraining versuchen. Ich arbeite bei vielen Ängsten mit dem Kennel, so bekommt euer Hund wenigstens ne Rückzugsmöglichkeit. Der Kennel wird der Maus schöngefüttert, bzw mit Ruhe verknüpft.
Das Ruhesignal selbst wird wie folgt aufgebaut: Immer wenn euer Hund sich absolut entspannt (sei es kurz vorm Einschlafen, oder direkt beim Kraulen) sagst du das Markerwort. Es dauert aber ne Weile bis der Hund das verknüpft und du musst es immer wieder "aufladen". Dein Hund wird keinenfalls ruhig, wenn er jetzt schon so Panik hat. Sie wird lediglich einen Moment ansprechbar werden.So, nun könnte der nächste Schritt kommen. Fenster öffnen während dieMaus im Nebenzimmer ist. Immer nur eine Minute. Derweil im Nebenzimmer ganz normal verhalten. Wenn sie Futter annimmt, schön.
Die Handfütterung beigeöffnetem Fenster finde ich grad nen Schritt zuviel, sie könnte das als noch größeren Druck empfinden.
Mach lieber dieses ständige Fenster auf und sofart wieder zu, dabei fliegen nach drei/ vier Tagen Leckerlies. Aber eben erst, wenn sie sich schon etwas beruhigt hat und Futter annehmen kann....Viel Erfolg,
Kathi -
Hallo
Das ist ja echt interessant, ich kämpfe mit meiner Fellnase bereits seit 5 Jahren mit diesen bösen Fenstern. Seine Reaktion ist nicht genau gleich wie bei Dir, jedoch flüchtet er (kriechend) auch sofort aus dem Raum, wenn ich nur schon das Fenster anfasse. Zu Hause hat es sich mittlerweile recht gut eingespielt, solange das Fenster offen (oder gekippt) ist, bleibt er auch im Raum. Nur noch das Auf- und Zumachen versetzt ihn in Panik. Auch beim Agi-Hallen-Training registriert er jeweils jedes offene Fenster und meidet diesen Teil der Halle, verweigert die Geräte und ist offensichtlich sehr gestresst.
Woher bei ihm diese Fehlverknüpfung kommt, weiss ich leider auch nicht.
Ich habe es seit Beginn immer so gemacht, dass ich sein Verhalten absolut ignoriere und ich lasse ihn auch den Raum verlassen. Am Anfang blieb er fern bis das Fenster zu war. Als er sich dann wieder näherte, habe ich ihn "sanft" gelobt und habe mich ganz normal verhalten. Irgendwann (einige Monate später) war der Moment da, als er nach einigen Stunden den Raum mit dem offenen Fenster wieder betrat. Und so arbeiteten wir uns ganz langsam an den heutigen Erfolg heran. Je nach Tagesform kommt er heute bereits nach einigen Minuten wieder in den Raum zurück, behält jedoch das "böse" Fenster immer im Blick und ist immernoch sichtlich gestresst. Und wie gesagt, in fremder Umgebung ist es heute noch immer sehr, sehr schwierig.
Die Idee mit dem Kenel finde ich super toll. Wenn Deine Fellnase darin einen sicheren Rückzugsort sieht könnte das wirklich funktionieren. Für Champ ist die Box seine Höhle und diese nehme ich auch immer mit, wenn wir irgendwo auswärts übernachten. Es ist sein "sicherer" Ort wo ihm niemals jemand oder etwas zu nahe kommt (dafür sorge ich persönlich *gg*). Falls Du keine Box hast oder keine anschaffen möchtest, kannst Du auch ganz einfach mit einer Kiste oder einem Tisch eine entsprechende Höhle bauen. Wichtig dabei finde ich, dass dieser Ort zu 3 Seiten abgedeckt ist, damit die optischen Einflüsse "draussen" bleiben und er nicht ins seiner Höhle diesem Stress ausgesetzt ist.
Ich drück Dir die Daumen, dass Eurer Hund die Fenster bald nicht mehr als "böse Monster" sieht und ihr im Sommer vielleicht sogar ohne Stress mal ein Fenster offen lassen könnt. - Ich denke Geduld ist hier sicherlich ein Schlüsselwort.
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Zitat
Woher bei ihm diese Fehlverknüpfung kommt, weiss ich leider auch nicht.
Bei uns war es ganz simpel - beim "Querlüften" ist ab und an eines der Fenster zugedonnert und dann beim nächsten Windhauch wieder aufgegangen... so dass wir erst einige Zeit brauchten, bis wir das "geschnallt" hatten. Seitdem wird ein Tuch dazwischengesteckt und nix kann mehr zuknallen.
LG, Chris
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Die Tipps hören sich schon sehr gut an, aber vielleicht geht es auch viel einfacher. Ich würde eine Box mit Leckerlis draußen auf die Fensterbank stellen und wenn Sie es beachtet, das Fenster öffnen, Leckerli entnehmen, Fenster wieder schließen und Leckerli geben. Wenn Sie das ein paar Mal genommen hat, noch bei geöffnetem Fenster Leckerli geben. Wenn Du es hinkriegst dass sie Fenster öffnen mit positivem Erlebnis verbindet müsste sich das doch einprägen.
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Wie habt ihr reagiert als das Verhalten die ersten male auftrat ?
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na ja zu anfang ist mir das ja gar nicht richtig auf gefallen, also fenster war offen und hund schlich sich ins bad. da sie aber öfter auf dem badezimmerteppich lag hab ich das gar nicht mit dem bösen fenster / luftzug in verbindung gebracht und sie dann wieder auf ihren platz geschickt.
sie bleibt bei mir auch auf ihrem platz unterm bösen fenster liegen, hechelt aber eben vor sich hin, solange ich in der wohnung bin, auch wenn 2 türen zwischen hund und mir zu sind und fenster offen ist, alles soweit ruhig. aber verlass ich die wohnung und hund ist mit dem bösen fenster alleine, da bepinkelt sie sich vor angst und randaliert eben...
anfangs hab ich das hecheln immer so interpretiert das sie mal raus muss, da sie sich nicht meldet und auch hechelt wenn sie mal bauchweh / durchfall hatte.erst durch meinen freund bin ich drauf gekommen dass sie angst vor offenen fenstern hat, da sie ja bei ihm dann nicht mehr ansprechbar war und mich gefragt hat was mit dem hund los ist als er mal mit ihr alleine war und gelüftet hat und der hund ihm am liebsten auffen schoß gekrochen wäre...
aber sie zeigt diese angst auch wenn die fenster festgestellt sind, also nicht zu schlagen können.
kennel ist leider ne recht große angelegenheit für nen collie und in meiner wohnung ist da kein platz und bei meinem freund hab ich es dann versucht sie aus dem direkten luftzug raus zu schicken und ihr als rückzugsort flur oder klo oder bad (räume ohne fenster) anzubieten, hilft aber nicht.
auch bei mir ins bad schicken und tür zu lässt sie nicht runter kommen. erst wenn sich kein lufthauch mehr in der wohnung regt, dann ist ruhe...ich werd das erst mal mit dem auf zu, leckerlie etc spiel versuchen und wenn ich sie alleine lasse eben keine fenster mehr gekippt lassen.
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Zitat
ich werd das erst mal mit dem auf zu, leckerlie etc spiel versuchen und wenn ich sie alleine lasse eben keine fenster mehr gekippt lassen.Du solltest den Hund aber nicht belohnen/loben wenn er gerade akut Angst zeigt. Damit bestätigst Du nur seine Ängste.
So würde ich es versuchen:
Futter nur noch unter dem geöffnetem Fenster.
Wenn er vor dem bösem Fenster flüchtet, deutlich auf den Platz zurück schicken.
Fenster oft öffnen (evtl ein Leckerli auf die Fensterbank legen und dem Hund zeigen, so das er ihn sich selbstständig von der Fensterbank angeln muss)
Kein bisschen auf die Angst des Hundes reagieren.
Loben und bespaßen wenn keine Angstreaktion erkennbar. -
werd einer aus dem sofawolf schlau, jetzt liegts ganz entspannt vor dem bösen offenen fenster inkl. balkontür offen und alle türen in der wohnung offen, ergo im schönsten durchzug und kaut genüsslich ein stück frischen ochsenschwanz...
keine spur von stress, kein hecheln, kein zittern, kein gar nix... ok ich bin ja auch da und hab das offene fenster so verkeilt das nix klappern kann, aber soll das schon die lösung gewesen sein ?!
na mal gucken was passiert wenn ich sie morgen mal nen paar stunden alleine lasse
heute war sie nicht ganz so gestresst wie gestern als ich sie ca. 1,5std alleine gelassen habe mit dem pöhsen hundefressenden fenster -
Plötzliche Spontanheilung?
Ist doch schon mal toll - vielleicht war es wirklich nur das Geklappere, oder DU gehst jetzt etwas sicherer mit dem Ganzen um, wer weiß das schon...
Auf jeden Fall ein guter Fortschritt.
LG, Chris
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