Knochenkrebs
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Hallo,
Eine Bekannte von mir hat eine 6jährige sehr liebe englische Mastiff-Hündin.
Bei der Hündin wurde jetzt leider Knochenkrebs festgestellt.
Momentan ist besonders die linke Vorderpfote betroffen, die auch schon mächtig geschwollen ist mit einer Wulst.Der Tierarzt meinte, meine Bekannte sollte den Hund operieren lassen, also die Pfote abnehmen lassen.
Kommt so ein schwerer großer Hund mit 3 Beinen überhaupt klar. Denn diese Hunde sind ja von Natur aus sehr kräftig gebaut.
Im Moment hat die Hündin wohl nicht all zu große Schmerzen, da sie Tabletten bekommt. Aber das ist doch keine Lösung auf Dauer.
Habn meiner Bekannten schon geraten, sich noch eine weitere Meinung von einem anderen Tierarzt einzuholen, aber das wollte meine Bekannte auch nicht - warum auch immer. Vielleicht hat sie Angst, dass es vom anderen Tierarzt bestätigt wird.
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Hallo,
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Ob ein Hund recht gut oder sogar ganz problemlos mit 3 Beinen zurechtkommt, das hängt ganz vom Hund ab.
Generell kann man zwar sagen, je schwerer der Hund, desto schwieriger ist das ganze. Aber unmöglich ist es nicht.
Es kommt ganz auf den Hund und seine Lebensumstände an.
Und bei Knochenkrebs hat man leider nicht so viel Zeit zum Überlegen. :/Nur zur Verdeutlichung:
Meine Riesenschnauzerhündin ist ein Bewegungstalent, ein Flummi, ein Balancekünstler in jeder Lebenslage. Bei ihr hätte ich keine Bedenken, sie käme 3-beinig bestens zurecht.
Mein Riesenschnauzerrüde ist Grobmotoriker, völlig unelastisch, geradezu steif. Bei ihm hätte ich Bedenken.Ich wünsche deiner bekannten und ihrem Hund alles Gute!
LG
das Schnauzermädel -
Auch meiner Erfahrung nach hat man leider keine Zeit zu verlieren, wenn es um Knochenkrebs geht.
Eine weitere Überlegung wert ist vielleicht die Gliedmaßen-erhaltende OP
http://www.tierklinik-hach.de/wissenswertes/…m-beim-hund.htm -
Ob der Hund damit Probleme hat oder nicht, hängt auch immer vom Hund ab. Ich kennen einen Mastiff, der sich schwer die Hüfte geprellt hatte. Ist dnn fast 2 Wochen auf drei Beinen gelaufen und kam super zurecht. Kenne aber auch einen kleinen Mischling (vielleicht 10kg schwer), dem aufgrund eines Unfalls die linke Hinterpfote amputiert werden musste. Dieser hatte zu Anfang arge Probleme.
Aber wenn es vielleicht die Rettung für den Hund sein kann und es wirklich keine andere Möglichkeit gibt, würde ich es versuchen.
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erstmal danke für die Tipps.
Meine Bekannte hat allerdings gemeint, dass sie dem Hund keine OP zumuten möchte, weil die Hündin ziemlich schwerfällig von Natur aus ist, also die Ruhe in Person.
Muss dazu sagen, meine Bekannte ist schon über 70 Jahre alt. Naja und die Hündin gehörte ihrem Sohn, der leider vor einiger Zeit verstarb. Nun hängt natürlich meine Bekannte besonders an dem Tier.
Die OP ist auch sehr kostenintensiv, was sie sich nicht unbedingt geldmäßig leisten kann. -
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Hallo,
ich antworte mal als Tierphysiotherapeutin - "klar" kommen eigentlich alle Hunde mit der Amputation einer Gliedmaße - im beschriebenen Fall wäre es vermutlich mit der Amputation der Pfote allein nicht getan, weil ein langer Stumpf oft noch zusätzliche Probleme schafft - bei großen, schweren Rassen oder extrem bewegungsfreudigen Hunden ist aber sicherlich die Gefahr größer, dass sich früher oder später vermehrt Überlastungen bemerkbar machen - Arthrose, etc.DAS wäre allerdings für mich kein Argument, dem Hund - wenn machbar und wenn der Tumor noch nicht gestreut hat - noch einige tolle Jahre rauszuschinden.
Da immer die Gefahr des Streuens besteht, sollte die Frage inwieweit eine Amputation Sinn macht, sehr BALD geklärt werden, am besten wirklich noch mit einer Zweitmeinung (z. B. von der potentiell operierenden TK) - jegliches Abwarten verringert die Chancen des Hundes oft sehr dramatisch.
Hier ein Link zu Informationen über dreibeinige Hunde:
http://www.tierphysiotherapie-homburg.de/news/wissenswe…ibeinige-hunde/
LG, Chris
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Also ich habe nun auch die Erfahrung mit Knochenkrebs gemacht. Meist ist es so, dass der Krebs schon gestreut hat, wenn man eine Beule oder ähnliches sieht.
Ich würde den Hund in einer Klinik untersuchen lassen und dann entscheiden, ob sich eine Amputation überhaupt lohnt. Ich habe es meinem Schäferhund damals erspart, da sich mehrere Ärzte einige waren, dass eine Operation für ihn nicht in Frage käme. Ich habe ihm dann noch die letzten Wochen so schön wie möglich gestaltet.
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Hallo Rex Frauchen,
https://www.dogforum.de/ftopic97591.html
Das ist der Thread über die Hündin meines Vaters, die im Januar mit einem Knochentumor diagnostiziert wurde.
https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…r=asc&&start=30
noch einer wo es ähnlich war.
Laßt die Maus komplett röntgen und nach Metastasen untersuchen. Es ist möglich dass der Krebs noch nicht gestreut hat. Es kommt auf die Art des Osteosarkoms an, da gibt es unterschiedliche Formen. Eine Biobsie jedoch kann mitunter größere Schäden verursachen, als nötig. Wenn das Beinchen schon dick ist, ist auch der Knochen recht weit fortgeschritten zerfressen. Das kann leider dazu führen, dass der Röhrenknochen bricht, also ist höchste Eisenbahn.
Im Januar hat mein Dad seine 6jährige Rottimixhündin operieren lassen und heute ist sie wieder der kleine nervige, freche Hibbelkeks wie vorher auch. Nächsten Monat wird sie noch mal geröngt, ob wirklich keine Metastasen sich gebildet haben, die im Januar vielleicht noch nicht ersichtlich waren.
Aber der Hündin geht es prima, sie flizt mit ihrem Hundekumpel umd ie Wette, spielt wieder Ball und geht unglaublich gern wieder Wandern. klar braucht das alles noch etwas Zeit, hier und da hat sie noch ein paar Gleichgewichtsproblemchen, aber sie löst das allein und ihr Muskelaubautraining darf nich tübertrieben werden, aber sie ist auf drei Beinen ein lebensfroher Hund und zeigt ihrem Hundekerl wo der Frosch die Locken hat.
Wartet nicht zu lange, eine Beinbruch kann auf der einen Seite, den Krebs streuen lassen und die Knochenfrakmente können sich durch das Gewebe schieben .. das sind fiese Schmerzen und das sollte kein Hund durchmachen. Aber er kann noch einige Jahre ein gutes Leben führen. Die Diagnose ist noch kein Ende.
Ich drück euch die Daumen.
Liebe Grüsse
Pandora
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