Mein Hund bellt mich an

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  • Hallo,

    wenn sie sich nicht anleinen lässt, dann würde ich sie schon gar nicht mehr ableinen, sondern Madam an eine Schleppleine legen.
    Dann kann sie Dir nicht mehr abhauen und Du kannst sie festbinden.

    Deine Hündin hat gelernt, dass sie Erfolg hat mit dem Bellen, denn Du lenkst sie ab und dadurch bestätigst Du sie.

    Wenn Du sie ignorierst, dann bitte richtig.
    Gerade wenn ein Hund gelernt hat, dass er nur lange genug bellen muss bis man sich ihm zuwendet, muss lernen, dass er damit keinen Erfolg mehr hat. Das dauert und Du musst ausdauernder sein als sie.

    Ich hatte schon Kundenhunde, die sich drei Stunden lang heiser gebellt haben bis sie es aufgaben. Irgendwann gibt der dickste Sturkopf auf.

    Von daher würde ich auch keine Rücksicht auf Schaum vorm Maul nehmen.

    Ist nicht böse gemeint, aber so lange Du Dich nicht durchsetzt wird sich das auch nicht ändern.

    Ich hätte wohl schon eine sehr deutliche Ansage gemacht und Schluss mit lustig. Aber das kann eben auch nicht jeder.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Zitat

    Hallo,

    wenn sie sich nicht anleinen lässt, dann würde ich sie schon gar nicht mehr ableinen, sondern Madam an eine Schleppleine legen.
    Dann kann sie Dir nicht mehr abhauen und Du kannst sie festbinden.

    Ich kann sie nur nicht anleinen, wenn sie diese Bellattacken hat. Sie läuft die meiste Zeit ohne Leine, und lässt sich ganz hervorragend anleinen. Wenn ich sie nie mehr ableinen würde hätten wir alle viel weniger Freude und auch das Problem nicht gelöst!


    Zitat


    Ich hätte wohl schon eine sehr deutliche Ansage gemacht und Schluss mit lustig. Aber das kann eben auch nicht jeder.

    Wie könnte so eine Ansage Aussehen? Anschreien? Groß machen? Auf sie zugehen? Anrempeln? Leine auf den Boden pfeffern?

    Zitat

    Wenn Du sie ignorierst, dann bitte richtig.
    Gerade wenn ein Hund gelernt hat, dass er nur lange genug bellen muss bis man sich ihm zuwendet, muss lernen, dass er damit keinen Erfolg mehr hat. Das dauert und Du musst ausdauernder sein als sie.

    Ich hatte schon Kundenhunde, die sich drei Stunden lang heiser gebellt haben bis sie es aufgaben. Irgendwann gibt der dickste Sturkopf auf.

    Von daher würde ich auch keine Rücksicht auf Schaum vorm Maul nehmen.

    Ist nicht böse gemeint, aber so lange Du Dich nicht durchsetzt wird sich das auch nicht ändern.


    Tja wie gesagt, alles schon probiert. Sie hört irgendwann zwar mit dem Bellen auf, macht am nächsten Tag aber wieder den gleichen Mist. Und am übernächsten auch. Und am Tag darauf auch. Über zwei Wochen habe ich das durchgezogen und für mich festgestellt, dass es keinerlei Effekt auf den Hund hat.

  • Zitat

    Wenn ich sie nie mehr ableinen würde hätten wir alle viel weniger Freude und auch das Problem nicht gelöst!

    Wenn ich deinen Hund hätte wär mir das scheissegal. Ehrlich. DU hast im Moment keine Freunde am Training, weil du weißt dass sie bellen wird. Für das Problem-Training würde der Hund bei mir angeleint. Basta. Niemand hat gesagt, dass sie nie mehr von der Leine käme. Aber wenn es bei dir daran schon scheitert, wird das Problem tatsächlich nicht gelöst.

    Zitat


    Sie hört irgendwann zwar mit dem Bellen auf,


    Das ist der Zeitpunkt ihr Aufmerksamkeit zu schenken. Alles andere interessiert dich nicht. Für mich klingt das nach fest eingeschliffenem Verhalten. Das bekommst du in 2 Wochen nicht weggezaubert.

    LG

  • Hallo,

    bei mir sieht die klare Ansage je nach Charakter des Hundes anders aus.
    Bei manchen reicht ein böser Blick und ein Aufrichten des Körpers, bei anderen gibt es einen Rempler, bei wieder anderen geh ich bedrohlich und mit einem geknurrten leisen "Schluss jetzt" auf sie zu, oder dräng sie körperlich zurück.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Zitat

    Für das Problem-Training würde der Hund bei mir angeleint. Basta. Niemand hat gesagt, dass sie nie mehr von der Leine käme. Aber wenn es bei dir daran schon scheitert, wird das Problem tatsächlich nicht gelöst.

    Hmm, sie bellt nicht, wenn sie angeleint ist. Das meinte ich damit dass man das Problem so nicht lösen kann. Wie will man ein Verhalten ändern, das nicht gezeigt wird?

    Aber lillameja hatte ja schon einen guten Vorschlag es mit einer leichten, dünnen Leine ohne Schlaufe zu probieren, damit man sich die kleine Kläfferin schnell mal schnappen kann.

    Damit sind jetzt hier zwei Meinungen vertreten:

    1. Ignorieren
    2. Schleppleine, bei bellen anleinen und ignorieren

    Welcher Methode würdet ihr den Vorzug geben?

    Und wie verhält man sich wenn sie angeleint ist und ignoriert werden soll? Wie weit sollte man sich z.B. entfernen?

  • Zitat

    Hallo,

    bei mir sieht die klare Ansage je nach Charakter des Hundes anders aus.
    Bei manchen reicht ein böser Blick und ein Aufrichten des Körpers, bei anderen gibt es einen Rempler, bei wieder anderen geh ich bedrohlich und mit einem geknurrten leisen "Schluss jetzt" auf sie zu, oder dräng sie körperlich zurück.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Wenn Luna tagsüber mal ein bisschen frech ist klappt das auch ohne Probleme. Während ihrer Bellattacken - keine Chance. Alles schon probiert. Es ist so, als wäre ein kleiner Dämon in sie hineingeschlüpft.

  • Wichtig wäre mir den Hund nur dann wieder zu beachten wenn er ganz entspannt ist, und das kann auch mal dauern. ;)
    Ich merke an meiner Hündin wie wichtig Ruhe ist, viel Zeit zum Schlafen, ... und Ruhe im Umgang mit dem Hund selbst.

    Wenn sie also bellt geh ganz ruhig zu ihr hin, nimm die Leine und binde sie an (alternativ könntest du sie auch ablegen oder an eine Decke, ... bringen, wenn sie das aber in so einer Situation nicht mitmacht eben anbinden). Und dann geh weg und warte, warte wirklich bis sie entspannt ist. Dann geh hin und hol sie ab, auch das ganz ruhig, ohne Lob, Jubeln und Leckerli. Ich würde sie dann sogar noch kurz an der Leine laufen lassen und dann ohne großes Tamtam wieder ableinen und laufen lassen.

    Ganz wichtig: Bleib konsequent! Egal wie lange es dauert. Wenn dein Hund im falschen Moment die Aufmerksamkeit doch bekommt machst du es dir selbst noch schwieriger.

    So würde ich vorgehen. =)

  • Hallo Didi,

    Du schreibst:
    1. dass sie Euch während des Bellens regelrecht fixiert und
    2. dass die Bellattacken zu 95% dann auftreten, wenn sie sich langweilt.
    Ich denke deshalb ebenfalls, wie schon mehrfach geschrieben wurde, dass sie damit Aufmerksamkeit erregen möchte.

    Terrier sind Powerpakete, in ihren Augen ist es nahezu nie genug Beschäftigung. Ihr seid der Meinung, noch mehr wäre zu viel des Guten, das sieht sie sehr wahrscheinlich ganz anders. Das heisst aber nicht, dass sie die Regeln machen darf.

    Ich habe einen Spitzmix aus dem Tierheim. Die hat auch Temperament für 10 und hat wohl bisher auch immer Aufmerksamkeit bekommen, wenn sie das wollte.
    Sie hat mich gleich am ersten Tag 1 Stunde !!! am Stück angebellt und mich dabei auch angestarrt, weil sie Aufmerksamkeit wollte. Mir haben schon die Ohren geklingelt.
    Ich habe sie ignoriert, bis sie aufgehört hat - kein Blick, keine Ansprache, kein Schimpfen. Und es hat funktioniert.
    Bellattacken gab es nie wieder!
    Hin und wieder versucht sie es noch mit Gewinsel, vor allem, wenn ich mich mit meiner anderen Hündin beschäftige. Dann schicke ich sie auf ihren Platz und Ruhe ist.

    Ihr müsst Euch nur durchsetzen. Sie hat natürlich inzwischen gelernt, dass ihr Gekläffe irgendwann zum Erfolg führt. Deshalb wird es nicht von heute auf morgen aufhören. Aber wenn Ihr durchhaltet, wird sie aufhören.

    Anleinen finde ich übrigens gar nicht so wichtig. Ignorieren kann man sie auch ohne Leine. Es kann natürlich passieren, dass sie es dann auf andere Weise versucht, Eure Aufmerksamkeit zu erregen. Einfach ignorieren, egal was sie tut. Es wird sich lohnen, weil sie dadurch lernt, dass Ihr den Ton angebt. Das wird auch das sonstige Zusammenleben erleichtern.

    Ich wünsche Euch viel Erfolg und gute Nerven ;)

  • Hi...

    wurd hier ja mehrfach geschrieben.... aber dein Hund hat dir
    tolle Tricks beigebracht :lol:

    Umwege laufen, auf Stege gehen, Ablenkung, noch mehr be-
    spaßen... kluger Hund ...

    Spaß beiseite :
    Ändere eure Gewohnheiten... geht andere Wege zu anderen Zeiten...
    Nur Spazieren gehen ... und du sagst wohin :gut:
    keine Spielchen und Tricks mehr... überrasch deinen Hund :p

    Grüße
    Susanne

  • Zitat


    Ich habe einen Spitzmix aus dem Tierheim. Die hat auch Temperament für 10 und hat wohl bisher auch immer Aufmerksamkeit bekommen, wenn sie das wollte.
    Sie hat mich gleich am ersten Tag 1 Stunde !!! am Stück angebellt und mich dabei auch angestarrt, weil sie Aufmerksamkeit wollte. Mir haben schon die Ohren geklingelt.
    Ich habe sie ignoriert, bis sie aufgehört hat - kein Blick, keine Ansprache, kein Schimpfen. Und es hat funktioniert.
    Bellattacken gab es nie wieder!
    H

    Hallo Sierra!

    Vielen Dank für die Unterstützung!
    Luna hat wirklich viel Temperament, schön zu hören dass es auch andere Hunde gibt die solchen Quark machen.

    Dass wir sie ignorieren müssen wissen ist uns ja nicht neu, nur hat es bisher ja leider noch nicht so geklappt. Wir haben das ja schon ne ganze Weile durchgezogen, nur hat es leider nicht funktioniert. Vielleicht müssen wir eben noch einige Wochen mehr dafür einplanen. Nur wenn man so eine Sache 2 Wochen durchzieht und es passiert rein gar nichts, fängt man natürlich an an der Methode zu zweifeln.

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