Muss ich einen meiner beiden Welpenrüden abgeben?

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  • Zitat


    Das finde ich jetzt gerade sehr witzig, weil ich 4 Welpen und einen Junghund, sowie 4 ausgewachsene Hunde zu Hause habe und sehr gut beurteilen kann, was mehr Arbeit macht und was nicht.

    hallo kanarya,

    das kann ich mir schon vorstellen, aber es könnte doch auch sein, dass nicht jeder mit der situation so wie du klar kommst. ;) und so ganz locker und lässig scheint es bei dir auch nicht zu gehen, oder?
    https://www.dogforum.de/fpost8062039.html#8062039
    https://www.dogforum.de/ftopic99044.html

    ich gebe yane absolut recht, mit dem, was sie schreibt.

    Zitat

    den Dobermann haben wir vom Züchter,

    hast du schon mit dem züchter gesprochen? nimmt er seinen hund unter umständen wieder zurück?

    gruß marion

  • Ich habe nicht gesagt, dass es ohne Probleme funktioniert, aber gleich sich von einem Hund zu trennen, nur weil ein Trainer das sagt, ohne dass überhaupt was passiert ist, finde ich nicht richtig.
    Im Übrigen finde ich es armselig, Threads, in denen ich vielleicht um Hilfe gebeten habe, hier als Untermauerung zur Abgabe eines geliebten Hundes heranzuführen.
    Ich bin nicht die Person, die hier um Hilfe gebeten hat und ich sollte nicht zum Mittelpunkt gemacht werden, nur weil ich eine andere Ansicht habe.

    Im Übrigen haben sich beide Probleme aufgelöst, die in den Threads von mir angesprochen worden sind.

  • Hallo,

    also:
    dass sie sich nicht verstehen wenn sie älter werden, kann vorkommen, aber auch nicht!
    dass zwei gleichgeschlechtliche Hunde immer problematischer sind, kann sein, aber auch nicht!
    Dass Rüde und Hündin problemlos zusammenleben, kann sein, oder auch nicht!

    Zwei Welpen sind viel Arbeit, für manche Menschen aber nicht!

    Ich kann es nicht beurteilen wie es bei Dir ist, aber ich kann Dir sagen, dass ich nicht nur wegen irgendwelcher Wenns, und Vielleichts, einen meiner Hund abgeben würde.
    Wenn es jetzt schon Differnenzen geben würde, ok, dann würd ich darüber nachdenken.
    Wenn nicht, dann würde ich mich fragen ob ich mir die Erziehung von zwei Welpen zutrauen würde?
    Wenn ja, dann geb ich keinen meiner Hunde her.

    Wenn nein, dann such ich ein gutes Zuhause.

    Das aber kannst nur Du entscheiden, denn Du steckst in Dir drin.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Grundsätzlich tut's mir leid, aber es regt mich einfach immer wieder maßlos auf, dass Leute sich Hunde anschaffen und sich vorher keine Gedanken über die Konsequenzen machen.

    Ich bin im Übrigen auch kein Freund von Einzelhaltung, aber im Vergleich zu vielen anderen sozialen Tieren (Ratten, Mäuse, Meerschweinchen, Kaninchen, etc.), die in tausenden Haushalten elendiglich allein gehalten werden, hat der Hund wenigstens die Möglichkeit, draußen soziale Kontakte zu pflegen. Ich habe auch zwei Hunde, aber nicht jeder hat die Möglichkeit hierzu.

    LG
    Shalea

  • Das ist vorweg erstmal das Wichtigste - dass man sich bei so einer Konstellation darüber im Klaren sein muss, dass alles möglich ist.

    Was mir persönlich auffällt, ist eine grundlegende Unsicherheit Deinerseits in der Interpretation des Verhaltens Deiner beiden Jungspunde...

    Wenn DU nicht weißt, ob das, was sie da gerade bieten, gerade noch eine lustige, wilde Rauferei unter "wilden Kerlen" ist, oder ob da schon ernstere Absichten hinterstecken, wird es natürlich sehr schwierig für Dich, damit auch entsprechend umzugehen - z. B. eine zu wilde Rauferei zu unterbinden, die Siutuation weiter zu beobachten, gar nicht einzugreifen.
    Ohne dieses Knoff-Hoff wirst Du auf Dauer mit zwei Rüden, die ihre ganz turbulente Phase erst noch vor sich haben, in Schwierigkeiten geraten...

    Deshalb würde ich mir an Deiner Stelle in einem stillen Moment für mich selbst tatsächlich diese Gretchen-Frage stellen:

    Bin ich bereit, MICH so fortzubilden, dass ich Hundeverhalten richtig interpretieren kann, um situativ richtig in das Geschehen zwischen den beiden eingreifen zu können?

    Lernen kann man das eher nicht nach "Welpenbuch", sondern am besten mithilfe eines in der Mehrhundehaltung erfahrenen Trainers. Deshalb fände ich immer mal Einzelstunden für Dich und Deine Hunde schon recht sinnig - zum einen, weil bei einer Konstellation mit zwei so jungen Hundenn, Fehler in der Ausbildung doppelt bis dreifach zählen, zum anderen, weil Du vor Ort und situativ lernen kannst, das Verhalten Deiner Hunde richtig zu "lesen".

    Mit viel Einsatzbereitschft Deinerseits wäre das durchaus möglich.

    ABER, dann kommen so grundlegende Dinge ins Spiel, bei denen ich z. B. hellhörig werden würde - ein 16 Wochen alter Hund, der dreimal täglich Gassi geht und dementsprechend noch gar nicht wirklich stubenrein sein kann.
    Da fehlen mir schon ganz grundlegende Strukturen im Umgang mit und im Wissen über Hunde und dann stellt sich mir die Frage, ob Du mit erst mal nur einem Hund nicht besser "bedient" wärest.

    DEN könntest Du dann zunächst in aller Ruhe ausbilden und groß werden lassen und DANN ist immer noch Zeit für einen zweiten Hund.
    (Dies ist übrigens ein ganz typischer Rat in Sachen Zweithund, der aus der Erfahrung heraus entstanden ist, WIE schwierig es sein kann, zwei solcher Jungspunde gleichzeitig zu haben)

    Überleg wirklich noch mal ganz ehrlich mit Dir und für Dich selbst, ob diese beiden wilden Kerle nicht doch noch ne Nummer zu groß für Dich sind.

    WENN einer abgegeben werden sollte, dann ist je früher desto besser angesagt. Und das wäre kein persönlicher Fehlschlag, sondern lediglich im Sinne der Hunde.

    Entscheiden kannst das nur Du allein.
    LG, Chris

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