Hund knurrt Sohn an und schnappt

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  • Hallo zusammen,
    vor einigen Wochen haben wir unseren Hund, einen kleinen Chihuahua Mischling aus dem Tierheim geholt. Er hat sich gut eingelebt, lernt gerade den Grundgehorsam (Sitz und Platz klappt schon) und bereitet uns (eigentlich) viel Freude.
    Leider hat der Hund aber wohl ein Problem mit unserem Sohn, sobald er ihn sieht oder auch nur seine Schritte im Haus hört wird geknurrt. Gerade eben auch, mein Sohn hat ihm dann das Sitz Kommando gegeben und der Hund hat versucht nach seiner Hand zu schnappen. Dieses Verhalten zeigt er nur bei einem unserer Söhne. Ich vermute, dass er Angst vor ihm hat. Wie soll ich mich verhalten und wie soll sich mein Sohn in solch einer Situation verhalten ?
    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe :hilfe:

  • Hallo,

    mehr Input bitte...:

    Wie alt ist der Hund?

    Ist seine Vorgeschichte bekannt, woher kommt er?

    Wie alt sind Deine Kinder?

    Wie lang ist der Hund bei Euch (mehrere Wochen kann heißen 3 oder 7 oder oder oder)?

    Zeigt er das Verhalten von anfang an anfang?

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • Hallo,

    wie alt ist dein Sohn?
    Versuche mal zurückzudenken!

    Was macht dieser Sohn anders als ihr?
    Hat er sich mal über den Hund gebeugt?
    Hat er ihn bedrängt?
    Versehentlich weh getan?
    Es gibt sooo viele Möglichkeiten, einen Hund unabsichtlich (!!!) zu bedrohen.
    Das kann ein zu strenger Ton sein, das Hinunterbeugen zum Hund, frontal auf den Hund zugehen - irgendetwas muss inpuncto Verhalten deines Sohnes anders sein.
    Beobachte es mal genau.
    Zunächst rate ich, dass euer Sohn den Hund komplett ignoriert, auch wenn es schwerfällt - aber so lernt der Hund, dass von ihm keine Bedrohung ausgeht.
    Wie reagiert ihr auf das Knurren? Wie reagiert dein Sohn?
    Seid ihr in einer Hundeschule?

    Gruß
    Leo

  • mehr infos währen toll, aber wenn der hund durch seine vorgeschichte angst vor deinem sohn hat, dann sollte der ihn vorerst einfach ignorieren und den hund nicht bedrängen, streicheln oder sonst ein kontakt zu ihm aufnehmen.
    und weiter würde ich dir in so einer situation dringend einen trainer empfehlen, der das alles vor ort beobachten und direkt hilfestellungen geben kann.
    warte nicht, bis der hund beißt!!!!

  • Huhu,

    wenn ihr absolut nicht wisst woran es liegt, sollte auf jeden Fall der Sohn den Hund ignorieren und absolut in Ruhe lassen. Komplett.
    Auf der anderen Seite dann jegliches negatives Verhalten vom Hund, dem Sohn gegenüber, sei es blöde rüberschielen, fletschen, knurren etc., verbieten. Unterbinden. NEIN. Nicht böse, nicht handgreiflich, nein. Und dann ignorieren. Und das mal ne Weile durchziehen. Und dem Hund echt klarmachen, dass sowas von KEINEM in der Familie geduldet wird... das wäre der Notfallplan.

    Aber viel besser und wichtiger wäre natürlich, das WARUM, und dass man sich einen erfahrenen Trainer sucht. Sowas kann nämlich mal schnell ins Auge gehen, für beide Beteiligten. Das wisst ihr ja selber, sonst gäbe es diesen Thread ja nicht :headbash:

    Wünsche euch sehr viel erfolg, das wird schon!!!
    LG
    FBD

  • Zitat

    mehr infos währen toll, aber wenn der hund durch seine vorgeschichte angst vor deinem sohn hat, dann sollte der ihn vorerst einfach ignorieren und den hund nicht bedrängen, streicheln oder sonst ein kontakt zu ihm aufnehmen.
    und weiter würde ich dir in so einer situation dringend einen trainer empfehlen, der das alles vor ort beobachten und direkt hilfestellungen geben kann.
    warte nicht, bis der hund beißt!!!!

    WORD! :gut:

    sorry fürs wiederholen... :ops:

  • :???: Ihr schreibt hier alle von ignorieren...
    Wir hatten auch mal so ein Problem. Wir haben es genau umgekehrt gemacht (frage ist natürlich auch wie alt das Kind ist???!!).
    Nix ging mehr für meinen Hund ohne Lukas. Das war echt schwer für mich das konsequent durchzuziehn!
    Lukas fütterte sie, Gassi, auf's Sofa nur wenn Luaks sie dazu einlud usw. einfach alles was den Hund anging wurde nur gemacht wenn mein Sohn sie dazu einlud. Vor allem das es nur noch Futter und Leckerli von meinem Sohn gab brachte den Durchbruch das die zwei sich heute sehr gut verstehn! Kam zu der Zeit auch öfter vor das sie erstmal Kohldampf geschoben hatte (weil das anknurren ja nun nicht mit Futter belohnt werden siollte, sondern wenn sie freundlich war).

  • Ich habe hier 2 Hündinnen aus dem Tierschutz.
    Lanka seit Oktober, Fina seit März.

    Beide hatten am Anfang Probleme mit meinem 9-jährigen Sohn, und knurrten ihn an. Lanka versuchte sogar 2 mal ihn anzufallen.
    (Einmal als er und ich eine lautstarke Meinungsverschiedenheit hatten, und sie meinte sie muß mir beistehen und mitmischen.
    Das andere Mal, als er Nachts in mein Bett kriechen wollte, und sie wiederum meinte sie müsse mich beschützen)

    Lanka knurrte wegen Schutztrieb und wegen Rangordnungproblemen mit meinem Jüngsten.

    Fina knurrte aus Angst, wenn er sie streicheln wollte, oder sich ihr näherte.

    Bei Fina löste ich das Problem, indem ich meinem Sohn sagte, er solle sie ignorieren, bis sie von sich aus kommt und Zuwendung sucht.
    Manchmal wenn sie knurrte, setzte er sich dann auf den Boden mit dem Rücken zu ihr, oder seitlich zu ihr. Es hat funktioniert, sie suchte nach einer gewissen Zeit immer seine Nähe.
    Ihr Knurren habe ich nicht mit einem "Nein" unterbunden.

    Bei Lanka war sie Sache anders gelagert. Ihr mußte ich klar machen, daß ich es nicht dulde, daß sie kontrolliert.

    Bei ihr kam ein scharfes "Nein" wenn sie dieses Verhalten zeigte, und sie wurde auf ihren Platz verwiesen.
    Ansonsten bekam sie das Futter von Noah, mußte nach ihm die Treppe nach oben, etc.

    Heute geht es mit den beiden Madels Problemlos. Sie lieben meinen Sohn, und strecken ihr Bäuchlein hin, um gestreichelt zu werden.

    Beobachte Deinen Hund, jeder Hund ist anders. Es gibt keine pauschalen Ratschläge.

  • Hallo,

    um hier Tipps zu geben bräuchte man wirklich mehr Infos.
    Beantworte doch bitte die Fragen die Dir gestellt werden.

    Ignorieren ist nicht immer das Richtige, aber wie gesagt: man müsste mehr wissen.

    Liebe Grüße

    Steffi

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